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Sanicole Airshow 2007

von Torsten Mörke und Jurgen Binnemans

Seit vielen Jahren veranstaltet der Aeorclub Sanicole nun schon seine Airshow in Hechtel, Belgien. Obwohl es sich hierbei um keine der großen militärischen Flugshows handelt, schafft es der Aeoroclub alljährlich ein hochkarätiges Programm mit internationaler Beteiligung auf die Beine zu stellen. Gut 25.000 Besucher pilgerten dieses Jahr zu dem alten Militärflugplatz in Hechtel.
Das Breitling Jet Team hatte erst wenige Tage vor der Airshow seine Teilnahme bestätigt. Somit gab es auch diesem Jahr ein Jet-Kunstflugteam in Hechtel zu sehen.
Das Wetter war auch in diesem Jahr gewohnt unbeständig. Sonnig Abschnitte wechselten mit Wolken und Regen im Minutentakt.
Eine Formation aus vier Belgischen F-16. Insgesammt hatte sich Belgien zum kauf von 79 F-16 entschieden.
Auch im Solo-Display gab es die Belgische F-16 zu sehen. Durch ihr 106 KN starkes Pratt & Whitney F100-PW-200 war Sie auch nicht zu überhören.
Erneut eine Belgische F-16, diesmal in Formation mit der letzten fliegenden Fouga Magister.
Die Magister wurde nun auch in Belgien außer Dienst gestellt, diese Vorführung dürfte daher einer der letzten sein.
Der größte Teilnehmer der diesjährigen Airshow war diese Boeing 737, die ein erstaunliches Display zeigte.
Wie bereits erwähnt... es regnete wieder mal in Belgien. Gelegentliche kurze Schauer endeten schließlich in einem Wolkenbruch während des Hind Displays.
Die Spanische F-18 war auch in diesem Jahr in Hechtel zu Gast und zeigte erneut ein sehr eindrucksvolles Programm, das die Fähigkeiten dieses Typs demonstrierte.
Manöver wie dieses kann auch eine F-18 nicht lange fliegen, da es sonst zu Aussetzern in der Kraftstoffversorgung kommt. Die Maschinen der Blue Angels wurden z.B. extra entsprechend modifiziert.
Spanien beschaffte insgesammt 60 F-18A und 12 F-18B, die als EF-18A bzw. TEF-18B bezeichnet werden.
Die Saab Gripen war als einziger Vertreter der vierten Generation das modernste Flugzeug vor Ort. Der Erstflug dieses Typs erfolgte im Dezember 1988.
Gezeigt wurde die Gripen von der Tschechischen Luftwaffe, die als einer der wenigen Exportkunden 14 Exemplare dieses modernen Fighters gekauft hat.
Die Gripen besticht vor allem durch ihre hohe Wendigkeit bei gleichzeitig geringen Gewicht, sowie durch Ihre Fähigkeit von Behelfspisten und bei extrem kalten Temperaturen starten zu können.
Die Vorstellung der Asas de Portugal besticht vor allem durch akkuraten Formationsflug mit sehr geringen Abstand zwischen den Maschinen.
Nachdem einer vier ursprünglichen T37C durch Materialermüdung im Dezember 1990 abgestürzt ist, rüstete das Team auf zwei Alpha Jet um.
Zwei Alpha Jets waren die einzigen Vertreter der Französischen Streitkräfte vor Ort. Ein Display der Mirage 2000 gab es dieses Jahr leider nicht zu sehen.
In Frankreich wird der Alpha Jet vor allem zur Ausbildung, sowie für die Kunstflugstaffel Patrouille de France genutzt.
Mit der L-159A verfügt Tschechien über einen modernen Trainer, der die Piloten optimal auf die große Gripen vorbereitet.
Die Tschechische Luftwaffe hat 72 L-159A bestellt, die ab April 2003 ausgeliefert wurden.

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