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In "History" erfahren Sie jede Woche ein neues, verblüffendes Highlight aus der faszinierenden Geschichte der Luftfahrt.

  

Wußten Sie schon...

daß der Prototyp der Messerschmitt Bf 109 bei seinem Erstflug im September 1935 von einem Englischen Rolls Royce Kestrel Motor angetrieben wurde? Ein Triebwerk Deutscher Fabrikation wurde mit dem Jumo 210A dann in die Prototypen V2 und V3 eingebaut. Erst gegen Ende 1938 wurde in der Vorserienmaschine Bf 109E-0 erstmals ein Daimler-Benz 601A Motor eingebaut, der erst in der G-Serie durch den DB 605 ersetzt wurde. Letzteres Triebwerk blieb dann unter ständigen Modifizierungen bis zuletzt in der Me 109K-14 im Einsatz. Nach dem Krieg wurde die Me 109 in Spanien unter der Bezeichnung Hispano Aviation HA-1109 und HA-1112 Buchón weitergebaut - diesmal mit dem Motor, der noch kurz zuvor in den Flugzeugen des Alliierten Gegners eingebaut war - dem Rolls Royce Merlin. Bilder: Me 109 G6 mit DB 605 (oben) und HA-1112 Mit RR Merlin

Me 109

Buchón

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daß es auch einen Schottischen Flugzeughersteller gab? Bereits im Jahre 1935 wurde auf dem Flughafen Prestwick, ca. 50 Kilometer von der bekannten Schottischen Großstadt Glasgow entfernt, die Firma Scottish Aviation Ltd. gegründet. Bekannte Produkte der Firma sind das kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute einmotorige STOL-Flugzeug Scottish Aviation Pioneer und die im Jahre 1955 erstmals geflogene zweimotorige Scottish Aviation Twin Pioneer. Bei der Twin Pioneer handelt es sich um ein robustes und vielseitig verwendbares Transportflugzeug das ebenfalls über sehr gute Kurzstart- und Landeeigenschaften verfügt (= STOL, Short Take-off and Landing). Neben diesen Eigenentwicklungen produzierte die Firma Scottish Aviation auch Flugzeugtypen anderer Hersteller. So übernahm Scottish Aviation nach dem Zusammenbruch der britischen Firma Handley Page im Jahre 1970 zum Beispiel 1972 die Produktionsrechte an der Handley Page HP. 137, die dann später unter der Bezeichnung Jetstream weltbekannt wurde. Ebenfalls 1970 wurde die Firm Beagle Aircraft aufgelöst, worauf Scottish Aviation die Produktion des von Beagle entwickelten einmotorigen Schulflugzeugs Bulldog übernommen hat. Im Jahre 1977 schließlich wurde Scottish Aviation ein Teil des British Aerospace Konzerns und arbeitete nunmehr als British Aerospace Scottish Division. Deswegen sind Maschinen wie die Jetstream und die Bulldog auch eher unter dem Herstellernamen British Aerospace bekannt. Die Produktion der Bulldog wurde schließlich 1982 eingestellt. Was die Jetstream betrifft so waren deren Verkaufszahlen zunächst noch gering geblieben, aber ab Ende der 70er Jahre wurde eine deutlich verbesserte Version dieser Maschine entwickelt und deren Serienproduktion begann 1982 unter dem heute noch sehr bekannten Namen British Aerospace Jetstream 31.Es handelt sich um ein Zubringerflugzeug ("Commuter") für bis zu 19 Passagiere und wurde in dieser Ausführung ein großer Verkaufserfolg. Später wurde auch noch eine vergrößerte Version der Maschine entwickelt: Die British Aerospace Jetstream 41.

Twin Pioneer

Twin Pioneer

Diese Aufnahmen einer Scottish Aviation Twin Pioneer entstanden 1999 in Duxford. Die Maschine hat den Anstrich der Empire Test Pilots School und gehört der Air Atlantique Historic Flight.

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daß am 23. Juni 1931 der erste Flug rund um den Globus stattfand? der Amerikaner Wiley Post, Angestellter Privatpilot des Ölmagnaten F. C. Hall, umrundeten die Erdkugel mit der Lockheed 5C Vega "Winnie Mae" in der Zeit von 8 Tagen, 15 Stunden und 51 Minuten. Navigiert wurde die Route, die von New York über Neufundland, England, Deutschland, Rußland, Alaska zurück auf das Roosevelt Field bei New York führte, von dem Tasmanier Harold Gatty. Gatty war der Leiter einer Navigationsschule. Die Umbauten der Lockheed Vega beschränkten sich auch eine größere Treibstoffkapazität und komfortablere Sitze für Post und Getty. Um sich gegen vorzeitige Ermüdung zu schützen, schlief Post schon Monate vor dem Flug zu unregelmäßigen Zeiten. Der Rekordflug verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Lediglich beim Start nach der Zwischenlandung in Alaska geriet die "Winnie Mae" in tiefen Flugsand. Die Propellerspitzen wurden dabei verbogen. Mit Hilfe einer Zange, einem Hammer mit abgebrochenem Stiel und einem runden Stein richtete der handwerklich geschickte Post die Propellerblätter um den Heimflug anzutreten. Zwei Jahre später wiederholte Post diese Leistung im Alleinflug und verbesserte die Reisedauer auf 7 Tage, 18 Stunden und 49 Minuten. Die Winnie Mae ist heute im Smithsonian Nat. Air and Space Museum in Washington ausgestellt.

