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Breitscheid 2005

- ein Bericht von Stefan Schmoll -

Die Show bot eine sehr große Bandbreite. Von historischen Jets und Reiseflugzeugen über Motor- und Segelkunstflug bis hin zur Teilnahme der riesigen Transall und zu Hubschraubern reichte das Spektrum.

Auch dem Publikum gehört ein großes Lob: Am Sonntag kamen Tausende auf den Platz, obwohl der Vormittag verregnet war und auch am Nachmittag Niemand mit dem guten Flugtagwetter rechnen konnte. Das zeigt, dass die Breitscheider einfach einen tollen Platz haben, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten und sich durch die letztjährige Show bereits einen guten Namen gemacht haben.

Preview

Teil 1 - Oldtimer
Teil 2 - Klassiker und Moderne
Yak 55 Henry Bohlig fliegt nicht nur, sondern zeigt sich auch im Internetseite: Auf www.yak55.de erfährt man so Einiges über Pilot und Flugzeug.
Pitts Special Die `Ur Pitts´ wurde noch zu Zeiten des zweiten Weltkrieges entworfen. Dieses Kraftpaket beherrschte bis in die Achtziger Jahre die internationale Kunstflugszene.
Yak 55 Die Yak 55 wird von einem großen Sternmotor angetrieben. Der Sound kam im Westerwald sehr gut an - und mit der gelb-roten Lackierung bietet Henry dem Publikum auch etwas für das Auge.
Pitts Special Wenn auch in den vorderen Wettbewerbsklassen mittlerweile andere Kunstflugtypen geflogen werden, so beeindruckt der winzige Doppeldecker doch noch immer das Publikum. Und die Show der Pitts zeigt deutlich, dass man auch beeindrucken kann, ohne das Fluggerät `an den Propeller´ zu hängen.
Yak 55 Die Kraft der Yak reicht natürlich auch spielend aus, damit Henry Bohlig seinen Kollegen Mike Rottland in der Swift zum Segelkunstflug hochschleppen kann. Und die Beiden haben während des Schleppvorgangs viel Spass!
P 149 Die Piaggio 149 wurde über für viele Jahre als Anfängertrainer bei der Bundesluftwaffe eingesetzt. Zum Glück wurden viele nach der Ausmusterung nicht verschrottet, sondern an zivile Betreiber abgegeben. Die blankpolierte D-EOAO hat die Seriennummer 3 und dürfte damit die älteste noch fliegende Maschine dieses Typs sein.
Formation Die historischen Reiseflugzeuge Aero 145 und de Havilland Dove wurden gerne für Rundflüge angeeommen - und zeigten am Nachmittag auch eine schöne Formation.
DH 104 Seit diesem Frühjahr fliegt die de Havilland DH 104 D-INKA wieder. Als Sponsor tritt die LTU auf, die ihr 50-jähriges Jubiläum somit gekonnt präsentiert.
Aero 145 Mittlerweile sind wieder einige Aero 145 in Deutschland zugelassen. Der kleine Reiseviersitzer ist auf vielen Flugtagen ein gerne gesehener Gast.
DH 104 Die Renovierungsarbeiten der Dove wurden bei der Gehling Flugtechnik in Stadtlohn durchgeführt. Zuvor war die historisische Maschine jahrelang in Holland eingelagert.
Jet Provost Der Engländer Eddie Todd brachte seine Hunting Percival Jet Provost aus England mit. Im morgendlichen Schmuddelwetter war die schwarze Maschine kaum zu erkennen - Aber rechtzeitig zur Solodarbietung am Nachmittag klarte es auf.
L 29 Die Aero L 29 Delfin G-DLFN ist das zweite `Spielzeug´ von Walter Eichhorn. Nach der Harvardformation mit seinem Sohn tauschte er seine T-6 auf dem benachbarten Siegerlandflughafen gegen den Strahltrainer und kehrte eindrucksvoll nach Breitscheid zurück.
