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Meeting du Centenaire 2009 in Reims

- Ein AirVenture-Bericht von Hartmut Seidel -

Wie in den ersten drei Teilen unseres Berichts bereits zu sehen, wurde im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 eine Vielzahl von erstklassigen Solo- und Formationsflugvorführungen mit modernen Maschinen gezeigt. Da das Meeting 2009 zur Feier des 100jährigen Jubiläums der im Jahre 1909 in Reims durchgeführten berühmten "Grande Semaine d'Aviation de la Champagne" ( = Große Woche der Luftfahrt in der Champagne ) stattgefunden hat, waren im Veranstaltungsprogramm.....
Eine besondere Rarität im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 war dieses Transportflugzeug vom Typ Nord 2501 Noratlas aus den fünfziger Jahren. Es wurden insgesamt über 400 Maschinen dieses Typs gebaut. Soweit bekannt ist die hier in Reims gezeigte Maschine der "Association Le Noratlas de Provence" die einzige heute noch flugfähige Noratlas, die es weltweit noch gibt.
.....auch Flugzeuge aus der Anfangszeit der motorisierten Luftfahrt vertreten. Dieses Foto zeigt den originalgetreuen Nachbau einer Maschine vom Typ Bleriot XI-2. Der Luftfahrtpionier Louis Blériot ist bei der Originalveranstaltung 1909 übrigens auch persönlich in Reims vor Ort gewesen.
Am Samstag den 27. Juni war das Meeting du Centenaire 2009 anfangs noch mit sehr dunstigem Wetter konfrontiert, wie diese Aufnahme der Noratlas-Flugvorführung am Samstagmorgen um 10 Uhr zeigt. Da sich das Wetter am Samstag nur sehr langsam gebessert hat, machte dies leider wie schon mal erwähnt einige wetterbedingte Änderungen und Verschiebungen im Samstags-Flugprogramm notwendig.

Mit diesem Nachbau einer Morane-Saulnier Typ H war noch eine weitere Flugzeugkonstruktion aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beim Meeting du Centenaire 2009 in Reims zu sehen. Die Morane-Saulnier Typ H gehört übrigens ebenso wie die Bleriot XI-2 zur Amicale Jean-Baptiste Salis in La Ferté-Alais.

Am zweiten Tag der Veranstaltung, Sonntag der 28. Juni, war das Wetter über Reims aber glücklicherweise durchgehend gut, so daß dann alle Flugvorführungen, wie zum Beispiel auch mit dieser alten französischen Maschine vom Typ Dassault Flamant, bei guter Sicht stattfinden konnten.
Um die Zuschauer ein wenig in die Zeit der auch als "Flugwoche von Reims" bekanntgewordenen Originalveranstaltung von 1909 zurück zu versetzen, sind am Abstellplatz der Morane-Saulnier Typ H und der Bleriot XI-2 auch einige Oldtimerfahrzeuge aus der Sammlung des Musée Automobile de Reims-Champagne ausgestellt worden. Links im Hintergrund des Fotos sind ausserdem Personen in historischer Kleidung der damaligen Zeit zu sehen.
Bei der im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 gezeigten Dassault Flamant der Association Musee de l'Aeronautique et des Ailes Lorraines handelt es sich um eine Maschine der Version "MD 311" mit verglastem Bug. Das Wort "Flamant" bedeutet übrigens "Flamingo".
Im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 wurde den zahlreichen Besuchern ein interessanter Überblick über die Entwicklung der Luftfahrt innerhalb der 100 Jahre seit der Flugwoche von Reims im Jahre 1909 gezeigt. Die dreißiger Jahre wurden hierbei mit dieser Maschine vom Typ Morane-Saulnier MS 317 der Amicale Jean-Baptiste Salis repräsentiert.
Im Rahmen des geschichtlichen Überblicks über die Entwicklung der Luftfahrt innerhalb der 100 Jahre seit der berühmten Flugwoche von Reims im Jahre 1909 war mit dieser Maschine vom Typ Max Holste Broussard im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 auch ein robustes französisches STOL-Mehrzweckflugzeug aus den fünfziger Jahren vertreten.
Zwar macht die Morane-Saulnier MS 317 während des Fluges einen ziemlich langsamen und behäbigen Eindruck, aber bei den Flugvorführungen in Reims 2009 wurden mit der Maschine auch mehrere Loopings geflogen !
Bei der Max Holste Broussard handelt es sich um einen Flugzeugtyp, der in einer besonderen Beziehung zur Stadt Reims steht : Der Flugzeughersteller Max Holste war in Reims beheimatet. Aus der Firma Max Holste wurde dann übrigens am Anfang der sechziger Jahre die Firma "Reims Aviation".
Die Warbirds des Zweiten Weltkriegs wurden im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 durch dieses französische Jagdflugzeug vom Typ Morane-Saulnier MS 406 repräsentiert.
Der geschichtliche Überblick über die Entwicklung der Luftfahrt innerhalb der 100 Jahre seit der berühmten Flugwoche von Reims 1909 beinhaltete auch die Solo-Displays von zwei historischen Jets. Einer davon war dieser in den fünziger- und sechziger Jahren in großen Stückzahlen hergestellte Strahltrainer vom Typ Fouga Magister.
Die in Reims gezeigte Morane-Saulnier MS 406 wird von der schweizerischen "Association Morane Charlie Fox" betrieben und ist - soweit bekannt - die weltweit einzige noch flugfähige Maschine dieses Typs.
Auf diesem Foto ist gut das ungewöhnliche und im Flugzeugbau nur selten verwendete "V-Leitwerk" der Fouga Magister zu sehen. Diese Leitwerksart wird auch "Schmetterlingsleitwerk" genannt.
Die zivile Verkehrsluftfahrt der dreißiger und vierziger Jahre wurde im interessanten geschichtlichen Überblick des Meeting du Centenaire 2009 Flugprogramms mit dieser Douglas C-47 Dakota symbolisiert.
Bei dem anderen historischen Jet im Flugprogramm des Meeting du Centenaire 2009 handelte es sich um diese De Havilland Vampire Mk 6.
Das sich eine Vielzahl von Solo-Displays mit historischen Maschinen, wie zum Beispiel der Douglas C-47 Dakota, immer wieder mit einer großen Zahl von Einzel- und Formationsflugvorführungen mit modernen Flugzeugen, wie zum Beispiel den Extra 300 der Royal Jordanian Falcons abwechselten, machte einen besonderen Reiz des Flugprogramms des Meeting du Centenaire 2009 in Reims aus.
Eine weitere De Havilland Vampire Mk 6 wurde im Static Display des Meeting du Centenaire 2009 ausgestellt. Überhaupt gab es in dem großen Static Display auf der Base Aérienne 112 bei Reims noch eine Vielzahl von sehr interessanten Flugzeugen zu sehen. Das in diesem hier nun endenen vierteiligen Bericht über diese sehr gelungene Veranstaltung ansonsten aber fast nichts vom Static Display gezeigt wird ist zwar schade, hat aber einen positiven Grund : Das ganztägige Flugprogramm war so gut, daß man natürlich nichts von den Flugvorführungen versäumen wollte !!! Die Zeit vor und nach dem Flugprogramm reichte dann leider für einen Rundgang durch das Static Display nicht mehr aus.
E N D E
 

 

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