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Marine Corps Air Station Miramar Air Show 2003

- Ein AirVenture-Report von Hartmut Seidel und Dieter Bröde - 

miramar.gif (28009 Byte)
Fat Albert

Fat Albert

Fat Albert

Das weltberühmte U.S. Navy-Kunstflugteam Blue Angels fliegt seine Vorführungen mit sechs Maschinen vom Typ McDonnell Douglas F/A-18 Hornet. Fünf der Hornets werden von Navy-Piloten geflogen, der sechste Pilot im Team wird vom United States Marine Corps gestellt. Ebenfalls von den Marines kommt diese Lockheed C-130 Hercules Transportmaschine, die für die logistische Unterstützung und den Transport der Bodenmannschaft der Blue Angels zuständig ist. Einzigartig bei den Blue Angels ist die Tatsache, daß die Unterstützungsmaschine sogar ebenfalls aktiv an den Flugvorführungen beteiligt ist ! Bevor die Blue Angels ihr Hauptprogramm mit den Hornets beginnen, demonstrieren die Marines mit ihrer liebevoll "Fat Albert" genannten Hercules im farbenprächtigen Blue Angels-Anstrich einen außerordentlich faszinierenden "RATO-Start" ( = "Rocket-Assisted Take-Off" ).

Mehr zu den Blue Angels Formationskunstflug-Vorführungen in Miramar sehen Sie in Teil 3 dieses Reports !

F-16 Rasante Flugvorführungen mit der General Dynamics ( jetzt Lockheed Martin ) F-16 Fighting Falcon wurden gezeigt von Captain Julian Pacheco vom United States Air Force Air Combat Command.
Stunt

Stunt

Im Flugprogramm der Miramar Air Show 2003 gab es auch hochkarätige zivile Teilnehmer zu sehen. So präsentierte zum Beispiel John Helton mit seiner Piper Cub Starts und Landungen auf dem Dach eines in Fahrt befindlichen "Chevy Van"-Lieferwagens ( "Der kleinste Flugzeugträger der Welt" ). Dies ist schon am Tag eine sehr beeindruckende Leistung, aber John Helton ging noch weiter und zeigte seine Starts und Landungen auf dem fahrenden Van sogar auch noch im Nachtprogramm !
Harrier An allen drei Tagen der MCAS Miramar Air Show 2003 wurden auch sehr beeindruckende Solo-Displays mit dem McDonnell Douglas AV-8B Harrier gezeigt. Die Fans dieses berühmten Senkrechtstarters kamen in Miramar voll auf ihre Kosten, denn pro Tag gab es jeweils gleich zwei komplette Harrier-Vorführungen zu sehen, jeweils inklusive Senkrechtstart- und Landung, sowie Schwebeflug. Da hieß es Augen aufmachen und Ohren zuhalten ! Für die Harrier Solo-Displays in Miramar war die auf der Marine Corps Air Station Yuma in Arizona stationierte Marine Attack Squadron VMA-211 "Avengers" zuständig.
Tucker

Tucker

Beinahe schon unglaubliche "Hardcore Aerobatics" zeigte der berühmte Airshow-Pilot Sean D. Tucker mit seinem "Oracle Challenger" genannten Hochleistungskunstflug-Doppeldecker. Neben äußerst rasanten Kunstflugmanövern mit unzähligen Rollen gehört zu seinen Spezialitäten auch der "inverted High-Alpha Pass", ein langsamer Vorbeiflug mit hohem Anstellwinkel, dies aber im Rückenflug ( !!! ), sowie der "Harrier-Pass", bei dem er es schafft mit seiner Maschine fast in der Luft stehenzubleiben !!! Sean D. Tucker hat bis jetzt über 16.000 Flugstunden zusammen und war 1988 U.S. National Advanced Aerobatics Champion.
B-1B

