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Internationale Luftfahrtausstellung - ILA 2010, Berlin

- von Hartmut Seidel -

Im ausgesprochen vielseitigen Flugprogramm an den Publikumstagen der ILA 2010 in Berlin waren auch etliche Flugvorführungen mit historischem Fluggerät zu sehen. Hierunter befanden sich auch mehrere ziemlich große Maschinen, wie zum Beispiel diese Consolidated PBY-5A Catalina.
Zu den bemerkenswert vielen Flugvorführungen mit historischen Luftfahrzeugen an den Publikumstagen der ILA 2010 gehörten auch Solo-Displays mit mehreren verschiedenen einmotorigen Jagdflugzeugen, wie zum Beispiel dieser Maschine vom Typ Hawker Sea Fury.
Die Catalina wird von der Organisation "Plane Sailing Air Displays Limited" betrieben und hat ihre Heimatbasis auf dem berühmten Museumsflugplatz Duxford in England.
Die Hawker Sea Fury wurde während der ILA 2010 in Berlin von Frederic Akary geflogen, der im Hauptberuf Boeing 777 Pilot bei der Fluggesellschaft Air France ist.

Auch die Junkers Ju 52 der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung war bei der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2010 wieder mit dabei.

Die North American P-51 D Mustang von Robert Davies aus England ist mittlerweile ein regelmäßiger Gast bei den ILA Airshows in Berlin. Auch an den Publikumstagen der ILA 2010 wurden wieder hochkarätige Solo-Displays mit dieser Maschine gezeigt.
Bei der ILA 2010 musste natürlich auch der normale Verkehrsflugbetrieb auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld weitergehen. Während diese Douglas C-47 Skytrain ( besser bekannt unter der Bezeichnung "Dakota" ) nach einer Flugvorführung landet, sieht man im Hintergrund bereits eine von mehreren Airbus A 319 Passagiermaschinen der britischen Fluggesellschaft easyJet, die auf Startfreigabe warten.
Der strahlend blaue Himmel während dieser Vorführung mit der North American P-51 D Mustang täuscht, denn die drei Publikumstage der ILA 2010 waren meistens mit ziemlich schlechtem Wetter konfrontiert. Einen so schönen blauen Himmel wie auf diesem Foto hier gab es leider nur ab und zu mal.
Ein regelmäßiger und sehr willkommener Teilnehmer bei der ILA in Berlin sind die "Flying Bulls" aus Österreich, die auch bei der ILA 2010 wieder mehrere Schmuckstücke ihrer eindrucksvollen Flugzeugsammlung im Flugprogramm gezeigt haben. Hierzu gehörte auch die größte Maschine in der Flotte der Flying Bulls : Die viermotorige Douglas DC-6B, Baujahr 1958.
Klaus Plasa zeigte während der ILA 2010 erstklassige Solo-Flugvorführungen mit der Messerschmitt Bf 109 "Rote 7" von der Messerschmitt Stiftung / EADS Heritage Flight.
Die mit wunderschönem Kolbenmotorsound untermalten Flugvorführungen der Douglas DC-6B waren stets ein großer Genuß für Augen und Ohren. An einem weiteren optischen Genuß konnte man sich erfreuen, als die DC-6B nach einer ihrer Flugvorführungen zum Abstellplatz im Static Display geschleppt wurde und zwei hübsche Mädchen der Besatzung hierbei eine heruntergeklappte Tür für eine Mitfahrgelegenheit nutzten !
Während die historische Messerschmitt Bf 109 landet, steht im Hintergrund bereits eine moderne Maschine vom Typ Airbus A 320 der tunesischen Charterfluggesellschaft Nouvelair zum Start bereit. Bedingt durch den regen zivilen Flugverkehr, der auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld zusätzlich zu den ILA-Flugvorführungen durchgeführt werden musste, hatte man bei der ILA 2010 des öfteren Gelegenheit zu solchen interessanten Kombinations-Aufnahmen von alten und neuen Flugzeugen. ( Und wie das gegenüberliegende Foto zeigt, konnte man auch schon mal ebenso interessante Kombinationsaufnahmen von alten Flugzeugen zusammen mit hübschen jungen Mädchen machen.... ).
Ein ganz besonderer Knüller unter den "Flying Bulls"-Flugzeugen im Flugprogramm der ILA 2010 war diese Lockheed P-38 Lightning. Die Maschine ist erst seit Anfang 2009 in Europa und damit der aktuellste Zugang in der lobenswerterweise immer mehr wachsenden Flotte der in Salzburg / Österreich beheimateten Flying Bulls.
Erstmals im Flugprogramm einer ILA in Berlin zu sehen waren die Formationsflugvorführungen von Claude Mercier und Thierry Kubiak mit zwei Maschinen vom bereits Ende der vierziger Jahre konstruierten Typ Dassault Flamant der Amicale des Avions Anciens d'Albert aus Frankreich.
Maschinen des Typs Lockheed P-38 Lightning wurden im Zweiten Weltkrieg weitverbreitet als Langstreckenjäger und Jagdbomber, sowie auch als Aufklärer eingesetzt. Es wurden insgesamt etwa 10.000 Lightnings aller Versionen gebaut. Weltweit gibt es leider nur noch wenige flugfähige Maschinen dieses Typs. Soweit bekannt ist das Exemplar der Flying Bulls die zur Zeit einzige flugfähige Lockheed P-38 Lightning in ganz Europa !
Bei den beiden Dassault Flamant handelt es sich um Maschinen von zwei verschiedenen Versionen : Claude Mercier flog diese Dassault Flamant MD 312 mit nicht verglastem Bug. Maschinen dieser Variante dienten vor allem als Schulflugzeuge und Verbindungsflugzeuge / leichte Transporter.
Mit dieser North American B-25 Mitchell war auch noch ein weiteres historisches Prachtstück aus der Flying Bulls Flotte im Flugprogramm der ILA 2010 zu sehen.
Thierry Kubiak steuerte während der ILA 2010 diese Dassault Flamant der mit einem verglasten Bug ausgestatteten Variante MD 311. Die Maschinen dieser Version wurden vom französischen Militär als Schulflugzeuge für die Navigations-, Bomber- und Photovermessungsausbildung eingesetzt.
Neben erstklassigen Vorführungen mit historischen Maschinen wie der hier zu sehenden B-25 Mitchell, sowie der P-38 Lightning und der Douglas DC-6B haben die Flying Bulls an den Publikumstagen der ILA 2010 auch hochkarätige Flugvorführungen mit einem deutlich moderneren Fluggerät gezeigt : Mit einem Hubschrauber vom Typ MBB Bo 105. Der Flying Bulls Bo 105 ist im nächsten Teil unseres Berichts zu sehen !
Immer wieder sehenswert sind die hervorragenden Wingwalking-Vorführungen von Peggy Krainz auf den Tragflächen eines Doppeldeckers vom Typ Boeing Stearman PT-17. Wie dieses Foto vom Samstag den 12. Juni 2010 zeigt, war Peggy Krainz an den Publikumstagen der ILA 2010 aber leider meistens mit sehr schlechtem Wetter konfrontiert. Am Freitag dem 11. Juni musste ihre Vorführung auf Grund von zu starken Windböen leider sogar ganz ausfallen.
Hier geht's weiter zu >>>Teil 4
 

 

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