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47th National Championship Air Races and Air Show

Reno, September 2010

- von Gerhard Schmid, mit Bildern von Frank Zimmermann -

Für Spannung ist gesorgt, bei den Rennen der T-6 Class. Mit dröhnenden 600 PS aus den P&W R-1340 Sternmotoren und laut schmetternden Propellern kreisen die alten North American AT-6 Militärtrainer gemütlich um den Pylonkurs. Da Modifikationen nur in sehr geringem Umfang erlaubt und die Maschinen damit ähnlich schnell sind, kann man in dieser Klasse häufig ganze Pulks beim Kampf um die Plätze beobachten.

Böiger Südwind mit bis zu 30 kt hat dafür gesorgt, dass das finale T-6 Gold Race gecancelt wurde. Es kann also nur spekuliert werden, wer wohl den Sieg nach Hause geflogen hätte. Dennis Buehn hätte jedenfalls gute Karten gehabt, er war beim Qualifying mit seiner "Midnight Miss III" als Zweiter hinter Nick Macy mit der schwarzen T-6 #6 "Six Cat" gelandet. Nachdem Nick Macy in den folgenden Rennen technische Probleme hatte, wäre Dennis ziemlich sicher aufgerückt.

Durch einen tragischen Unfall im März 2010 verlor die Air Racing Community den langjährige Racing Pilot und T-6 Champion 2004, Al Goss. Zu seinen Ehren wurde dennoch die traditionelle und schon legendäre Warlock-Party zelebriert. Hunderte Team Mitglieder und Fans feierten bei Live Musik und führten damit die von Al Goss begründete Pit-Party fort.

Und falls Sie es schon wieder nicht nach Reno geschafft haben - hier unser >>>Buchtipp

Dennis Buehn war mit seiner #43 "Midnight Miss III" in Führung. Es wäre sein zweiter Sieg in der T-6 Class geworden. Leider hat starker Wind das Finale am Sonntag verhindert. Platz 1 mit 241,247 mph im T-6 Gold Heat 2 war seine letzte Platzierung.
Mitten im Rennkurs liegt eine Helikopterbasis der US Streitkräfte. Die Jungs sind ziemlich schmerzfrei. Kleben sich eine rote Nummer drauf und stürzen sich ins Geschehen. Nein, diese Aktion hätte fast zum Rennabbruch geführt.
Im Qualifying war Nick Macy (#6, "Six Cat") mit einem komfortalen Vorsprung von 8 mph in Führung. Technische Probleme hinderten ihn daran, diese gute Zeit auch in Rennen zu behaupten.
Starke laminare Windströmungen aus südlichen bis westlichen Richtungen führen in der Hochebene der Wüste Nevada oft zu interesanten Wolkenformationen. Ein schöner Kontrast zum sonst überwiegend blauen Himmel.

Nach technischen Problemen im Vorjahr war bei John Zayac im "McDonald Racer" dieses Jahr alles okay. Gegen John Lohmar konnte er sich knapp behaupten und flog mit 234,927 mph im letzten Heat Race auf Platz 2.

Das sind die spannenden Szenen, die man bei T-6 Rennen häufig zu sehen bekommet. Durch die geringen Leistungsunterschiede können solche Kämpfe um die Plätze auf engem Raum über mehrere Runden andauern.
Airline Pilot Vic McMann im Cockpit der #66 "Gunslinger". Beim Qualifying positionierte er sich mit 227,805 mph hinter John Zayac auf Platz 4.
Lee Oman flog erstmals 1988 in der T-6 Class mit. Es folgte eine Pause bis 1996. 2010 gewann er in der #90 "Undecided" mit 228,139 mph das T-6 Silver Medal Race, qualifizierte sich damit für das T-6 Gold, welches jedoch gacancelt wurde.
"Radial Velocity", die Startnummer 88 mit John Lohmar im Cockpit, belegte dann im Gold Heat 2 Race mit 234,237 mph den dritten Platz hinter John Zayac.
Das gelbe Pace Plane "MYT-6" wurde in diesem Jahr von Jim Booth, einem erfahrenen Air Racing Piloten geflogen.
Unbeschreiblich, wenn der dicht geschlossene Pulk in der ersten Runde auf die Fotografen am Pylon 4 zugeflogen kommt.
Blick vom Pylon 2 Richtung Süden, zum Airshowgelände. Die beiden großen Hangars gehören Aviation Classics und sind die Heimat des Unlimited Racers "Rare Bear."
Scott Dockter mit der #57 "Deuce of Hearts" passiert Pylon 4, bevor er mit 216,817 mph als dritter das T-6 Bronze Race beendet. Wenig später fand sich Scot auf Platz 2 wieder, da der Sieger des Bronze, Rick Siegfried, in die Gruppe Silver aufstieg.
Der Gewinner des T-6 Bronze und letzter des T-6 Silver Medal Race: Rick Siegfried, seit 2000 Pilot in der T-6 Class, im Cockpit der #94 "Midnight Express".
Und nochmal Scott Dockter, gerade nachdem er Pylon 4 passiert hat. 2010 war Scotts dritte Teilnahme bei den Reno Air Races.
Und nochmal Lee Oman, diesmal im Cockpit der #69 "Eros". Diese T-6 ist etwas langsamer unterwegs. Mit 210,640 mph belegte Lee Platz 4 im T-6 Bronze Medal Race. In 2 Klassen zu fliegen macht einfach doppelt Spaß!
#5 "Big Red" von Joey "Gordo" Sanders aus Jasper, Wyoming, passiert Pylon 4. Ebenfalls in der Gruppe Gold, platzierte sich Gordo mit 223,894 mph auf Platz 4.
#50 "Abracadabra" wird von John Krawczyk geflogen. 226,514 mph brachten ihm den zweiten Platz im Silver Medal Race ein. Und damit letztlich den Ersten, denn der vor ihm platzierte Lee Oman stieg ja in das Gold Race auf.
Keith McMann belegte mit 216,973 mph Platz 5 im T-6 Silver Medal Race. Das fand schon am Vormittag statt, bevor der Wind zu stark wurde.
Seit 2005 ist Chris Rushing Teilnehmer der T-6 Races. Mit seiner #42 "Honest Entry" schaffte er es diesmal auf Platz 2 beim Silver Medal Race - hinter John Krawczyk.
Hier geht's weiter zu >>>Teil 5
 

 

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