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100 Jahre August Euler 30. - 31. August 2008 Griesheim

 - ein Bericht von Stefan Schmoll -

Teil 2

Vom Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe stammt diese Lippisch Ente. Man sieht, die Entenbauweise gab und gibt es während aller Perioden in der Luftfahrt. Mehr Informationen zu dem berühmten Museum finden Sie hier: http://www.segelflugmuseum.de

Und wieder sind wir auf der Rhön, hier beim Rhönsperber. Das seltene Flugzeug ist zwar "nur" ein Neubau nach Originalplänen. Aber zum einen wurden viele der historischen Segelflugzeuge nach Originalplänen in den Flugvereinen selber gebaut, und zum anderen gibt es in Deutschland lediglich einen weiteren Rhönsperber, und zwar im Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe. Diese wundervolle Maschine besitzt sogar eine eigene Internetpräsenz http://www.rhoensperber.de/index.htm

Und auch beim DFS Habicht verhält es sich ähnlich wie beim Rhönsperber. Lediglich auf der Wasserkuppe steht ein Original im Museum. Der hier gezeigte Neubau ist jedoch flugfähig - und der Besitzer sorgt regelmäßig für großen Applaus beim Publikum http://www.dfs-habicht.de/home.htm

Bei der D-1348 der Oldtimerfreunde aus Donauwörth handelt es sich um eine Olympia Meise. Für die Spiele 1940 sollte Segelfliegen olympisch werden. Um gleiche Voraussetzungen zu schaffen, wurde die Maschine der DFS als Sieger mehrerer Konstrukteure ausgewählt.

Die Bo 105 gehört mittlerweile auch schon zum alten Eisen und wird in den kommenden Jahren auch bei der Polizei durch modernere Typen ersetzt.

In den siebziger Jahren stellte die Konstruktion der damaligen MBB (mittlerweile Eurocopter) jedoch einen Quantensprung in der Hubschrauberentwicklung dar.
Mit der Sikorsky S-58 von Meravo konnten die Zuschauer in die Luft gehen. Seit einigen Jahren trägt der Hubschrauber - übrigens das einzige noch fliegende Exemplar in Europa - militärische Markierungen der Heeresflieger. Die wertvolle Maschine kam in einem Fernsehfilm über die Hamburger Sturmflut zum Einsatz.
Gleich vier Exemplare (D-EMIG, D-EMIL, D-EMOF, SE-BWM) der eleganten Focke-Wulf Stieglitz kamen zum Jubiläum nach Griesheim.
Vor der Einführung der ersten Hubschrauber war der Fieseler Storch die perfekte Beobachtungsplattform aus der Luft. Und auch in Griesheim stieg ein Fernsehreporter nicht in einen Hubschrauber, sondern wurde von Dirk Bende in seinem Storch pilotiert, um Eindrücke aus der Luft einzufangen.
Die Great Lakes 2T ist ein Doppeldecker aus den siebziger Jahren. Die Flugzeuge basieren allerdings auf einer Konstruktion aus den dreißiger Jahren, welche mit einigen Modifikationen und modernen Boxermotoren wieder belebt worden ist. Man sieht, Qualität setzt sich auch nach Jahrzehnten wieder durch.
Die gutmütige de Havilland DH-82 Tiger Moth findet mittlerweile auch in Deutschland zahlreiche Anhänger. In Großbritannien ist der Trainer noch immer auf zahlreichen Flugplätzen zu finden.

Die ERCO Ercoupe aus dem Jahr 1937 war eine sehr fortschrittliche Ganzmetallkonstruktion, welche bei verschiedenen Herstellern zwischen 1940 und 1970 gebaut worden ist. Weitergehende Informationen zu dieser speziellen Maschine bietet ein ausführlicher Artikel beim GHF: http://www.german-historic-flight.de/flugzeug.php?id=69

Na ja, über die Piper Cub müssen wir ja nicht viele Worte verlieren. Beim Griesheimer Jubiläum waren eine ganze Reihe der unterschiedlichsten Versionen ausgestellt.

Sieben schöne Piper Cub sind ja schon nett, aber drei Messerschmitt 108 gemeinsam - das ist schon sehr nett!!

Vor dem historischen Towergebäude machten sich die drei eleganten Flugzeuge besonders gut.
Und auch in der Luft boten sie einen tollen Anblick. Auch wenn die drei Taifun nicht in enger Formation fliegen durften, so boten sich den zahlreichen Fotografen trotzdem gute Fotomöglichkeiten.

Der EADS Heritage Flight kam mit der halben Flotte nach Griesheim. Kaum zu glauben, dass wagemutige Piloten mit diesem Flugzeugtyp - der Messerschmitt M 17 - über die Alpen nach Italien geflogen sind.

Die riesigen Fortschritte in der damaligen Luftfahrt werden schnell deutlich, wenn man bedenkt, dass zwischen der M 17 und der Bf 109 keine 10 Jahre Entwicklungszeit gewesen sind.

Der Fokker Dreidecker des "Roten Baron" ist wohl das berühmteste Flugzeug des 1. Weltkrieges. Mittlerweile dürfte es hiervon mehr Nachbauten geben als damals Originale produziert worden sind.

Die hier gezeigte Maschine war früher im Frankfurter Flughafen zu besichtigen. Jetzt bildet sie mit einigen anderen Maschinen den Grundstock für das August Euler Museum.

Von der "Spirit of St.Louis" gibt es auf jeden Fall mehr Nachbauten als Originale. Denn die berühmte Originalmaschine hängt seit vielen Jahren im National Air&Space Museum in Washington/DC.

Auch dieser Nachbau wird nach jahrelanger Einlagerung mit dem neuen Museum endlich wieder eine Zukunft haben.

Der Vorderrumpf der DC-8 wurde von Mitgliedern des August Euler Museums renoviert und hat in Griesheim eine neue und sichere Heimat gefunden. Wenn auch die Jubiläumsveranstaltung einzigartig war; das Museum in Griesheim wird die Vergangenheit des Platzes sicher dauerhaft in Ehren halten: http://august-euler-museum.de/ae-museum.html

E N D E
 

 

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