Winnie Mae

Winnie Mae

"Winnie Mae"

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daß "Jebediah´s Flugzeug" welches in dem mit vielen futuristischen Fortbewegungsmitteln ausgestatteten Endzeit-Film "Mad Max III" zu sehen ist, trotz des völlig ungewöhnlichen Aussehens keine Sonderanfertigung für den Film war, sondern daß es sich um ein serienmäßig produziertes Flugzeug handelt? Die sehr "knubbelig" wirkende Maschine in Anderthalbdecker-Bauweise passt zwar gut in die Szenerie der Mad Max-Filme, aber es handelt sich tatsächlich um ein Landwirtschafts-Sprühflugzeug vom Typ Transavia Airtruk. Überraschenderweise ist dieses "futuristische" Flugzeug sogar eine ziemlich alte Konstruktion: Es wurde Ende der fünfziger Jahre von Luigi Pellarini in Neuseeland konstruiert und flog zum erstenmal im Jahre 1960, damals noch als "Airtruck" mit "ck". Die Maschine wurde in den folgenden Jahren noch etwas umkonstruiert und die Produktion schließlich von der Firma Transavia in Australien übernommen. Die erste dort gebaute Maschine flog im Jahre 1965 und bekam die offizielle Bezeichnung Transavia PL-12 Airtruk (das "truk" dabei jetzt nur noch mit "k"). Die Transavia Airtruk ist eine ausgesprochen gelungene Konstruktion und die Maschinen dieses Typs haben sich im Einsatz als Sprüflugzeuge für die Landwirtschaft hervorragend bewährt. Die Maschine hat auf Grund ihrer ungewöhnlichen Bauweise zwei große Vorteile: Zum einen gibt es im hinteren Rumpfteil eine kleine Kabine, in der bei den Überführungsflügen zu den Sprüheinsätzen auch zwei Mann Bodenpersonal mitgenommen werden können. Zum anderen die Leitwerksanordnung: Zwei freitragende Ausleger mit je einem kompletten T-Leitwerk ohne hintere Verbindung zueinander machen es möglich, daß ein Lastwagen im Rückwärtsgang zwischen den beiden Leitwerksauslegern bis zum Rumpf heranfahren kann, um dort für die Sprühflüge die Chemikalien leichter auffüllen zu können. Die Airtruk kann übrigens 900 Liter Chemikalien aufnehmen. Die Transavia Airtruk blieb bis 1993 in Produktion und es wurden über 100 Maschinen gebaut, darunter auch die verbesserte Version Skyfarmer. Es gab auch noch eine Mehrzweckversion dieses Flugzeugs, in der man anstelle der Chemikaliensprühausrüstung zum Beispiel Sitze für bis zu 5 Passagiere einbauen konnte. Die Fotos zeigen eine Transavia Airtruk, die sich in der sehr interessanten Flugzeugabteilung des Museum of Transport and Technology (MOTAT) in Auckland/Neuseeland befindet sowie "Jebediah's Plane" aus "Mad Max III".

Airtruk

Airtruk

Airtruk

Jebediah's Plane

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daß nicht nur die Außenhaut der Lockheed SR-71 Blackbird bei einem Flug enormen Belastungen ausgesetzt ist, sondern auch die Piloten? Bei einer Gipfelhöhe von 26.000 m operiert der Blackbird am Rande der Atmosphäre. Daher tragen Pilot und RSO einen Druckanzug, der später in der gleichen Form in der U-2 sowie bei den ersten Space Shuttle Einsätzen eingesetzt wurde. Zur Vorbereitung eines Fluges gehört eine spezielle Ernährung um die Darmtätigkeit herabzusetzen. Außerdem werden noch aufputschende Medikamente verabreicht um Müdigkeit und Muskelkrämpfen vorzubeugen. Um den Körper von Stickstoff zu befreien wird kurz vor dem Start - je nach Bedarf bis zu einer Stunde - reiner Sauerstoff inhaliert. Der Stickstoff sammelt sich ansonsten in den Gelenken und verursacht starke Schmerzen. Bei Tauchern ist dieses Phänomen auch unter der Bezeichnug "Bends" bekannt. Diese gesamte Prozedur wird Ärztlich überwacht. Auf dem Weg zur Lookheed trägt die Besatzung (wie die Astronauten) dann auch oft leichte Klimaanlagen bei sich. Ansonsten wären die entstehenden Temperaturen in dem geschlossenen Druckanzug nicht zu ertragen.

