AirVenture
Der Treffpunkt fuer Fliegerfreunde English Report is coming sooncoming soon in english
Home von AirVenture mit SuchmaschineTerminübersicht Flugshows und mehr - weltweit !
Aktuelle News aus der Luftfahrt
Tipps zu Museen der ganzen Welt mit Berichten und Fotos
Report
Die legendären Flugzeugrennen in Amerika
Hier erfahren sie jede Woche interessantes aus der Luftfahrt
Nose-Art FotosKleinanzeigen Links zu anderen interessanten Luftfahrt-Webseiten
Ein Blick hinter die Kulissen von AirVentureDie Plattform für Fliegereibegeisterte

webmaster@airventure.de

Australian International Airshow 2003
( Air Venture-Mann vor Ort : Hartmut Seidel )

 

Caribou

Caribou

Die ausserordentlich robusten Transporter vom Typ De Havilland Canada DHC-4 Caribou sind die ältesten Flugzeuge im Bestand der Royal Australian Air Force. Sie wurden ab 1964 in Dienst gestellt. diese Maschine hier ist Baujahr 1969. Im Flugprogramm der Australian International Airshow 2003 zeigte die Caribou wieder ihre absolut hervorragenden "STOL" Kurzstart- und Landefähigkeiten!
Flaggen-Springer Das Flugprogramm der Australian International Airshow 2003 begann jeden Tag mit einem äußerst eindrucksvollen Flaggen-Fallschirmabsprung. Als Absetzmaschine für die Fallschirmspringer diente eine Gippsland Aeronautics GA-8 Airvan (zur Airvan siehe auch Teil 6 dieses Reports!).
Auster Bei der Australian International Airshow 2003 gab es auch mehrere interessante Beobachtungsflugzeuge zu sehen. Hier eine britische Auster AOP. 9, eine Konstruktion aus den fünfziger Jahren.
HS-748 Maschinen des Typs British Aerospace HS 748 dienen bei der Royal Australian Air Force als "fliegende Klassenzimmer" für die Ausbildung von Navigatoren und Elektronik-Offizieren.
Stinson Während des Zweiten Weltkriegs und später auch im Korea-Krieg befanden sich Flugzeuge des Typs Stinson L-5 Sentinel in weitverbreitetem Einsatz zur Artilleriebeobachtung, sowie als Verbindungs- und Sanitätsflugzeuge.
Orion Ebenfalls im Dienste der Royal Australian Air Force stehen die U-Boot-Jäger und Seefernaufklärer vom Typ Lockheed Orion.
Cessna O-1 Die Cessna L-19 ist besser bekannt unter der Bezeichnung Cessna O-1 Bird Dog. Die Bird Dog wurde als leichtes Verbindungsflugzeug entwickelt, aber richtig berühmt wurden die Bird Dogs bei den FAC-Einsätzen im Vietnamkrieg. Forward Air Controller ( = FAC ) flogen mit diesen Maschinen sehr gefährliche Aufklärungseinsätze in geringer Höhe.
Heavy Aircraft Auf dem Nordteil des Avalon Airport befand sich der Stellplatz für Großflugzeuge (heavy aircraft tarmac). Hier sind gut zu sehen die Lockheed Super Constellation, die Boeing 727 und der Beluga, sowie eine RAAF Lockheed Hercules der neuen Version "C-130 J" mit sichelförmigen Sechsblatt-Propellern.
Bird Dog Heutzutage werden ehemalige Militär-Bird Dogs auch für zivile Beobachtungsaufgaben verwendet. Diese Maschine zum Beispiel wird für Überwachungsflüge an Stromleitungen und Pipelines eingesetzt.
Hercules Bei dieser Lockheed C-130 der Royal New Zealand Air Force handelt es sich um eine ältere Version der Hercules, die sich durch ihre charakteristischen dicken Vierblattpropeller deutlich von den neuen Hercules C-130 J mit sichelförmigen Sechsblattpropellern unterscheidet.
Tri-Pacer Das viersitzige Sport- und Reiseflugzeug vom Typ Piper Tri-Pacer wurde in den fünfziger Jahren in großen Stückzahlen gebaut. Heute ist dieser Flugzeugtyp nur noch selten zu sehen.
CN-235 Das Transportflugzeug Airtech CN-235 ist eine Gemeinschaftsentwicklung der Spanischen Firma CASA und der Indonesischen Firma IPTN. Die Maschine hier gehört der Französischen Luftwaffe.
Lace Buccaneer Ein interessantes ziviles Amphibienflugzeug ist die Lake Buccaneer LA 4-200.
CA-25 Die von der Australischen Commonwealth Aircraft Corporation entwickelten und gebauten Maschinen vom Typ CA-25 Winjeel wurden von 1955 bis 1975 bei der Royal Australian Air Force als Anfängerschulflugzeuge und Verbindungsflugzeuge eingesetzt.
Fascination Ein überraschender Anblick in Australien war dieses Ultraleichtflugzeug mit Deutschem Kennzeichen. Es handelt sich um eine Maschine vom Typ "Fascination" der Wolfgang Dallach Flugzeugleichtbau GmbH in Heubach.
CT-4 Die in Neuseeland gebauten Aerospace Airtrainer CT-4 wurden ab 1973 als Nachfolger der Winjeel bei der RAAF eingeführt. Im Jahre 1993 wurden sie außer Dienst gestellt und an zivile Halter verkauft.
Ag-Cat Australien ist ein absolutes Traumziel für jeden Flugzeugfan, denn es bieten sich dort viele Gelegenheiten zu Mitflügen in sehr interessanten Maschinen. So konnte man wie in Teil 3 dieses Reports erwähnt schon während der Australian International Airshow direkt vom Avalon Airport aus zu Hubschrauberrundflügen starten. Außerdem fanden sich im Static Display einige Hinweise auf Mitflugmöglichkeiten, die einem bereits den Mund wässrig machen : So kann man zum Beispiel von der etwa 18 Kilometer südlich des Avalon Airport gelegenen Stadt Geelong aus zu Rundflügen mit diesem wunderschönen bulligen Doppeldecker vom Typ Grumman Ag-Cat starten ! Und auf dem Werbebanner vor der Maschine findet sich auch ein Hinweis auf Tiger Moth-Mitflugmöglichkeiten ! Man weiß also schon, was man bei seinem nächsten Besuch zu tun hat!
Trainer-Parade Im Rahmen einer Trainer-Parade flog die Winjeel zusammen mit zwei Airtrainern in Formation. An der Trainer-Parade waren auch eine T-28 Trojan, mehrere Harvards und eine CAC Wirraway beteiligt.
Strikemaster Einen ganz besonderen Leckerbissen bietet die Firma Australian Jet Adventures an : Mitflüge in diesem Düsenjäger vom Typ BAC Strikemaster ! Die Maschine gehörte früher der Royal New Zealand Air Force. ( www.austjetadv.com )

