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In "History" erfahren Sie verblüffende Highlights aus der faszinierenden Geschichte der Luftfahrt.

 

Wußten Sie schon...

...dass der einsitzige Jagdbomber HF-24 Marut des indischen Herstellers HAL (Hindustan Aeronautics Limites) unter der Regie von keinem Geringeren als dem berühmten deutschen Konstrukteur Kurt Tank entwickelt wurde? Nach dem zweiten Weltkrieg war es Kurt Tank untersagt, seinen Beruf als Flugzeugkonstrukteur in Deutschland auszuüben. So wanderte er zunächst 1947 nach Argentinien aus, wo er im Auftrag der Regierung Peron bis zu dessen Sturz 1955 Flugzeuge und andere Rüstungsprojekte entwarf. 1956 wanderte Tank nach Indien aus und wurde 1959 Chefkonstrukteur bei Hindustan Aircraft (später HAL), wo er mit der HF-24 Marut einen modernen Jagdbomber entwickelte, der Mach 2 erreichen sollte. Aufgrund zu geringer Triebwerksleistung wurden diese Geschwindigkeiten nie erreicht, dennoch wurden bis 1977 129 Serienflugzeuge gebaut, die u. a. auch im Bangladesh-Krieg 1971 zum Einsatz kamen. Eine der wenigen verbliebenen HF-15 Marut (was übersetzt "Windgeist" bedeutet) ist heute als Leihgabe im Flugzeugmuseum Wernigerode ausgestellt.

Wußten Sie schon...

...dass während des Zweiten Weltkriegs bei den Luftstreitkräften der USA auch ausländische Flugzeugtypen zum Einsatz gekommen sind ?

Es ist ja allgemein bekannt, dass in den USA während des Zweiten Weltkriegs eine enorm hohe Zahl von Militärflugzeugen gebaut worden sind ( über 200.000 Maschinen ! ) Mit diesen Flugzeugen konnten die fliegenden Verbände der amerikanischen Teilstreitkräfte natürlich komplett ausgerüstet werden. Weitgehend bekannt ist ebenfalls die Tatsache, daß die Vereinigten Staaten damals auch eine große Zahl von Militärflugzeugen aus eigener Produktion an ihre damaligen Verbündeten geliefert haben. So erhielt zum Beispiel die Sowjetunion etwa 15.000 Maschinen aus den USA.

Bei solchen Zahlen ist es ziemlich überraschend, daß die United States Army Air Force ( USAAF ) während des Zweiten Weltkriegs auch eine - allerdings nur vergleichsweise geringe - Zahl von nicht amerikanischen Flugzeugtypen in Dienst gestellt hat. So verwendete die USAAF zum Beispiel Kampfflugzeuge vom britischen Typ Supermarine Spitfire Mk V bei der Operation "Torch" im November 1942 in Nordafrika. Und die in England stationierte 14th Photographic Squadron der USAAF 8th Air Force hat sogar über einen relativ langen Zeitraum ( November 1943 bis April 1945 ) Fotoaufklärer vom Typ Spitfire PR Mk XI für Langstrecken-Aufklärungseinsätze über dem europäischen Festland eingesetzt. Auch von der berühmten zweimotorigen britischen De Havilland Mosquito wurden von der USAAF einige Maschinen als Aufklärer und Wetterbeobachtungsflugzeuge verwendet. Ein weiterer britischer Flugzeugtyp im Dienste der amerikanischen Luftstreitkräfte war die Bristol Beaufighter, von der ab 1943 eine geringe Anzahl von der USAAF als Nachtjäger eingesetzt worden sind.

Aber unter den von der USAAF im Zweiten Weltkrieg eingesetzten ausländischen Flugzeugtypen befanden sich nicht nur ausschließlich britische Maschinen. Mit dem einmotorigen leichten Mehrzweck-Transportflugzeug Noorduyn Norseman war auch ein Flugzeugtyp aus Kanada bei der United States Army Air Force im Einsatz. Ab 1942 bis Kriegsende wurden über 740 Noorduyn Norseman für die amerikanischen Luftstreitkräfte produziert.

Unsere Fotos zeigen ( von oben nach unten ) : Eine Supermarine Spitfire Mk V, eine Supermarine Spitfire PR Mk XI, zwei Fotos einer De Havilland Mosquito, sowie eine Noorduyn Norseman, alle mit den Abzeichen der USAAF versehen. Die Fotos wurden im United States Air Force Museum in Dayton / Ohio aufgenommen.

Wußten Sie schon...

...dass die noch in der früheren Sowjetunion entwickelte und gebaute Yakovlev Yak-40 das kleinste dreistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt ist ? 