SR-71

SR-71 Besatzung

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daß das erste Deutsche Flugzeug mit Strahltriebwerk die Heinkel He 178 war? Bereits seit 1933 arbeiteten der Physiker Pabst von Ohain und sein Assistent Hahn an der Entwicklung eines Strahltriebwerkes. Da Heinkel ein Flugzeug mit diesem neuen Antrieb plante, wurden die beiden Forscher nach Rostock geholt um dort in einer Geheimabteilung ein Strahltriebwerk zu bauen. Es dauerte bis 1937, dann lief die erste Turbie - allerdings noch mit Wasserstoffgas. Am 24. August 1939 flog dann erstmals das eigens für diesen Zweck entwickelte Forschungsflugzeug Heinkel He 178 mit Testpilot Erich Warsitz am Steuer in Rostock-Marienehe. Das Projekt He 178 wurde in Eigeninitiative ohne Wissen und Hilfe der Nationalsozialistischen Regierung realisiert.

He 178

Heinkel He 178

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daß am 12. Dezember vor 87 Jahren das erste freitragende Ganzmetallflugzeug der Welt, die Junkers J 1 ihren Erstflug hatte? Schon als junger Ingenieur hatte der am 3. Februar 1859 geborene Hugo Junkers sein Interesse an der Luftfahrt gefunden, sein erstes Patent, der "Gleitflieger mit zur Aufnahme von nicht Auftrieb erzeugenden Teilen dienenden Hohlkörpern" meldete er im Jahre 1909 an. Von 1913 bis 1915 arbeitete Junkers an dem freitragenden Ganzmetall-Eindecker J 1, der jedoch von der Fliegertruppe aufgrund seines hohen Gewichtes abgelehnt wurde. Vier Jahre später, am 15.06.1919 erfolgte der Erstflug der Junkers F 13, die bis 1930 gebaut wurde und als Vorfahre der modernen Verkehrsflugzeuge gilt. Hugo Junkers war seiner Zeit weit voraus, denn die meisten Flugzeughersteller hielten noch bis weit in die 30er Jahre an verspannten Doppeldeckerkonstruktionen fest. Am 3. Februar 1935 starb Prof. Hugo Junkers in München.

Hugo Junkers

Junkers J 1

Junkers J 1

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daß das erfolgreiche und bekannte U-Boot-Jagdflugzeug Lockheed P-3 "Orion" von der wenig erfolgreichen Zivilmaschine Lockheed L-188 abstammt? Als einzige US-Konstruktion mit Propellerturbinen absolvierte die L-188 am 6. Dezember 1957 ihren Jungfernflug. Die Indienststellung erfolgte im Januar 1959. Im selben Jahr verunglückten mehrere "Electra", als Ursache wurden Schwingungserscheinungen der Tragflächen festgestellt. Nach Verstärkung der Tragflächen und Motorgondeln wurde die "Electra" ab 1961 wieder in Dienst gestellt, 170 Maschinen wurden gefertig und in 5 Nationen geflogen, doch die Jet-Konkurrenz bescherte der "Electra" ein frühes Ende. Gleichzeitig wurde mit leichten Veränderungen die P-3 "Orion" als Nachfolger der P-2 "Neptune" gebaut. Die "Orion" flog erstmals im August 1958 und stellt eine leicht verkürzte, mit Elektronik vollgepackte Ableitung aus der "Electra" dar. Mindstens 731 P-3 "Orion" wurden seither bei Lockheed gebaut, weitere Maschinen entstanden u. a. in Japanischem Lizenzbau. Die P-3 wurde gebaut als See-Aufklärer und U-Boot-Jäger, als Wetteraufklärer, als Forschungsflugzeug für ozeanische Untersuchungen, als VIP-Transporter, als Frachter, Patrouillen-Flugzeug und Spürflugzeug für Drogenbekämpfung. Derzeit stehen die meisten Orions noch erfolgreich im Einsatz und sind auf vielen Airshows zu bewundern.

