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Newsberichte bis 2005. Um zu den aktuellen News zu gelangen, klicken Sie bitte in der linken Navigationsleiste auf "NEWS".
 
Flug Werk setzt Erprobung der FW 190 erfolgreich fort.    Manching Oktober/November 2005

In den Händen des erfahrenen Erprobungspiloten Horst Philipp wird die FW 190 A8/N der Flug Werk GmbH derzeit in verschiedenen Flugzuständen erprobt. Unter anderem werden seit Oktober alle Flüge mit eingezogenen Hauptfahrwerksbeinen durchgeführt. Die weitere Erprobung sieht die Evaluierung des Landeklappensystems vor. Nach dem Anpassen der unteren Radverkleidungen des Fahrwerks, ist die schrittweise Bereichserweiterung in höhere Geschwindigkeitsbereiche vorgesehen.

Flug Werk hat das gesamte Fertigungslos von 16 FW 190 verkauft und ist derzeit mit der Realisierung einer Allison V-1710 angetriebenen "Langnase" beschäftigt. (Presseinformation FlugWerk, Photocredit: Urban Kirchberg) FW 190 FW 190 FW 190 FW 190
Flug Werk successfully continues testing the FW 190. Manching October/November 2005 In the hands of the experienced test pilot Horst Philipp the FW 190 A8/N of Flug Werk GmbH is tested in different flight conditions. Among other things since October all flights are done with retracted landing gear. Further test plans will evaluate the landing flap systems. After adapting the wheel covers into the chassis, there will be gradual tests performed in higher speed ranges. At the present Flug Werk is busy with the realization of a Allison V-1710 propelled "long nose" and sold the entire manufacturing lot of 16 FW 190. (press information airframe, Photocredit: Urban Kirchberg)
Bf 109 G-4 "Rote 7"   (08.09.05)

Die folgenden Bilder der Messerschmitt Bf 109 sind während des Flugplatzfestes in Albstadt-Degerfeld entstanden. Die Crew der MAC hat die Maschine in ihrem Hangar aufgebockt, zerlegt und eine erste Bestandsaufnahme gemacht.
Wie sich jetzt herausgestellt hat (Informationen von Wilhelm Heinz ) ist die Maschine in gar nicht so schlechtem Zustand wie zu erst befürchtet wurde. Das Triebwerk hat den Crash wohl ohne ernste Beschädigungen überstanden, Probleme bereitet der Restaurierungsmannschaft unter anderem ein Befestigungsteil Flügel-Rumpf. Es handelt sich dabei um ein Stahlteil, welches bei dem Unfall verbogen wurde. Ein weiteres Problem sind Befestigungsteile am Flügelholm, die der Aufnahme des Fahrwerkes dienen.
Die ganze Restaurierung wird momentan mit ca: 250 000 Euro beziffert.
40 000 Euro entfallen dabei auf die Anfertigung eines neuen Holzpropellers (ohne Spinner).
Zur AIR Power 2007 in Zeltweg soll die Bf 109 wieder in der Luft sein. Die bisher eingegangenen Spenden sichern die Reparaturen für die nächsten 3 Monate.
(Damian Güttner)

Bf 109 Bf 109
Bf 109 Bf 109
Bf 109 G-4 "Rote 7" beschädigt!      (24.07.2005)

Am 15. Juli kam es bei der Landung in Albstadt-Degerfeld zu einem schweren Unfall. Der Pilot Siggi Knoll überstand den Crash mit minimalen Blessuren, anders erging es der Bf 109. Die Bilder des Absturzes dürfte mittlerweile jeder Interessierte gesehen haben. Zur Zeit wird das Wrack von einem Experten untersucht. Der anschließende Bericht gibt eine fundierte Übersicht zur geplanten Restauration.

Bei der Sparkasse Zollernalb ist mittlerweile ein Spendenkonto eingerichtet worden:
Update: Die Spendenaktion ist mittlerweile beendet
Das Interesse an einer flugfähigen Messerschmitt ist verständlicherweise sehr groß. Ich hoffe das genug Geld und Zeit zusammenkommen. (Thomas Fedor)

Bf 109
Neue Dove am Deutschen Himmel      (12.06.2005)

Am 11. Mai hob in Stadtlohn erstmals die frisch restaurierte de Havilland DH-104 Dove D-INKA (ex WB531) in Farben der LTU ab. Die Originale `D-INKA´ flog zwischen 1957 und 1958 für die LTU. Später flog sie für ein belgisches Luftfahrtunternehmen und stürzte leider im Sommer 1959 ab. Die neue `D-INKA´ war in den letzten Jahren in Holland eingelagert und wurde in den letzten Monaten von Gehling Flugtechnik in Stadtlohn von Innen und Außen auf Vordermann gebracht. Zukünftig wird sie bei LTU auf dem Düsseldorfer Flughafen stationiert sein und in diesem Jahr kräftig Werbung für das 50-jährige Firmenjubiläum machen. (Stefan Schmoll)

DH-104

DH-104

Rekordflug! - Steve Fossett fliegt non-stop um die Erde!   (06.03.2005)

Der amerikanische Abenteurer Steve Fossett ist nach 67 Stunden Flugzeit um einen Rekord reicher... >>>Non-Stop um die Erde

Sonderserie - Hubschrauber in Action    

>>>Helikopter-Action     17.01.2005

Die ersten einsatzfähigen Drehflügler wurden in den 40er Jahren gebaut. Heute sind Helikopter unverzichtbar. Blicken Sie zusammen mit Hartmut Seidel über die Schultern verschiedener Hubschrauberbesatzungen im Einsatz...
Udet Flamingo Replica - Erstflug nach fast 10 Jahren Bauzeit    (09.01.2005)

am Freitag, den 17.12.04 hob der originalgetreue Nachbau eines Udet Flamingo in Oberschleißheim zum erfolgreichen Erstflug ab. Die Maschine entstand seit 1995 in 8500 Arbeitsstunden durch den Oldtimer Segelflug Verein München
www.osvm.net . Die Maschine mit dem Kennzeichen D-EOSM `D-1212´ ist der zweite in Deutschland beheimatete Nachbau des Doppeldeckers aus dem Jahr 1925. Das Oldtimersegelflugmuseum Wasserkuppe besitzt das zweite Exemplar. Allerdings ist der dortige Nachbau mit einem Boxermotor ausgestattet. Damit dürfen sich die Oldtimerfans in Deutschland auf ein weiteres klassisches Highlight für die nächstjährige Flugtagsaison freuen. (Stefan Schmoll)

Udet Flamingo
Udet Flamingo
Offizieller Erstflug der Flug Werk FW 190 A-8/N      (05.12.2004)

Darauf haben die Warbirdfans in Deutschland und der Welt lange gewartet: Acht Jahre nach Gründung der Flug Werk GmbH erhob sich die Flug Werk FW 190 A-8/N mit dem Testpiloten Horst Philipp im Cockpit zu ihrem ersten offiziellen Flug in die Lüfte. Was dem kleinen Kreis der geladenen Gäste am 29.10.2004 geboten wurde lesen Sie hier bei AirVenture...     >>>Flug Werk FW 190

Flug Werk FW 190 A-8/N
Highlight für Europäische Airshows - doppelsitzige Jak-3 aus Freiburg     (07.11.2004)

Die Herzen der Deutschen Warbirdfans schlagen höher, wenn die Jak-3 der Gebrüder Meier aus Freiburg auf dem Programm steht. In der Saison 2005 dürfte sich der Herzschlag beschleunigen, denn die Jaks kommen im Doppelpack...   >>>Doppelsitzige_Jak3

Der erste private Weltraumflug     (31.10.2004)

