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E-Mails

Hamburg Airport Classics 2003

Hamburg Airport und Lufthansa Technik

Hamburg Airport Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst.
Mit Beginn des Motorfluges vor 100 Jahren wurde er Wirklichkeit.
Hamburg Airport und Lufthansa Technik feierten diesen Meilenstein der Luftfahrt
mit den 3. Hamburg Airport Classics am 13. und 14. September.
Viele historische und moderne Flugzeuge waren in der Luft und am Boden zu bestaunen.
Unter anderem die Lisunov 2, DC-3, ein Bleriot-Eindecker und vor allem die Noratlas.

- Ein Bericht von Thomas Fedor -
Beluga

Simulator

1995 endete die Ära der Turboprop getriebenen Super-Guppy. Seither werden die Airbus-Großraumteile mit der Beluga nach Toulouse geflogen.
Als Basis dient hier der Airbus A300-600R. In dem 1400 Kubikmeter großen Laderaum können maximal 47 Tonnen verladen werden.



Man muß nicht warten bis die Piloten Fisch gegessen haben. Im Lufthansa Flugsimulator A340 bot sich jedem die Möglichkeit einen Landeanflug auf den Hamburg Airport durchzuführen.
FW 200

Mistress

1999 wurde ein Focke Wulf 200 Condor aus dem Nordmeer geborgen. Hier sieht man eine Baugruppe des Hecksporns. Vermutlich wird der Condor "nur" für ein Museum restauriert. Diese Arbeit verrichten momentan viele ehrenamtliche Helfer.



Papa speichert GPS-Koordinaten und der Sohnemann ist hin und weg von der Mistress. Die Piper L-4 Grasshopper wurde unter anderem als Aufklärer verwendet. Mit 3 1/2 Stunden konnte sie sich extrem lange in der Luft halten.
Staggerwing Walter Beech entwickelte 1936 das Sport- und Reiseflugzeug Beech D17S. Der aerodynamisch ausgefeilte Doppeldecker konnte damals schon mit vielen Jagdflugzeugen mithalten.
Staggerwing

Nach 10 Einsatzjahren wurde die Staggerwing aus dem Militärdienst ausgemustert. Nach zahlreichen Privatbesitzern ist sie nun in Braunschweig stationiert.

Noratlas

Wie die Transall - nur kleiner :-)

Die Nord 2501 wurde nicht nur in Hamburg Finkenwerder gebaut sondern auch in Frankreich. Ab 1956 wurden insgesamt 426 Stück hergestellt.



Nach dem zweiten Weltkrieg war die Noratlas der erste Flugzeugtyp der in Hamburg gebaut wurde. (Heutzutage werden dort die Teile für den Airbus gefertigt.)
Die Beschriftung im Cockpit ist überwiegend französisch. An der Rückwand des Cockpits findet man Hydraulik und Elektrikpläne.
Innenansicht

Sie fliegt

Sehr geräumig und gepflegt geht es im Innenraum der Maschine zu. Die Noratlas war auch bei der Bundeswehr im Einsatz. Als Ersatz kam damals die Transall.




Der Überflug der Noratlas ist sicherlich kein alltäglicher Anblick. Diese Nora ist leider weltweit das einzige flugfähige Exemplar.
MRCA Tornado

Safire

Eine der insgesamt 40 Tornados des Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann". Der einzige fliegende Verband der über die Fähigkeit zur bemannten Luftaufklärung verfügt.




Diese Saab 91B wurde bis 1967 zur Ausbildung der Lufthansapiloten benutzt. Seit letztem Jahr erstrahlt die "Safir", nach mehrjähriger Restaurierung, wieder im "alten" Glanz.
Fieseler

Tummelisa

Der Fiseler Fi 156 "Storch" ist ein Kurzstartspezialist. Nach etwa 90 Metern Rollstrecke hebt dieses Flugzeug vom Boden ab. Dieser Storch wurde 1945/46 von der Firma Benes-Mráz in Chocen, in der damaligen CSSR gebaut.



Der Rumpf der Tummelisa ist ein Replik. Bei der Motorisierung handelt es sich allerdings um einen Original Le Rhone Umlaufmotor. Das Startprocedere fand leider weit abseits der Zuschauer statt.
Electra Nur 170 Maschinen wurden von der Lockheed L-188 Electra gebaut. Mit ihren 4 Allison Turboprops war sie zwar schneller als die betagten Kolbenmotor-Passagierflugzeuge, wurde aber von den ersten Mittelstreckenjets verdrängt.
Deutsche Lufthansa Die Aero 145 trug noch die Bezeichnung Deutsche Lufthansa. Nach einem verlorenen Prozess 1963 wurde die Fluggesellschaft der DDR in Interflug umbenannt.
DC-2 Eine Douglas DC-2 aus den USA. Die DC-2 bildete die Basis für die legendäre DC-3. Sie ist mit Wright Cyclone Motoren mit jeweils 875 PS ausgestattet.
Dakotas Formationsflug von zwei DC-3 und der einzigen DC-2. Diese Flugzeuge spielten unter anderem eine wichtige Rolle bei der Berliner Luftbrücke 1948.
Respekt 1909 überquerte Louis Bleriot mit einem Flugzeug diesen Typs als erster den Ärmelkanal. Trotz des recht böigen Windes startete die Bleriot XI zu einem wunderbaren Rundflug. Es handelt sich um keine Replika - diese Maschine wurde 1918 in schwedischer Lizenz gebaut.
De Havilland Die De Havilland D.H. 104 "Dove" war bis auf eine Ausnahme komplett aus Metall gefertigt. Die Ruder wurden traditionell mit Stoff bespannt. Diese Flugzeug war das Lieblings-Reiseflugzeug der Queen Mum.
Rundflüge ab 75 Euro Die Lufthansa bot Rundflüge in verschiedenen Flugzeugmustern an. Unter dem Oberbegriff "Hubschrauber" gab es Flüge mit der Bell 47, Bell Long Ranger oder auch der Bell 407.
Dankeschön Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung mit zahlreichen Highlights. Leider behinderten viele Flugfeldberechtigte die freie Sicht der zahlenden Besucher auf die startenden Flugzeuge.
 

 

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