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80. Geburtstag Ober Mörlen

80 Jahre jung - ein Grund zu feiern für die Oldtimerfreunde der Fliegerwerft. Am letzten Aprilwochenende luden sie zum Stelldichein auf den idyllischen Flugplatz von Ober-Mörlen nördlich von Frankfurt.

Leider war sowohl im Osten als auch im Süden des Landes kein fliegbares Wetter - ansonsten wären noch mehr Taifune und Stieglitze gelandet. Aber vier Messerschmitt 108 und acht Focke-Wulf Fw 44, dazu zahlreiche weitere fliegende Gratulanten, das war schon ein wunderbarer Auftakt für unsere Saison 2017.

Für www.airventure.de war Stefan Schmoll für Sie vor Ort

Der Stieglitz D-EMOF wurde 1937 in Schweden bei ASJA als Sk12 gebaut. Seit mehr als 60 Jahren fliegt er jetzt in Deutschland. Ende der neunziger Jahre wurde er umfassend renoviert und erhielt bei dieser Gelegenheit seinen heutigen Anstrich. Dieser entspricht der Focke-Wulf Standardlackierung aus den dreißiger Jahren
Auch die Me 108 D-EBFW wurde 1937 gebaut. Sie ist die älteste erhaltene Taifun weltweit und trägt heute stolz die blaue Lackierung der historischen "D-IBFW". Mit dieser Werksmaschine waren die Piloten der Messerschmittwerke 1938 auf einer 44.000 Kilometer langen Werbereise durch den kompletten amerikanischen Kontinent.
Bei www.ltb-dirkbende.de in Hangelar bei Bonn wurde in den letzten Jahren die Me 108 D-EOIO von Grund auf renoviert. Sie wird künftig in Wels / Österreich beheimatet sein.

Sie flog übrigens wie die A-201 bei der Schweizer Flugwaffe, und zwar als A-212.

Auch Innen ist in der D-EBFW viel Historie zu entdecken.

Dirk Bende ist Spezialist für die Argusmotoren, wie sie unter anderem im Fieseler Storch und der Me 108 zum Einsatz gekommen sind. Auch in der neu restaurierten D-EOIO läuft ein runderneuerter Argus AS-10C.

Aus der Schweiz reiste die A-201 (HB-HEB) an. Sie war die erste von 15 damals an die Schweizer Flugwaffe gelieferten Exemplare und wurde von einigen Jahren von Grund auf renoviert.
Die Klemm 25 D-EJOL von der Flugsportgruppe Hanns Klemm aus Eutingen ist eines der ältesten noch fliegenden Luftfahrzeuge Deutschlands. Gebaut wurde sie 1934 in Böblingen.
In ihr schlägt ein Hirth HM 60 R. Die beiden anderen in Deutschland noch fliegenden Klemm 25 haben Sternmotoren als Antrieb.
Auch in der Pilatus P-2 schlägt ein deutsches Herz. Ihr Argus AS 410 ist eine leistungsstärkere Weiterentwicklung des bekannten Argus AS 10 aus Taifun und Storch.

Auch das Fahrwerk beispielsweise hat deutsche Wurzeln, ist es doch ein "umgedrehtes" von der Messerschmitt 109!

Die recht farbenfrohe D-EPII ist in Villingen-Schwenningen stationiert. Mittlerweile fliegen rund ein Dutzend dieses eleganten historischen Trainers in Deutschland.
 

 

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