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Classic Fighters Marlborough 2005

Omaka Aerodrome, Blenheim, Neuseeland

- ein Bericht von Stefan Schmoll und Hartmut Seidel -

 

 

CF_NZ_2005.jpg (38036 Byte)
Provost Unter den vielen Raritäten, die man im Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 bewundern konnte, befand sich auch dieses Schulflugzeug aus den fünfziger Jahren vom britischen Typ Percival Provost. Die Maschine gehört der Old Stick and Rudder Company in Masterton und ist - soweit bekannt - eine von nur zwei Maschinen dieses Typs in ganz Neuseeland.
Fox Moth Bei der Classic Fighters Airshow 2005 waren auch einige sehr interessante De Havilland Passagierflugzeuge zu Gast. Eine besonders interessante Maschine ist die De Havilland DH 83 Fox Moth. Bei diesem ungewöhnlichen Flugzeugtyp befindet sich die Passagierkabine für bis zu vier Personen vor dem Piloten, der wiederum in erhöhter Position in einem seperaten Cockpit hinter der Passagierkabine sitzt.
Provost Die Percival Provost der Old Stick and Rudder Company hat Abzeichen der Sultan of Oman's Air Force, bei der in den sechziger Jahren sogar einige bewaffnete Provost-Maschinen als Erdkampfflugzeuge eingesetzt wurden.
DH 89 Bei der berühmten De Havilland DH 89 Dragon Rapide handelt es sich um ein ziviles Verkehrsflugzeug für einen Piloten und bis zu 9 Passagiere. Flugzeuge dieses Typs wurden auch in großer Zahl militärisch verwendet und sind daher auch unter ihrer britischen Militärbezeichnung De Havilland Dominie bekannt.
Percival Proctor Diese Percival Proctor V ist eine von nur zwei flugfähigen Maschinen dieses Typs in Neuseeland. Die Maschine wurde 1948 gebaut und gehört der ebenfalls in Masterton auf der Neuseeländischen Nordinsel ansässigen New Zealand Sport and Vintage Aviation Society ( SVAS ).
Dragonfly Ebenso wie eine große Zahl der anderen Flugzeuge, die an der Classic Fighters Airshow 2005 teilgenommen haben, ist auch diese De Havilland DH 90 Dragonfly eine absolute Rarität. Insgesamt 66 Maschinen dieses Typs wurden gebaut. Soweit bekannt ist diese Maschine hier eine von weltweit nur zwei DH 90 Dragonfly, die sich noch in einem intakten Zustand befinden ! Die De Havilland Dragonfly ist eine verkleinerte Version der Dragon Rapide für einen Piloten und vier Passagiere und war hauptsächlich als Luxus-Reiseflugzeug für reiche Privatleute konstruiert worden.
Harvard Im ausserordentlich vielseitigen Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 zeigten auch drei Formationskunstflugteams ihr Können. Eins davon war das New Zealand Warbirds Association Harvard Display Team, welches seine Vorführungen mit vier Maschinen vom Typ North American Harvard fliegt. Das Team ist Nachfolger des ehemaligen Roaring Forties Aerobatic Teams.
Chipmunks Hier stehen zwei Maschinen vom Typ De Havilland Canada DHC-1 Chipmunk bereit zum Start. Im Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 konnte man Formations-Vorbeiflüge von insgesamt acht Chipmunks bewundern !
Yak 52 Das zweite Formationskunstflugteam im Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 war das Red Star Yak-52 Aerobatic Team, welches mit fünf Maschinen vom russischen Typ Yakovlev Yak-52 ausgestattet ist. ( Über das dritte Kunstflugteam vor Ort, die "Red Checkers" der Royal New Zealand Air Force, berichten wir im nächsten Teil unseres Reports )
Chipmunk Die Firma De Havilland Aircraft of Canada Ltd wurde im Jahre 1928 als Tochterunternehmen des berühmten britischen Flugzeugherstellers De Havilland gegründet. Zunächst wurden von der Firma nur die für die kanadischen Kunden bestimmten englischen De Havilland Flugzeuge, wie zum Beispiel die berühmten "Moth"-Doppeldecker, hergestellt. Während des Zweiten Weltkrieges kam dann noch die Produktion von britischen Militärmaschinen für den Kriegseinsatz - so zum Beispiel über 1.000 De Havilland Mosquito Kampfflugzeuge - hinzu. Das Mitte der vierziger Jahre konstruierte Schulflugzeug DHC-1 Chipmunk war die erste komplette Eigenentwicklung der Firma De Havilland Canada und wurde ein großer Verkaufserfolg !
