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Fleet Air Arm Museum, Yeovilton

- von Damian Güttner -

Die britische Navy hat lange Zeit die Hawker Siddeley Buccaneer S2B eingesetzt. Nach der Auslieferung an die Navy 1967 hat die ausgestellte Maschine lediglich 13,5 Std. in der Luft verbracht. Ab 1970 bis 1978 wurde sie dann regelmäßig geflogen und mit 2541,5 Flugstunden wurde das Flugzeug von der HMS Ark Royal zur RAF St Athan geflogen. Am 23.3.1994 wurde das Flugzeug zum letzten Mal, von Sqdn/Ldr Rick Phillips und Flight Lieutenant Walters von RAF Lossiemouth ins FAA Museum überführt.

Eine in sehr guten Zustand befindliche de Havilland Sea Vixen FAW2 aus dem Jahr 1966. Dieser Flugzeugtyp wurde aus Abfangjäger eingesetzt. Die ausgestellte Maschine war vom 16.04. - 6.5.1070 auf der NAS Yeovilton stationiert und absolvierte hier 789.3 Flugstunden. Im Juni 1971 kam die Sea Vixen ins FAA Museum.

Das Fleet Air Arm Museum besitzt viele seltene Maschinen, unter anderem diese schöne Vickers Supermarine Attacker F1, Bj 1951. Dieser Flugzeugtyp war ein einsitziger Abfangjäger.

Im Januar 1957 wurde das Flugzeug als Gate Guard auf der RNAS Abbotsinch Basis aufgestellt und erhielt die Markierungen der 803 NAS. Im September 1963 wurde die Maschine dem Museum übergeben.

In der Halle 3 sind Kontrollräume des Flugzeuggträgers rekonstruiert worden, die der Museumbesucher auch von innen besichtigen kann. Es ist alles sehr realistisch und Orginalgetreu nachgebaut worden.

Die Kommandozentrale mit zwei arbeitenden Matrosen. Die Einrichtung und technische Ausrüstung der 50er und 60er Jahre bietet Gelegenheit für einen Rückblick in eine Zeit ohne Computer.

In der Halle 3 werden kurze Videos auf übergroßen Leinwänden und kleine Vorführungen gezeigt. Um das Ganze noch realistischer zu gestalten, wird zum "Start" der McDonnell Phantom FG die Halle abgedunkelt, das Ablenkschild hinter der Maschine hochgefahren und die Nachbrenner mittels Lichtefekte gezündet. Eine sehr gelungene Vorführung!

Eine Fairey Gannet AEW3 darf in einem gut sortierten Museum nicht fehlen. Diese Maschine hatte den Erstflug am 13.4.196. Anschließend wurde das Flugzeug bis zum 25.5.1966 bei mehreren Einheiten eingesetzt um dann ab 26.5.1966 an Bord HMS Victorious um die Welt zu fahren. Am 26.4.1973 kam das Flugzeug zum FAA Museum.

Die de Havilland Sea Vixen FAW2 von vorne mit ausgefahrener Bremsklappe unter dem Rumpf, abgedeckten Lufteinlässen und geklappten Flügeln. Mit geklappten Flügeln hat die Maschine immer noch eine beachtliche Größe.

Ein Hawker Seahawk FGA6 Jäger und Jagdbomber. Ursprünglich 1954 als FGA4 gebaut, mit einem Nene 101 Triebwerk in Bagington und 1957 zur einer FGA6 mit einem Nene 103 Triebwerk umgebaut. Momentan trägt die Maschine die Markierungen von 781NAS die sie 1967 bei der Ankunft im Museum trug.
Eine Doppelsitzige Blackburn Buccaneer S1 AHU, Bj 1963, mit angeklappter Rumpfnase. In der angeklappten Spitze befand sich das Radar. Diese Maschine war die meiste Zeit ihrer fliegerischen Karriere in Lossiemouth stationiert. Als Antrieb dienten zwei De Havilland Gyron Junior 101 Turbojet Triebwerke.
Hier noch mal die Hawker Siddeley Buccaneer S2B von vorne mit ihrer großen Betankungssonde vor dem Cockpit und einer Bombe auf einem Transportgestell.
Die Fairey Gannet AEW3 von hinten mit Blick auf den großen Radarbauch unter dem Rumpf. Wie kompliziert die Flügel gefaltet wurden,beweist dieses Bild. Die kleine Finne unter em Leitwerk diente zur besseren Stabilisierung um die Hochachse.
Die McDonnell Phantom FG1 kurz vor dem Start. Bei dem ?Museumstart" bewegen sich die Katapultseile und es ensteht sogar etwas Rauch dabei !

Wie groß die Phantom war, ist hier deutlich im Vergleich mit der Figur zu sehen.

Das Vorderteil der Phantom von unten mit dem Katapult und den zwei Figuren.

Ein sehr lebendiges Diorama!

Eine seltene Vickers Supermarine Scimitar F, Bj 1959, mit der Kennung XD317. Diese Maschine wurde in South Marston gebaut, es war das sechste Flugzeug.

Dieser Typ war ein Jäger und Jagdbomber, war aber für die britischen Träger zu groß und es passierten sehr viele Unfälle. Innerhalb relativ kurzer Zeit gingen 39 Scimitar bei Trägerlandungen verloren. Der Typ wurde kurze Zeit später durch die Hawker Siddeley Buccaneer ersetzt.

Das Museum besitzt den Prototyp der BAC Concorde mit der Kennung G-BSST. Das Flugzeug wurde 1969 gebaut und wurde am 09.04.1969 von Filton zum Testzentrum nach Fairford überführt. Der Pilot war Brian Trubshaw.

Die Maschine hat an der Unterseite Schwarze Vierecke die zu Testzwecken dienten.

Schon am 04.03.1976 wurde das Flugzeug nach Yeovilton überführt und ab 26.07.1976 im Museum ausgestellt und für die Besucher begehbar gemacht.

Das nächste seltene Exponat im Fleet Air Arm Museum ist diese Hawker Hunter T8M XL580. Diese Maschine hatte ihren Erstflug am 30.05.1958 mit David Lockspeiser am Steuer. Erst im Juni 1980 wurde das Flugzeug zur T8M umgebaut und flog noch bis 1988.
Die Kommandozentrale des nachgebauten Trägers.
Eine Detailaufnahme des Radars der Blackburn Buccaneer S1 AHU. Eine sehr gute Vorlage für Modellbauer.
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