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Logo der AIA 2001

Australian International Airshow 2001

(100 gute Fotos von der ersten ganz großen Airshow der Saison 2001) -von Hartmut Seidel-

Logo der RAAF

Teil C Fotos 65 bis 100 (Warbirds und andere historische Flugzeuge)

Mustang

Mustang

Mustang

Insgesamt drei Mustangs flogen bei der Airshow ein tolles Programm. Die eigentliche Bezeichnung der hier zu sehenden Version der Mustang ist ja bekanntlich North American P-51 D Mustang. Aber alle drei Mustangs hier wurden in Australien in Lizenz gebaut, ihre Bezeichnung lautet : Commonwealth Aircraft Corporation CA-18 Mustang. Wall of Fire

Wall of Fire

Wall of Fire

Die drei Mustangs flogen Angriffsvorführungen mit Einsatz von Pyrotechnik. Im Rahmen dessen wurde bei der Airshow am Samstag auch die riesige "Wall of Fire" gezündet. Noch besser kam die Wall of Fire natürlich bei der Night Alight Airshow zur Geltung, dort im Rahmen der F-111 Flugvorführung. Am Sonntag konnte man die Wall of Fire allerdings aus Sicherheitsgründen nicht zünden. Der Grund: Bei dem außerordentlich guten, sehr sonnigem und auch sehr trockenem Wetter war die Temperatur auf 37 Grad gestiegen. Da wollte man natürlich verhindern, daß aus der Wall of Fire bei dem knochentrockenen Gras noch ein echter Flächenbrand wird.

Mustang Ein Anblick, der jedem Warbirdfan das Herz höherschlagen lässt: Zwei hochkarätige Exemplare der mächtigen Mustang machen sich startklar! DC-3 Noch ein Garant für einen guten Sound ist natürlich die Douglas DC-3, von der nicht weniger als 5 Maschinen bei der Australian International Airshow 2001 zu sehen waren, davon sogar bis zu 4 gleichzeitig im Flug!
Spitfire

Spitfire

Spitfire

Diese Supermarine Spitfire Mk VIII "Grey nurse" ist die einzige flugfähige Spitfire in Australien. Sie wurde bei der Airshow vorgeflogen von ihrem Besitzer David Lowy, dem Australischen Kunstflugmeister des Jahres 1998.

C-47

C-47

Bei den weitaus meisten heute noch flugfähigen Exemplaren der DC-3 handelt es sich um die Militärversion des Flugzeugs, die Douglas C-47 Skytrain, und diese Version wiederum ist viel besser bekannt unter ihrer britischen Militärbezeichnung Dakota. Die militärischen C-47 unterscheiden sich von den zivilen DC-3 durch zwei große Frachttüren auf der linken Seite des Rumpfes. Die zivilen DC-3 haben nur eine normale Passagier - Einstiegstür auf der linken Rumpfseite.
Wirraway

Wirraway

Wie das Auge des Flugzeugfans sofort erkennt handelt es sich bei der Commonwealth Aircraft Corporation Wirraway um einen Australischen Lizenzbau des amerikanischen Flugzeugtyps North American NA-16, dessen spätere Versionen unter der Bezeichnung T-6 Texan, bzw. Harvard in sehr großer Zahl gebaut und weltberühmt wurden. Die Wirraway wurde während des gesamten Zweiten Weltkriegs in Australien produziert. Neben der eigentlichen Aufgabe als Trainer wurde die Wirraway von der Royal Australian Air Force auch für Kampfeinsätze verwendet. DC-3 Bei dieser Maschine mit dem Kennzeichen "VH-ABR" und dem Schriftzug der Australischen Fluggesellschaft Ansett Airways handelt es sich offensichtlich um eine der seltenen zivilen Douglas DC-3, denn sie hat nur die normale Einstiegstür auf der linken Rumpfseite. Nur etwas über 400 zivile DC-3 wurden gebaut, während von der militärischen C-47 deutlich über 10.000 hergestellt wurden!
North American T-6

Neben der Wirraway war auch die "richtige" North American T-6 Texan bzw. Harvard zu sehen und vor allem auch zu hören, denn der Sound von einem bulligen Sternmotor ist ein absoluter akustischer Hochgenuß! Ein Genuß, der eigentlich nur noch von dem Sound von mehreren bulligen Sternmotoren übertroffen wird! Und dafür sorgte im Flugprogramm am Sonntag das Kunstflugteam Southern Knights mit vier Harvard - Flugzeugen (herrlich !!!).

