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Osterfest auf Neuseeländisch

- die Classic Fighters Airshow in Omaka -

Teil 2 - WWI Action
Die Faszination des Manfred Freiherr von Richthofen ist ungebrochen und so ist es keine Frage, dass er auch hier in Omaka die Jasta 11 anführt. In die Rolle des berühmten Jagdfliegers schlüpft schon seit vielen Jahren John Lanham.
Beeindruckend, wie sich die acht Fokker Dreidecker, ergänzt durch einen D.VII Doppeldecker über den Hügeln von Marlbrough County sammeln...
In Reih' und Glied, wie es sich für eine disziplinierte Jagdstaffel gehört. In wenigen Augenblicken erhebt sich ein Dreidecker nach dem Anderen in den Himmel.
...und dann in geschlossener Formation über das Oamaka Aerdrome fliegen - in der gemütlichen Geschwindigkeit, in der man vor hundert Jahren eben unterwegs war...

Der Fokker Dr.I Dreidecker ist hier schon fast inflationär vertreten. Weitere berühmte Muster, wie diese Fokker D.VII...

Nur für die D.VII war das der vorläufig letzte Überflug, denn sie wurde von einer Nieuport 11 im Farbschema des Italieners Alvaro Leonardi "abgeschossen". Leonardi erzielte im ersten Weltkrieg 8 Luftsiege.
... die Pfalz D.III..
Und auch die Fokker D.VIII ist in Bedrängnis. Sie wird verfolgt von einer Sopwith Camel. Beide Maschinen sind historisch korrekt mit einem Umlaufmotor ausgerüstet.
... oder die Albatros D.Va sind weitaus seltener. Von diesen drei historischen Jagdflugzeugen ist jeweils nur eine Maschine im Display.
Dicht dran ist das Publikum auf dem Omaka Aerodrome. Dass man dabei gelegentlich etwas Staub schlucken muss, das nimmt man gern in Kauf.
Im Cockpit der Albatros D.Va sehen wir unter Lederhaube und Goggles ein bekanntes Gesicht: Kermit Weeks hat sich das Vergnügen nicht nehmen lassen,
Es ist im Ablauf der Airshow fest verankert, dass die Flugzeuge nach dem Display dicht an der Flightline entlang zu den Abstellplätzen rollen.
Der Parasol-Hochdecker Fokker D.VIII wird sogar stilecht und authentisch von einem Umlaufmotor angetrieben. Solche Motoren werden seit kurzem in Neuseeland neu gefertigt.
In Omaka braucht man - ganz im Gegensatz zu vielen anderen Airshows - wahrlich kein Superzoom um formatfüllende Aufnahmen abzulichten.
Der Cowboy... spielt im Reigen der Re-Enactors keine Rolle, bildet aber einen interessanten Kontrast zu dem WWI-Treiben.
Derart malerisch dürfte die Kulisse 1917/18 in Frankreich nicht gewesen sein. Heute zieht sie Airshowfans aus aller Welt nach Neuseeland.
Black meets black. Der schwarze Dreidecker ist übrigens der Letztgebaute und achte hier in Omaka. Er gehört Graham Orphan.
Die Airco DH-5 Replica steht stellvertretend für ca. 550 Maschinen dieses Typs, die 1916-17 gebaut wurden.
Suchbild mit Fehler: Richtig - es hat sich ein Doppeldecker unter die Dreidecker gemogelt. Dertart viele Flügel auf so kleinem Raum gibt es nirgendwo anders auf der Welt.
Die Nieuport 11 sollte eigentlich ein Rennflugzeug werden...
Der Freitag vor dem Airshow-Wochenende ist ein Trainingstag. Ihn auf dem Aerodrome zu verbringen mach durchaus Sinn, es herrscht den ganzen Tag Flugbetrieb...
...machte aber dann Karriere als das erste leichte Jagdflugzeug der französischen Luftwaffe.
..., denn schließlich müssen sich die Piloten auf die Show vorbereiten. Viele von ihnen fliegen nur an wenigen Tagen im Jahr diese wertvollen Maschinen.
1917 kam die Sopwith Camel an die Front und wurde zu einem der erfolgreichsten Jagdflugzeuge des ersten Weltkriegs.
Gegen Ende des Krieges entschieden sich zahlreiche deutsche Piloten gegen die üblichen Tarnanstriche. Vorreiter war von Richthofen's berühmter "fliegender Zirkus".
Eine der wenigen Maschinen mit Umlaufmotor ist die Sopwith Pup.
Kunterbunt oder düster schwarz - mit allen Mitteln versuchte man, den Gegner zu verunsichern.
Nur 80 PS leistete der LeRhone Sternmotor, sorgte in Anbetracht der leichten Bauweise aber für genügend Vortrieb.
Heute gibt es keine Gegner mehr, nur eine Menge strahlender Gesichter entlang der Flightline. Und in den Cockpits...
Anzumerken ist, dass die Sopwith Pup das erste Flugzeug war, das auf einem fahrenden Flugzeugträger landete - am 2. August 1917 mit Sqdn. Cdr. Edwin Dunning im Cockpit.
Hier geht's in Kürze weiter zu >>>Teil 3
 

 

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