Anfang der 1960er Jahre suchte man in der Sowjetunion nach einem Nachfolger für die zweimotorigen Propellerflugzeuge vom Typ Lisunov Li-2 ( einem Lizenbau der berühmten amerikanischen Douglas DC-3 ), welche damals noch in großer Zahl als Passagiermaschinen im Einsatz waren. Yakovlev entwickelte hierauf das Kurzstrecken-Verkehrsflugzeug Yak-40, welches mit Sitzen für normalerweise 27 ( in Engbestuhlung 32 ) Passagiere ausgestattet ist. Sehr ungewöhnlich für ein so kleines Verkehrsflugzeug ist die Ausrüstung der Yak-40 mit drei Düsentriebwerken. Dies erhöht zwar die Leistungsreserven der Maschine für Starts von unbefestigten Flugplätzen mit Graspiste, sorgt aber auch für einen sehr hohen Treibstoffverbrauch. So ist die Yak-40 wie eingangs schon erwähnt auch heute ( 2011 ) noch das kleinste dreistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt, da alle anderen Flugzeughersteller Verkehrsmaschinen dieser Größenordnung nur mit zwei Triebwerken ausstatten.

Der erste Prototyp der Yak-40 absolvierte 1966 seinen Erstflug und ab 1968 kamen die Serienmaschinen bei der Aeroflot in den Liniendienst. Bis zur Produktionseinstellung im Jahre 1976 wurden über 1.000 Yak-40 gebaut. Ausser in der Sowjetunion kamen Flugzeuge dieses Typs auch in anderen Ländern des damaligen Ostblocks zum Einsatz. Einige wenige Yak-40 wurden sogar in den Westen exportiert, wo sie aber auf Grund des hohen Treibstoffverbrauchs im Linienflugverkehr nicht wirtschaftlich betrieben werden konnten.

Unsere Fotos zeigen ( von oben nach unten ) eine Yakovlev Yak-40 im Static Display der Internationalen Luftfahrtausstellung 1992 in Berlin-Schönefeld, sowie eine Yak-40 der litauischen Fluggesellschaft "Air Lietuva" ( Air Lithuania ) 1999 auf dem Flughafen Köln / Bonn.

Wußten Sie schon...

...dass von der als Flugzeughersteller weltberühmt gewordenen Firma Messerschmitt auch mal einige Jahre lang ein Straßenfahrzeug gebaut worden ist ?

In der Nachkriegszeit wurde von dem deutschen Konstrukteur Fritz Fend ein kleines einsitziges Straßenfahrzeug entwickelt, der "Fend Flitzer". Er konnte das Fahrzeug allerdings nicht selbst in größerer Serie produzieren und wandte sich schließlich an die Firma Messerschmitt, die auf Grund des nach dem Zweiten Weltkrieg vorübergehend in Deutschland geltenden Flugzeugbauverbots über freie Kapazitäten in den ehemaligen Herstellungswerken verfügte. Willy Messerschmitt ermöglichte Fritz Fend schließlich den Fahrzeugbau in dem ehemaligen Messerschmitt-Flugzeugwerk in Regensburg. Hergestellt wurde dort ein aus dem einsitzigen Fend Flitzer weiterentwickeltes Dreirad-Kleinfahrzeug mit zwei hintereinanderliegenden Sitzen, der "Messerschmitt Kabinenroller". Die Produktion begann im Jahre 1953.

Im Jahre 1957 zog sich die Firma Messerschmitt aus dem Fahrzeugbau zurück. Die Produktion des Kabinenrollers wurde aber weitergeführt. Fritz Fend hatte hierzu mit einem anderen Unternehmer die Firma "Fahrzeug und Maschinenbau Regensburg GmbH" ( kurz "FMR" ) gegründet und die Fertigungsanlagen in Regensburg übernommen. Über die nächsten Jahre sank jedoch die Nachfrage nach diesem Kleinstfahrzeug, so daß die Produktion des Kabinenrollers im Jahre 1964 eingestellt wurde. Von allen Varianten des Messerschmitt bzw. FMR-Kabinenrollers sind insgesamt etwa 67.000 Stück gebaut worden, darunter auch etwa 1.000 Exemplare einer mit vier Rädern ausgestatteten Version.

Die Messerschmitt-Kabinenroller erfreuten sich in Deutschland Mitte der fünfziger und Anfang der sechziger Jahre einer beträchtlichen Beliebtheit, da sie in der damaligen Wirtschaftswunder-Zeit für den Mobilitätswunsch der Bundesbürger einen finanzierbaren Kompromiss darstellten : Es handelte sich um das ideale Fahrzeug für Leute, die sich einerseits noch kein "richtiges" Auto leisten konnten und denen andererseits ein Motorrad zu klein und unbequem war.