C-47 B Dieses Flugzeug der Australischen Organisation Historical Aircraft Restoration Society ist ganz genau eine Douglas C-47 B Dakota.
Super Constellation

Super Constellation

Super Constellation

Ein ganz besonderer Leckerbissen im Flugprogramm, ebenfalls von der Historical Aircraft Restoration Society: Eine Lockheed Super Constellation! Die Super Constellation wird liebevoll "Connie" genannt und war vor allem in den 50er Jahren ein sehr berühmtes und beliebtes Passagierflugzeug, stets leicht an dem markanten "Dreizack-Leitwerk" zu erkennen. Diese Maschine der Historical Aircraft Restoration Society wurde getauft auf den Namen "Southern Preservation" und bekam einen Anstrich, wie er früher bei den Super Constellations der außerordentlich guten Australischen Fluggesellschaft QANTAS verwendet wurde. Allerdings ist diese Super Constellation hier eigentlich kein Zivilflugzeug. Sie wurde 1955 als Militärtransportversion der Super Constellation unter der Militärbezeichnung Lockheed C-121 C gebaut und war bis 1977 bei der U.S. Air Force als Transportflugzeug im Einsatz. Anschließend wurde das Flugzeug auf dem AMARC (Aerospace Maintenance & Regeneration Center) bei der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona / USA eingelagert. Ab Anfang der 90er Jahre wurde das Flugzeug restauriert und wieder flugfähig gemacht. 1996 schließlich wurde diese Super Constellation aus den USA über den Pazifik nach Australien geflogen. Hierzu waren nur 3 Zwischenlandungen nötig, auf Hawaii, Samoa und den Fiji - Inseln. Seitdem befindet sich dieses wunderschöne Flugzeug in Australien und erfreut dort das Airshowpublikum auf dem Boden und in der Luft, wobei natürlich der kernige Sound von 4 bulligen Sternmotoren ein ganz besonderes Vergnügen ist!

Lockheed Hudson

Lockheed Hudson

Lockheed Hudson

Lockheed Hudson

 

Ein weiterer Knüller bei der Australian International Airshow 2001:

Der einzige noch flugfähige Lockheed Hudson - Bomber den es weltweit noch gibt!

Boeing Stearman

Neben dem schon erwähnten modifizierten Super Stearman von Eddie Andreini war auch ein weiterer Boeing Stearman im "Normalzustand" zu sehen. Dieser Boeing Stearman ist genau gesagt ein Exemplar von der amerikanischen Stearman - Marineversion N2S, Ausführung N2S-5.

Max Holste 1521 M Broussard Ein überraschender Anblick in Australien: Ein altes französisches Flugzeug vom Typ Max Holste 1521 M Broussard, Baujahr 1961.
CA-25 Winjeel

CA-25 Winjeel

CA-25 Winjeel

Das in Australien entwickelte und gebaute Anfängerschulflugzeug und Verbindungsflugzeug Commonwealth Aircraft Corporation CA-25 Winjeel befand sich bei der Royal Australian Air Force von 1955 bis 1975 im Einsatz. Die hier zu sehenden Maschinen dieses Typs sind heutzutage zivil zugelassen, tragen zusätzlich zu ihrem in kleiner Schrift angebrachten Zivilkennzeichen aber noch den authentischen RAAF - Anstrich. Man beachte das frühere RAAF - Abzeichen, die blau - weiß - rote Kokarde im Stil der britischen Royal Air Force, sowie das neue auch heute noch verwendete Abzeichen mit dem Känguruh - Emblem!

CT-4

CT-4

Nachfolger der Winjeel als Schulflugzeug wurde ab 1975 der in Neuseeland gebaute Aerospace Airtrainer CT-4. Diese Flugzeuge leisteten Dienst bis Anfang der 90er Jahre und wurden dann auch ausgemustert und an zivile Betreiber verkauft. Viele fliegen heute noch und tragen - wie auch die Winjeels - zusätzlich zum Zivilkennzeichen auch noch ihre Abzeichen der Royal Australian Air Force. Interessant am Rande: Als die CT-4 Flugzeuge in Dienst gestellt wurden, hat man die fabrikneuen in Neuseeland gebauten Maschinen von Neuseeland aus im Flug über die Tasman - See nach Australien überführt. Hierzu wurden die CT-4 mit Zusatztanks versehen, außerdem mussten Sie unterwegs zwischenlanden auf der zu Australien gehörenden Norfolk - Insel bzw. der Lord Howe Insel die ebenfalls zu Australien gehört. Insgesamt führte der Weg zu etwa 2.000 Kilometern über offenes Meer. Für so ein kleines einmotoriges Flugzeug schon eine bemerkenswerte Leistung!
Besucher

Etwa 200.000 Besucher kamen insgesamt und bewiesen damit das große Interesse der Öffentlichkeit an der Luftfahrt im Allgemeinen und an guten Airshows im Besonderen!

Ballon Den Eingang zum Airsport World - Teil des Airshowgeländes markierte diese Nachbildung eines deutschen Beobachtungsballons aus dem 1. Weltkrieg.
Besucher

Die Australian International Airshow 2001 war ein sehr großer Publikumserfolg! Riesige Menschenmengen befanden sich auf dem Airshowgelände und bestaunten das sehr gute Flugprogramm und das sehr interessante Static Display.

Hartmut Seidel Dieses Foto zeigt mich selbst vor dem schon erwähnten Kaman Super Seasprite Hubschrauber der Royal Austalian Navy, vor dem ich mich nach einem langen, sehr schönen , eindrucksvollen und außerordenlich erfolgreichen Wochenende habe ablichten lassen, als Erinnerung an diese tolle Airshow und zum Ansporn für neue Taten. Denn eins war mir und wahrscheinlich auch den anderen 200.000 Besuchern natürlich gleich klar: Bei der nächsten Australian International Airshow 2003 muß ich unbedingt wieder mit dabei sein!

 

 

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