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Fleet Air Arm Museum, Yeovilton

- von Damian Güttner -

In der Halle 4 sind fast ausschließlich Experimentalflugzeuge ausgestellt. Unter anderem die Prototypen des Harrier und der Concorde. Die Passagierkabine der Concorde ist begehbar.

Eine Besonderheit des Museums ist diese Westland Wyvern TF.Mk1. Es handelt sich dabei um den Prototyp, der 1947 als Baunr. N.11/44 gebaut wurde,aber nie geflogen ist. 1954 wurde die Maschine unlackiert auf Englandtour geschickt, 1966 wurde sie an das Museum übergeben. In den Jahren 1970-1971 wurde zur Testzwecken ein Militäranstrich aufgebracht, den man 1997 wieder entfernt hat.

Manche Museumsexponate werde in kleinen Dioramen präsentiert. Diese Sea Harrier startet gerade von einem Trägerdeck. In allen Museumshallen sind Begehungsrampen vorhanden, so dass man die Flugzeuge auch von oben betrachten und fotografieren kann.

Ein Blick unter die Motorhaube der Wyvern zeigt den mächtigen 24 Zylinder H-Motor Rolls Royce Eagle 22. Dieses Kolbentriebwerk hatte eine Maximalleistung von 3,500 PS !!! Der Prototyp und 10 Vorserienmaschinen wurden - im Gegensatz zur Serie - noch nicht mit einer Propellerturbine ausgerüstet.

Das mächtige, robuste Fahrwerk der Wyvern. Bei einem Leergewicht von über 7 t und Startgewicht von über 11 t musste das Fahrwerk vieles aushalten - insbesondere weil es ja für den Einsatz auf Flugzeugträgern ausgelegt war.

Sehr gut in Szene gesetzt wurde diese Sea Harrier der Royal Navy auf einer Startrampe. Rund um das Diorama sind zahlreiche Bleistiftzeichnungen ausgestellt.

Die Sea Harrier kurz vor dem Verlassen der Startrampe.

1954 wurde diese British Aircraft Corporation (BAC) 221 gebaut, 1956 wurde die Maschine zum Weltrekordflugzeug umgebaut. Nach 273 Flügen wurde das Flugzeug am 9.6.1973 ausgemustert und kam 15.01.1975 ins Scottish Museum of Flight. Im Mai 1980 wurde das Flugzeug dann an das FAA Museum übergeben.

Der schmale Rumpf der British Aircraft Corporation 221. Mit dieser Maschine wurde der Deltaflügel für die Concorde erprobt.

Ein sehr Interessanter Hawker Hunter T8M Doppelsitzer. Diese Maschine diente zur Erprobung des Blue Fox Radar, das später in der Sea Harrier FRS1 eingebaut wurde. Am 21.11.1994 kam die Maschine nach einer Auktion ins Fleet Air Arm Museum.

Eine Hawker P1127 Versuchsmaschine aus dem Jahr 1963. Mit dieser Maschine wurden Senkrechtstarts und Luftbetankung erprobt.1980 wurden noch verschiedene Triebwerke getestet bevor die Maschine 1989 aus dem aktiven Dienst genommen wurde.

Diese skelettierte Bristol Scout D ist eine Replika, gebaut 1986 von dem Amerikaner Leo Opdyke. Am 30.10.1993 kam das Flugzeug nach Banwell, in der Nähe von Weston Super Mare zur der Bristol Aero Collection. Am 30.11.1998 wurde die Maschine schließlich an das Fleet Air Arm Museum übergeben.

Ein Blick durch das Zuschauerfenster in die Restaurierungswerkstatt des Museums. Mitte 2011 wurde eine F-4F4 Wildcat restauriert. Bei der britischen Marine wurde die F4 Martlet genannt, es wurden insgesamt 220 Maschinen bei Grumman in den USA bestellt. Bei der Überführung gingen 5 Maschinen verloren.

In der Restaurierungswerkstatt werden zugleich mehrere Flugzeuge restauriert, wie dieses Rumpfgerüst einer anderen Maschine zeigt. Man sieht selten dass eine Werkstatt so sauber ist wie diese.

Die Handley Page HP115 mit der Kennung XP841war ein Experimentalflugzeug, das 1960 gebaut wurde um die Deltaflügel für die spätere Concorde zu testen.

1965 wurde die Maschine auf der Luftfahrtschau in Le Bourget - Paris ausgestellt. 1973 wurde das Testprogramm nach 500 Std. beendet. Am 01.02.1974 flog das Flugzeug zum letzten Mal - ins RAF Museum nach Colerne.

Die Concorde von oben gesehen. Der Besucher hat die Möglichkeit die Kabine zu begehen. Innen ist die Maschine mit Sitzen und Testausrüstung ausgestattet.

E N D E
 

 

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