Jet Provost Die Jet Provost wurde als Trainer in der Royal Air Force eingesetzt. Viele Besucher haben die Möglichkeit genutzt, einmal als Copilot auf dem zweiten Sitz einzusteigen und sich den Westerwald von Oben anzusehen.
L 29 Die tschechische L 29 Delfin war der Vorgänger der L 39 Albatroß und bildete in den Sechzigern und Siebzigern das Standarttraininggsflugzeug im gesamten Warschauer Pakt. Insgesamt wurden mehr als 3600 Maschinen gebaut.
Jet Provost Der britische Trainer wurde als BAe Strikemaster weiterentwickelt und wurde in einigen Ländern auch als Erdkampfflugzeug. eingesetzt. Mittlerweile wurden die Maschinen ausgemustert und viele an Privatpiloten verkauft. Gerade im Mutterland Großbritannien ist die Jet Provost sehr beliebt.
Formation Wirklich ein seltener Anblick: Walter Eichhorns Delfin sorgte zusammen mit der englischen Jet Provost von Eddie Todd für einen tollen Sound über dem Westerwald.
Bo 105 Noch immer ist die betagte Bo 105 bei der Bundeswehr unverzichtbar. Leider wurde der Hubschrauber mit der attraktiven Lackierung aber nur am Boden ausgestellt. Am Nachmittag hätte er sicher eine gute Figur am sonnigen Himmel gemacht.
Kruk Dieter Gehling hat aus Stadtlohn sein Spielzeug mitgebracht. Seit 1994 trifft man ihn überall in Deutschland auf Flugtagen, wo er sein Agrarflugzeug PZL Kruk vorführt. Die Agrarflugzeugstaffel der DDR erhielt etwa 100 Maschinen dieses Typs.
EC 135 Noch einmal in der dunkelgrünen Lackierung des `Bundesgrenzschutzes´ zu erleben war der Eurocopter EC 135. Nach und nach werden die Maschinen blau lackiert, denn der BGS firmiert jetzt als `Bundespolizei´.
Kruk Nach der Wende fand Gehling `seine´ Kruk DDR-TAB in bedauernswertem Zustand bei Anklam. Für 2.500 DM erwarb er die Maschine und baute sie originalgetreu wieder auf.
CriCri 5 Meter Spannweite, Zwei mal 15 PS und 70 Kg Eigengewicht - sogar einige Modellflugzeuge sind größer. Hier aber sitzt der Eigentümer Dirk Heuer drin und zeigt einem staunenden Publikum, was denn so alles als Flugzeug gilt! In der Luft ist die Cri Cri extrem agil, am Boden jedoch wäre ein Maulwurfshügel das Ende des kleinsten Zweimots der Welt.
Cheyenne Auf dem benachbarten Siegerlandflughafen ist die Piper Cheyenne des `Deutsch Schweizer Flugdienstes´ stationiert. Das zweimotorige Geschäftsreiseflugzeug wird u.a. für Krankentransporte genutzt.
Transall Die Transall stand am Morgen noch ein wenig vereinsamt im Regen. Am Nachmittag strömten aber Tausende durch den Rumpf des Transporters. Leider blieb sie am Boden und hat nicht am Flugprogramm teilgenommen. In einigen Jahren wird sie durch die 4-motorige Airbus A 400 M ersetzt werden.
SIAI Marchetti Ralf Niebergall ist mit seiner Siai Marchetti SF-260 Stammgast in Breitscheid. Dieser Typ wird noch immer von der belgischen Luftwaffe als Basistrainer genutzt. Der Pilot zeigte mal wieder, was alles aus der kompakten Maschine rausgeholt werden kann.
Formation Eine schöne Formation gaben Bücker Jungmann und die Antonov An-2 der Classic Wings. Die Fluggäste der Antonov dürften sich über die nette Begleitung sehr gefreut haben.
Hinweis: Nach den beiden großartigen Shows in 2004 und 2005 gönnen sich die Breitscheider ein Jahr Pause. Der nächste internationale Großflugtag wird im Sommer 2007 stattfinden. Wir sind schon jetzt gespannt, welche Überraschungen dem Organisationsteam dann gelingen werden.
 

 

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