Am 04. Oktober war es soweit, der Ansari X-Prize (und damit 10 Mio USD) wurde vergeben. Das von Burt Rutans Firma Scaled Composite und von Microsoft Mitbegründer Paul Allen finanzierte `Space Ship One´ erreichte zum zweiten mal nach dem 29. September eine Flughöhe von 100Km und brachte den Piloten - oder richtiger: Astronauten - heil wieder auf festen Boden. Das Raumschiff wurde vom Mutterflugzeug `White Knight´auf 14.600 Meter Höhe gebracht, um von dort die Raketentriebwerke zu zünden und auf die erforderlichen 100 Km zu steigen. Mittlerweile hat sich mit dem britischen Milliardär Richard Branson ein weiterer finanzkräftiger Partner gefunden, der innerhalb weniger Jahre die ersten offiziellen Weltraumtouristen mit einer modifizierten Version von `Space Ship One´ in den Orbit befördern möchte. Dies dürfte zumindest um einiges preiswerter werden als die derzeit für einen Raumflug verlangten 20 Mio USD. Weitere Informationen unter: www.xprize.org (hier werden auch die Mitbewerber vorgestellt), www.scaled.com   (Stefan Schmoll)

Spaceship One + White Knight

Spaceship One + White Knight

Neue Bf 109 am Himmel über Deutschland  (25.10.2004)

Nach siebenjähriger geheimer Restaurierung wurde am 8. Oktober 2004 die Messerschmitt Bf109 G-4 "rote 7" am Flugplatz Albstadt-Degerfeld vorgestellt.   >>>MAC "rote 7"

Sie fliegt!!! Die FW 190 A-8/N von Flug Werk   (25.07.2004)

Fast acht Jahre hat es von der Idee zu Bau der FW 190 bis zum Erstflug gedauert, am 22. Juli 2004 um 14.25 Uhr war es endlich so weit. Mit dem Testpiloten Horst Philipp am Steuer erhob sich damit am Flugplatz Manching zum ersten Mal seit 1945 ein "Butcherbird" in die Lüfte. Kurzfilme zum ersten Flug der neuen FW 190 mit der symbolträchtigen Kennung D-FWWC gibt es auf der Homepage von >>>Flug_Werk . Unsere herzlichsten Glückwünsche an Herrn Klaus Colling und das Flug Werk Team. (G. Schmid)

Strahlencheck für Flugpassagiere im Internet   (12.07.2004)

Einen besonderen Service für Flugreisende hat seit kurzem das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München eingerichtet. Unter der Internet-Adresse http://www.gsf.de/epcard/deu_start.php kann für jede beliebige Flugstrecke kostenlos die Belastung durch kosmische Strahlung berechnet werden. Diese energiereiche Strahlung ist auf Meeresniveau nur schwach, nimmt jedoch in großen Höhen stark zu. Nach neuesten Erkenntnissen sind Sorgen wegen dieser Strahlenbelastung jedoch unbegründet. Um den international festgelegten Grenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen von 20 Millisievert zu erreichen, muß man ca. 250 mal von München nach New York fliegen - und das innerhalb eines Jahres. (Thomas Fedor)

IMAS – Internationale Messe für Gebrauchtflugzeuge – 17.-19. Juni 2004 in Friedrichshafen   (04.07.2004)

Die Messe Friedrichshafen hat eine neue Veranstaltung im Programm: Vom 17. bis 19. Juni 2004 fand die erste internationale Messe für Gebrauchtflugzeuge (IMAS) auf dem neuen Messegelände in Friedrichshafen statt.  >>> IMAS 2004

Zweite Etrich-Taube in Fürstenwalde   (06.06.2004)

Nach 8 Jahren Bauzeit steht die Etrich-Taube des Neustädters Harald Lohmann kurz vor ihrer Vollendung.In diesem Sommer soll der Erstflug und die Abnahme durch das LBA erfolgen. Damit wäre es die zweite fliegende Etrich-Taube in Deutschland. Es existieren noch eine Taube in Österreich und eine in den USA. Wie die erste deutsche Taube entsteht sie zwar auch in Fürstenwalde bei Berlin, allerdings begannen die Vorarbeiten im Keller des Rentners in Wiener Neustadt - mit tatkräftiger Unterstützung seiner ebenso rüstigen Frau Elsa. Die Etrich-Taube wurde 1910 von dem Österreicher Igo Etrich entwickelt. Angetrieben wurde sie durch einen 60 PS Motor von Ferdinand Porsche. Bis zum ersten Weltkrieg wurden etwa 200 Stück gebaut. (Thomas Fedor)

Etrich Taube

Etrich-Taube

Internet-Surfen über den Wolken  (31.05.2004)

Mit dem Lufthansa Airbus A340-300 Göttingen hat die Lufthansa erstmals ein Langstreckenflugzeug mit einem Internet-Angebot für Passagiere ausgerüstet. Der Service mit dem Namen "FlyNet" wird bis zum Jahr 2006 auf allen Langstrecken der Lufthansa angeboten werden. Entwickelt wurde die Technik von Boeing. 30 Minuten Surfen kosten derzeit 9,95 US$, für 29,90 US$ kann man den ganzen Flug über online bleiben. (Thomas Fedor)

Grob Ranger - Businessflugzeug aus Verbundwerkstoffen  (31.05.2004)

Im vergangenen Jahr wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget die "G 160 Ranger", das neueste einmotorige Reiseflugzeug aus der süddeutschen Innovationsschmiede Grob vorgestellt. Am 29.3.2004 erfolgte auf dem Werksflugplatz Mattsies der Erstflug. Die Testpiloten Ulrich Schell und Toni Uhl waren voll des Lobes über das siebensitzige Turboprop-Flugzeug. Die vollständig aus Carbonfaser hergestellte Maschine erreicht mit Hilfe ihrer 850 PS starken Pratt&Whitney PT6A-42A Turbine eine Reisegeschwindigkeit von 270 kn (500 km/h) bei einer Reichweite von bis zu 4.000 km. Dabei verfügt die Kabine mit 7-8 Sitzplätzen über ein Raumangebot, wie man es bisher eher von Business-Jets gewohnt war. Im Mai diesen Jahres war die G 160 auch auf der ILA in Berlin zu bewundern. Details zur G 160 "Ranger" finden Sie unter www.grob-aerospace.com (G. Schmid)

G 160

G160

"Space Ship One" erfolgreich getestet   (16.05.2004)

Burt Rutan's Raumschiff "Space Ship One" erreichte bei einem Testflug in der kalifornischen Mojave-Wüste am 13. Mai 2004 erfolgreich eine Flughöhe von 64 Kilometern und damit einen neuen Höhenrekord für private Flugzeuge. Nachdem "Space Ship One" von seinem Trägerflugzeug "White Knight" auf 15 km Höhe transportiert wurde, stieg es mit Testpilot Mike Melvill am Steuer von dort aus eigener Kraft weiter und erreichte nach 2 Minuten die Marke von 64.000 Meter. Bisher hat Burt Rutan etwa 25 Millionen Dollar in dieses Projekt gesteckt. Ziel ist der mit 10 Millionen Dollar dotierte "X-Preis" für das erste private wiederverwendbare Raumschiff, das 100 km Höhe erreicht.  (G. Schmid)

White Knight

Space Ship One

EADS / Boeing Experimentalflugzeug X-31 in der Flugwerft Schleißheim   (29.02.2004)

Es gibt nur ein Exemplar des Schubvektor-Forschungsflugzeuges. Für 5 Jahre ist es in München   >>> EADS / Boeing X-31

C.A.S.A. 2111 in der Flugwerft Schleißheim - ein Zwischenbericht zu den Restaurierungsarbeiten.   (22.02.2004)

Eine Gesamtdauer von 8 Jahren wurde für die Restaurierung veranschlagt - hier ein aktueller Blick in die Werkstatt   >>> C.A.S.A. 2111

