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"Ocean Tiger" Nato Tiger Meet 2008

 

Insgesamt 14 fliegende Staffeln aus 8 europäischen Nationen nahmen vom 22.-29. Juni am diesjährigen Tiger Meet teil. Neben dem Open Day am 29. Juni für die Öffentlichkeit fand auch ein Spottersday zwei Tage früher für die Presse und luftfahrtbegeisterten Fotografen statt. Das Treffen richtete zum ersten mal die mit Super Etendard ausgestattete "Flottille 11F" der französischen Marine aus. Die im Westen gelegene Naval Air Station Landivisiau bot mit großen Übungsflächen über Land und dem Atlantik ein ideales Trainingsgebiet für die fliegenden Teilnehmer. Insgesamt 500 Piloten und Techniker besuchten mit 37 Flugzeugen und 8 Hubschraubern die Bretagne. An 5 Übungstagen wurde eifrig geflogen und so konnten verschiedene Luftwaffen zusammen arbeiten und trainieren.

Abfangjäger, Aufklärer, Jagdbomber, CSAR-Hubschrauber (Combat Search and Rescue) und eine E-3A AWACS flogen umfangreiche Einsätze.

Die Anreise war lang und beschwerlich, doch am Ende hat es sich wieder mal gelohnt. Leider meinte es der Wettergott am Spottersday nicht so gut mit uns. Doch dafür kam am Open Day wieder die Sonne raus. Das Tiger Meet 2009 findet vom 14.-25. September in Kleine Brogel, Belgien statt. Ein Spottersday ist für den 18. September angesetzt. "Once a tiger, always a Tiger"!!

Für Airventure.de berichtet Stephan Ortmann

Die Belgier haben in den letzten Jahren immer sehr farbenfrohe Maschinen zu den Treffen geschickt. Auch die diesjährige Lackierung der F-16AM Fighting Falcon konnte wieder überzeugen. Die 31 Smaldeel (Squadron) aus Kleine Brogel gewann die Trophäe für die beste fliegende Staffel.

Die Hausherren der Flotille 11F haben gleich 2 ihrer Maschinen mit sehr attraktiven Lackierungen versehen. Leider gewannen sie keine Preise aber sie waren für mich die schönste Lackierung des Ocean Tiger 2008.

Wie bereits beim Arctic Tiger 2007, nahm die Schweizer Luftwaffe mit 3 Flugzeugen an der Übung in Frankreich teil. Die beiden Einsitzer und ein Doppelsitzer kamen von der Fliegerstaffel 11 und sind in Meiringen beheimatet.

Die spanische Luftwaffe entsandte insgesamt 4 Maschinen des Typs Mirage F.1. Diese kamen von der 142nd Squadron aus Albercete und waren ein Highlight für mich, da ich diesen Typ zum ersten mal live erleben konnte.

Eine Auszeichnung für die "schönste Uniform" griffen die Jungs von der Escadron de Chasse 01.012 aus Cambrai ab. Sie schickten 5 Mirage 2000 nach Landivisiau, wobei 2 Maschinen einen Tigeranstrich hatten. Man konnte die Maschinen gut beim Start aufnehmen, hier eine Mirage 2000C.

Zu den farbenfrohesten Flugzeugen zählte auch diese Mirage 2000C aus Cambrai. Sie gewann zwar keine Trophäe, konnte aber dennoch überzeugen. Leider platze der Lack an manchen Stellen der Maschine schon ab. Naja, kurz nach dem Event werden die Maschinen wieder umlackiert!

Eine Ausnahme macht da diese Saab105 OE der Düsentrainerstaffel aus Linz/Hörsching. Sie fliegt schon sehr lange mit dieser Lackierung und nahm zum ersten mal gemeinsam mit tschechischen Saab Gripen an einer fliegender Operation beim Tiger Meet teil.

Als Ersatz für ihre alten MiG-21, schaffte die tschechische Luftwaffe vor einigen Jahren 14 Maschinen des Typs Saab Gripen an. Sie wurden für 10 Jahre von Schweden geleast und 4 Flugzeuge der 211nd Squadron aus Caslav kamen in die Bretagne zur Übung Ocean Tiger.

Weitere Teilnehmer aus der Tschechoslowakei waren 4 Mil Mi-24V Hind der 231nd Squadron aus Prerov. Sie flogen ihre Einsätze zusammen mit Merlins der Royal Navy und Pumas der Royal Airforce.

Am Sonntag kam auch mal die Sonne raus und so bin ich das static display am Morgen in Ruhe abgelaufen. Die Silver Tiger Trophy gewannen die Jungs der Fliegerstaffel 11 mit ihrer F/A-18C Hornet.

