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Bournemouth Aviation Museum

Laut Wikipedia gehört die Region um Bournemouth zu den wärmsten, sonnigsten und trockensten Küstenabschnitten von ganz England. Na ja, im Sommer 2012 war oft Dauerregen angesagt. Aber die Briten lassen sich die Stimmung nicht verderben: Das örtliche Luftfahrtmuseum wirbt damit, dass man sich die offenen Cocpits ansehen kann - und so ein wenig Regen schadet ja britischen Flugzeugen nicht!

Sieben komplette Flugzeuge, ein Hubschrauber sowie fünf weitere Cockpits stehen im www.aviation-museum.co.uk am Flughafen von Bournemouth zur genauen Inspektion bereit, und das bei wirklich jedem Wetter.

Stefan Schmoll hat bei seiner Englandtour im Sommer 2012 auch in Bournemouth Station gemacht.

In das kleine Museum strömen außerhalb der britischen Ferienzeit nicht unbedingt die Massen. Aber umso mehr Spaß macht es, sich die Flugzeuge in aller Ruhe anzusehen. Nur das obligatorische Picknick nimmt man dann doch besser im trockenen ein.
Die Vorderrümpfe von Vickers Viscount, BAC Lightning und English Electric Canberra stehen hier zur Besichtigung offen.
Für mich der Star der Sammlung: Das begehbare Cocpit der Avro Vulcan XH537 - stilecht erreichbar durch die Einstiegsluke. Der strategische Bomber hatte eine Besatzung von fünf Mann.
Drinnen herrscht drangvolle Enge und ein ziemlich komplexer Uhrenladen.
Mitte der achtziger Jahre wurde die "Leopard" von Ian Chichester-Miles als leichter Business-Jet in einer kompletten Verbundbauweise konstruiert. Der ausgestellte Prototyp G-BKRL flog erstmals 1988, wurde jedoch nach Problemen mit den eingesetzten Triebwerken gegroundet.
Die Vickers Vanguard war der Nachfolger der erfolgreichen Viscount. Aber in den sechziger Jahren wollte niemand mehr Turboprop betriebene Passagierflugzeuge haben. Nach nur 43 gebauten Exemplaren wurde die Produktion wieder eingestellt.
Einziges Flugzeug aus der Zeit des II. Weltkrieges ist die North American Harvard "KF388". Die ausgestellte Maschine wurde aus mehreren Exemplaren zusammengesetzt.
Knappe 500 Percival Piston Provost wurden in den fünfziger Jahren gebaut. Sie wurde in erster Linie als Trainer bei der Royal Air Force eingesetzt.
Einziger Hubschrauber der Sammlung ist diese als bei der Royal Air Force als SAR Maschine eingesetzte Westland Wessex XT257. In Großbritannien wurden insgesamt 356 Wessex in Lizenz gebaut. Das amerikanische Original war die Sikorsky S-58.
Ein Blick in das geräumige Cockpit des Hubschraubers.
Die Gloster Meteor NF.14 WS776 hatte schon eine jahrzehntelange Karriere als Gate Guard bei verschiedenen RAF Stützpunkten, bevor sie vor einigen Jahren vom Museum erworben werden konnte.
Familienvergnügen in England: Probesitzen im strömenden Regen in der doppelsitzigen de Havilland DH-115 XE856.
Die Hawker Hunter war eines der berühmtesten britischen Jagdflugzeuge. Knapp 2000 Exemplare wurden gebaut und in aller Welt eingesetzt.
Die SEPECAT Jaguar ersetzte bei der Royal Air Force die Hunter als Jagdbomber. Vor fünf Jahren wurden die letzten Exemplare ausgemustert und durch den Eurofighter ersetzt.
Dieser Northrop Shellduck Zieldarsteller wurde von einem Katapult abgeschossen. Mehr als 55.000 Exemplare wurden ab 1947 in alle Welt geliefert.
In Schweden hatte man in den siebziger Jahren etwa 3500 dieser "Bülow WM-6" Zieldarsteller gebaut.
Im kleinen inneren Ausstellungsbereich des Museums sind einige Flugzeugmodelle sowie dieser "Trainer" für die ganz jungen Besucher ausgestellt.
Schaut ein wenig traurig aus. Aber die finanzielle Lage des Museums lässt es scheinbar nicht zu, die die Triebwerkssammlung eine schützende Halle zu errichten.
 

 

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