Unsere Fotos zeigen ein Jagdflugzeug vom Typ Messerschmitt Bf 109, welches während des Zweiten Weltkriegs von Messerschmitt in Regensburg in großer Zahl gefertigt worden ist, sowie Aufnahmen von zwei Messerschmitt Kabinenrollern. Zum Ein- und Aussteigen muß die Kabinenhaube des Fahrzeugs nach rechts hochgeklappt werden - ähnlich wie die Cockpithaube einer Bf 109.

Vor 60 Jahren: Der Jungfernflug der Comet

Am 27. Juli 1949 begann eine neue Ära im Luftverkehr - die de Havilland DH 106 Comet startete als weltweit erstes Passagierflugzeug mit Jettriebwerken in England zum Erstflug.

Als erster einer neuen Epoche hat man es nicht immer leicht. So kam es in den Folgejahren zu einer Serie von tragischen Abstürzen mit zahlreichen Todesopfern, welche sich die Konstrukteure nicht erklären konnten. Ende der vierziger Jahre gab es bereits mehrere Militärtypen mit Strahltriebwerken, jedoch wurde die Comet ähnlich konstruiert wie die Propellerflugzeuge aus jenen Tagen. Durch die wesentlich größere Reisegeschwindigkeit und die höhere Dienstgipfelhöhe wirkten jedoch ungleich stärkere Kräfte auf die Zelle, was schließlich zu den Abstürzen führte.

Als die mit zahlreichen Veränderungen versehe Comet 4 in Dienst gestellt wurde, flogen auch die amerikanischen Muster Boeing 707 und Douglas DC-8 sowie die französische Sud Aviation Caravelle. Auch wenn die letztgenannten kommerziell ungleich erfolgreicher waren als die Comet, so gebührt ihr dennoch ein wichtiger Platz in der Geschichte der zivilen Luftfahrt.

Um eine der historischen Maschinen zu besichtigen, müssen Sie noch nicht einmal nach Großbritannien reisen - auch die Flugausstellung in Hermeskeil besitzt ein Exemplar dieses weltweit ersten Passagierjets. Auch live können Sie die Comet mit etwas Glück noch erleben: Im britischen Bruntingthorpe http://www.bruntingthorpe.com/aircraft-museum.htm wird eine Comet 4 im flugklaren Zustand gehalten und rollt von Zeit zu Zeit recht schnell über die Bahn. Richtig aktiv können Sie die auf der Comet 4 basierende Nimrod Aufklärerflotte der britischen Royal Navy von Zeit zu Zeit auf einer Airshow bewundern. (Stefan Schmoll)

de Havilland Comet in der Flugausstellung Hermeskeil

Wußten Sie schon...

...dass auch schon mal bemannte Zieldarstellungsflugzeue eingesetzt worden sind, die nicht etwa ein Schleppziel hinterhergezogen haben, sondern auf die beim Übungsschießen direkt geschossen worden ist ?

Die bekannteste Art des Übungsschießens mit Rohrwaffen auf Luftziele ist der Beschuss von Luftsäcken, die von einem Zieldarstellungs- und Schleppflugzeug an einem langen Seil hinterhergezogen werden. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden von den amerikanischen Luftstreitkräften aber auch bemannte Zieldarstellungsflugzeuge eingesetzt, die keine Schleppziele gezogen haben, sondern tatsächlich selbst das Ziel gewesen sind, auf das zu Übungszwecken geschossen wurde.

Es handelte sich hierbei um speziell für diesen Zweck umgerüstete Jagdflugzeuge vom Typ Bell P-63 Kingcobra mit der neuen Bezeichnung "RP-63". Bei diesen RP-63 Kingcobras waren die Bordwaffen ausgebaut worden und die Flugzeuge hatten zum Schutz vor den Übungsgeschossen eine etwa 680 Kilogramm schwere Duralumin-Panzerung bekommen. Für das Übungsschießen auf diese von einem im Cockpit sitzenden Piloten geflogenen Zieldarstellungsflugzeuge wurde eine spezielle Maschinengewehr-Übungsmunition verwendet, deren Geschosse beim Aufprall auf die RP-63 Maschinen zerplatzt sind, ohne größeren Schaden zu verursachen. Wenn die Übungsmunition das Flugzeug getroffen hatte, dann leucheten an der Maschine farbige Lichter auf, welche an die "Gewinn"-Blinklichter an einem Flipperautomaten erinnerten. Dies führte dazu, daß die etwas über 300 zu RP-63 Zieldarstellungsflugzeugen ausgerüsteten Kingcobras den Spitznamen "Pinball" erhielten, in Anlehnung an die englische Bezeichnung für Flipperautomaten ( "pinball machine" ).