Dornier Do 24 T-3 in der Flugwerft Schleißheim   (15.02.2004) Do 24 in der Flugwerft Schleißheim
Die im Dezember 2002 nach Manila verschiffte Do 24 ATT hat eine Lücke in der Sammlung der Flugwerft Schleißheim hinterlassen. Jetzt hat das Museum eine neue Do 24. Die Restaurierungsarbeiten können von der Galerie der Museumswerkstätte besichtigt werden und im Spätsommer 2004 kommt sie in die Ausstellung...  >>> Do_24_T-3
Boeing startet Milliardenprojekt – 7E7   (21.12.2003)
Nachdem der Flugzeughersteller Boeing während den letzten Jahren vergeblich versuchte Kunden für eine Verlängerte Version der 747 und den überschallschnellen‚Sonic Cruiser’ zu gewinnen wurde nun offiziell der Verkaufsstart für das neue Zivilflugzeugmodell 7E7 ‚Dreamliner’ beschlossen. Innovatives Design, neue Technik und neue Produktionsmethoden sollen das zukünftige Flugzeugmodell zu einem "Super Efficient Airplane" machen. Der ‚Dreamliner’ soll besonders wirtschaftlich sein und Flügel sowie Flugzeugrumpf werden aus Kunststoff bestehen. Doch auch in Sachen Umweltverträglichkeit wird das Flugzeug, laut Hersteller, neue Maßstäbe setzen. Boeing 7E7
Es ist das erste vollkommen neu entwickelte Boeing Flugzeug seit der erfolgreichen 777er Baureihe vor ca. 10 Jahren und ist als direkter Nachfolger der 767 geplant. Laut dem US-Konzern wird die 7E7 in 3 verschiedenen Varianten, die sich in Sitzplatzanzahl (zwischen 200 und 300 Passagieren) sowie Reichweite unterscheiden, erhältlich sein. Es wurden zunächst keine Angaben über die Entwicklungskosten gemacht, welche Experten auf etwa 8 Mrd. US- Dollar schätzen. Während Boeing enthusiastisch dem Erstflug des ‚Dreamliners’ im Jahr 2007/08 entgegensieht zweifelt der größte Konkurrent Airbus an den Berechnungen. Das neue Modell aus den USA sei praktisch eine Kopie des seit mehr als 5 Jahren im Dienst stehenden Airbus A330-200 und besitze keine Vorteile für die Luftfahrtindustrie. (Philip Preindl)
Der Countdown läuft - die letzten Tickets für die Concorde werden verkauft  (04.10.2003)

Am Montag, denn 22.September begann der Verkauf der letzten rund 450 Tickets für Flüge mit der Concorde. Nach der Air France stellt am 23. Oktober auch British Airways (BA) den kommerziellen Flugbetrieb mit der Überschallmaschine ein. Ein einfacher Flug von London nach New York kostet rund 6.260 Euro, die Rückreise erfolgt per Economy-Class in einem Airliner. Return-Flüge kosten knapp 12.000 Euro. British Airways rechnet mit einem schnellen Ausverkauf der Tickets - immerhin die letzte Chance auf einen Flug in der legendären Maschine. Seit 1976 flogen mehr als 2,5 Millionen Passagiere mit BA-Concordes. Air France hat den Flugbetrieb im Mai eingestellt.

Rolls-Royce - Triebwerke für die B-52?    (17.08.2003)

Die derzeit noch im Einsatz befindlichen 85 B-52-Bomber (9 Maschinen befinden sich zusätzlich in Reserve) sollen neue Triebwerke erhalten. Vier Rolls Royce RB211 Turbinen sollen die bisherigen 8 Pratt & Whitney Triebwerke ersetzen. Damit sollen die B-52 der USA noch bis zu 40 weitere Jahre im Einsatz bleiben. Nachdem die erste Maschine 1952 flog, wäre das eine Dienstzeit von 91 Jahren!!! Pratt & Whitney hat sich nach dem Bericht der "Sunday Times" ebenfalls um den 3-Milliarden-Auftrag beworben.
Jim Wright tödlich verunglückt      (17.08.2003)

Gerade war Jim Wright's Replika des berühmten Rennflugzeuges H-1 von Howard Hughes nach einer umfangreicheren Reparatur wieder in sein Element zurückgekehrt und pünktlich zum Jahrestag von Howard Hughes' Rekordflug am 13. September 1935 in Santa Ana, Kalifornien, stand der neue Weltrekord in der Klasse C-1.d auf dem Plan - an dem selben Datum, an dem selben Ort. Am frühen Abend des 4. August startete Jim Wright zu einem Flug mit dem H-1 Racer, in dessen Verlauf er tödlich abstürzte. Augenzeugen berichteten, daß der Motor des H-1 starke Fehlzündungen und klappernde Geräusche von sich gab. Jim Wright steuerte eine für eine Notlandung geeignete Wiese im Midway-Geyser Naturpark an, als er im letzten Teil des Anfluges Menschen auf dem Gelände entdeckte. Im letzten Moment drehte er ab um eine Gefährdung von Personen zu vermeiden. In unlandbarem Gelände schlug die Maschine auf und explodierte. Für Jim Wright kam jede Hilfe zu spät. >>>Hughes H-1 Replica

Flying Bulls - Eröffnung des Hangar-7   (12.08.03)

Rechtzeitig zum 100jährigen Jubiläum ist es so weit - das neue Zuhause der "Flying Bulls" wird feierlich eingeweiht - ein Highlight des Airshowjahres 2003, das Sie nicht versäumen sollten...    >>>Hangar-7

Ludwig Bölkow verstorben  (03.08.03)

Der Flugzeugkonstrukteur und Unternehmer Ludwig Bölkow starb am Samstag, den 26. Juli im Alter von 91 Jahren in Grünwald bei München. Der am 30. Juni 1912 in Schwerin geborene Bölkow gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Deutschen Luftfahrt. Nach seinem Studium der Fächer Maschinen- und Flugzeugbau 1934 bis 1938 in Berlin war er ein Jahr Assistent am Lehrstuhl für Luftfahrzeugentwurf in Berlin. Von 1939 bis 1945 arbeitete Ludwig Bölkow in der Augsburger Flugzeug-AG von Willy Messerschmitt, zuerst im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Aerodynamik, ab 1943 als Chef der Entwicklung von Flugzeugprojekten. Großen Anteil hatte Bölkow auch an der Entwicklung des ersten einsatzfähigen Düsenjagdflugzeugs der Welt, der Me 262. 1948 gründete er in Stuttgart ein Ingenieurbüro für Bautechnik und Automation, 1956 wurde die Bölkow-Entwicklungen KG ins Leben gerufen, die seit 1958 in Ottobrunn bei München ansässig war und sich vor allem mit der Entwicklung und dem Bau von Flugkörpern, Flugzeugen und Hubschraubern befasste. 1965 folgte die Gründung der Bölkow GmbH in Ottobrunn. 1968 fusionierte Bölkow mit Messerschmitt und ein Jahr später wurde die Messerschmitt-Bölkow GmbH in Ottobrunn gegründet. 1969 wurde der Konzern Messerschmitt-Bölkow Blohm MBB gegründet, der später von der Daimler-Benz-Tochter Aerospace übernommen wurde. Bölkow befasste sich auch mit Satelliten, Fahrzeugtechnik, Hochleistungsschnellbahnen und Nahverkehrssystemen. Er zog sich 1976 ins Privatleben zurück.