L-188 Electra

P-3 Orion

L-188 "Electra" (oben) und P-3 "Orion"

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daß der Französische Flugzeughersteller Dassault bereits 1918 gegründet wurde? Marcel Bloch baute 1918 sein erstes Flugzeug ehe er nach seiner Heirat auf die Produktion von Möbeln umstellte. Als in den 30er Jahren die Luftfahrtindustrie große Schritte nach vorn machte, begann Bloch wieder mit dem Flugzeugbau und produzierte mit der MB-210 ein Wasserflugzeug und mit den MB-150 bis 157 einen Jäger. Die Deutschen Besatzer schickten Marcel Bloch 1940 in ein KZ während sein Bruder Paul in der Restistance unter dem Decknamen "Charles Dassault" wirkte. "Dassault" bedeutet so viel wie "Angriffspanzer" und nach Beendigung des Krieges übernahm Marcel Bloch, aus dem KZ befreit, den Namen Dassault. Wenig später begann die Firma Dassault mit der Hilfe einiger Deutscher Ingenieure  wieder mit dem Flugzeugbau, fasste jedoch im Jet-Zeitalter nur langsam Fuß. Das erste Französische Strahlflugzeug war die "Ouragan" auf der Basis des Rolls Royce 9 Triebwerkes. Es folgte die bekannte Mystere, die auch exportiert wurde. 1961 schließlich wurde die Etendard 4M bei der Marine eingeführt und unter großen Veränderungen bis zur Super-Etendard weiterentwickelt. Bekannt wurde dieses Flugzeug durch den Einsatz im Falkland-Krieg, wo 1982 vier Argentinische Super Etendards mit Exocet-Raketen zwei britische Schiffe versenkten. Während auch die von Dassault entwickelten und weltweit exportierten Mirage-Serien langsam in die Jahre kommen, wird Dassaults neueste Entwicklung, die "Rafale" als Nachfolger präsentiert. Für die zivile Luftfahrt wurde die bekannte Falcon-Serie gebaut.

MB-152

Mirage 2000

Rafale

MB-152 (Foto: Dassault), Mirage 2000 und Rafale (von oben)

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daß die Handley Page H.P.42 der größte jemals gebaute Doppeldecker war? Auf eine Anforderung der Britischen Fluglinie Imperial Airways baute der Flugzeugkonstruktuer Frederick Handley Page 1928 einen riesigen Doppeldecker zur Beförderung von bis zu 38 Passagieren auf Europäischen Strecken und eine Version für 24 Passagiere für die Indien- und Südafrika-Linien. Vier Sternmotoren mit je 490 PS brachten das gigantische Ganzmetall-Flugzeug mit einer Spannweite von 39,62 m und einem Abfluggewicht von fast 13 t auf eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h. Bei einer Reisegeschwindigkeit von 153 - 169 km/h war die H.P.24 für damalige Verhältnisse ein komfortabler Airliner. Es wurden 8 Maschinen gebaut, die in den 10 Jahren bis zu ihrer Ausmusterung 1939 mehr als 100.000 Fluggäste über 16 Millionen Flugkilometer unfallfrei beförderten.

HP 45

H.P.42 "Helena"

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daß Verkehrsflugzeuge der Zukunft durch eine rauhe Außenhaut weniger Treibstoff verbrauchen? Bereits seit 1996 fliegt ein Airbus A-340 der Cathay Pacific mit einer versuchsweise zu 30% mit künstlicher "Haifischhaut" beklebten Oberfläche. Intensive Forschungen führten zu der Erkenntnis daß die Rillendurchzogene Haifischhaut weniger Strömungswiderstand bietet als eine völlig glatte Oberfläche. Der Cathay-Jet erbrachte den Beweis in der Praxis: Die Treibstoffersparnis beträgt ca. 1%. Bei einem Interkontinentalflug verbraucht ein A-320 oder A-340 so ca. 2,4 t weniger Kerosin als normal. Eine Flugzeugoberfläche kann bis zu 70% überklebt werden, was eine Treibstoffersparnis von bis zu 3% ergeben kann. 

Hai

A-340 Cathay Pacific

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daß auch die Luftwaffe des Deutschen Reiches über einen viermotorigen Langstreckenbomber verfügte? Die Heinkel He 177 "Greif" war die Antwort auf den vom RLM 1938 geforderten schweren Bomber mit großer Reichweite. Das Fluggewicht lag mit 31 t sogar um 6 t über dem der berühmten B-17 "Flying Fortress". Die eigentlich sehr fortschrittliche Konstruktion, die bereits im Jahr 1939 ihren Jungfernflug absolvierte, war bei den Piloten dennoch nicht beliebt. "Brennender Sarg" oder "Reichsfeuerzeug" wurde die Maschine genannt weil allzu oft die in Tandemanordnung eingebauten und jeweils auf eine große Luftschraube wirkenden DB 601 (später DB-605) Motoren überhitzten und das Flugzeug in Brand setzten. Von den über 1000 gebauten Maschinen gingen letztlich auch mehr durch diese Ursache als durch Feindeinwirkung verloren.