Die auf unseren Fotos zu sehende Maschine vom Typ Bell P-63 E Kingcobra steht im National Museum of the United States Air Force in Dayton / Ohio. Dieses Flugzeug ist zwar eigentlich keine von den zu RP-63 Zieldarstellungsflugzeugen umgerüsteten Maschinen, wurde aber zu Ausstellungszwecken mit dem orangefarbenen Anstrich und den Markierungen einer solchen "Pinball"-Maschine versehen. (HS)

Wußten Sie schon...

...dass auch schon mal ein zweistrahliges Verkehrsflugzeug produziert worden ist, bei dem die beiden Triebwerke auf Pylonen oberhalb der Tragflächen angebracht waren?

Bei strahlgetriebenen Verkehrsflugzeugen ist es ja normalerweise so, dass die Triebwerke unter den Tragflächen befestigt sind, wie zum Beispiel bei den in großen Stückzahlen gebauten Maschinen vom Typ Boeing 737 oder Airbus A 320. Auch das sich die Triebwerke eines Verkehrsflugzeuges alle am Heck befinden ist durchaus normal, wie zum Beispiel bei dem Canadair Regionaljet oder den Maschinen der McDonnell Douglas DC-9 Serie. Auch die Kombination von zwei Triebwerken unter den Tragflächen und einem Triebwerk am Heck wurde bei in großer Zahl gebauten Düsenjets schon verwendet ( McDonnell Douglas DC-10 und Lockheed TriStar ).

In den sechziger Jahren wurde von der VFW ( = Vereinigte Flugtechnische Werke ) in Deutschland aber mit der VFW 614 auch schon mal ein zweistrahliges Verkehrsflugzeug für bis zu 44 Passagiere entwickelt, bei dem sich die beiden Düsentriebwerke oberhalb der Tragflächen befinden. Mit dieser ungewöhnlichen Triebwerksanordnung sollte bei der Benutzung von unbefestigten Start- und Landebahnen vermieden werden, dass Fremdkörper wie Sand und Steine in die Triebwerke gelangen. Diese Ausrüstung sollte die VFW 614 für den Verkauf in Länder der Dritten Welt interessant machen, wo sich Start- und Landebahnen oft in einem schlechten Zustand befinden und man vor allem in entlegenen Regionen mit derartigen Fremdkörpern, welche besonders von in tiefer Position unter den Tragflächen angebrachten Triebwerken angesaugt werden können, rechnen muss.

Der Erstflug einer VFW 614 fand im Jahre 1971 statt. Die VFW 614 war zwar ein sehr gutes Flugzeug, wurde aber nur in geringer Zahl von Kunden bestellt, so daß die Maschine leider kein wirtschaftlicher Erfolg gewesen ist. Die Produktion wurde daher im Jahre 1977 nach der Fertigstellung von insgesamt nur etwa 20 Maschinen beendet. Flugzeuge vom Typ VFW 614 wurden von drei zivilen Airlines eingesetzt : Der dänischen Cimber Air, sowie den französischen Fluggesellschaften Air Alsace und Touraine Air Transport ( TAT ). Ausserdem befanden sich drei Maschinen vom Typ VFW 614 über einen Zeitraum von 21 Jahren ( 1977 bis 1998 ) bei der Flugbereitschaft BMVg der deutschen Luftwaffe im Dienst.

Unsere Fotos zeigen die einzige VFW 614, die heute ( Stand 2008 ) noch aktiv geflogen wird. Die Maschine wird von dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ( DLR ) als "ATTAS"-Forschungsflugzeug eingesetzt ( ATTAS = Advanced Technologies Testing Aircraft System ). Die Fotos entstanden während der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2008 auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. (HS)

Wußten Sie schon...

...dass die Kampfflugzeuge vom Typ General Dynamics F-111 mit einem besonderen Rettungssystem für die aus zwei Mann bestehende Besatzung ausgerüstet sind ?

Während zweisitzige Kampfjets ja normalerweise mit einem individuellen Schleudersitz für jedes Besatzungsmitglied an Bord ausgestattet sind, ist bei der F-111 ( Spitzname "Aardvark" ) das komplette Cockpit als Rettungskapsel ( "Crew Escape Module" ) ausgelegt.

In der F-111 sitzen Pilot und Waffensystemoffizier nebeneinander. In einem Notfall kann jeder von beiden das Rettungssystem auslösen. Hierbei wird dann das komplette Cockpit mit den beiden Besatzungsmitgliedern an Bord mit starken Raketen vom Rumpf der Maschine nach oben weggeschossen und schwebt dann sicher am Fallschirm zur Erde. Um den Aufprall auf dem Boden noch weiter abzudämpfen verfügt das Crew Escape Module über aufblasbare Unterflur-Luftkissen. Bei einem Rettungsausschuss über dem Meer wird das Crew Escape Module nach der Landung mit aufblasbaren Schwimmkissen über Wasser gehalten und dient als Rettungsinsel. Das Crew Escape Module kann nicht nur während des Fluges, sondern auch bei null Höhe und null Geschwindigkeit ( also unter "Zero-Zero"-Bedingungen ) eingesetzt werden.

