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Flugplatzkerb Gelnhausen 2019

Am Pfingstwochenende Anfang Juni trotzten unzählige Flieger und Fliegerfreunde dem Wind und machten sich auf den Weg nach Hessen zur traditionellen https://www.flugplatzkerb-gelnhausen.de/ Für jeden fliegerischen Geschmack wurde etwas geboten, aber als passionierter Fan klassischer Luftfahrzeuge hat unser Reporter Stefan Schmoll seinen Fokus auf die älteren Teilnehmer gelegt - natürlich nicht ohne auch das ein oder andere modernere Highlight zu erwähnen.

Ein Blick zur Flightline mit den aufgereihten Klassikern. Stars für die Fans waren zweifelsohne die Warbirds aus Belgien, aber auch sonst gab es wahrlich Einiges zu bestaunen.
Auch auf für die Gastflugzeuge reservierten Areal fanden sich viele Klassiker, wie die hier gezeigten Bölkow 209 & Bölkow 208 Nasen zeigen.
Wie so viele andere coole Warbirds hat natürlich auch die North-American P-51 Mustang N6328T eine eigene Homepage für die Fans http://www.louisiana-kid.com/deutsch.html
Seit jetzt sieben Jahren ist die Mustang auf dem Grasplatz Albstadt-Degerfeld beheimatet. Eigner Wilhelm Heinz führt sie regelmäßig auf Luftfahrtveranstaltungen vor. In Deutschland gibt es übrigens mittlerweile mehr als eine Hand voll fliegenden Mustangs, von denen die meisten allerdings ein recht privates Leben führen.

In Belgien hat sich in den letzten Jahren eine erstaunliche Warbirdszene entwickelt. So sind gleich zwei britische Klassiker aus Kanada importiert worden. Leider konnte die Supermarine Spitfire OO-XVI erst am späten Samstagabend in die Luft gehen, da tagsüber der Seitenwind zu gefährlich für das enge Fahrwerk gewesen ist.

Auch die Hawker Hurricane OO-HUR flog lange in Kanada. Jetzt gehört sie einem belgischen Sammler, der sie auch gerne mal vorführt.
Bei der Consolidated Catalina hat  der Amtsschimmel zugeschlagen. Die samstägliche Vorführung viel leider aus, da mittlerweile beide Piloten eine bestimmte Mindestanzahl an Starts in einem bestimmten Zeitraum absolvieren müssen. Am späten Samstagabend wurden dann nach Programmende Platzrunden gedreht, um der Vorschrift zu entsprechen?.
?. Auf jeden Fall war das riesige Flugboot eine tolle Erscheinung. Leider haben in den letzten Monaten gleich zwei Catalinas Europa in Richtung USA verlassen, so dass die in Duxford beheimatete G-BPYA derzeit das einzige fliegende Exemplar in Europa bleibt.
Walter Eichhorn hat es noch immer drauf in seiner berühmten North-American T-6. Auch wenn mittlerweile ein Safety-Pilot mit an Bord ist, so beeindruckt der Grandseigneur der Szene noch immer und zeigte gekonnt, was in der Maschine steckt.
Nico Niebergall ist um einige Jahrzehnte jünger und zeigt seit einigen Jahren in der SF-260, was er von seinem Papa Ralf "Mr. Marchetti" gelernt hat  https://www.sf-260.de/
Zu den seltenen Schönheiten am Platz gehörte auch die Piper Pa-23 Apache N3436P. Die 1958 gebaute Maschine ist im benachbarten Aschaffenburg Großostheim stationiert.
Pilatus ist ja bekannt für alte Militärtrainer und neue Geschäftsreiseflugzeuge. Aber die Schweizer konnten auch Segelflugzeuge. In den siebziger Jahren wurden 332 Exemplare der PC-11 gebaut. Bekannter ist der Typ als B-4 (wobei B für Rheintalwerke G. Basten steht, die ursprüngliche Konstruktionsfirma).
Leider ist die Bundeswehr seit einigen Jahren nur noch selten bei Flugtagen zu bestaunen. Aber in Gelnhausen präsentierten unsere Streitkräfte erstmals seit 2011 wieder Großgerät ? in diesem Jahr in Form der Airbus Helicopters EC-135.
Derzeit werden bei der Bundeswehr 14 EC 135 zur Pilotenschulung eingesetzt
Als Curtiss Pitts seine "Special" vorstelle, verebbte noch  der Schlachtenlärm des II. Weltkrieges. Auch nach mehr als sieben Jahrzehnten kann man diesen bahnbrechenden Doppeldecker noch immer erwerben! https://de.wikipedia.org/wiki/Pitts_Special
Zu den vorgeflogenen Exemplaren zählt auch die D-EPNL von Patrick Leis. Er baute als passionierter Modellbauer seine Pitts vor 5 Jahren selber und trat in diesem Jahr erstmals in Gelnhausen auf.
Auch Mirko Fahlbusch war mit seiner "Aircraft Ambulance" wieder mit vor Ort. Im Gegensatz zu seinem früheren Landrover hat Mirko im letzten Sommer mächtig aufgerüstet!!
Die russichen Kunstflugzeuge wie die hier gezeigte Jak-55 bestechen durch die großen Sternmotoren. Der Typ flog erstmals Anfang der achtziger Jahre und ist heute bei vielen Piloten noch sehr beliebt.
Im Modellbau kenne ich mich ja nicht so aus. Aber was Heutzutage so Alles an Scale-Modellen realisiert wird, ist schon wirklich beeindruckend!
Zu den Highlights gehörte zweifelsohne diese wunderschöne Dornier Do 335 Pfeil
Auch Georg Raab gehört mit seiner Stearman Kaydet N67193 Zum Inventar der Flugplatz Kerb. Seit vielen Jahren ist der mit seinem Doppeldecker unterwegs und beeindruckt mit dem klassischen Kunstflug http://www.yellow-peril.com/index.php
Im Gegensatz zur recht bulligen Stearman wirkt das britische Gegenstück ? die deHavilland DH-82 Tiger Moth richtig filigran. Stephan Gottwald fliegt seine D-EORX vom hessischen Lauterbach aus.
Beim Anblick der Bückerstaffel schlägt jedes Fliegerherz höher. Mit der Bücker 133 Jungmeister fliegen die Jungs aus Landshut übrigens noch immer Kunstflug https://www.la-barnstormers.de/
Natürlich darf durfte auch eine Antonow An-2 in Gelnhausen nicht fehlen. Die D-FUKM ist in Reinsdorf beheimatet.
 

 

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