Duxford - Absturz der Fairey Firefly    (12.07.03)
Der Pilot und ein Besatzungsmitglieg sind bei dem Absturz einer Fairey Firefly am 12. Juli ums Leben gekommen. Das Flugzeug nahm an der Airshow Flying Legends des Imperial War Museum Duxford teil. Der Absturz fand um 14:50 Uhr auf einem Feld weit ab der Zuschauer statt. Feuerwehr und Rettungswagen trafen unverzüglich an der Unglücksstelle ein. Die Firefly wurde von der "Royal Navy Historic Flight" unterhalten, die auch Eigentümer anderer Navyflugzeuge auf der Royal Navy Air Station Yeovilton in Somerset ist. 
Bei den Opfern handelt es sich um Lieutenant Commander Bill Murton, 45, (Pilot) und Neil Rix, 29,(Techniker) 
Die Ursache des Unglücks wird derzeit vom Verteidigungsministerium untersucht. Aus Duxford gibt es deswegen keine Erklärung zu der möglichen Ursache.
Fairey Firefly
Letzte Concorde-Reise - Flug ins Museum Sinsheim   (06.07.03)
Eine ausgemusterte Concorde ist bei Baden-Baden gelandet, um ihre letzte Reise in das Auto und Technik-Museum nach Sinsheim anzutreten. Die Maschine der Air France mit dem Kennzeichen F-BVFB war am Flughafen von Paris gestartet und hatte noch eine Schleife mit Überschallgeschwindigkeit über dem Atlantik gedreht, bevor sie auf dem Rollfeld des Flugplatzes aufsetzte.  
Das Flugzeug mit der Seriennummer 7 wurde im April 1976 in die Air France Flotte aufgenommen. Die Maschine flog den Angaben zufolge vom 1. bis 21. September 1988 um die Welt und legte dabei in 38 Stunden und 13 Minuten insgesamt 47.572 Kilometer zurück. Insgesamt habe sie 14.771 Flugstunden und 5.473 Flüge hinter sich gebracht. 
Das Technikmuseum erwarb die Concorde für den symbolischen Preis von einem Euro. Für den Transport auf dem Landweg werden Tragflächen, Leitwerk und Triebwerke demontiert. Das Flugzeug soll Mitte Juli auf einen Spezialponton verladen werden und dann auf dem Rhein Richtung Worms fahren. Der letzte Weg soll auf der Straße erfolgen, bevor dann Spezialkräne zum Einsatz kommen, um das Flugzeug auf das Museumsgelände zu heben. Ab Ostern 2004 soll die Öffentlichkeit das Ausstellungsstück bestaunen können.
Concorde
Zwei Tannheimer gewinnen Cognac-Rally    (30.06.03)

Tannheim, EDMT - Helmut Würmseer und Hubert Stolp, beide Fluglehrer der Segelfluggruppe Tannheim nahmen zum ersten Mal an der seit 1950 stattfindenden Cognac-Flieger-Rally in Frankreich teil und gewannen. Völlig überraschend kehrten sie als Sieger mit ihrem Motorsegler nach einem fünfeinhalb Stunden dauernden Flug von Cognac bei Bordeaux zurück. Dafür wurden für die Gewinner der rote Teppich ausgelegt.  >>>mehr

Grob "Ranger" - Deutsche Konkurrenz für Pilatus und EADS/Socata   (22.06.2003)

Auf der Paris Air Show hat die neueste Entwicklung der Firma Grob Flugzeugbau für Aufsehen gesorgt. Mit dem turbopropgetriebenen Reiseflugzeug G 160 "Ranger" dringen die Mindelheimer, die sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Segelflugzeugen, Motorseglern und Höhenflugzeugen einen Namen gemacht haben, in den Markt der Geschäftsreiseflugzeuge vor. Die bekanntesten Konkurrenten sind hier die Pilatus PC12 und die TBM 700 von EADS/Socata. Die stärksten Argumente für den Grob "Ranger" dürften bei einem Vergleich die moderne Faserverbund-Bauweise, die geräumigste Kabine in dieser Klasse und die umfangreiche Ausstattung des "Ranger" mit individuellen Leselampen, Klapptischen, optionalem Refreshment Center, Toilette mit Waschtisch und Stromanschlüsse etwa für Laptops sein. Damit wird den 6-8 Passagiere jeglicher Komfort für ein angenehmes Reisen geboten. Der ca. 2,3 Mio Euro teure Flieger soll noch in diesem Jahr in die Flugerprobung gehen.

Grog "Ranger"

Grob "Ranger" (Foto: Grob)

Airbus hängt Boeing ab    (22.06.2003)

Quatar Air hat mit dem Kauf von 32 Airbus-Flugzeugen den größten Auftrag seiner Geschichte erteilt. Es wurden zwei A321, 14 A330 und zwei A340-600 gekauft. Die Kaufoptionen gelten für sechs A330 und acht A340-600. Die 18 Festbestellungen und 14 Optionen ergeben ein Gesamtvolumen von 5,1 Mrd. Dollar. Dazu kommen noch zwei A330-200 auf Leasing-Basis. Anfang 2009 erhält Quatar Air darüber hinaus noch zwei Großraum-Jets A380. Erst vor wenigen Tagen hatte die Airline "Emirates" 41 Airbus-Maschinen bestellt, Korean Air hat eine Order über bis zu acht A380 erteilt. Damit war der Aerosalon in Le Bourget für Airbus ein voller Erfolg und mit vollen Auftragsbüchern kann Airbus inmitten der aktuellen Luftfahrtkrise den Konkurrenten Boeing abschütteln.

A380 Qatar Airways

A380 Qatar Airways (Foto: Airbus)

Burt Rutan erobert das Weltall   (26.05.2003)

Am 18. April lüftete Burt Rutan's Firma Scaled Composites ein Geheimnis, das in den letzten zwei Jahren gehütet wurde wie die Goldreserven in Fort Knox: Das Programm "SpaceShipOne", die Eroberung des Weltraumes durch die zivile Luftfahrt. 10 Millionen US$ der X-Price Foundation warten auf das Team, das als erstes mit einem zivilen Fluggerät eine Flughöhe von 100 km erreicht. Deadline ist das Ende des Jahres 2004. Erste erfolgreiche Testflüge wurden bereits mit der fliegenden Startrampe "White Knight" unternommen, die das "SpaceShipOne" über die ersten Kilometer Richtung Orbit transportieren wird. Bilder und Informationen zu diesem interessanten Projekt sind unter www.scaled.com zu finden.

White Knight

Space Ship One

Fataler Crash des Formationsteams "Voltige Victor"   (11.05.2003)

Fatal collision of the Team "Voltige Victor"

German English
Concorde beendet den Liniendienst   (13.04.2003)

Seit wenigen Tagen ist es amtlich - die Concorde, der Welt einziger Überschall-Linienjet geht noch in diesem Jahr in den Ruhestand. Während die Air France, die fünf Maschinen betreibt, ihre Transatlantik-Flüge von Paris nach New York bereits am 31. Mai einstellen will, werden die sieben Maschinen der British Airways voraussichtlich noch bis 31.10.2003 ihren Dienst versehen. Obwohl die Concorde noch eine Verkehrszulassung bis 2009 hat, wird die Nachfrage nach den fast 9.000 Euro teuren Tickets laut Aussage des British-Airways-Chefs Rod Eddington immer geringer. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Concorde, deren Wartungskosten in den letzten Jahren stark angestiegen sind, ist dadurch nicht mehr möglich. Die Überschall-Maschinen waren seit 1976 im Liniendienst, den sie bis zum Absturz einer Maschine am 25. Juli 2000 bei Paris unfallfrei versahen.

Concorde

Concorde

Österreichisches Bundesheer: Erster Herkules Transporter geliefert!   (23.03.2003)

Am 21. März 2003 übernahm Österreich die erste von 3 bestellten Lockheed C-130K Herkules auf dem Flughafen Linz! Die Transportmaschinen wurden im Mai 2002 von der Royal Air Force, wo sie seit den 70er Jahren in Dienst standen gekauft. Der Kaufpreis (ca. 40 Mio EURO) inkludiert eine komplette Grundüberholung der 35 Jahre alten Flugzeuge, neue Avionik sowie eine Überholung der Triebwerke und die Ausbildung mehrerer Crews. Stationierungsort ist der Fliegerhorst Linz-Hörsching (Oberösterreich), wo extra ein neuer Hangar errichtet wurde. Somit verfügen die Österreichischen Luftstreitkräfte erstmals über eine eigene Transportkapazität, die auch für internationale Einsätze geeignet ist - auf die restlichen 2 Flugzeuge wird man jedoch aufgrund der Britischen Teilnahme im Irak Konflikt noch etwas warten müssen. (Philip Preindl)

Hercules

[© Foto/Bundesheer]

Lawochkin La-9 bereichert die Airshowszene   (16.03.2003)

Eine ganz besondere Rarität wird vielleicht schon bald auf Europäischen Airshows zu bewundern sein: Die einzige flugfähige Lawochkin La-9 erhob sich vor wenigen Wochen im Neuseeländischen Auckland in die Lüfte. Die Firma Pioneer Aero Restorations mit Sitz am Ardmore Airport in Auckland hat in zweijähriger Arbeit das seit 1996 im Besitz der Old Flying Machine Company befindliche Jagdflugzeug restauriert. Die Entwicklung des leistungsfähigen einmotorigen Ganzmetall-Jägers La-9 begann 1945 als Nachfolger der La-7. Im Korea-Krieg flog die La-9 für die Volksrepublik China. Seit dem Ende der 50er Jahre stand die nun wieder flugfähige Maschine in einem Chinesischen Museum.