Unsere Fotos zeigen Kampfflugzeuge vom Typ General Dynamics F-111 der Royal Australian Air Force, sowie ein F-111 Crew Escape Module, welches im U.S. Air Force Museum in Dayton / Ohio ausgestellt wird. Es wurde am 19. Oktober 1967 als erste solche Rettungskapsel während eines echten Notfalls mit einer F-111 benutzt. Das Auslösen der Rettungskapsel erfolgte in einer Höhe von etwa 8.500 Metern und beide Insassen überlebten die Fallschirmlandung in dem Crew Escape Module unverletzt ! (HS)

Wußten Sie schon...

...dass im Vietnam-Konflikt die Lockheed Super Constellation auch als fliegende Rundfunkstation verwendet wurde? Bereits seit den frühen 50er Jahren wurde die Constellation unter der Bezeichnung WV-2 bei der US NAVY und als RC-121C bei der US Air Force zur Küstenüberwachung eingesetzt. Diese Einsatzbereiche wurden während des Vietnam-Krieges ausgebaut, zeitweise waren 25 verschiedene Versionen der mit mehr als sechs Tonnen Elektronik vollgepackten Maschinen im Einsatz. 1962 erschien erstmals die EC-121 mit dem drehbaren Radom, das noch heute charakteristisch für die "AWACS"-Flugzeuge ist. Der Einsatz als fliegende Sendestation dürfte jedoch zu den ungewöhnlichsten Verwendungen zählen. Auf diesem Wege konnte das TV- und Radioprogramm des amerikanischen Soldatensenders AFN (American Forces Network) ungestört von feindlichen Einflüssen zuverlässig gesendet werden - von der hoch über Vietnam kreisenden Super Constellation. (GS)

EC-121

Wußten Sie schon...

...welche eindrucksvollen militärischen und zivilen fliegerischen Leistungen den deutschen Luftfahrtpionier Gunther Plüschow zunächst im Ersten Weltkrieg und dann später auch noch am Ende der zwanziger Jahre berühmt gemacht haben ? Sehen Sie hierzu unser >>> Special Gunther Plüschow

Wußten Sie schon...

...dass der Neuseeländische Luftfahrtpionier George Bruce Bolt erstmals Flugzeuge zur Anfertigung von Luftbildfotografien verwendete? Geboren 1893 in Dunedin (NZ), gründete George Bolt 1910 den Canterbury Aero Club, wo er mit weiteren Enthusiasten Gleiter baute. 1912 benutzte er diese frühen Segelflugzeuge für seine ersten Luftaufnahmen. In den folgenden Jahren machte George Bolt mehrfach durch durch fliegerische Höchstleistungen wie einen Langstreckenflug von Auckland nach Wellington in 5:06 Stunden (1918) und einen Höhenrekord (1919). Im selben Jahr war er der erste Postflieger Neuseelands. George Bolt blieb nach Einsätzen als Pilot der RAF und RNZAF im zweiten Weltkrieg zeitlebens der Luftfahrt verbunden. Er starb 1963.

Wußten Sie schon...

...dass der Airbus A340-600 mit einer Länge von 75,30 m eines der längsten Verkehrsflugzeug der Welt ist? Dabei bietet die Kabine eine nutzbare Länge von knapp 61 Metern. In der Passagierversion finden hier bei Drei-Klassen-Konfiguration 380, in der Zwei-Klasssen-Bestuhlung sogar bis zu 419 Personen Platz. Das maximale Abfluggewicht dieses Passagierjets der Superlative beträgt 380 t. Bis Februar 2007 waren 74 A340-600 ausgeliefert, 121 Maschinen dieses Typs wurden bisher bestellt.

Short Sunderland

A340-600

Wußten Sie schon...

...dass im Zweiten Weltkrieg auf britischer Seite auch ein Jagdflugzeug zum Einsatz gekommen ist, welches über keinerlei nach vorne gerichtete Waffen verfügt hat ? >>> Special Boulton Paul Defiant

Wußten Sie schon...

...dass bei der berühmten Berliner Luftbrücke 1948 - 1949 auch Flugboote vom Typ Short Sunderland zum Einsatz kamen. Als Landeflächen dienten die Havel und der Wannsee. Die großen, viermotorigen Maschinen transportierten u. a. Säcke mit Speisesalz zur Versorgung der eingeschlossenen Berliner Bevölkerung mit dem wichtigen Mineral. Für diese Güter waren die Sunderland besonders geeignet, da das Salz bei dem seewasserfesten Flugboot im Gegensatz zu den Landflugzeugen keine Korrosion verursachte.

