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Thai Air Force Museum

- ein Bericht von Torsten Mörke -

Das Royal Thai Airfoce Museum liegt im Norden von Bangkok, direkt am Don Mueang Airport, und wurde bereits am 24 Januar 1969 für die Öffentlichkeit geöffnet. In vielen Jahren ist hier eine sehr interessante Sammlung entstanden, die wir im März 2013 für Sie besucht haben.

Die Sammlung des Museums ist wahrlich erstaunlich. Neben einigen "Standardmustern" reihen sich hier wahre Exoten und seltene Warbirds nebeneinander. Die Qualität der Exponate ist dabei größtenteils vorbildlich. Auch die im großen Außenbereich ausgestellten Muster wirken überwiegend sehr gepflegt. Generell wirken die Räumlichkeiten sehr aufgeräumt und sauber. Die Beschilderung der Exponate ist auch in Englisch ausgeführt. Die Highlights des Museum stellen wir Ihnen in gewohnter Weise als Bildserie vor.

Das Museum verfügt über ausreichend kostenlose Parkplätze direkt vor Ort. Fotografieren ist angeblich nur eingeschränkt erlaubt, jedoch hatten wir keinerlei Probleme. Alles Fotos wurden mir einer Canon EOS-40d ohne Blitz mit dem 18-55 Kit-Objektiv aufgenommen. Die Innenräume sind teilweise klimatisiert und die Toiletten auch nach Europäischen Standard vorbildlich.

Wie bei jedem Ausflug in Thailand sollten Sie an ausreichend Sonnenschutz, Mückenschutz und Wasser denken. Für einen Besuch des Museums sollten Sie mindestens 2-3 Stunden einplanen.

Royal Thai Airfoce Museum

Phahonyothin Road, Bangkok, Nahe Don Mueang Airport

Öffnungszeiten 8 - 16 Uhr, Eintritt kostenlos

http://www.rtaf.mi.th/museum/english.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Thai_Air_Force_Museum

Der Eingang des Royal Thai Air Force Museum von der Straße aus fotografiert. Die Statue zeigt König Chulalongkorn der Große (Rama V.), der von 1868 bis zu seinem Tod 1910 König von Siam / Thailand war.

Vor dem Museum wird der Besucher direkt von "Heavy Metal" begrüßt. Die Fairey Firefly wurde in Thailand von 1952 bis 1966 geflogen.

Auch diese Curtiss SB2C5 Helldiver wurde von der Royal Thai Air Force geflogen.

Die Beschilderung des Museum bietet die wichtigsten Informationen auch in Englisch.

Im Eingangsbereich werden Besucher von einer F-5 Tiger erwartet.

Wir gehen zunächst direkt nach rechts in die Jethalle des Museums (weil diese klimatisiert ist), wo uns eine zweisitzige F-5B Tiger erwartet. Angeblich ist dies das erste produzierte Exemplar.

Gleich gegenüber steht die dritte Tiger des Museums; die angeblich erste F-5A der Welt.

Das modernste Ausstellungsstück ist eine Saab Gripen C, die dem Museum von der Schwedischen Regierung überlassen wurde.

Der letzte der vier Jets in der Halle ist eine F-16, welche dem Autor jedoch ein gutes Mockup zu sein scheint.

Wir gehen nun am Empfang vorbei nach links in die nächste und größte Halle des Museums. Hier werden zunächst einige frühe Jets, wie diese F86 oder eine F84 gezeigt werden.

Einige Meter weiter stehen wir unvermittelt vor einem ersten Highlight des Museums; die Grumman F8F-1 Bearcat.

Diese Bearcat ist eines von nur zwei originalen Exemplaren, die außerhalb der USA zu sehen sind.

Es geht vorbei an den Überresten einer Nakajima Ki-27 Nate.

Ein weiteres Highlight des Museums steht direkt gegenüber: Die letzte erhaltene Curtiss BF2C Goshawk.

Ebenfalls die letzte ihrer Art ist die ausgestellte Vought O2U Corsair.

Wir verlassen die große Halle und kommen auf dem Weg zur dritten Halle an einer Fairchild C-123 Provider vorbei.

In der dritten Halle ist das Fotografieren aufgrund des starken Sonnenlichts nur schwer möglich.

Von hinten und mit der Sonne im Rücken geht es besser; eine Boeing Model 100E.

Weiter geht es mit einer Curtiss P-36 Hawk. Stellen Sie Ihre Kamera besser auf das RAW Format ein, um möglichste viel Bit-Spielraum bei der Nachbearbeitung zu haben.

Zumindest für mich ein weiteres Highlight: Die Breguet 14 des Museums.

Die Boripatra Type2 ist ein leichter Bomber, der in den zwanziger Jahren von Royal Siamese Air Force gebaut wurde. Ich glaube mich zu erinnern, das dies ein Nachbau war? Trotzdem; für westliche Augen ein wahrer Exot und auch irgendwie schön.

Wir wagen uns wieder in die Thailändische Sonne und sehen auf dem Außengelände zunächst eine Cessna A-37.

Die im freien ausgestellten Flugzeuge haben sichtbar unter der Sonne zu leiden. Wir finden unter anderem je eine Skyraider, Trojan und Bronco.

Etwas weiter hinten entdecken wir eine weitere F-5, eine weitere F-86 und eine weitere F-84.

Der F-84 widmen wir eine Nahaufnahme. Im Hintergrund sehen wir den "Schrottplatz" des Museums, der aber vom Personal abgeschottet wird und nicht zugänglich ist. Wir machen uns eine Notiz im Hinterkopf und gehen weiter.

Wir gehen in den ersten Hangar und sehen uns eine kleine Sammlung von Helmen, Waffen und zwei Flugsimulatoren an. Das Schnittmodell der AIM 9 Sidewinder gefällt uns zum Beispiel ausgesprochen gut.

Gegenüber schauen wir natürlich auch durch die nur einen Spalt weit geöffnete Hangartür in die Restauration.

Um welchen Typ handelt es sich hier? Könnte eine weitere Boripatra 2 sein?

Der nächste Hangar ist ganz den Drehflüglern gewidmet. Ganz hinten finden wir einen interessanten Kaman HH3 Huskie.

Noch interessanter erscheint mir aber der Westland Dragonfly. Direkt daneben finden wir auch einen Sikorsky H5. Zwei der ganz frühen Hubis im direktem Vergleich.

Verschiedene Sikorsky Typen in Reihe aufgestellt, alle auch von innen zu besichtigen.

Aber in diesem Hangar gibt es nicht nur Hubschrauber zu sehen. Auch eine Spitfire XIV ist hier zu finden.

Wir verlassen den Hangar wieder und sehen, wie sich das Museumspersonal mit einem alten Gabelstapler abmüht. Unauffällig pfeifend gehen wir zur C123 auf den Museums "Schrottplatz".

Unter der rechten Tragfläche der C123 finden wir einige F-5 Reste und einen F-86 Bug.

Ein kurzer Blick in das Cockpit der rechten F-5 beendet unseren Besuch.

 

 

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