La-9

La-9

Hughes H-1 Racer Replica    (16.02.2003)

Weitgehend unbemerkt von der Europäischen Airshowszene erhob sich am 9. Juli 2002 ein Flugzeug in die den Himmel von Oregon, das zuletzt in den dreißiger Jahren für Aufsehen sorgte.     >>>Hughes H-1 Replica

Die Lockheed P-38 "Glacier Girl" fliegt !!!  (02.02.2002)

Am 15. Juli 1942 verflogen sich zwei Boeing B-17 "Flying Fortress" und sechs Lockheed P-38 "Lightning" während eines Überführungsfluges von Amerika nach England. Nachdem die Kraftstoffvorräte zur Neige gingen, entschieden sich die Piloten zur Notlandung auf Grönland. Während die Besatzungen der Flugzeuge unbeschadet in die Heimat zurückkehren konnten, verblieben die Maschinen in Grönlands Eiswüste bis im August 1981 die erste Expedition unter der Leitung von Pat Epps und Richard Taylor zur Suche nach der verlorenen Staffel "Tomcat Yellow" aufbrach. Nach insgesamt sieben Expeditionen gelang es 1992 eine P-38 aus dem Eis Grönlands zu befreien - aus 78 Metern Tiefe!!!. Zehn Jahre später, am 26.10.2002 war es so weit - die auf den Namen "Glacier Girl" getaufte P-38 startete mit Steve Hinton am Steuer vom Airport Middlesboro in Kentucky zu ihrer zweiten Karriere... Das obere Bild zeigt Steve Hinton (links) neben dem "Tomcat Yellow" P-38 Piloten Brad McManus vor der P-38 "Glacer Girl". Weitere Infos und Bilder unter http://thelostsquadron.com/museum.html

Glacier Girl

Glacier Girl

Me 262 in den USA bei Bruchlandung beschädigt   (19.01.2003)

Einen Rückschlag für das ehrgeizige Me 262 Projekt in den USA konnte man heute aus US-Medien erfahren. Laut einer Meldung des Nachrichtensenders KIROTV knickte bei der Landung nach einem Testflug am 18. Januar das linke Hauptfahrwerk ein. Die Me 262 kam von der Runway in Payne Field ab und rutschte in einen Graben. Testpilot Wolfgang Czaia blieb unverletzt. Nach ersten Berichten halten sich die Beschädigungen in Grenzen. Dennoch wird der zukünftige Besitzer der "Weisse 1", ein pensionierter Jurist aus Phoenix, nun wohl etwas länger auf die Auslieferung warten müssen. Die zweite der insgesamt 5 Maschinen zu einem Stückpreis von 2 Mio US$ geht übrigens in etwa einem Jahr an die Messerschmitt-Stiftung.

Me 262 crash
Einbruch im Förderverein Luftfahrttechnisches Museum e. V., Rechlin   (12.01.2003)

In der Nacht vom 20./21. Dezember wurde bei einem Einbruch eine große Anzahl einzigartiger Ausstellungsstücke aus einer Halle des Fördervereines Luftfahrttechnisches Museum e. V. in Rechlin entwendet. Wir bitten unsere Leser um Mithilfe bei der Aufklärung dieses Vorganges. Genaue Informationen finden Sie unter www.luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de und dem >>>Rundschreiben

Die Legende fliegt !!! Erster erfolgreicher Testflug der Me 262   (05.01.2003)

Am 20. Dezember hatten die Mitarbeiter des in aller Welt aufmerksam verfolgten Me 262 Projektes auf dem Paine Field in Everett, WA, USA, ihren großen Tag. Um 14.00 Uhr Pacific Time hob der Deutsche Testpilot Wolfgang Czaia mit der Me 262 "Weisse 1" zu einem ersten Testflug ab. Der dreißigminütige Testflug in Begleitung eines L-39 Chase Plane wird als voller Erfolg bezeichnet.

Me 262
Mehrere Flugschulen stellen den UL-Flugbetrieb ein   (22.12.2002)

In den vergangenen 10 Jahren erlebte der UL-Flug in Deutschland eine rasante Entwicklung. Aus den motorisierten Drachen wurden inzwischen vollwertige Flugzeuge, die nur noch durch ihre M-Kennung (D-MXXX) von anderen Sportflugzeugen zu unterscheiden sind. Die Gewichtsbegrenzung auf 450 kg MTOW (maximales Abfluggewicht) werden nun zum Problem. Die Flugzeuge der letzten Generation lassen durch ihr Leergewicht von bis zu 300kg nur noch eine Beladung von 150 kg zu. Damit ist ein legaler Betrieb nahezu unmöglich, denn bei zwei durchschnittlich schweren Personen Besatzung dürfte praktisch kein Treibstoff im Tank sein um im gesetzlichen Rahmen zu bleiben. Neben Strafen bei Kontrollen droht auch der Verlust des Versicherungsschutzes im Schadensfall. Viele Flugschulen, darunter auch Fliegerhochburgen wie die Fränkische Fliegerschule Feuerstein und die Segelflugschule Wasserkuppe haben nun den UL-Betrieb eingestellt um das BMVBW zu einer Erhöhung des MTOW zu bewegen.

Abgehoben - der erste "Hopser" der neuen Me 262   (08.12.2002)

Der erste von fünf in Produktion befindlichen Nachbauten des ersten Düsenjägers der Welt ist fertig. Bei Rollversuchen am 25. November 2002 erhob sich die "Weiße Eins" für wenige Augenblicke in die Lüfte. Testpilot Wolfgang Czaia bezeichnete das Handling der Me 262 bei dem ca. 300m langen Flug als hervorragend. Die eigentliche Flugerprobung erfolgt in den nächsten Wochen unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Neben dem fertiggestellten Doppelsitzer "Weiße Eins" befinden sich noch ein weiterer Doppelsitzer (Me 262 B-1c), zwei umrüstbare Ein-/Zweisitzer und ein Einsitzer (Me 262 A-1c) im Bau. AirVenture wird nach dem erfolgten Erstflug unverzüglich berichten.

Me 262 B-1c "Weiße Eins"

Der erste Hopser der Me 262 B-1c

Erster Eurofighter abgestürzt!  (24.11.2002)

Bei einem Testflug nahe Toledo in Mittelspanien ist am 21.11.2002 ein Prototyp des europäischen Kampfflugzeuges "Eurofighter" abgestürzt. In rund 15.000 Meter Höhe seien aus bisher ungeklärter Ursache plötzlich beide Triebwerke ausgefallen. Nachdem alle Versuche, sie im Flug wieder zu starten scheiterten, hätten sich die beiden Piloten mit dem Schleudersitz gerettet. Laut Verteidigungsministerium in Madrid sind die Piloten wohlauf.