Short Sunderland

Short Sunderland

Flugzeugführer im dritten Reich - Ausbilder und Ausbildung 1934-1945          >>> ein Interview mit Arthur Hohe
Nachdem im Jahr 2005 das 50-jährige Bestehen der heute noch bestehenden `Lufthansa´ gefeiert worden ist, sollten wir den 6. Januar 1926 nicht vergessen. An diesem Tag fand die Gründungsversammlung zur nationalen Einheitsfluggesellschaft, der `Deutschen Luft Hansa AG´ statt. Die `Junkers Luftverkehr AG´ und der `Deutsche Aero Lloyd´ gingen in die neue Gesellschaft auf. Das berühmte Symbol - der aufstrebende schwarze Kranich - übernahm die neue Gesellschaft von der in die `Aero Lloyd´ aufgegangene `Deutsche Luft-Reederei´. Die Farben Blau und Gelb waren die Hausfarben der Junkers Luftverkehr sowie der großen Reedereien Hapag und Norddeutscher Lloyd. Nachdem anläßlich der Leipziger Messe von 28. Februar bis 04. März ein Flugsonderdienst stattgefunden hat, begann der offizielle Liniendienst der neuen Gesellschaft am 6. April 1926. Neben den Mitarbeitern übernahm die Deutsche Lufthansa natürlich auch die Flotten ihrer Vorgängergesellschaften. Und so begann für 165 Flugzeuge von 19 unterschiedlichen Mustern das neue Leben unter dem Kranich. Der wichtigste Flugzeugtyp war mit 50 Maschinen die berühmte Junkers F13. Aber auch Dornier Wal Flugboote, Fokker F II sowie entmilitarisierte Doppeldecker von Rumpler , AEG oder LVG bestimmten die Anfangsjahre der Gesellschaft. Ju 52
Wußten Sie schon...

...dass die Gö 3 "Minimoa" das erste Leistungssegelflugzeug der Welt war, das in Serie gebaut wurde? In den 20er und 30er Jahren erlebte der Segelflug eine unglaublich rasante Entwicklung. Innerhalb weniger Jahre wurden aus stoffbespannten Besenstielkonstruktionen, die gerade für einen Gleitflug von wenigen Sekunden genügten, die Hochleistungssegler, mit denen Streckenflüge ohne Zwischenlandung über hunderte Kilometer und Weltrekorde im Dauerflug mit mehr als 55 Stunden geflogen wurden. Als Martin Schempp nach seiner
Rückkehr aus den USA 1935 mit Wolf Hirths Unterstützung in Göppingen seine Firma Sportflugzeugbau Schempp (ab 1938 Schempp-Hirth) gegründet hatte, wurde, nach der Gö 1 "Wolf" und dem Doppelsitzer Gö 2, aus dem Rekordflugzeug "Moazagotl", das ein Einzelstück blieb, die in der Spannweite um 3 m verkleinerte "Minimoa" (=Miniatur Moazagotl) abgeleitet. Alle vier waren Konstruktionen von Wolf Hirth, der dazu wertvolle Ratschläge von Dr. Friedrich Wenk bekommen hatte. Von Juli 1935 bis August 1939 wurden 110 Stück dieses formschönen Mitteldeckers mit seinem charakteristischen Knickflügel in Holzbauweise mit sperrholzbeplanktem Rumpf und stoffbespannten Flächen gebaut. Heute existieren noch drei flugfähige Exemplare. (G. Schmid / K. Kössler)

Gö 3

Gö 3 Minimoa

Wußten Sie schon...

...daß die Flugzeugmuster Bf 108, 109 und 110 bei der Luftwaffe bis zum Schluß nur so und nie mit "Me" bezeichnet wurden? Es gibt keine einzige Dienst- oder Druckvorschrift wie Flugzeughandbuch, Bedienungsanleitung, Exerzierkarte, Ersatzteilliste usw. bis hin zur letzten Ausführung der Bf 109, der K-14, welche mit "Me" aufwarten könnte. Der Grund dafür ist in einer internen Anweisung des damaligen Oberstabsingenieurs Roluf Lucht vom 8. November 1935 zu suchen, in dem er alle in seinem Bereich (Technisches Amt des RLM, LC II) weisungsgebundenen Dienststellen aufforderte, "Schriftstücke der Bayerischen Flugzeugwerke, deren Inhalt die überholte Bezeichnung Me statt Bf aufweist, als nicht angenommen mit einem entsprechenden Hinweis an die Firma zurückzusenden". Als Begründung für diese Maßnahme nannte er die Notwendigkeit, eine einheitliche Behandlung der Typenbezeichnungen der von dieser Firma hergestellten Flugzeugmuster zu gewährleisten. So blieb es bei den genannten drei Mustern bei Bf, sogar nachdem die BFW im Jahre 1938 in die Messerschmitt AG umgewandelt worden waren. Die Bezeichnung "Me" wurde erst für alle nach diesem Zeitpunkt entwickelten Muster verbindlich. Das erste war die Me 210. (Karl Kössler)

Wußten Sie schon...

