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47th National Championship Air Races and Air Show

Reno, September 2010

- von Gerhard Schmid, mit Bildern von Frank Zimmermann -

Curt Brown erreichte mit der L-29 "Viper" 543,568 mph. Das war 25 mph schneller als der zweitplazierte Mike Mangold, ebenfalls im Cockpit einer L-29. Die Asse der Asse haben sich abgesetzt und die erstan beiden Plätze auch im finalen Gold Race bestätigt. Auf dem dritten Platz flog Joe Gano über die Ziellinie, mit der L-39 "Pip Squeak" immer noch über 500 mph schnell. Mit Heather Penney, der Tochter des mehrfachen Unlimited Champion und Jet Class Piloten John Penney, war wieder eine Frau mit von der Partie. Zwar war es für Heather das "Rookie-Year" in Reno, in Jet Cockpits fühlt sie sich jedoch heimisch - Heather fliegt im Hauptberuf F-16 Jets bei der USAF.

Der Jet Class Kurs ist identisch mit dem der Unlimited Class. Hier wurden nie mehr als 500 mph erreicht und die Kurvenradien, Bank und G-Belastungen blieben im Rahmen. Die Jets geraten hier an Grenzen, denn für fast 550 mph sind einige Kurven einfach zu eng. Die oft sehr unruhige Luft der Wüste und der Jet Wash vorausfliegender Maschinen stellen für die Piloten zusätzliche Belastungen dar.

Und falls Sie es schon wieder nicht nach Reno geschafft haben - hier unser >>>Buchtipp

Thom Richard war 2009 Gewinner in der Formula One Class (Gold und Silver). Dieses Jahr flog er mit einer PZL TS-11 "Iskra", einem von 1963 bis 1987 in Polen gebauten Jet-Trainer. Mit 444,418 mph gewann er in der Gruppe Silver, stieg ins Gold auf und belegte dort mit seiner #3 "Pole Dancer" Rang 7.
Wenige Augenblicke nach dem Start des Rennes zieht das Pace Plane nach oben weg und verbleibt für die gesamte Renndauer über dem Kurs.
"Rookie" Heather Penney, Tochter des Unlimited-Dauerchampion John Penney, ließ es ohne Hektik angehen. In der L-29 #21 "Raju Grace" belegte sie mit 410,882 mph Platz 4 im Jet Class Silver.
Wer das große Glück hat, ein Rennen am Pylon #4 erleben zu dürfen, dem braust das dicht gedrängte Feld der sieben oder acht Jets mit Höchstgeschwindigkeit dicht über den Kopf.

Diese Nose-Art hat die Gemüter erregt. Ein Kunstwerk für die Einen, zu freizügig und unzüchtig für die Anderen.

Die L-39 #2 "Pip Squeak" wurde in diesem Jahr von Joe Gano geflogen. 506,067 mph im Jet Class Gold am Sonntag bedeuteten Platz 3 für den ehemaligen US Air Force Jagdflieger.
Ein weiterer "Rookie" flog mit Greg McNutt in der Jet Class. Im Qualifying noch deutlich inter 400 mph, konnte er sich im Cocopit seiner L-29 #76 mit 405,037 mph Platz 5 im Jet Class Silver sichern.
Rick Vandam, John Kokshoorn und Heather Penney passieren Pylon #8 im Westen des Kurses. Wenige Momente später fliegen sie vor den Tribünen vorbei.
Neben der Vampire und der Iskra war mit einer BAC Jet Provost ein weiterer Exot im Starterfeld. Schon optisch wirkt der Strahltrainer nicht sonderlich schnell. 393,689 mph bedeuteten dann für Steve Picatti mit der #4 auch die Rote Laterne.
Kurz nach dem Abheben zu einem abendlichen Trainingsflug zu Beginn der Rennwoche. Das Fahrwerk der L-29 #76 hat John Kokshoorn bereits eingefahren, die Landeklappen folgen Augenblicke später.
#11 "Screaming Eagle" mit John Kokshoorn am Steuer wird verfolgt von Heather Penney in der roten "Raju Grace". Steve Picatti mit der Provost #4 "Spud" fliegt weiter außen um Sicherheitsabstand zu wahren.
Die meisten Jet Class Flugzeuge sind Doppelsitzer. Im Rennen bleibt jedoch immer ein Platz frei - aus Sicherheitsgründen. Sitz doch mal jemand auf dem hinteren Sitz, ist's ein Einweisungs- oder ein Vergnügungsflug.
Mit einem hauchdünnem Vorsprung von 1 1/2 Sekunden und nur ca. 1 mph schneller als Steve Picatti in der Provost passierte Rick Vandam in der L-29 #55 "Spirit of Freedom" als vorletzter im Jet Class Silver den Home Pylon.
Der Jet Class Champion 2010, Curt Brown, saß in zwei Cockpits. Die farbenfroh lackierte L-39 #54 "Robin 1" flog er mit 427,237 mph auf den dritten Patz in der Gruppe Silver.
Platz 2 ging an Mike Mangold in seiner L-29 #12 "Euro Burner". 512,012 mph schnell, musste sich das Top Gun As lediglich dem ehemaligen Space Shuttle Piloten Cort Brown geschlagen geben.
Sal Rubino hatte seine L-39 #104 wieder mit nach Reno gebracht. Mit 443,633 mph qualifizierte er sich auf dem achten Platz. An Rennen nahm Sal jedoch nicht teil.
In der von L-29 und L-39 dominierten Jet Class war die DeHavilland Vampire ein echter Exot. 461,868 mph im Jet Class Gold brachten Pierre Wildman den sechsten Platz ein.
Cliff Magee ist Rechtsanwalt im Fachbereich Luftfahrt. Und in seiner Freizeit tobt er sich gern mit seiner L-39 #25 "Violated" aus. Nach Thom Richards in der Iskra belegt Cliff in diesem Jahr mit 443,117 mph Platz 2 im Jet Class Silver.
Das Pace Plane stelle in diesem Jahr Die Firma Lear mit einem LR-45 Businessjet. Im Cockpit saßen Rock Rowe und Dennis Simmons.
Pete Zaccagnino ist President der Flugschule High Performance Aircraft Training aus Florida. Eines der Schulflugzeuge, die L-39 #24, hat er mitgebracht. Er belegte mit 414,758 mph den letzten Platz in der Gruppe Gold.
Hier geht's weiter zu >>>Teil 6
 

 

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