Yaks Nanchangs Während der Classic Fighters Airshow 2005 flogen die fünf Maschinen des Red Star Yak-52 Aerobatic Teams auch eine Sonderformation zusammen mit einer weiteren Yak-52, sowie mit drei Maschinen vom chinesischen Typ Nanchang CJ6.
Fleet Ein weiteres Flugzeug aus kanadischer Produktion ist dieser Doppeldecker vom Typ Fleet 16 b Finch II. Soweit bekannt ist diese Maschine das einzigste Flugzeug der Marke Fleet in Neuseeland, sowie im gesamten Bereich Australasien ( der Begriff umfasst Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Indonesien, sowie auch etliche kleinere Inseln im Pazifik !).
Nanchang Diese Nanchang CJ6 trägt hinten auf dem Rumpf ein Abzeichen, wie es früher von den Luftstreitkräften von Albanien verwendet wurde. Die Maschine gehört der auf dem Omaka Aerodrome ansässigen Marlborough Warbirds Association.
Bird Dog Diese Cessna Bird Dog war leider nur im Static Display der Classic Fighters Aishow 2005 zu sehen. Das Flugzeug ist eine von zur Zeit insgesamt vier flugfähigen Maschinen dieses Typs in Neuseeland.
Staggerwing Mit dieser von ihrem Besitzer Robin Campbell aus Auckland geflogenen Beechcraft Model 17 Staggerwing wurde den Zuschauern der Classic Fighters Airshow 2005 eine weitere ganz besondere Rarität geboten, denn diese Beech Staggerwing ist eine von nur zwei Maschinen dieses Typs in ganz Neuseeland.
Bird Dog Wie man an dem gutgelaunten Hundegesicht auf der Abdeckplane erkennen kann, hat der Besitzer der Cessna Bird Dog das Wort "dog" im Namen seines Flugzeugs ganz besonders ernst genommen, womit er einen guten Sinn für Humor beweist.
Lockheed 12 Im Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 wurden auch einige sehr interessante historische Verkehrs- und Reiseflugzeuge gezeigt. Hierbei sorgte Patrick ( Pat ) Donovan mit seiner Lockheed 12 Electra Junior für einen besonders schönen Sternmotorensound. Die Lockheed 12 Electra Junior ist ein Zubringer- und Geschäftsreiseflugzeug für sechs Passagiere. Es handelt sich um eine verkleinerte Version des zehnsitzigen Verkehrsflugzeugs vom Typ Lockheed 10 Electra.
Airtourer Bei dem Flugzeugtyp Airtourer handelt es sich um ein Sportflugzeug, welches von dem Australier Henry Millicer in den fünfziger Jahren konstruiert wurde. Die Serienproduktion der Airtourer wurde zuerst von der australischen Firma Victa durchgeführt, die bis 1966 insgesamt 170 Maschinen hergestellt hat. Anschließend wurden die Produktionsrechte an die neuseeländische Firma AESL ( Aero Engine Services Ltd ) verkauft, von der dann bis 1974 noch weitere 80 Airtourer in verschiedenen Versionen gebaut wurden.
Lockheed 12N Von 1936 bis 1942 wurden 130 Maschinen vom Typ Lockheed 12 Electra Junior gebaut. Das Flugzeug von Pat Donovan ist Baujahr 1938 und befindet sich seit 2001 in Neusseland. Pat Donovan hat seine Lockheed 12 Electra Junior auf dem Omaka Aerodrome stationiert.
Airtourer Dieser während der Classic Fighters Airshow 2005 auf dem Omaka Aerodrome fotografierte Airtourer ist eine Maschine der Version AESL Airtourer 150. Auf Grundlage des Flugzeugtyps Airtourer entwickelte die Firma AESL am Anfang der siebziger Jahre das militärische Schulflugzeug Airtrainer CT-4, welches auch heute noch gebaut wird. Aufgrund mehrerer Namensänderungen von AESL infolge Firmenzusammenschlüssen ( 1973 mit Air Parts NZ zur New Zealand Aerospace Industries Ltd, welche wiederum 1982 von der Pacific Aerospace Corporation übernommen wurde ) lautet der heutige Name des aus dem Airtourer entwickelten militärischen Schulflugzeugs : "Pacific Aerospace Airtrainer CT-4". Der Flugzeugtyp Airtrainer CT-4 wird auch von dem "Red Checkers"-Kunstflugteam der Royal New Zealand Air Force verwendet, welches ebenfalls im Flugprogramm der Classic Fighters Airshow 2005 zu sehen war ( mehr zu den Red Checkers finden Sie in Teil 5 unseres Reports ).

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 5

 

 

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