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National Championship Air Races and Air Show 2009

Reno, Nevada

- von Gerhard Schmid -

In dem 2006 erschienenen Buch "FULL THROTTLE - Reno Air Races Today" hat Super Sport Class Pilot Kevin Eldredge den Fall der magischen "400 mph Mauer" in der Sport Class vorhergesagt. Jon Parker hat diese Prophezeiung in diesem Jahr wahr gemacht. Mit einer unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 407,061 mph (655 km/h) konnte er das Finale der Super Sport Class 2009 für sich entscheiden. Damit war er schneller als manch modifizierter Unlimited Racer.

Und falls Sie es auch 2009 nicht nach Reno geschafft haben - hier unser >>>Buchtipp

Die beiden schnellsten Flugzeuge der Sport Class. Unschwer zu erkennen ist, dass die Nemesis NXT als Rennflugzeug konzipiert ist. Das weitgehend aus Kohlefaser bestehende Flugzeug ist ein Kit, das jeder kaufen und bauen kann, der über das nötige Kleingeld verfügt.
Im Qualifying noch mit 303,138 mph unterwegs, trat Vince Walker mit seiner Lancair Legacy #2 "Modo Mio" beim letzten Rennen am Sonntag nicht mehr an.
Jon Sharp ist der Konstrukteur der Nemesis NXT. 2007 und 2008 war Jon Sieger der Super Sport Class, 2009 hat er mit 407,061 mph den von ihm im Vorjahr aufgestellten Race Record um 15 mph überboten.
John Parker ist der Vater der Thunder Mustangs. Seine "Blue Thunder II" #352 ist schnell, aber nicht schnell genug für das Spitzenfeld. Schuld sind meist technische Probleme. 2009 belegt er Platz 5.

Kevin Eldredge fliegt die zweite NXT im Teilnehmerfeld. Mit 387,839 mph war Kevin immerhin 20 mph langsamer als Jon. Seine #42 "Relentless" steht zum Verkauf. Er wird eine neue und schnellere NXT bauen.

Der Name "Rapid Travel" kann wörtlich genommen werden. Im Super Sport Gold belegte George Giboney mit seiner Thunder Mustang #75 Platz 4. Er überquerte die Ziellinie nur eine halbe Sekunde nach Mike Dacey mit der Questair Venture #71.
Nach einem Testflug am späten Nachmittag wird Kevin Eldredge von seiner Frau Karen und einem Mitglied seiner Crew empfangen.
Platz 7 im Super Sport Gold belegte Tom McReynolds mit seiner Lancair Legacy #69 nachdem er von der Sport Class ins Super Sport aufsteigen konnte. 344,618 war er im Finale schnell.
Die Air Racing Legende Darryl Greenamyer auf dem Weg zu seiner Maschine. Der ehemalige Lockheed Testpilot kann zurückblicken auf nicht weniger als sieben Siege in der Unlimited und vier Siege in der Sport Class.
Ernie Sutter flog mit seiner Lancair Legacy #66 schon 1998 im Qualifying, stieg jedoch erst 2005 ins Renngeschehen ein. Mit 295,841 mph beendet Ernie die Races 2009 als fünfter in der Gruppe Gold.
Am Finale nahm Darryl Greenamyer aufgrund technischer Probleme nicht teil. Beim Qualifying erreichte er 378,015 mph, was ihm im Finale des Super Sport Platz 5 eingebracht hätte.
1998 wurde die Sport Class eingeführt und seitdem ist Earl Hibler mit seiner Glasair II S TD #40 "Baby Doll" dabei. Das feste Hauptfahrwerk ist ein Handicap, 267,365 mph brachten Earl Platz 6 in der Gruppe Silver.
Mike Dacey mit seiner kleinen, gedrungenen Questair Venture #71 "Bad Intentions". Mit fast unglaublichen 382,872 platzierte sich Mike dicht hinter Kevin Eldredge auf dem dritten Rang.
Die Swearingen SX300 von Jim Vitale ist ein Exot in der Sport Class. Von 1984-89 wurden 80 Kits des Typs verkauft, vermutlich aber nicht mehr als 50 gebaut.
Eine weitere Lancair Legacy bringt Lynn Farnsworth seit einigen Jahren zu den Reno Races. Beim Qualifying im Super Sport noch auf Platz 5, nahm Lynn am Finale nicht teil.
Die zweite Questair Venture in der Sport Class fliegt mit starrem Hauptfahrwerk. Nur das Bugfahrwerk der #9 "Chick's Delight" von Anthony Crawford" ist einziehbar.
Jeff LaVelle fliegt mit seiner Glasair III #39 eine weite Linie um den vor ihm fliegenden Jim Vitale mit der Swearingen SX300 #30 zu überholen.
Das letzte Rennen der Sport Class Silver beendete Anthony mit 283,727 mph dicht vor Jim Vitale mit seiner Swearingen SX300 #30 "Sugarplum". Als Zweiter stieg er in die Gruppe Gold auf, wo er zuletzt Platz 6 erreichte.
Duell der Schlusslichter. Nelson Scott im Kunstflugzeug Sbach 342 des deutschen Konstrukteurs Philipp Steinbach wird verfolgt von Greg McNutt.
Jeff La Valle konnte mit seiner Glasair III #39 von der Gruppe Gold ins Super Sport Gold aufsteigen, belegte jedoch dort mit 344,453 mph nur den achten Platz.
Mit großem Abstand folgte Greg McNutt in seiner Lancair 320 #76 der Gruppe Silver. Mit 234,501 mph war Greg 60 mph langsamer als der Gruppensieger.
Sieger im Sport Class Gold wurde David Sterling mit seiner Lancair Legacy #8. Davir war 352,62 mph schnell und damit 9 mph oder 12 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Tom McReynolds.
"Breathless" #5, eine Lancair Legacy mit Lee Behel im Cockpit, erreichte mit 335,417 mph Platz 3. Auf die Zehntelsekunde gleich schnell gewann Lee im Vorjahr das Sport Class Gold.
Die Teilnehmer des Sport Class Silver haben sich auf dem Vorfeld versammelt.
...und noch einige "ohne Worte" Impressionen aus der Sport Class...
Hier geht's weiter zu >>>Teil 5
 

 

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