...daß die sogenannte RLM-Muster- oder Typenliste gar nicht von diesem Amt stammt, sondern von ihm lediglich übernommen und fortgeführt worden ist? Um dem bis dahin herrschenden Wirrwarr bei den Musterbezeichnungen der Flugzeuge bei den einzelnen Firmen ein Ende zu bereiten, hatten bereits 1929/30 Gespräche stattgefunden, bei denen wohl das Heereswaffenamt im Reichswehrministerium die treibende Kraft gewesen ist. Unter Beteiligung einer Reihe weiterer Institutionen, aber auch der Luftfahrtindustrie, einigte man sich auf den Ersatz der bisher von den Firmen frei gewählten Bezeichnungen durch nun einheitlich festgelegte nach dem Vorbild der bis dahin nur von Dornier und Rohrbach verwendeten Firmenkürzel Do bzw. Ro. Alle Firmen hatten in Zukunft neu entwickelte Muster mit den ersten beiden Buchstaben ihres Firmennamens zu bezeichnen, zu denen eine nun von einer Zentralstelle zugeteilte mindestens zweistellige Zahl kam, die stets nur einmal vergeben wurde. Für die Firmenkürzel galt, daß der erste Buchstabe groß, der zweite aber, unabhängig von der Herkunft, stets klein geschrieben werden mußte. So war z.B. die Firmenbezeichnung bei Focke-Wulf Fw, die der Bayerischen Flugzeugwerke Bf. Die niedrigste, bei 10 beginnende Nummernreihe erhielt die Firma Dornier zugeteilt. Sie ging bis 26. Die ersten, nach dem neuen Verfahren bezeichneten Flugzeugmuster waren z.B. die Ar 64, Do 10, Fw 44, He 42, Ju 52 und Kl 31, alles Flugzeuge, die bereits bis zu 3 Jahren vor der Schaffung des RLM (Mai 1933) entstanden und geflogen sind. (siehe auch Jet & Prop 1/03). (Karl Kössler)

Wußten Sie schon...

...daß die Etrich "Taube", eines der ersten erfolgreichen Motorflugzeuge, ihre Flügelform dem Samen einer Pflanze verdankt? Zanonia Alsomitra Macrocarpa ist die lateinische Bezeichnung eines im südostasiatischen Raum heimischen tropischen Kürbisgewächses, das sich an Bäumen lianenartig bis zu einer Höhe von 30 Metern emporrankt. Die Samen dieser Pflanze gleichen einem "Nurflügel" mit ca. 15 cm Spannweite und weisen eine Gleitzahl von ca. 1:10 auf. Es gelingt den Samen bei Windstille, bis zu 300 Meter weit zu segeln. Das auffallend stabile Flugverhalten dieser Samen fiel auch Igo Etrich (1879-1967) ins Auge und er ließ diese Entdeckung erfolgreich in das Tragflächendesign seiner berühmten "Taube" einfließen. (G. Schmid)

Etrich "Taube"

Zanonia Samen

Wußten Sie schon...

...daß der erste bemannte Raketen-Senkrechtstart in Deutschland erfolgte? Lothar Sieber, eigentlich Pilot eines Kampfzonentransporters Arado 232, wurde im Dezember 1944 als Einflieger zu der Firma Bachem in Waldsee versetzt, wo er die Erprobung des neuen Raketenjägers Ba 349 "Natter" vorantreiben sollte. Mit der fantastischen Steigleistung von 11.300 m/min sollte die "Natter" als Abfangjäger gegen einfliegende Bomber Verwendung finden. Am 1. März 1945 erfolgte der einzige bemannte Start einer "Natter" und zugleich der erste bemannte Raketen-Senkrechtstart der Welt. Nach einer Flugzeit von nur 55 Sekunden, bei der eine Geschwindigkeit von über 1000 km/h erreicht wurde, stürzte die Natter steil zu Boden. Lothar Sieber verlor hierbei sein Leben. Er geht als einer der ersten Raumfahrtpioniere und als erstes Opfer der bemannten Raumfahrt in die Geschichte ein. Von der "Natter" wurden bis Kriegsende 40 Maschinen gebaut, zum Einsatz kamen sie jedoch nicht mehr. (Torsten Mörke)

Bachem Natter

Lothar Sieber besteigt die Ba 349 "Natter"

Wußten Sie schon...