He-177

He-177

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daß es ein aufblasbares Flugzeug gibt? Über 300 Testflüge absolvierte der von Andreas Reinhard erdachte Technologieträger "Stingray" der Schweizer Firma Prospective Concepts AG in den Jahren 1995 bis 2000. Die Ähnlichkeit mit seinem Namensgeber, dem Stachelrochen ist nicht zufällig, vielmehr handelt es sich dabei um die ideale aerodynamische Formgebung. Gerade einmal 80 kg schwer ist der aufblasbare Flügel des "Stingray" bei einer Spannweite von 13m, einer Länge von 9,40m und einer Flügeldicke von 2,20m. Wesentliche Vorteile der Idee des aufblasbaren Flügels liegen neben dem geringen Gewicht auch in der Steuerung durch Druckluftgesteuerte Profilveränderung. Sicherheit wird auch beim "Stingray" groß geschrieben - ein bis zu 20x20 Quadratzentimeter großes Loch kann durch das an Bord befindliche Gebläse ausgeglichen werden. Bis zu 14 Personen soll ein für die Zukunft angedachter "Stingray" mit Dieselantrieb befördern. Als Werkstoff für die "selbsttragenden pneumatischen Strukturen" dienen hochmoderne Fasermaterialien, die unter Zugbelastung die zehnfache Festigkeit von Stahl aufweisen.

Stingray

Stingray

Bilder: Prospective Concepts AG

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daß der Hiller XROE-1 "Rotorcycle" der kleinste manntragende Hubschrauber war? Zusammengeklappt in einem Behälter unter einem Flugzeugflügel oder auf einem Autodach transportierbar und in wenigen Minuten zu einem Ein-Mann-Helikopter aufzubauen - das war die Idee, die dem wohl kleinsten flugfähigen Hubschrauber der Welt voranging. In der Zeit des kalten Krieges sollte der XROE-1 dem hinter feindlichen Linien abgeschossenen oder notgelandeten Piloten ein Rettungsgerät zum Erreichen der eigenen Linien sein. Am 10. Januar 1957, drei Jahre nachdem die Firma Hiller Helicopters von der US NAVY den Auftrag zur Entwicklung eines solchen Fluggerätes erhielt, erhob sich der erste Prototyp, angetrieben von eim 40 PS Motor, erfolgreich in die Lüfte. 12 Rotorcycles wurden gebaut, davon zehn in Lizenz bei der Englischen Firma Saunders Roe. Der Rotorcycle wurde niemals militärisch eingesetzt. Heute befinden sich 5 Maschinen im Besitz von Museen, ein weiterer XROE-1 befindet sich in Privathand.

XROE-1

XROE-1

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daß die Deutsche Luftwaffe im zweiten Weltkrieg ihre Jagdflieger zum Teil auf französischen Flugzeugen schulte? Die Devoitine D.520 war als einmotoriges und einsitziges Jagdflugzeug konzipiert und flog erstmals im Oktober 1938. Bis September 1938 wurden verschieden Flugversuche sowie Versuche mit unterschiedlicher Bewaffnung durchgeführt bevor die Auslieferung an die französische Luftwaffe Ende 1939 begann. Bis zur französischen Kapitulation hatten 437 D.520 die Fabrikhallen in Toulouse verlassen. Die "Vichy-Luftwaffe" flog die D.520 gegen die Allierten in Nordafrika. 265 Maschinen wurden nach der Invasion der Alliierten in Nordafrika von der Deutschen Luftwaffe übernommen, die Jagdgeschwader 101 in Pau, 103 in Zeltweg und 105 in Chartres wurden ganz bzw. teilweise mit dieser Maschine, die schnell für ihre großartigen Flugleistungen bekannt wurde, ausgerüstet.

D.520

D.520

Devoitine D.520 der Luftwaffe

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daß die XB-70 "Valkyrie" das größte Experimental-Flugzeug war? In den frühen 60er Jahren baute der Flugzeughersteller North American zwei Prototypen dieses Mach 3+ Flugzeuges, das in Flughöhen von über 20.000m Bomben tragen sollte. Eingebunden in das Supersonic Transport Program (SST) war auch das NASA Flight Research Center in Dryden. Am 21. September 1964 erfolgte der erfolgreiche Erstflug dieses großen Deltaflüglers, der die Boeing B-52 ablösen sollte. Sechs General Electric YJ93-3 Turbojet Triebwerke mit je etwa 30.000 pound Schubkraft trieben die 58m lange "Valkyrie" mit ihrer Spannweite von 32m an. Die Flügelspitzen wurden beim Erreichen höherer Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Richtungsstabilität nach unten geklappt. Es stellte sich heraus daß die XB-70 bei Mach 3 in Flughöhen über 20.000m auf ihrer eigenen Stoßwelle glitt. Einer der Prototypen (62-0001) stürzte am 14.10.1965 nach Kollision mit einem Fotoflugzeug ab. Das 1,3 Mrd teure Forschungsprogramm wurde nicht weitergeführt. Bilder: NASA

