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Hafengeburtstag Hamburg 2009

- von Torsten Mörke -

Der Hamburger Hafengeburtstag lockt seit vielen Jahren hunderttausende Besucher in Deutschlands zweitgrößte Stadt. Das gebotene Programm ist so abwechslungsreich wie der Hafen selber. Neben Fischbrötchen und Holsten gibt es eine Menge auf diesem Volksfest zu entdecken.

Dutzende Schiffe aus Nah & Fern haben an den Landungsbrücken fest gemacht und laden zu einem Besuch an Bord ein. Große und kleine Segelschiffe sind hier ebenso vertreten wie die modernen Wunderwerke der Wasserschutzpolizei und der DGzRS. Auch die Deutschen und Internationale Streitmächte sind mit zahlreichen Einheiten vor Ort und präsentieren sich der interessierten Öffentlichkeit.

Das reine Wasserprogramm wird traditionell durch kleinere Einlagen an Land und in der Luft unterstützt, was den besonderen Reiz des Hafengeburtstages ausmacht. Highlight des diesjährigen Programms war die Teilnahme der Patrouille Suisse, die als besonderes Gastgeschenk der Schweiz (diesjähriges Partnerland) nach Hamburg geschickt wurde. Airventure.de war vor Ort um für Sie zu berichten.

Seit Ende April 2004 fliegt Christoph Hansa für die Luftrettung Hamburg. Die EC 135 P2 war zunächst nur für Verlegungsflüge vorgesehen, fliegt nun jedoch im Rettungsdienst und absolvierte alleine im Jahr 2006 ganze 1508 Einsätze.
Heimliche Stars des 820. Hafengeburtstages waren die F-5 der Schweizer Patrouille Suisse, die ein überaus sehenswertes Flugprogramm vor der großartigen Kulisse des Hamburger Hafens gezeigt haben.
Die Hamburger Polizei zeigte ebenfalls einen EC 135 P2 (D-HONE, Baujahr 2004) im Flugprogramm des Hafengeburtstags.
Das Flugprogramm wurde speziell für den Besuch in Hamburg angepasst, um den strengen Deutschen Sicherheitsvorschriften zu genügen. Es war in etwa mit dem Deutschland Programm, wie es auf der ILA gezeigt wird, zu vergleichen.

Auch die Junkers 52 ließ sich in Hamburg mehrfach sehen. Von Bremen aus startete sie regelmäßig zu Überflügen über den Hamburger Hafen.

Von ursprünglich fünf geplanten Vorführungen wurden leider zwei gestrichen, weshalb die Patrouille Suisse nur jeweils zur Abendvorstellung geflogen ist. Auch die Probeflüge unterlagen ständigen Änderungen durch die deutschen Luftfahrtbehörden.
Die D-AQUI wurde ursprünglich als "Fritz Simon" am 10.4.1936 bei der Lufthansa in Dienst gestellt und fliegt nach einem bewegten Leben seit 1986 für die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung. (Mehr Infos: www.historische-fluege.de/seite02.html)
Der Umgang mit Kunstflugteams ist in Deutschland besonders heikel. Während es im Publikum vorwiegend positive Reaktionen gab, wurde die Vorführung von der lokalen Politik nach allen Regeln der Kunst populistisch ausgeschlachtet.
Die Deutsche Marine war in Hamburg gleich mehrfach vertreten und zeigte die Fregatte Hamburg (Bild), das U-Boot U16 und den Minensucher Grümitz. Wie fast alle Schiffe, konnten auch diese aus der Nähe betrachtet werden.
Ein oft gehörtes Argument war die "Lärmbelästigung" durch die F-5 Tiger der Patrouille Suisse. Die im Fünf-Minuten-Takt startenden Rundflughubschrauber, die quer durchs laufende Programm flogen, haben hingegen keine derartigen Reaktionen hervorgebracht.
Auf dem Hubschrauberdeck der "Hamburg" gab es keinen leider keinen Bordhubschrauber zu sehen, dafür gab es Grillwürste und frisch gezapftes. Lobenswert: Alle Einahmen aus den Verkäufen wurden der Kindertagesstätte St. Pauli gespendet.
Ein interessantes, wenn auch nicht ganz objektives Video über den Auftritt gibt es beim Spiegel Online zu sehen: www.spiegel.de/video/video-1001651.html
Der Preis für die schönste Bordbar, sowie das leckerste (und zugleich günstigste) Bier geht jedoch an die Besatzung des Minensuchers "Grümitz". Airventure.de war selbstverständlich zum Test vor Ort.
Die Formation Shadow gehört stets zu den eindruckvollsten des Programms und besticht vor allem durch ihre absolute Präzision.
Die geplante Feuerübung des THW ist am Samstag leider ins Wasser gefallen. Ursache war ein Fehler in der Zündeinrichtung.
Bei der Vorführung der Patrouille Suisse gab es in Hamburg ein vollständiges Finale inklusive Flares zu sehen.
Am Samstag Nachmittag wurde auch die Messerschmitt Bf 108 der Lufthansa Berlin-Stiftung über Hamburg gesehen.
Auch die DC-6 der Flying Bulls ist direkt vom Bremer Flughafen-Geburtstag zu einem Überflug nach Hamburg gestartet.
Ein weiteres Highlight im Flugprogramm war die Vorf¸hrung des Sea King der deutschen Marine. Langfristig wird dieses Muster durch den Marinehubschrauber 90 (MH 90) ersetzt.
Zu den Vorführungen direkt auf der Elbe gehörte auch das Zielspringen der Fallschirmspringer auf einen Ponton.
Der alte Elbtunnel war während des Hafengeburtstages für den Verkehr gesperrt, so dass die Besucher bequem ans Südufer der Elbe (mit Blick auf die Besuchermassen) gelangen konnten.
Die Fallschirmspringer werden kurz vor der Vorführung von einer BO 105 abgeholt und auf Absprunghöhe gebracht.
Während der Vorführung wurden mehrere Taucher abgesetzt und auf verschiedenen Wegen wieder aufgenommen.
Nicht jeder traf den Ponton, was vom Publik nicht ganz ohne Schadenfreude aufgenommen wurde.
Die Sea King der Marine werden zur Unterstützung der Flotte im Verbindungsdienst, sowie im Such- und Rettungsdienst (SAR) und zum absetzen von Spezialkräften in Krisengebieten genutzt.
E N D E
 

 

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