...wie fortschrittlich Flugmotoren bereits im Jahre 1942 waren? Als Beispiel soll hier der u.a. in der Messerschmitt Bf 109 eingebaute Daimler Benz DB 605 dienen. Die Firma Daimler Benz ist im Jahre 1926 durch die Fusion der Firmen Daimler und Benz entstanden. Beide Firmen haben bereits im ersten Weltkrieg reichlich Erfahrung im Bau von Flugmotoren gesammelt, so wundert es kaum, dass die Zusammenarbeit sehr fortgeschrittene Motoren hervorbrachte. Der DB 605 ist eine Weiterentwicklung des DB 601 Motors. Es handelt sich um einen V12 Reihenmotor mit hängenden Zylindern und von 33,9 auf 37,5 Liter vergrössertem Hubraum. Während die A-Version noch 1475 PS leistete, konnte dieser Wert schliesslich bis auf 2000 PS gesteigert werden. Diese Leistungen wurden bereits bei nur 2.800 U/min. und einem Gesamtgewicht von nicht ganz 800 KG (inkl. Schmierstoff und Kühlwasser) erreicht. Möglich machte dies eine Benzin-Direkteinspritzung und ein einstufiger Turbolader, Technologien die auch heute noch aktuell sind. Motoren dieser Baureihe sind häufig in Flugzeugmuseen ausgestellt. Unser Tipp: Das Luftfahrtmuseum Laatzen/Hannover. Dort können sie die Entwicklung vom DB 601 zum DB 605 an Originalstücken nachverfolgen. Auch ein DB 603 ist vorhanden, allerdings nur aus einer Bruchbergung stammend. (Torsten Mörke)

DB 605

Daimler-Benz

DB 605

Wußten Sie schon...

...daß der deutsche Bomber Arado Ar 234 das erste vierstrahlige Flugzeug der Welt war? Der noch mit Landekufen ausgestattete Prototyp Ar 234 V-8 mit dem Stammkennzeichen GK+IY hob am 4. Februar 1944 mit Versuchspilot Ubbo Janssen am Steuer vom Flugplatz Alt-Lönnewitz zum Erstflug ab. Der von vier BMW 003 Turbinen angetriebene Vorläufer der späteren C-Serie benötigte zum Rollen am Boden einen dreirädrigen Startwagen, der sofort nach dem Abheben der Maschine ausgelöst wurde und am Boden zurückblieb. Die Serienflugzeuge der C-Serie verfügten dann über ein Einziehfahrwerk (Foto). (GS)

Arado Ar 234

Arado Ar 234 C-3

Wußten Sie schon...

...daß eines der erfolgreichsten Triebwerke, das General Electric J-79 über 17.000 Mal gebaut wurde? Bereits 1952 wurde bei General Electric von dem Deutschstämmigen Gerhard Neumann mit der Entwicklung dieses Triebwerks begonnen. Ausgelegt war es als Einwellen-Hochdruck-Axialturbiene mit 17stufigen Verdichter, dreistufiger Antriebsturbine und 10 Brennkammern. Für den europäischen Markt wurde das J-79 in Kooperation der deutschen Firmen BMW Triebwerksbau (heute MTU), der belgischen Firma Fabrique Nationale sowie der italienischen Firma Fiat Aviazione ab 1970 in Lizenz gebaut. Mehr als 30 Jahre fand das J-79 Verwendung, unter anderem in berühmten Flugzweugen wie der F-104 Starfighter, F-4 Phantom und der B-58 Hustler. (Torsten Mörke)

J-79

GE J-79

Wußten Sie schon...

...daß der sprichwörtlich Begriff "08/15" aus der Zeit des ersten Weltkriegs stammt? Bereits im Jahre 1908 wurde bei der Firma Spandau mit der Entwicklung eines neuen Machinengewehrs begonnen. Diese Entwicklung hat sich noch bis 1915 fortgesetzt, bis das neue Gewehr unter der Bezeichnung "08/15" in die Serienfertigung ging. Mit über 130.000 gebauten Exemplaren hat sich das Gewehr schnell zur Standardwaffe gemausert. Im Sprachgebrauch der Soldaten hat sich somit der Name des Gewehrs für alle alltäglichen und normalen Dinge eingebürgert. Auch nach dem Krieg hielt man an dieser Redewendung fest. Fast alle Deutschen Flugzeuge aus jener Zeit waren mit dem "08/15" ausgestattet!  (Torsten Mörke)

08/15

08/15

 

 

 
 

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