AirVenture
Der Treffpunkt fuer Fliegerfreunde
Home von AirVenture mit SuchmaschineTerminübersicht Flugshows und mehr - weltweit !
Aktuelle News aus der Luftfahrt
Tipps zu Museen der ganzen Welt mit Berichten und Fotos
Berichte und Fotos von Flugshows
Die legendären Flugzeugrennen in Amerika
Hier erfahren sie jede Woche interessantes aus der Luftfahrt
Nose-Art FotosKleinanzeigen Links zu anderen interessanten Luftfahrt-Webseiten
Ein Blick hinter die Kulissen von AirVentureDie Plattform für Fliegereibegeisterte

E-Mail

RIAT03_logo.jpg (31360 Byte)

Royal International Air Tattoo 2003 in Fairford 

AirVenture-Team vor Ort : Gerhard Schmid, Hartmut Seidel und Philip Preindl

 

Teil 1: Kunstflugteams (A)
Teil 2: Kunstflugteams (B)
Teil 3 : Jet Solo-Displays
Teil 4: Weitere Solo-Displays
Teil 5 : Sonstige Flugbewegungen
Teil 6: Static Display ( A )
Teil 7 : Static Display ( B )

 

Mirage III

Mirage III

Mirage III

Während im Flugprogramm des Royal International Air Tattoo 2003 fast ausschließlich allgemein bekannte Maschinen oftmals in doppelter und sogar dreifacher Ausfertigung geflogen sind, die man auch auf vielen anderen Airshows sehen kann und die somit eigentlich nichts besonderes mehr sind, so haben die echten Highlights unter den Flugzeugen beim RIAT 2003 die ganze Zeit nur auf dem Boden im Static Display gestanden! So zum Beispiel diese beiden Dassault-Breguet Mirage III RS von der Fliegerstaffel 10 der Schweizer Luftwaffe. Die Mirage III RS wurden in der Schweiz mit dem Ende des Jahres 2003 außer Dienst gestellt. Es wäre daher viel interessanter für das Pubikum gewesen, hätten die Veranstalter des RIAT zum Beispiel auf einen der gleich mehreren Tornados im Flugprogramm verzichtet und statt dessen mal wenigstens eine von den beiden Mirage III RS fliegen lassen. Es ist wirklich vollkommen unverständlich warum man eine der letzten Chancen hat verstreichen lassen, dem Publikum eine mittlerweile so selten zu sehende Maschine wie die Mirage III im Flug zu zeigen!

Piaggio 180

Mit der schnittigen Piaggio P 180 Avanti war auch das aktuellste Produkt der Firma Rinaldo Piaggio S.p.A. aus Genua in Fairford zu sehen. Von der P 180 konnte man sogar zwei Maschinen im Static Display des RIAT 2003 bewundern, aber eben leider nur dort. Diese Maschine hier gehört der Aeronautica Militare Italiana (Italienische Luftwaffe).

Piaggio 180

Die zweite Piaggio P 180 Avanti im Static Display des RIAT 2003 war eine Maschine von den Italienischen Heeresfliegern. Da doch sogar zwei Maschinen dieses sehr futuristisch aussehenden Flugzeugtyps mit "Canard"-Flügeln an der Nase und "Pusher"- Triebwerken mit Druckpropellern vor Ort waren stellt sich dem Flugzeugfan natürlich auch hier gleich wieder die dringende Frage: Wieso ist denn nicht wenigstens eine der beiden Maschinen im Flugprogramm vorgeführt worden?

Mangusta

Mangusta

Zu den ganz besonderen Highlights im Static Display des RIAT 2003 gehörte auch dieser Kampfhubschrauber vom Typ Agusta A 129 "Mangusta" der italienischen Cavalleria dell' Aria (= italienische Heeresflieger, die Aufschrift "ESERCITO" bedeutet HEER). Man darf gar nicht daran denken was für ein außergewöhnliches Highlight der A 129 auch im Flugprogramm hätte sein können! Bedauerlicherweise stand aber auch der Agusta A 129 nur im Static Display herum. Dabei hätte der nur selten zu sehende A 129 wirklich einer der absoluten Stars des Flugprogramms werden können, in dem Hubschrauber ja ohnehin leider völlig unterrepräsentiert waren! Gerade Hubschrauber müssten aber doch wohl in einem Flugprogramm mit dem Thema "Celebration of 100 Years of Powered Flight" eine besonders wichtige Rolle spielen !!!

Mirage IV

Mirage IV

Mit dieser Dassault-Breguet Mirage IV P war eine weitere hochinteressante Maschine aus der weltberühmten Mirage-Flugzeugserie in Fairford zu sehen. Leider stand aber auch die Mirage IV P die ganze Zeit nur im Static Display herum. Dabei hätte man mit einer Flugvorführung mit der Mirage IV P dem Publikum eine ganz besondere Rarität zeigen können, denn es wurden insgesamt nur 66 Maschinen vom Typ Mirage IV gebaut. Die Mirage IV wurde bereits in den fünfziger Jahren als überschallschneller Atombomber entwickelt. Es befinden sich nur noch sehr wenige Maschinen dieses Typs im aktiven Dienst, die mittlerweile als Aufklärer eingesetzt werden. Diese Mirage IV P im Static Display des RIAT 2003 gehört zur Escadron de reconnaissance stratégique 01.091 "Gascogne" von der französischen Luftwaffe und ist stationiert in Mont de Marsan.