Eurofighter

Eurofighter

Erster Blackhawk an das Östereichische Bundesheer ausgeliefert!   (24.09.2002)
Endlich ist es soweit! Das österreichisch Bundesheer erhielt am Samstag, den 21. September den ersten von neun bestellten Sikorsky S70 Blackhawk. Der Roll-out der Maschine erfolgte bereits am 10. Juni 2002 in Stratford, Conetticut, USA. Der neue Transporthelikopter ist im Vergleich zum Basismodell des "Blackhawk" sehr umfangreich ausgestattet. So sind Laserwarnanlagen, Suchscheinwerfer und ein modernes Wetterradar ebenso integriert wie eine defensive Selbstverteidigungseinrichtung mit Flare- und Düppelwerfern seitlich am Rumpf. Modernste Ausstattung ist auch im Cockpit zu finden, das mit vier großen Multi-Farbbildschirmen überzeugt. Nach der Erfolgreichen Absolvierung des Erstfluges am 2. Juli und einem umfangreichen Testprogram bekam die "6M-BB" (Bundesheer Kennung) grünes Licht für die Auslieferung nach Österreich. Pünktlich um 9 Uhr 30 setzt das riesige Antonov 124 Transportflugzeug mit der Wertvollen Fracht am Flughafen Linz-Hörsching auf. Das Flugzeug kam gerade aus der Türkei wo auch ein Blackhawk abgeliefert wurde.Alle neun Helikopter werden am Fliegerhorst Langenlebarn stationiert werden, die Überführung der Maschinen dorthin ist für Mitte Oktober geplant. Bereits am Dienstag (24.09.) werden zwei weitere Helikopter für das Heer erwartet und bis Ende 2002 sollen alle Blackhawks einsatzbereit in Langenlebarn stehen. Bericht: Philip Preindl. FOTOS: © Foto/Bundesheer Blackhawk

Ausladen in Linz

Blackhawk

Das Cockpit

Eurofighter für Österreich, die Entscheidung ist gefallen. (04.09.2002)  >>> Österreich bestellt Eurofighter
Neues von Flug Werk   (28.07.2002)

Wer AirVenture von Beginn an besucht hat wird sich erinnern - einer unserer ersten Berichte handelte sich um die Focke Wulf FW 190 A8/N aus dem Hause Flug Werk. Viele Warbirdfans haben uns nach Neuigkeiten gefragt - hier sind sie!    >>> Flug Werk Juli 2002

Das Apache-Team ist jetzt das Khalifa Jet Team   (30.06.2002)

Jaques Bothelin's "Apache-Team", das so manchem Airshowfan ein Begriff ist, hat die roten Pilatus PC-7 gegen blaue Aero L-39 eingetauscht. Mit dem Logo des aktuelles Sponsors, der Khalifa-Gruppe aus Algerien, werden die vier neuen L-39 Jet-Trainer zur Fiber Classics Airshow am 10. / 11. 08. 2002 in Ballenstedt erwartet. Wir sind gespannt...

Khalifa-Team Khalifa Team
Die "gelbe 14" wird der Öffentlichkeit vorgestellt  (09.06.2002)

Wiley Post Airport, Oklahoma City, 18. Mai 2002 - Vor den Augen der staunenden Besucher des "Armed Forces Celebration Day" wird die von Dr. Brent Hisey und Dan Lawson restaurierte Messerschmitt Bf 109 "gelbe 14" auf das Vorfeld gerollt...

First official roll-out of the "yellow 14"

Wiley Post Airport, Oklahoma City, May 18, 2002 - It was a surprise for the visitors of the Armed Forces Day Celebration - Dr. Brent Hisey and Dan Lawson presented the perfectly restorated Messerschmitt Bf 109 "yellow 14"...

"gelbe 14"

DC-4 "PH-DDS" geht nach Südafrika    (21.04.02)

Die Douglas DC-4 "PH-DDS" der Dutch Dakota Association wird im Sommer ihre Europäische Heimat verlassen. Der wunderschöne Klassiker kehrt zurück in das Land wo 1946 seine Karriere begann - Südafrika. Nachdem die Dutch Dakota Association von der hollandischen Luftfahrbehörde keine Genehmigung für einen "halbkommerziellen" Betrieb erhielt, der kostspielige Unterhalt des Oldtimers anders jedoch nicht gewährleistet war, wurde zunächst ein Käufer gesucht. Als sich kein ernsthafter Interessent fand, erklärte sich die "Springbok Flying Safaris" unter der Führung von Flippie Vermeulen, einem früheren Captain der South African Airlines Historic Flight, zu einer Kooperation bereit. Die DC-4 wird weiterhin Eigentum der Dutch Dakota Association bleiben, jedoch ab Sommer 2002 von "Springbok Flying Safaris" unter der neuen (und alten) Kennung "ZS-AUA" betrieben. Besuche in Europa sind auch in Zukunft vorgesehen. (Paul van den Berg / GS)

DC-4 Story

Original-Story von Paul van den Berg

Kurz vor dem Erstflug: Me 262 in de USA  (17.03.02)

Bereits vor mehr als einem Jahr berichtete AirVenture über den Neubau von fünf Messerschmitt Me 262 bei der Texas Airplane Factory in Fort Worth / Texas. Nach 12 Jahren Bauzeit steht nun der Erstflug des ersten "Sturmvogel" kurz bevor. Die erste Me 262 wurde bereits Triebwerks- und Rolltests unterzogen. In wenigen Wochen soll mit der 40 Stunden umfassenden Flugerprobung begonnen werden, die von dem ehemaligen AA-Kapitän Wolfgang Czaya durchgeführt wird. Die gravierendste Veränderung neben der gegen Ende des 2. Weltkrieges gebauten Me 262 dürften die Triebwerke sein. Aus Gründen der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit kommen bei der Kleinserie statt dem originalen Jumo 004B nunmehr Turbinen vom Typ General Electric J-85 / CJ-610 zum Einsatz. Wir werden weiter berichten... Bilder: oben links eine Originalaufnahme, rechts die "weiße 1" beim roll out 2002, unten links die "weiße 1" bei der Lackierung, rechts die zweite Maschine der Kleinserie macht Fortschritte.

Me 262A-2a Me 262
Me 262 neu Me 262 neu (red nose)
Das Ende von Hahn-in-Motion, ein großer Verlust für die deutsche Airshow-Szene!   (23.02.02)

Neben der ILA in Berlin wurde ab 1998 mit "Hahn-in-Motion" eine weitere hochkarätige Airshow mit internationaler Beteiligung zum regelmäßigen Ziel deutscher Airshow-Fans. Nach 5.000 Besuchern im Jahr der Premiere sprach sich die Qualität dieser Show schnell herum, im zweiten Jahr waren bereits 30.000 Gäste in Hahn, gefolgt von 55.000 Besuchern im Jahr 2000 und 62.000 Zuschauern im Jahr 2001. Wie wir von Airshow-Manager Uwe Ramerth erfuhren, wird es eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory leider nicht geben. Durch die extreme Auslastung des intern. Airport Frankfurt-Hahn bleibt kein Zeitfenster mehr für eine Airshow. Auch die nach den Ereignissen vom 11. September 2001 verstärkten Maßnahmen zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs (LuftVG § 29c) erschweren die Durchführung eines solchen Events auf einem intern. Airport deutlich. Nicht zuletzt trug dann auch die Zurückhaltung der Sponsoren zum Scheitern bei. Wir bedauern diese Entwicklung sehr, hoffen jedoch, daß uns der leidenschaftliche Flieger und Airshow-Manager Uwe Ramerth in nicht allzu ferner Zukunft mit einem neuen Event überraschen wird. >>>Hahn-in-Motion 2000, >>>Hahn-in-Motion 2001

RVSM (Reduced Vertical Separation Minimum)    (03.02.2002)

Am 24.Januar 2002 gab es eine wichtige Änderung den Luftraum über Europa betreffend.

>>> Das Flugflächensystem (Flight Level System)

Rosinenbomber-Rundflüge in Berlin   (06.01.2002)

52 Jahre ist es her seit die letzte Douglas DC-3 der Berliner Luftbrücke startete. Seit kurzem fliegt wieder eine Originalmaschine über der Bundeshauptstadt. Es ist die auf den Namen des ehemaligen Luftbrücken-Piloten Jack O. Bennett getaufte DC-3 G-AMPZ des Air Service Berlin von "Commander Frank" Hellberg, der auch eine An-2 und das einzige Cessna 206-Wasserflugzeug Berlins betreibt. Der "Rosinenbomber" ist liebevoll restauriert im Stil der 40er Jahre mit 30 Ledersitzen und Vorhängen an den Fenstern, die Piloten tragen amerikanische Uniformen. Der Rundflug vom Flugplatz Tempelhof dauert incl. Abfertigung etwa 45 Minuten und kostet 119 Euro. Infos unter www.air-service-berlin.de und Tel. 030/53 21 53 21.