B-1B

Immer wieder ein Erlebnis sind die Vorführungen des schweren strategischen Schwenkflügelbombers Rockwell International B-1 B Lancer der U.S. Air Force. Die B-1 B verfügt über vier mächtige General Electric F-101-GE-102 Triebwerke mit Nachbrenner und kann in großen Höhen Überschallgeschwindigkeit erreichen. Die Verwendung der Nachbrenner ist schon bei den Vorführungen am Tag außerordentlich eindrucksvoll. Aber bei den Überflügen der    B-1 B Lancer während des Nachtprogramms der MCAS Miramar Air Show 2003 am Samstag dem 18. Oktober kamen die Nachbrenner bei Dunkelheit erst so richtig zur Geltung !
Wagstaff Kunstflugvorführungen der Spitzenklasse wurde auch geboten von Patty Wagstaff mit einer Maschine vom in Deutschland gebauten Typ Extra 300. Patty Wagstaff war bisher schon dreimal U.S. National Aerobatic Champion !
Nachtvorführung Während des Nachtprogramms wurde mit der B-1 B Lancer auch ein nächtlicher Bombenangriff gezeigt. Die Bombeneinschläge wurden von den Pyrotechnikern am Boden wieder mit gewaltigen Explosionen simuliert !
Corsair Bei der MCAS Miramar Air Show werden die Flugvorführungen von modernen Maschinen dominiert, aber es gibt auch Warbirds zu sehen. So zum Beispiel diese bei Goodyear gebaute FG-1D Corsair "Marines Dream", die von ihrem Eigentümer Ray Dieckman geflogen wird, der die Maschine auch selbst in mehreren tausend Arbeitsstunden restauriert hat.
Wall of Fire Im Nachtprogramm der Miramar Air Show 2003 wurde auch wieder die riesige "Wall of Fire" gezündet. Zuständig für die Erzeugung der enormen pyrotechnischen Effekte bei der Miramar Air Show ist übrigens das MCAS Miramar Explosive Ordnance Disposal Team ( = EOD ). Das Personal vom EOD wird hierbei unterstützt von Rick Helgeson, dem Eigentümer der Firma Stage Light and Magic Pyrotechnics Company. Er hat über 20 Jahre Berufserfahrung und ist in seinem Spezialgebiet auch schon für Hollywood-Filmproduktionen tätig gewesen.
P-51D Ein weiterer Warbird in Miramar war diese North American P-51 D Mustang "Val-Halla". Geflogen wird diese Mustang von William "Bill" Anders, U.S. Air Force General im Ruhestand und ehemaliger "Apollo 8" Astronaut. Er flog mit seiner Mustang in einer "Heritage Flight"-Formation zusammen mit der F-16. Am ersten Tag der Miramar Airshow, Freitag dem 17. Oktober, hatte Bill Anders auch Geburtstag : Er wurde 70 ! Bill Anders hat mit seiner Mustang "Val-Halla" übrigens auch schon an den Reno Air Races teilgenomen !
F-117

F-117

Die mittlerweile weltberühmten Stealth Fighter bzw. Tarnkappenbomber vom Typ Lockheed F-117 A Nighthawk des United States Air Force Air Combat Command haben ihre Heimatbasis auf der Holloman Air Force Base im U.S. Bundesstaat New Mexico. Eine Maschine dieses Typs war auch im Flugprogramm der Miramar Air Show 2003 zu sehen.
SNJ-5 Bei dieser North American SNJ-5 mit dem Noseart-Namen "War Dog" handelt es sich um eine Marineversion des legendären Trainers North American T-6 Texan, der vielen Leuten auch als "Harvard" bekant ist. Diese Maschine hier wurde 1944 gebaut und war während ihrer aktiven militärischen Dienstzeit sogar zeitweise in Miramar stationiert. Geflogen wird die Maschine von John Collver. Er hat in seiner über 30 Jahre langen fliegerischen Laufbahn bisher mehr als 13.000 Flugstunden gesammelt. Die "War Dog" war übrigens auch schon bei den Reno Air Races zu sehen.
MiG 17 Mit dieser von der Firma Red Bull gesponsorten und von Bill Reesman geflogenen russischen Mikojan Gurewitsch MiG-17 war in Miramar auch ein hochinteressanter historischer Jet im Flug zu sehen.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 3

 

 

 

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