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Flying Legends 2003

Duxford

Fast alle teilnehmenden Flugzeuge kann man auf dem traditionsreichen Airfield in Duxford nicht nur am Boden sondern auch in der Luft beobachten. Der Anteil des Flying Display beträgt gut 95 Prozent. Mit hochoktanigem Flugbenzin wird hier nicht gegeizt. Immerhin verbrennen zum Beispiel die Rolls Royce Merlins der Mustangs, Hurricanes und Spitfires selbst bei vorsichtigem Umgang mit dem Gashebel über 60 Gallonen (über 200 Liter) Kraftstoff. Die hubraumstärkeren Pratt&Whitney R-2800 Doppelsternmotoren der Grumman F-8F "Bearcat" oder der Chance Vought F-4U "Corsair" genehmigen sich bis zu 300 Gallonen (über 1000 Liter!!!) teures Flugbenzin pro Stunde bei 370 mph, was aber zugegebenermaßen kein "Sparflug" mehr ist. Jedenfalls spielen die Benzinpreise hier für wenige Stunden eine untergeordnete Rolle - allerbeste Voraussetzungen um sich von dem atemberaubenden Leistungspotenzial der guterhaltenen und liebevoll gepflegten Warbirds zu überzeugen.

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Start Ju-52

Formation Ju-52

Die beiden JU52/3m starten zu ihrem "Formationsflug". Als die erste JU52 1930 erschien, hatte sie nur einen Motor. Wegen der ungenügenden Flugleistungen erschien 2 Jahre später die bekannte 3m mit 3 Motoren.



Allerdings sind die Flugleistungen mit 3 Motoren auch nicht berauschend. 260 km/h Höchstgeschwindigkeit machten die JU52/3m zur leichten Beute feindlicher Jäger. Aber trotz allem war diese Formation ein sehr schöner und seltener Anblick. Und durch den "Zeitlupenflug" hatten auch langsame Fotografen beste Chancen auf einen gelungenen Schnappschuss ;-)
C.A.S.A.

C.A.S.A.

Wie viele andere deutsche Flugzeuge wurde auch die JU52/3m nach dem Kriege in Spanien von C.A.S.A. in Lizenz gebaut. Während des spanischen Bürgerkrieges wurde sie noch als Bomber eingesetzt, dann aber sehr schnell durch geeignetere Muster ersetzt.



Insgesamt wurde etwa 3500 Stück der Tante Ju gebaut. Nach dem Krieg sind sogar einige Exemplare für die British European Airways geflogen. Einige Muster sind auch heute noch bei der spanischen Luftwaffe im aktiven Dienst.
Beech-18 Schnell und tief. Die Beech18 (in der militärischen Variante C-45) überzeugt durch ihre ausgeglichene Formgebung schon am Boden. Im schnellen Vorbeiflug ist sie erst recht ein Blickfang.
B-17

Um ein Haar hätte es dieses Jahr neben der Lancaster auch keine B-17 im Flying Display gegeben. Wenige Tage vor der Show verstarb der Crew-Chief der B-17 Preservation.

Start

Spitfire

Ungeduldig drängeln sich die Spitfire am Start. Hier ist Disziplin gefordert, die Wiese zum Starten ist zwar breit, doch die Sicht nach vorne über den mächtigen RR-Merlin allerdings nicht gerade berauschend.




Nein- das ist keine Fotomontage. Bei diesem tiefen Überflug sitzt ein absoluter Profi am Steuer der Spitfire LF IXC.
Spitfire

Spitfire

Während die Spitfire für eine weitere Vorführung ihre Startposition einnehmen, brausen die Hurricanes im Tiefflug über den Platz.




Der 5-Blatt Propeller der Spitfire FR XIVE ist schon ein optischer Leckerbissen. Diese Spitfire war bis 1979 bei der indischen Luftwaffe im Dienst.
Formation Corsair

Fahrwerk

Zwei Corsair F4 und FG-1D kurven in Höchstgeschwindigkeit auf den Platz ein. Bei dem schnellen Vorbeiflug von 2500 PS aus den Pratt&Whitney R-2800-18W Doppelsternmotoren Doppelsternmotoren sollen manche Leute eine Gänsehaut bekommen :-)




Zum Starten und Landen werden bei der P-51 "Mustang" die Innenklappen des Fahrwerks geschlossen. Dies verbessert das Flugverhalten und die Kühlluftzufuhr.
Generationen

Curtiss

Ein Treffen der Generationen.
Gut 40 Jahre Luftfahrtgeschichte liegen zwischen
der Spitfire und der DC 10.





Die P-40 der Old Flying Machine Company schwebt zur Landung ein. Diesmal nicht direkt über die Zuschauer.
Spitfire Hier kann man sehr gut die "abgeschnittenen" Tragflächenenden der Spitfire FR XIVE der Fighter Collection erkennen. Die kleineren Tragflächen ermöglichten durch den geringeren Widerstand schnellere Rollbewegungen, allerdings auf Kosten der Flughöhe.
Buecker Der Bücker 133C Jungmeister in der Originallackierung der deutschen Kunstfliegerstaffel von 1939. Diese hatte im Mai 1939 in Brüssel ihren ersten und einzigen Auftritt vor Ausbruch des Krieges. Momentan fliegt die Brasilianerin Anna Walker ein eindrucksvolles Kunstflugprogramm.
Blau Die Grumman F6F-5K Hellcat (The Fighter Collection) war das Nachfolgemodell der F4F "Wildcat". Mit 600 km/h flog sie trotz größerer Abmessungen und Gewicht etwa 80 km/h schneller.
Blenheim 1936 war die Blenheim mit 430 km/h schneller als jeder verfügbare Jäger. Bis 1938 wurde sie in viele Länder exportiert oder in Lizenz gebaut. Sie war auch der erste britische Nachtjäger, der mit dem A.I. Bordradar ausgerüstet wurde. In Kanada wurde mit der "Bolingbroke" sogar ein Schwimmerflugzeug auf Basis der Mk.I gebaut.
Kein Bild kein Ton Nach der Landung der Twilight Tear gab es noch eine Fehlzündung und dann stand der Motor. Sicherheitshalber wurde sie von der Feuerwehr zum Standplatz eskortiert. Nach 60 Jahren hatte sie ein Debüt, gegen Ende des 2.Weltkrieges war sie bei der 78th Fighter Group in Duxford stationiert.
Gerhard in Action Hier geht's zu >>> Teil 4
 

 

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