XB-70

XB-70

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daß der bekannte Schwedische Autohersteller SAAB 1937 als Flugzeugbauer für nationale Militärflugzeuge in Lingköping gegründet wurde? Der Firmenname SAAB ist dabei keineswegs ein Wort aus der Schwedischen Sprache, wie oft vermutet wird, sondern es handelt sich dabei um die Anfangsbuchstaben der Worte Svenska Aeroplan Aktiebolaget. Nachdem anfänglich Deutsche und US-Amerikanische Flugzeuge in Lizenz hergestellt wurden, begann SAAB zu Beginn der 40er Jahre mit dem Bau erster Eigenentwicklungen, wie dem Jagdflugzeug SAAB-21 oder dem Verkehrsflugzeug SAAB-90. Seit 1947 werden bei SAAB PKW, seit Übernahme der Fa. Scania auch LKWs gebaut, doch auch der Luftfahrt blieb die Firma treu. Zu den aktuellen Flugzeugmodellen zählen der Militärjet "Gripen" sowie das Verkehrsflugzeug "SAAB 2000".

Gripen

SAAB 2000

Saab Gripen und Saab 2000

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daß unter den kuriosen Entwicklungen der Luftfahrt auch ein "Fliegender Panzer" zu finden ist? Oleg Antonow entwarf dieses unkonventionelle Fluggerät um Luftlandeoperationen mit einem leichten Panzer zu ermöglichen. So wurde der 5,8 t schwere Panzer T-60 schlichtweg mit einer für diesen Zweck entworfenen Doppeldeckerkonstruktion von 2 t Gewicht verbunden und mit den Steuerorganen ausgestattet. Die Panzerfahrer sollten in einer kurzen Einweisung das "Segelfliegen" mit dem KT (Krylaty Tank) erlernen. Noch während der erfolgreichen Flugerprobung im Spätsommer 1942 wurde das Projekt eingestellt - die Triebwerke Schleppflugzeuge überhitzten und das gesamte Konzept wurde als zu aufwendig und zu anspruchsvoll für die Panzerfahrer erachtet.

A-40 "Fliegender Panzer"

A-40 Fliegender Panzer

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daß American Airlines 1981 als erste Fluggesellschaft ein Bonusmeilen-System ins Leben rief? Das AAdvantage-Programm, das AA-Chef Robert Crandall und seine Manager zur Kundenbindung erdachten, ist im Laufe der vergangenen 21 Jahre zur weltweit härtesten Marketingwährung geworden. Meilensammeln gilt heute als "Volkssport" und kaum eine Airline kann sich den Verzicht auf ein Meilen-Programm leisten. Derzeit nehmen rund 80 Millionen Fluggäste an einem oder mehreren der 120 Programme teil. Auf etwa 8,5 Billionen Meilen summieren sich derzeit die gesammelten Guthaben, damit könnte z. B. ein Lufthansa-Kunde 42 Millionen Mal ein "Round the World" Ticket einlösen. Zwischenzeitlich bieten viele Meilen-Programme nicht nur das Meilensammel über Partnerunternehmen wie z. B. Autovermietungen oder Hotelketten, sondern auch das Einlösen der Gutschriften gegen Sachprämien an. Bilder: American Airlines, Erfinder der Bonusmeilen - Star Alliance Jet.

AA_Bug_Web_84X75.gif (2126 Byte)

AAdvantagepic.gif (1528 Byte)

Star Alliance

das Experimentalflugzeug De Havilland DH.108 als erstes Strahlflugzeug die Schallmauer durchbrach? Das Britische Air Ministry erteilte den Auftrag um die Eigenschaften von Pfeilflügeln und Nurflügel-Konstruktionen in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen zu erforschen. Der erste Prototyp, TG 283, eine Kombination des DH. 100 Vampire-Rumpfes mit Pfeilflügeln, startete am 15. Mai 1946, die Flugeigenschaften wurden von den Testpiloten als unangenehm bezeichnet. Am 1. Mai 1950 stürzte der erste, für niedrige Geschwindigkeiten entwickelte Prototyp ab. TG 306, der zweite Prototyp, wurde für höhere Geschwindigkeiten gebaut und flog erstmals im Juni '46. Er erreichte knapp 1000 km/h, stürzte jedoch am 27.9. 1946 ab. Der dritte Prototyp, VW 120, durchbrach am 9. September 1948 mit dem Piloten John Derry am Steuer im Sturzflug die Schallmauer. Am 15.2.1950 wurde auch die dritte DH.108 durch Absturz zerstört. DH. 108