Eigentlich sollte das Tiger Meet 2008 in Lechfeld stattfinden. Die deutsche Delegation schickte dennoch insgesamt 6 Tornados nach Frankreich. Vom Aufklärungsgeschwader "AG51 Immelmann" aus Schleswig/Jagel kamen 3 Maschinen.

Vom Jagdbomber Geschwader 32 aus Lechfeld kam dieser wunderschöne ECR Tornado mit der Kennung 46+48. Das JaBoG 32 war 1998 Ausrichter des Nato Tiger Meet.

Die Aerospatiale N262 ist ein leichtes Transportflugzeug der französischen Marine und ihr Erstflug war bereits am 24.12.1962. Neben der französischen Luftwaffe und Marine, wurde dieser Typ nach Angola, Burkina Faso und Gabon verkauft.

Sie darf auf keiner Flugveranstaltung fehlen. Die Solo Display Maschine der RNAF (Royal Netherland Air Force). Captain Ralph Aarts "Sheik" zeigte wie immer ein überzeugendes Flugprogramm mit seiner F-16AM. Am Lufteinlass hat man sogar extra für das NTM einen weißen Tigerkopf aufgemalt.

Der erste Flug eines ?Red Bull Alpha Jets? erfolgte im März 2002 von Fürstenfeldbruck nach Oberpfaffenhofen zu Dornier, wo die Maschinen ihre Lackierung erhielten. Speziell für das Tiger Treffen wurde einer dieser leichten Trainer mit einer Tigerlackierung verziert.

Noch in der 2007er Lackierung kam die F-16BM der norwegischen Luftwaffe für den Besuchertag nach Frankreich. Die Maschine stammt aus Orland, wo das Arctic Tiger Meet im letzten Jahr stattfand.

Nicht alle mitgeschickten Maschinen hatten eine komplette Tiger Lackierung. Aber zumindest einen Tank oder ein paar Tiger Streifen hatte fast jedes Flugzeug. Hier macht sich eine F/A-18 Hornet der Fliegerstaffel 11 auf den Weg zu einer Mission über Frankreich.

"Schau mir in die Augen kleines" könnte man denken, wenn man sich diese tolle Lackierung der französischen Rafale der Escadron de Chasse 05.330 aus Mont de Marsan anschaut. Die Trophy für die beste Lackierung ging an dieses Flugzeug!

Die belgischen Viper Driver wissen wie man eine F-16 am besten startet! Als in der Mittagszeit noch nicht alle Maschinen zurück waren, flogen sie mit 4 F-16 ein kleines Display für die wartenden Fotografen.

Das war die zweite Lackierung der ortsansässigen Super Etendard Staffel. Die Lackierung unterschied sich etwas von der anderen Maschine. Hier wurde sie am Freitag Nachmittag auf ihre Abstellposition für den Besuchertag gezogen. Die Techniker haben sogar einen ihrer Schlepper mit einer Tiger Lackierung versehen!

Eine der vier angereisten Mirage F.1 aus Albacete trug am Seitenleitwerk eine Markierung mit einem weißen Hai. Das sollte auf das Thema "Ocean Tiger" hinweisen. Die Maschinen kamen von der 142nd Squadron.

Mit einer spektakulären Flugvorführung sorgte der Schweizer F-18 Pilot am Sonntag beim Publikum für Staunen. Er verschoss bei mehreren Flugmanövern heiße Täuschkörper aus Magnesium, auch Flares genannt.

Eine Rafale B der Armee de l'Air beim Start zu einer Mission am Freitag. Es war auch die erste NATO Übung gewesen, bei der Flugzeugtypen wie Rafale, Gripen, F-16 und F-18 zusammen trainiert haben.

Die genauere Bezeichnung lautet N262E und ist eine maritime Patrol und Training Version der French Navy. Sie bietet 29 Passagieren Platz und erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 418km/h.

Neben den 4 spanischen Mirage F.1 Flugzeugen, schickte die Luftwaffe 4 weitere Maschinen des Typs EF-18A Hornet nach Landivisiau. Sie unterliegen der 152nd Squadron und kommen aus Zaragoza.

Dieser deutsche ECR Tornado mit der Kennung 46+39 ist dem Jagdbomber Geschwader 32 in Lechfeld/Bayern unterstellt. Insgesamt waren es 3 Tornados aus Lechfeld, die an der Übung teilnahmen.

Hawker Hunter F.58 "Northern Lights AT". Ex Swiss AF (J-4097) und jetzt zivil zugelassen in Kanada unter der Kennung C-GZIB.

Diese L-39ZO Albatros (c/n731021) ist von Skyline Aviation und hat die zivile Registrierung ES-TLE. Die ehemalige Nummer bei der GAF war die 28+17 und in der NVA war es die 158.

 

 

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