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Museo do ar

Sintra, Portugal

- ein Bericht von Torsten Mörke -

Das "Museo do ar" befindet sich etwa 30 Minuten nordwestlich vom wunderschönen Lissabon in der Nähe vom nicht minder schönen Ort Sintra. Direkt an der "Academia da Forca Aérea" befindet sich hier auf einem alten Flughafen gelegen die größte Luftfahrtsammlung Portugals. Eröffnet wurde das Museum am 1. Juli 1971; der Standort Sintra jedoch erst im Jahr 2009. Neben dieser "Hauptstelle" des Museums gibt es heute weitere kleinere Standorte in Alverca und Ovar. Unser Bericht bezieht sich ausschließlich auf den größten Standort Sintra und zeigt somit nur eine Auswahl der Exponate.

Sofern Sie bereits weitere Berichte von mir gelesen haben, wissen Sie, dass ich gerne von Highlights spreche. Beim Museo de Ar ist die Wahl jedoch nicht ganz einfach. Meine persönlichen Highlights waren die Vought A-7 Corsair 2 und die Northrop T-38 Talon.  Echte Raritäten gibt es hier für den Europäischen Besucher aber wenige. Das Museum überzeugt jedoch trotzdem mit einer eindrucksvollen Sammlung der Portugiesischen Luftfahrtgeschichte.

Der Standort ist mit dem Auto gut zu erreichen; kostenlose Parkplätze sind mehr als ausreichend vorhanden. Der Zustand der Exponate ist (bis auf einige im Außengelände) sehr gut. Das Museum selbst präsentiert sich wie geleckt mit sauberen Ausstellungshallen und einem hochglanzpolierten Boden, von dem man vermutlich bedenkenlos essen könnte. Womit wir beim Thema sind: Es gibt nur einen Snackautomaten, der jedoch bei unserem Besuch nicht in Betrieb war. Bringen Sie also lieber eigene Verpflegung mit. Für Ihren Besuch sollten sie ungefähr zwei Stunden einplanen.

Hier geht's zur offiziellen website: http://www.emfa.pt/www/po/musar/

Reihenfolge: Links nach rechts, nach unten.

Die Haupthalle des Museums, vom großzügigen Parkplatz aus gesehen.

Wir betreten die erste Halle und sehen neben einer Gaudron 3 eine Junkers 52 mit Portugiesischen Hoheitsabzeichen.

Die gute Tante noch einmal von vorne gesehen. Angeblich eine originale Junkers JU52 aus deutscher Produktion.

Etwas weiter auf unserem Weg blicken wir die "Flightline" entlang Richtung C47 und Noratlas.

Bevor wir zur C47 kommen jedoch ein Blick zurück auf alle, die wir hier nicht einzeln vorstellen werden.

Moment, war das nicht eine Spit in der Reihe? Wir gehen kurz zurück... und... genau: Hier steht eine Spitfire HF IXc (s/n ML255/MR-Z).

Etwas weiter finden wir auf der rechten Seite noch diese Fiat G.91, die wir als Deutscher Besucher jedoch schon zu genüge gesehen haben und daher gehen wir zügig weiter zur...

Vought A-7 Corsair 2. Für mich persönlich das Highlights des Museums. Immerhin relativ selten, da nur von den USA, Griechenland, Thailand und... genau... Portugal geflogen und selten in Museen zu finden.

Direkt neben der kompletten Corsair 2 gibt es zu meiner Freude noch einen Bug mit Einblick in das Cockpit der seltenen Maschine.

Nur ein paar Schritte weiter finden wir den ersten Alpha Jet des Museums; voll ausgerüstet.

Unser Blick wandert nach Links auf den Bug einer Lockheed Constellation. Steht da eine Treppe zum Cockpit?

Es gibt tatsächlich eine Treppe, aber auch ein Absperrband. Da dieses jedoch nur lose am Bug herab baumelt und wir die einzigen Besucher des Museums sind, treten wir einfach ein. Einmal im Cockpit einer Constellation sitzen; ein weiteres Highlight für mich.

Noch etwas weiter links finden wir das letzte Flugzeug der ersten Halle; eine C-47.

Da der Getränkeautomat scheinbar defekt ist, gehen wir direkt in die zweite Halle und stehen vor einer T-6 Havard.

Gleich daneben finden wir eine T33 und eine...

T38. Auch dieses Muster habe ich bisher nicht in Europäischen Museen sehen können.

Auf den anderen Seite von Halle zwei stehen zwei Hubis: Eine Alouette II und eine Puma.

Etwas abseits finden wir auch einen Hubschraubersitz. Ein kleines Foto informiert uns, dass einst Papst Johannes Paul II. auf diesem Sitz einer Puma saß.

Auch das Museo do Ar arbeitet aktiv an seiner Ausstellung. In der Restauration sehen wir eine weitere T33 und einige Kolbenmotoren.

Bevor wir nun in den Außenbereich gehen schauen wir uns noch die Dassault Falcon 20 an.

Außen werden wir zunächst von den beiden größten Exponaten des Museums begrüßt. Hier eine P3 Orion und direkt nebenan...

eine P2v5 Neptun. Beide leider in bedauernswertem Zustand, aber dafür frei zugänglich für den interessierten Besucher.

Besser sieht da schon der Alpha Jet der Asas de Portugal. Leider wurde das Portugisische Kunstflugteam 2010 erneut aufgelöst.

Mit dem ersten Flugzeug der Asas de Portugal, einer Cessna T37c beenden wir unseren Besucht im Portugisischen Luftfahrtmuseum.

E N D E
 

 

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