AMX

Auch von diesem Kampfflugzeug vom Typ "AMX" der Aeronautica Militare Italiana hätte man sich natürlich noch gerne eine Maschine im Flugprogramm gewünscht, aber leider war die AMX ebenfalls nur im Static Display zu sehen. Bei der AMX handelt es sich um eine Gemeinschaftsentwicklung der italienischen Firmen Aeritalia und Aermacchi, sowie von der brasilianischen Firma EMBRAER.

Rafale

Rafale

Neben alten Maschinen wie den beiden Mirage III RS und der Mirage IV P konnte man im Static Display des RIAT 2003 mit der "Rafale" auch das neueste Kampfflugzeug des berühmten französischen Flugzeugherstellers Dassault-Breguet bewundern. Es standen sogar zwei Maschinen dieses im Moment noch sehr selten zu sehenden nagelneuen Flugzeugtyps im Static Display. Es handelte sich dabei um zwei Dassault-Breguet Rafale M der französischen Marineflieger. Die Maschinen sind für den Einsatz auf Flugzeugträgern mit Fanghaken ausgerüstet. Gerade die Tatsache das gleich zwei Rafale vor Ort waren wirft natürlich auch hier wieder die Frage auf, wieso man denn nicht wenigstens eine von den beiden Maschinen im Flugprogramm gezeigt hat ! Um eine Rafale im Flug zu zeigen hätte man locker auf eine F-16 Vorführung verzichten können, denn im Gegensatz zur Rafale sieht man die F-16 ja eigentlich bei jedem RIAT im Flugprogramm, meistens sogar in doppelter Ausfertigung !

An-26

Beim RIAT 2003 konnte man leider nur enttäuschend wenige Maschinen aus russischer Produktion sehen. Und diese standen fast alle nur im Static Display, wie zum Beispiel auch dieses interessante Transportflugzeug vom Typ Antonov An-26 der Ungarischen Luftwaffe. Was wäre das doch für eine tolle Sache gewesen, hätte man auf eine der sehr zahlreichen Tornado-Flugvorführungen verzichtet und statt dessen mal die An-26 im Flug gezeigt!

Bryza

Bryza

Neben "Celebration of 100 Years of Powered Flight" hatte das RIAT 2003 mit "Ocean Watch" noch einen weiteren Themenschwerpunkt, welcher sich auf die Präsentation von See-Patrouillenflugzeugen, U-Boot-Jägern und Maschinen im Seenot-Rettungsdienst konzentrierte. Während die Flugvorführungen zum Thema "Ocean Watch" ausgesprochen dürftig waren, standen im Static Display aber immerhin einige von diesen sehr interessanten Marineflugzeugen in einer Reihe hintereinander aufgestellt. Bei der ersten Maschine in dieser Reihe handelt es sich um eine PZL-Mielec M-28 Bryza 1R der polnischen Marine. Die Maschine trägt einen Sonderanstrich, welcher an die Royal Air Force Coastal Command 304 (Polish) Squadron erinnern soll, die mit polnischen Besatzungen vor 60 Jahren während des Zweiten Weltkriegs bei der Atlantik-Schlacht eingesetzt wurde.

Piaggio 166

Piaggio 166

Piaggio 166

Leider ebenfalls nur im Static Display zu sehen war diese Piaggio P 166 DL 3 von der Italienischen Luftwaffe. Diese selbst im Static Display von Airshows nur äußerst selten mal zu sehende Maschine mit ihren charakteristischen Knickflügeln und Triebwerken mit Druckpropellern war ein absoluter Leckerbissen für den Flugzeugfan! Auch wenn die P 166 nicht so rasante Manöver wie eine F-16 oder ein Tornado fliegen kann, so wäre allerdings auch diese Maschine alleine schon durch ihre Seltenheit und die ungewöhnliche Bauweise eine echte Bereicherung für das Flugprogramm gewesen! Auch hier ist es also besonders bedauerlich, daß die P 166 nur auf dem Boden gestanden hat.

Hawkeye

Hawkeye

Das für den Einsatz auf Flugzeugträgern gebaute Frühwarn- und Überwachungsflugzeug vom Typ Northrop-Grumman E-2C Hawkeye kann man selbst im Static Display von Airshows nur sehr selten mal bewundern. So war es natürlich sehr erfreulich, daß im "Ocean Watch"-Bereich des RIAT 2003 Static Displays diese E-2C Hawkeye der französischen Marine stand! Noch erfreulicher wäre es allerdings gewesen, hätte man diese Maschine auch im Flug bewundern können! Im Programmheft war sogar die Vorführung einer französischen Hawkeye angekündigt, aber leider blieb es dann doch nur bei dieser einen Maschine auf dem Boden.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 7

[Home] [Termine] [News] [Tipps] [Airshows] [Reno Races] [History] [Nose-Art] [Kleinanzeigen][Links] [Impressum]