Australian International Airshow 2003 Fazit :

Mit ihren erstklassigen Flugvorführungen und dem hochinteressanten Static Display war die Australian International Airshow 2003 wieder ein absoluter Leckerbissen für den Flugzeugfan. Insgesamt 180.000 Besucher liessen sich diese hervorragende Airshow nicht entgehen. Besonders interessant war die Australian International Airshow 2003 natürlich auch ganz besonders wieder für den Europäischen Besucher, bekam man doch wieder Maschinen im Flugprogramm geboten, die man sonst nur selten oder in Europa sogar überhaupt nicht zu sehen bekommt, wie zum Beispiel den F-111 Jet und den DHC-4 Caribou STOL-Transporter!
Eine Reise nach Australien lohnt sich also alleine schon für den Besuch dieser Airshow! Wie in diesem Bericht zu sehen hat man in Australien außerdem auch noch eine Menge Mitflugmöglichkeiten in hochinteressanten Maschinen. Und da Australien mit seinen Naturschönheiten, seinen pulsierenden Städten und seiner sehr sympathischen Bevölkerung außerdem noch ein wunderschönes Urlaubsland ist, hat man als Flugzeugfan in Australien absolut ideale Bedingungen einen Airshowbesuch und einen erlebnisreichen Fliegerurlaub noch mit einem ruhigen Erholungsurlaub zu verbinden! Freuen wir uns also jetzt schon auf die nächste Australian International Airshow im Februar 2005 ( www.airshow.net.au )! Sobald der ganz genaue Termin feststeht wird er auch hier bei uns bekannt gegeben! Schauen Sie also regelmäßig bei uns herein!

Der genaue Termin steht nunmehr fest : Die Australian International Airshow 2005 auf dem Avalon Airport findet statt vom 15. bis zum 20. März 2005. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, sowie Freitag bis zum Mittag sind Fachbesuchertage ( Trade days ). Das allgemeine Publikum kann die Airshow am Freitag dann ab dem Nachmittag, sowie am Samstag und Sonntag ganztags besuchen ( Public days ).  

An dieser Stelle möchte ich auch noch einige Grußworte senden :

Viele Grüße an Ralf und Nicole aus Recklinghausen, die auf dem Hinflug nach Melbourne neben mir gesessen haben! Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Urlaub auf Tasmanien!

Many Greetings to Ross Nolan and Lewis Redei who I met on the train to Lara station on our way to the Airshow! It was a great pleasure for me to met You and I hope we meet again at the Australian International Airshow 2005!

 

 
[Home] [Termine] [News] [Tipps] [Airshows] [Reno Races] [History] [Nose-Art] [Kleinanzeigen][Links] [Impressum]