VW 120, der dritte Prototyp

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daß Hanns Klemm, der berühmte Leichtflugzeug-Konstrukteur, eigentlich Baudirigent für Hoch- und Tiefbau bei der Kaiserlichen Werft Danzig war? Am 4. April 1885 in Stuttgart geboren, kam Hanns Klemm im Jahre 1917 erstmals in der Zeppelin/Dornier-Versuchsabteilung mit der Luftfahrt in Berührung. Nach kurzer Zwischenstation als Statiker bei den Hansa-Brandenburgischen Flugzeugwerken in Briest wurde Klemm 1918 Chefkonstrukteur beim neu gegründeten Daimler Flugzeugbau. Seine Entwicklungen L11 und L14 kamen jedoch nicht mehr in Serie. Das 1919 gebaute Leichtflugzeug L15 mit einem 8,1 PS Motorradmotor machte beim Start Bruch. 1923 erreichte Klemm mit der L15A, angetrieben von einem 12,5 PS Harley-Davidson Motorradmotor den ersten großen Erfolg. Zum Internationalen Durchbruch gelangte Hanns Klemm's Leichtflugzeug-Idee mit der L20 mit 20 PS Mercedes Flugmotor. Am 15. Dezember 1926 wurde die Firma Klemm Flugzeugbau gegründet. Ab 1933 sollte die Fa. Klemm Militärflugzeuge bauen, doch blieb er dem Sportflugzeugbau treu. Sein Partner Fritz Siebel übernahm den Militärflugzeugbau. Bis 1939 entwickelte Klemm mehr als 20 Leichtflugzeuge, überwiegend Tiefdecker in der von ihm entwickelten Schalenkonstruktion. Ab 1943 standen die Klemm Werke unter Zwangsverwaltung und produzierten Me 163 Jäger. Nach dem zweiten Weltkrieg baute Klemm zusammen mit Ludwig Bölkow die dreisitzige Kl107 und knüpfte damit an seine Erfolge aus der Vorkriegszeit an. Hanns Klemm starbn am 30. April 1961.    Bilder von oben: Hanns Klemm, Kl15, Kl32

Hanns Klemm

Kl15

Kl32

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daß der US-Amerikanische Flugzeughersteller Cessna in den vergangenen 75 Jahren mehr als 190.000 (einhundertneunzigtausend!!!) Flugzeuge ausgeliefert hat? Bereits im Jahr 1911 baute der Firmengründer Clyde Cessna sein erstes Flugzeug, einen Eindecker. Am 7. September 1927 erfolgte dann die offizielle Gründung der Cessna Aircraft Company. Seither ist die Flugzeugfirma Cessna aus der Luftfahrt nicht mehr wegzudenken, tausende Privatpiloten haben ihre Lizenz auf den gutmütigen Cessna "Skyhawk" erworben, die 1956 auf den Markt kam und bis heute produziert wird. Mehr als die Hälfte aller heute weltweit in Betrieb befindlichen Flugzeuge entstanden in den Hallen von Cessna. Neben den jedermann bekannten einmotorigen Maschinen wurden über 24.000 zweimotorige Maschinen gebaut. Allein die Produktion der berühmten "Citation"-Jets hat inzwischen die Marke von 3.500 übersprungen. Zum 75jährigen Jubiläum der Firma Cessna wird in Kürze auch unter "News" ein Artikel erscheinen.

Cessna

Cessna

Skyhawk (oben) und Souvereign

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daß von der V-1, dem ersten Marschflugkörper, der im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde, eine bemannte Version existierte? Ursprünglich war die Fi-103 eine unbemannte Flugbombe, die von einer Startrampe gestartet wurde und angetrieben von einem Puls-Triebwerk mit einer Marschgeschwindigkeit von ca. 650 km/h, gesteuert von einem Kreiselkompass, auf ihr Ziel zuflog. Die japanischen "Kamikaze-Angriffe" waren in Deutschland noch gänzlich unbekannt, als ein kleiner Kreis von Fliegern im August 1943 die Idee der bemannten V-1 ausarbeitete. Durch gezielte Angriffe bemannter Flugbomben sollten die Alliierten an schmerzhaften Punkten wie Elektrizitätswerken, Produktionsstätten, Kraftwerke etc. empfindlich getroffen werden. Dies wiederum sollte die Basis für Verhandlungen um ein Ende des Krieges ohne bedingungslose Kapitulation zu erwirken. Eine treibende Kraft bei diesem Projekt war die bekannte Fliegerin Hanna Reitsch, die auch versuchte, führende Militärs bis hin zu Hitler von dieser Idee zu überzeugen. Trotz kategorischer Ablehnung derartiger Einsätze durch die Führung wurden Flugerprobungen mit der V-1 "Reichenberg" und der Me 328, einer zweiten Flugbomben-Konstruktion, durchgeführt. Die Invasion der Alliierten kam einem Einsatz zuvor. Bilder v. o. n. u.: bemannte V-1 "Reichenberg", bemannte V-1 unter einer He-111, bemannte Me-328 huckepack auf einer Do-217.