Rosinenbomber
Weeks Air Museum in Miami geschlossen   (18.11.01)

Seit 1985 waren im Weeks Air Museum viele interessante und seltene Flugzeuge zu bewundern (AirVenture berichtete >>>Weeks Air Museum) , häufig waren Maschinen des Museums auch bei Airshows zu bewundern. Hurricane Andrew fegte im Jahr 1992 über den Tamiami Airport und hinterließ enorme Schäden. Alle 36 ausgestellten Flugzeuge wurden beschädigt. Einige davon irreparabel. Zwei große Maschinen, die auf dem Vorfeld standen, wurden von ihren Verankerungen losgerissen und vom Hurricane mehr als eine Meile fortgetragen. Einige der seltenen Flugzeuge wurden seither wieder instandgesetzt. Seit dem 22. Juli 2001 ist das Weeks Air Museum am Tamiami Airport nahe Miami nun geschlossen. Kermit Weeks, Gründer und Präsident des Museums begründete diesen Schritt mit dem geringen Besucheraufkommen. Die äußerst wertvolle Sammlung bleibt den Freunden historischer Flugzeuge jedoch erhalten: In Kürze werden die Exponate nach Lakeland überführt, wo sie künftig im Museum von Sun 'n Fun zu bewundern sein werden..

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P-40 A-26

P-40 in Restaurierung / A-26 Invader

Concorde seit 7.11.2001 wieder im Liniendienst   (11.11.01)

Nachdem British Airways und Air France umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ihrer Concorde-Maschinen umgesetzt haben, erhielt der Supersonic-Airliner am 5.September 2001das Lufttüchtigkeitszeugnis der britischen Flugaufsichtsbehörde CAA zurück. Der Linienbetrieb wurde nun am 7. November wieder aufgenommen. Beim ersten offiziellen Linienflug einer Concorde der British Airways nach dem Absturz vom 25. Juli 2000 saß Chefpilot Mike Bannister am Steuer. Der Flug von London Heathrow nach New York JFK startete planmäßig um 10.30 Londoner Ortszeit, die Ankunft in New York erfolgte knapp dreieinhalb Stunden später in New York. Die Air France nahm ebenfalls am 7.11. wieder den Liniendienst auf. Interessant für deutsche Concorde-Fans: Im November bietet British Airways das Flugerlebnis Concorde ab Deutschland zu einem attraktiven Einführungspreis an. Hin- und Rückflug über London nach New York sind bereits ab 5.064 Euro buchbar (Beispielpreis ab Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren).    Fotos: British Airways

Concorde

Concorde

Lockheed Martin baut den X-35 Joint Strike Fighter

Lockheed Martin hat sich im Wettbewerb um den Bau des Joint Strike Fighter (JSF) gegen den Konkurrenten Boeing durchgesetzt. Mit einem Auftrag der US-Regierung im Umfang  von ca. 200 Milliarden US-$ wird der Rüstungskonzern in Zusammenarbeit mit Northrop Grumman und BAE Systems mehr als 3000 Stück des multi-role Kampfflugzeuges. Der JSF vereinigt in sich die drei wünschenswertesten Eigenschaften eines Kampfflugzeuges der Zukunft: "Stealth"- (Tarnkappenfähigkeit), Überschallgeschwindigkeit und STOVL (short takeoff/vertical landing). Dabei werden drei verschieden Versionen des JSF für die unterschiedlichen Anforderungen der AirForce, Navy und Marine Corps gebaut: Die CTOL (conventional takeoff and landing) für die Air Force, eine CV (carrier variant) mit größerer Flügel-und Ruderfläche sowie verstärktem Fahrwerk für den Einsatz auf Flugzeugträgern und die STOVL-Ausführung für die US-Marine. Die Auslieferung der ersten Serienmaschinen ist für 2008 geplant. Der Joint Strike Fighter soll dann die F-16, F/A-18, A-10 und AV-8 Harrier ablösen.

JSF

JSF

X-35 JSF

Anti-Hijacking-System

Eine neue Entwicklung der US-Firma Raytheon könnte künftig Flugzeugentführungen verhindern. Das Anti-Terror-System landet das Flugzeug vollautomatisch per GPS auf dem nächsten Airport sobald der Pilot den Notschalter drückt. Einmal aktiviert ist dieser Prozess vom Cockpit aus nicht mehr zu stoppen.

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Die Concorde fliegt wieder!

Am 2. März 1969 startete der erste Prototyp der Concorde zu seinem Jungfernflug. Am 25. Juli 2000 stürzte nach mehr als 31 Jahren unfallfreiem Liniendienst eine Concorde der Air France beim Start in Paris ab. Obwohl kein anderes Verkehrsflugzeug auf eine derart lange Dienstzeit ohne Absturz zurückblicken kann, starteten Presse und Juristen eine beispiellose Hetzcampagne gegen den Überschall-Jet. Doch British Airways und Air France haben es geschafft - im Oktober nimmt die BA den Liniendienst wieder auf, die Air France folgt im November. Technische Verbesserungen an Reifen und Tanks sollen eine zweite Katastrophe verhindern. Bis ins Jahr 2015 soll der von BAC (British Aircraft Corporation), Rolls Royce, Sud Aviation und der SNECMA gebaute Mach 2 Linienjet dann seinen Dienst versehen.

Concorde

Concorde bei Hahn-in-Motion 2000

Global Hawk - der erste unbemannte Flug über den Pazifik

Nach rund 13.750 km Flug landete am Abend des 23. April 2001 das erste unbemannte Flugzeug nach seiner Überquerung des Pazifik auf der RAAF-Base Edinburgh nahe dem Australischen Adelaide. Global Hawk, eine von Northrop Grumman gebaute Aufklärungsdrohne,  war am frühen Morgen des 22. April von der Edwards Air Force Base in Kalifornien gestartet. Am 28. Februar 1998 startete das UAV (unmanned air vehicle) erstmals in Edwards zu einem 56-minütigen Flug. Der Computergesteuerte Aufklärer mit einer Spannweite von mehr als 35 m ist ausgelegt für Flugzeiten von bis zu 40 Stunden, Reichweiten von bis zu 25.000 km und Flughöhen von 65.000 ft.

Global Hawk

Global Hawk

Das Rätsel um den Verbleib der "Schwarze Zwei" ist gelüftet

Nach vielen Spekulationen, die sich unter anderem um Stillegung bzw. Verkauf der Messerschmitt Bf 109 G-10 "Schwarze Zwei" in die USA drehten, wurde nun offiziell bekannt: Seit Mitte Juli steht die seltene Maschine in der Willy Messerschmitt Halle im bayerischen Manching und sie wird auch in Zukunft bei Airshows im Flying Display zu sehen sein.

