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CAF Airsho 2009, Midland/Odessa, Texas

- von Frank Zimmermann -

Teil 2

Als Ersatz für die veraltete Wildcat wurde die F6F Hellcat 1943 zum Einsatz gebracht. Die Überlegenheit gegenüber der japanischen Luftwaffe konnte so weiter ausgebaut werden. Von den 6477 bestätigten Luftsiegen der US-Navy errang alleine die Hellcat 4947.

Wie auch Jan Colmer in der Extra flog Mike Gallaway mit seiner Pitts Special atemberaubende Aerobatics am Himmel über Midland .

Die Grumman F6F Hellcat des  "Southern California Wing" beim Landeanflug .

Mike hat die Erfahrung von 10 Jahren in der Kunstfliegerei. Nebenbei ist er Mitglied des U.S. Advanced Aerobatic Team. Außerdem gewann er die Silber Medaille der U.S. und der World Aerobatic Championships, daneben ist er als Kommentator für die Red Bull Air Races tätig .

Bei der weltberühmnte CAF Airsho sind stets auch besonders seltene Flugzeuge zu bewundern. So ist diese Curtiss SB2C Helldiver das letzte flugfähige Exemplar dieses Typs.

Diese P-51C Mustang ist zu vergleichen mit Phoenix aus der Asche. 2004 war sie abgestürzt, wobei der Pilot und Restaurator,  Don Hinz, ums Leben kam. Es wurde entschieden die Mustang wieder aufzubauen. 5 Jahre später flog die Mustang in Oshkosh 2009 ein. Sie trägt die Markierungen der berühmten 332. Fighter Group inklusive ihres markanten roten Hecks, die nur von farbigen Piloten geflogen worden sind. Für die Verantwortlichen der CAF ist sie ein Tribut an die Piloten, die in der 332. flogen und kämpften.

Was für die Deutschen die Stuka war, waren für die Amerikaner die Dauntless und die Helldiver. Als Antrieb diente ein Wright R-2600  Cyclone mit 1900 PS, der die Helldiver auf 470 km/h beschleunigte. Die Bewaffnung bestand aus zwei 20 mm Kanonen in den Tragflächen, zwei 7,62 mm MGs für den Heckschützen und bis zu einer Tonne Bomben bzw. ein Torpedo.

Doug Rozendaal am Steuer der "Red Tail". Sie ist eine von 4 noch fliegenden Exemplaren der Variante C.

Keine Airshow ohne die F-18 Hornet. Sie dient der Demonstration der amerikanischen Luftüberlegenheit und die Vorführungen der amerikanischen Lufstreitkräfte lockt natürlich auch neue Rekruten an.

Beim Programmpunkt "Vietnam" sollte ein abgeschossener Pilot geborgen werden. Bei dieser Rettungsaktion waren unter anderem Huey Cobra, Mustang, Invader , Skymaster und eine DHC-4 Caribou beteiligt. Dieses bei De Havilland in Kanada gebaute Flugzeug war nicht ganz so berühmt wie z. B. eine Hercules, konnte aber auf extrem kurzen Startbahnen starten und landen. Maximal konnte sie 32 Mann an Bord nehmen, mit ihren beiden 2  Pratt u. Whitney Sternmotoren erreichte die Caribou eine eher gemächliche Geschwindigkeitvon ca. 348 km/h .

Die Maschine des F-18 Demo Teams beim Vorbeiflug. Damit kamen auch die Fans strahlgetriebener Kampfflugzeuge auf ihre Kosten.

Die Cessna O-2 Skymaster hatte die Aufgabe den Luftraum über dem zu bergenden Piloten zu beobachten und gegebenfalls einen Kampfhubschrauber anzufordern .

Und wem zwei Nachbrennertriebwerke noch zub wenig waren, der freute sich über die vier laut- und leistungsstarken General Electric F101-GE-102 Triebwerke dieser Rockwell B-1B Lancer von der Dyess Air Force Base.

Der Kampfhubschrauber kam auch, es war eine Bell AH-1 Cobra. Sie mußte dann mit ihren Bordwaffen und Raketen den Rettungsort sichern. Dieser agile Helikopter wurde 1966 bei den Streitkräften eingeführt und ist in weiterentwickelten Versionen noch heute im Einsatz .

Während mehrerer Überflügen mit und ohne Nachbrenner konnte man den ohrenbetäubenden Sound der Lancer erleben. Über 60 Maschinen sind heute noch im Bestand der US-Air Force und ein Ende der Dienstzeit ist nicht in Sicht.

Die Douglas A-26 Invader war noch bis weit in das Düsen-Zeitalter im Dienst und absolvierte auch in Korea und Vietnam zahlreiche Einsätze neben den moderneren Jets .

Drei P-51 Mustangs gehören zur Warbirdflotte der CAF. Bis vor kurzem wurde die "Gun Fighter" bei Airshows von Colonel Reg Urschler geflogen. Nun sitzt Larry Lumpkin im Cockpit des eleganten Jägers.

Die Bell UH-1D Huey und die AH-1 Cobra im Verbandsflug, wobei die Huey mit ihrem Laderaum die Bergung des notgelandeten Piloten übernahm.

Die Mustang wurde mehrmals während der Show vorgeflogen. Hier passiert sie die Zuschauertribüne nahezu im Messerflug.

Und wie auf amerikanischen Airshows üblich, wurde das ganze Szenario mit viel Lärm und Pyrotechnik in Szene gesetzt . 

Hier geht's weiter zu >>>Teil 3
 

 

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