V-1

V-1, getragen von He-111

Me-328 huckepack auf Do-217

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daß der Flugzeughersteller Heinkel mit der He 100 ein Jagdflugzeug parallel zur Messerschmitt Me 109 entwickelte? Der Erstflug der He 100 erfolgte am 22. Januar 1938. Im September 1935 hatte die Me 109 erfolgreich ihren Jungfernflug durchgeführt. Obgleich die He 100 mehrere Geschwindigkeitsrekorde vorweisen konnte (746,606 km/h am 30.03.1939) und mit aerodynamischen Finessen wie z. B. Oberflächenkühlung (Kondensationskühlung über Wärmetauscher direkt unter der Flugzeugbeplankung) ausgestattet war, gelang es der Ernst Heinkel AG Heinkel nicht, den Großauftrag für den Bau eines einsitzigen Jagdflugzeuges zu erhalten. Von den gebauten Prototypen und Vorserien-Maschinen wurden sieben an die Sowjetunion verkauft, drei He 100 D-0 gingen nach Japan und 12 Maschinen wurden wurden mit eingebauter Bewaffnung als Werksschutz-Jagdflugzeuge bei den Rostocker Heinkel-Fabriken verwendet, wo sie von Werkspiloten geflogen wurden (siehe Bild).

He 100

Heinkel He 100

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daß die weltbekannte Flugpionierin Hanna Reitsch der erste weibliche Flugkapitän der Welt war? Geboren im Jahr 1912 in Hirschberg/Schlesien erwarb Hanna Reitsch bereits 1932 die Scheine für Segel- und Motorflug, ursprünglich mit dem Ziel "fliegende Ärztin" in Afrika zu werden. Ihr Talent wurde schon bald von dem Flugpionier Wolf Hirth, dem großen Deutschen Segelflieger und Konstrukteur, entdeckt. Bereits 1934, im Alter von 22 Jahren, war Hanna Reitsch Inhaberin des Verkehrspilotenscheines und nahm als Forschungs- und Testpilotin an Segelflug-Expeditionsreisen nach Skandinavien, Südamerika und Afrika teil. 1937 überquerte sie als erste Frau im Segelflugzeug die Alpen und im selben Jahr erfolgte ihre Ernennung zum Flugkapitän. Die Augen der Welt waren auf Hanna Reitsch gerichtet als sie 1938 in der Berliner Deutschlandhalle den weltweit ersten Hubschrauber-Hallenflug mit dem Focke-Wulf FW 61 vorführte und wenig später auch verschiedene Hubschrauber-Weltrekorde aufstellte. Als Testpilotin im dritten Reich flog sie Raketenflugzeuge, Puls-Jets und sogar eine bemannte Version der V-1 und erhielt neben unzähligen Auszeichnungen als einzige Frau das EK1. Nach dem Krieg und ihrer 1 1/2 jährigen Gefangenschaft setzte sie ihre Erfolgsserie in der Zivilluftfahrt fort und stellte noch ein Jahr vor ihrem Tod einen Frauen-Segelflug-Weltrekord mit einer Strecke von 715 km auf. Hanna Reitsch starb 1979, ihre bewegte Lebensgeschichte verfasste sie in 4 Büchern.

Hanna Reitsch

Hanna Reitsch

Hanna Reitsch

Wußten Sie schon...

daß das unorthodox erscheinende Doppelrumpf-Flugboot Savoia-Marchetti S-55 bereits ein Jahr nach seinem Erstflug 1925 nicht weniger als 14 Weltrekorde für Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung und Nutzlast aufstellen konnte? Die bei der Planung, die im Jahr 1923 begann, vorgesehene Motorisierung mit zwei 295 kw-Motoren in Tandemanordnung wurde bereits kurz nach Beginn der Flugerprobung durch zwei 370 kw-Motoren ersetzt. Ab 1930 wurden dann 2x 515 kw bzw. 2x 590 kw verwendet. Im Jahr 1930 überquerte dann ein Geschwader von 12 Maschinen den Atlantik von Rom nach Rio de Janeiro. In der Zivilversion konnten bei solchen Streckenflügen in jedem der beiden Rumpfkörper 6 Personen Platz finden. 24 Maschinen dieses Typs flogen 1933 von Italien über den Nordatlantik in die USA um die Weltausstellung 1933 in Chicago zu besuchen.

S-55

S-55

 

 

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