Die "Schwarze Zwei"
Die Antonow AN-225 fliegt wieder

Für einige Jahre war es still um die Antonow AN-225 "Mrija" geworden. Fast 15 Jahre nach ihrem Jungfernflug wird das größte Flugzeug der Welt nun wieder zum Leben erweckt. Der sechsstrahlige Frachter mit einer Nutzlast von 250 t und einem maximalen Abfluggewicht von 600 t sollte ursprünglich die russische Raumfähre "Buran" transportieren, diese kam jedoch niemals zum Einsatz. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gammelte die einzige AN-225 am Rande des ukrainischen Flugplatzes Gostomel vor sich hin. 45 Millionen DM an Investitionen und ein Jahr harte Arbeit waren notwendig um die "Mrija" (Traum) wieder in einen flugfähigen Zustand zu versetzen. Vor wenigen Wochen nun schob Antonow-Chefpilot Alexandr Galunenko, der schon vor in den 80er Jahren der Testpilot des AN-225-Programmes war, die sechs Schubhebel zum ersten 20-minütigen Testflug nach vorne. Die Antonow-Werke in Kiew sehen durchaus Absatzchancen für den 450 Millionen DM teuren Schwertransporter, dessen Maximallast immerhin noch 100 t über der geplanten Frachtversion des Airbus A-380 liegt.   >>> Infos zur AN-225 finden Sie auch unter "History"

AN-225

Neue Exponate im Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow

Das Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow hat in der letzten Zeit einige interessante Neuzugänge zu verzeichnen. Neben dem Übungsflugzeug Doppelraab IV befindet sich nun auch eine Bell UH-1D des BGS, ein Schulflugzeug Pützer "Elster B" und eine LET 410 der Flugbereitschaft in Gatow. Nach aufwendiger Restaurierung ist außerdem seit kurzem eine Hawker Hunter der Royal Air Force auf dem Flugplatzgelände in Gatow zu bewundern. Von den starken Beschädigungen an der Maschine, die zuvor bei der Ausbildung von Instandsetzungs-Technikern eingesetzt wurde, ist heute nichts mehr zu sehen. >>> hier geht's zum Luftwaffenmuseum Gatow

Rückkehr des "Salto"?

Das Segelflugzeug vom Typ H 101 Salto wird zur Zeit nicht mehr gebaut. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Denn die Konstrukteurin des Flugzeugs - Frau Ursula Hänle aus Deutschland - würde sich freuen wenn sich jemand findet, der die Produktion dieses Flugzeugs wieder aufnimmt! Der H 101 Salto ist voll Kunstflugtauglich, was von dem Segelkunstflieger Manfred Radius sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird, so z.B. bei der Australian International Airshow 2001 und beim Sun'n fun EAA fly - in 2000 in Lakeland / Florida. Seine Spezialität ist der "inverted ribbon cut", das durchtrennen eines aufgespannten Bandes im Rückenflug knapp über dem Boden, sowie Nachtflugvorführungen mit einer Art funkensprühender Wunderkerzen an den Tragflächenenden. Herr Radius ist ganz begeistert vom H 101 Salto! Es wäre eine gute Sache wenn dieses Flugzeug weitergebaut würde! Lieber Leser von AirVenture, haben Sie selbst Interesse und die Möglichkeit den H 101 Salto weiterzubauen? Oder kennen Sie eine Person oder eine Firma, die daran interessiert wäre? Dann können Sie sich mit Frau Ursula Hänle persönlich in Verbindung setzen, denn sie wäre gerne bereit mit Rat und Tat zu helfen ihr alte Konstruktion wieder in Serie herzustellen. Interessenten die es wirklich ernst meinen nehmen mit Frau Hänle am besten Kontakt auf über Telefax. Die Fax - Nummer lautet : 03 38 75 / 3 03 89 in Deutschland. Der Interessent sollte neben Geld auch über Erfahrung in der Verwendung von Glasfaserkunststoff verfügen. Ich hoffe das wir alle schon bald wieder den H 101 Salto in Produktion sehen werden! (HS)

Manfred Radius

Manfred Radius bei der Australian International Airshow 2001...

Manfred Radius auf seinem "Salto"

...und beim Sun'n fun EAA Fly - in 2000, Florida

"Connie" am Flughafen München wird restauriert...

...nachdem die am Münchener Franz Josef Strauß Flughafen ausgestellte Lockheed L-1049G "Super Constellation" von Randalierern beschädigt wurde, findet im Augenblick eine aufwendige Restaurierung dieses wunderschönen Prop-Liners mit einem Kostenumfang von ca. DM 100.000,-- statt. Obwohl die in München ausgestellte Maschine mit der Werknummer 4671 in den Lufthansa-Farben lackiert ist, stand sie nie in den Diensten der Deutschen Airline. Neben der "Super Connie" sind im Besucherpark am FJS-Airport noch eine Ju-52 und eine DC-3 zu bewundern. Außerdem gibt es im Besucherpark einen Shop, die Multimediaausstellung "Dimension M", eine Gaststätte, einen Kinderspielplatz, einen Flugsimulator... (GS)

"Super Connie" in MUC

DC-3 in MUC

"Northern Lights" tauschen Extras gegen Jets

Die populäre Kunstflugstaffel "Northern Lights" aus dem kanadischen Montreal wechselt das Fluggerät: Im Juni beginnt im kanadischen Quebec das Training aud den neuen Maschinen - vier tschechischen Aero L-39C - Jets. Bisher präsentierte das Aerobatic-Team Formationskunstflug auf Extra 300. Trotz des tödlichen Absturzes des früheren Northern Lights-Investors David Jeansonne mit seiner im Northern Lights-Design lackierten L-39 sind für diese Saison 12 Auftritte geplant.

Das obere Bild zeigt die Northern Lights mit ihren Extra 300, das untere Bild (mit Widmung der ehemaligen Northern Lights-Pilotin Michelle Thonney #3) zeigt die L-39C. (GS)

Northern Lights

Northern Lights L-39

Das Projekt "Osprey" gerät ins Wanken

Seit fast 20 Jahren arbeiten die US-Amerikanischen Flugzeughersteller Bell und Boeing am Projekt V-22 Osprey, einem Kipprotor-Flugzeug (Tilt Rotor), das die Senkrechtstartfähigkeit eines Helikopters mit der höheren Fluggeschwindigkeit eines normalen Flugzeuges vereinen soll. Die ca. 160 Mio DM teure Maschine sollte im militärischen Einsatz der Rettung von Frontsoldaten, abgeschossenen Piloten und Geiseln sowie als Truppentransporter dienen. Auch eine Zivilversion für neun Passagiere zum Preis von etwa 20 Mio DM ist geplant. Dieser "VIP-Shuttle" sollte verstopfte Großstadtstraßen umfliegen. Im Dezember 2000 stürzte nun der vierte Prototyp der "Osprey" in einem Wald bei Jacksonville, North Carolina ab. Die vierköpfige Besatzung unter dem 42 jährigen Testpiloten Keith M. Sweaney kam dabei ums Leben. Die Zukunft dieses Projektes steht damit unter einem großen Fragezeichen. Die nebenstehenden Bilder stammen von Boeing. (GS)

V-22 Osprey

V-22 Osprey

DDR-Airliner "Typ 152" wird restauriert!

Bereits im Ansatz wieder beendet wurde der Bau des ersten und einzigen Jet-Airliners der Deutschen Demokratischen Republik. Der frühere Junkers-Konstrukteur Brunolf Baade und sein Team, nach dem zweiten Weltkrieg in der UDSSR mit der Konstruktion verschiedener Flugzeuge beschäftigt, kehrten 1954 in die DDR zurück. Im Gepäck hatten sie bereits erste Entwürfe für die "152". Im Jahre 1958 erfolgte die erste offizielle Vorstellung des vierstrahligen Verkehrsflugzeuges für bis zu 60 Passagiere auf dem Flughafen Dresden Klotzsche. Mit dieser Entwicklung wollte die DDR-Führung einen Mittelstrecken-Jet für die Ostblock-Länder bauen. Tragischerweise stürzte der Prototyp am 4. März 1959 nach einem Testflug beim Anflug auf den Dresdner Flughafen nach Triebwerksausfall ab. Die vierköpfige Besatzung kam bei diesem Unglück ums Leben. Am 28. Februar 1961 beschloß die DDR-Regierung das Ende des Projektes, da inzwischen mit der Tupolew TU-104 ein Mittelstreckenjet des Ostblocks in Serie produziert wurde und damit kein Absatzmarkt für die "152" mehr vorhanden war. Auf dem ehemaligen NVA-Flugplatz Rothenburg wurde nach dem Mauerfall ein inzwischen stark korrodierter Rumpf der "152" gefunden. Nach einer Restaurierung durch den Rothenburger Museumsverein und die Elbe Flugzeugwerke GmbH wird der Rumpf inclusive Einrichtung ab Mai 2001 für Besucher auf dem Flughafen Dresden Klotzsche zu besichtigen sein. (GS)

DDR-Jet "152"

Ein Modell des "Typ 152"

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