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The Flying Legends Airshow 2002, Duxford

Seite 3 - Imperial War Museum, Fortsetzung

Flying Legends 2002 Wie schon gesagt - die Hallen am Rand des Airfields sind eine wahre Fundgrube für den Liebhaber seltener historischer, aber auch moderner Flugzeuge. Im zweiten Teil unseres Spazierganges durch die Hangars begleitet uns nun unser Freund Thomas Mayer...

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Auster Eine recht aggressive Haifisch-Noseart ziert diese Taylorcraft L-2 "Grasshopper". Dabei war dieses zweisitzige Observations-und Kurierflugzeug mit seinen 65 PS alles andere als gefährlich...
P-51C Hier nochmals eine schöne Aufnahme des bereits auf Seite 1 beschriebenen North American P-51C Restaurierungsprojektes.
Sunderland Höchst interessant ist das Innenleben des Short "Sunderland" Flugbootes. Neben ihren Aufgaben in der See-Überwachung war die Sunderland auch maßgeblich an den Evakuierungen hunderter Personen aus Norwegen, Griechenland und Kreta beteiligt.
Beaufighter Auch ein Bristol "Beaufighter" wird in Duxford restauriert. Es gibt kein flugfähiges Exemplar dieses Nachtjagd- und Schiffsbekämpfungsflugzeuges, das von 1940-45 im Einsatz war. Ein komplettes Exemplar steht im RAF Museum Hendon.
Gannet Klobig und unbeholfen wirkt die Ende der 40er Jahre als U-Boot-Jäger entwickelte Fairey "Gannet". Der gegenläufige Propeller wird von zwei Turbinen angetrieben, die neben Kerosin auch mit herkömmlichem Schiffsdiesel arbeiten. 181 Gannets wurden gebaut.
B-24 Etwas verbogen ist dieser Geschützturm eines Consolidated B-24 "Liberator" Bombers.
Pucara Neben einem Soldaten und einigen Fahrzeugen zeigt dieses Bild eine teilweise demontierte FMA I.A. 58 "Pucara". 36 dieser Argentinischen Mehrzweck-Kampfflugzeuge kamen im Falkland-Konflikt zum Einsatz.
Gladiator Der letzte Britische Doppeldecker-Jäger war der Gloster "Gladiator", der 1934 seinen Erstflug hatte. Hier wird eine solche Maschine restauriert. Bis 1940 wurden diese Maschinen durch moderne Eindecker ersetzt. Die Luftwaffe Maltas verteiigte das Eiland wacker mit drei Gladiators.
Hurricane Dieser Hurricane-Pilot hatte eine bemerkenswerte Ausdauer. Er behielt seine Haltung den ganzen Tag über und lächelte sogar dabei...
Tempest Die Hawker "Tempest" war Nachfolger der "Typhoon" und Vorgänger der "Sea Fury". Von letzterer fliegt noch eine größere Anzahl. Typhoons und Tempests waren im 2. Weltkrieg als Jagdbomber, häufig zur Bekämpfung von Bodenzielen im Einsatz.
Spitfire Diese Spitfire F.24 ist die letzte Version der berühmten Spitfire-Serie. Angetrieben von einem RR Griffon mit 2.060 PS mit 5-Blatt Propeller flog sie 730 km/h, ganze 160 km/h schneller als die erste Mk.1 Spitfire. Auch die Vollsicht-Haube kam erst bei späten Versionen zur Verwendung.
Tempest Hier wird eine Tempest mit Bristol Centaurus Sternmotor restauriert. Der Motorträger ist deutlich zu erkennen. Ebenso der Ölkühler in der Tragflächennase.
Ju 52 So sah eine modernes Flugzeug im Jahre 1932 aus: Die Ju 52/3m - der Zusatz "3m" dient der Unterscheidung von der einmotorigen Ju 52 aus dem Jahr 1930 - wurde weltweit zur Legende.
Me 163

Dieses Cockpit gehört zu einer der außergewöhnlichsten Entwicklungen des zweiten Weltkrieges - der Messerschmitt Me 163 "Comet". Der Raketenjäger diente ausschließlich zur Bekämpfung der einfliegenden US-Bomber.

Lancaster Im Gegensatz zu den für Tageinsätze zuständigen Flugzeugen der USAAF flogen die RAF-Bomber üblicherweise nachts. Deshalb ist die Unterseite dieser Lancaster auch schwarz lackiert.
Me 163 Teile der Originalbemalung sind noch erhalten. Auch nach erfolger Restaurierung wird diese Maschine wohl lediglich ein statisches Ausstellungsobjekt bleiben.
Lancaster Der geöffnete Bombenschacht der Lancaster läßt erahnen daß viele Tonnen tödlicher Fracht transportiert werden konnten. 6.350 kg waren es üblicherweise. Einige Lancaster (Mk. I Special) wurden allerdings für den Transport der 10 t schweren "Grand Slam" Bombe umgerüstet. Übrigens wurde das Deutsche Schlachtschiff Tirpitz am 12. November 1944 von 31 Lancasters mit 5 t-"Tall Boy" Bomben versenkt.
Me-163 Das Raketentriebwerk der Me 163 ist hier im offenen Rumpfheck deutlich zu erkennen. Der Treibstoff war extrem explosiv. Viele Piloten verloren ihr Leben wenn sich bei harten Landungen auf der Kufe Treibstoffreste entzündeten und die Maschine explodierte.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 4

 

 

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