AirVenture
Der Treffpunkt fuer Fliegerfreunde
Home von AirVenture mit SuchmaschineTerminübersicht Flugshows und mehr - weltweit !
Aktuelle News aus der Luftfahrt
Tipps zu Museen der ganzen Welt mit Berichten und Fotos
Berichte und Fotos von Flugshows
Die legendären Flugzeugrennen in Amerika
Hier erfahren sie jede Woche interessantes aus der Luftfahrt
Nose-Art FotosKleinanzeigen Links zu anderen interessanten Luftfahrt-Webseiten
Ein Blick hinter die Kulissen von AirVentureDie Plattform für Fliegereibegeisterte

E-Mail

Royal International Air Tattoo 2002

In Fairford waren für Sie Gerhard Schmid und Philip Preindl

IAT_logo.gif (6446 )

Üblicherweise sind Warbirds beim RIAT eher die Ausnahme, der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag in der Vergangenheit auf modernen und noch im Einsatz befindliche Militärflugzeugen. In diesem Jahr war alles anders. Wohl aufgrund der Kostensituation waren deutlich weniger Maschinen des ehemaligen Ostblockes anwesend. Oldtimer hingegen gibt es in England noch in großen Mengen. Außerdem konnten die Warbirds mit einem Jubiläum aufwarten - vor 60 Jahren begann die Stationierung der 8. US-Luftflotte, der "Mighty Eighth" in England. Zwei gute Gründe um das ausgedünnte Jet-Programm zu ergänzen und so kamen auch die Warbird-Fans unter den RIAT-Besuchern auf ihre Kosten...

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5

- Warbirds -

Heritage Flight Heritage Flights wie diese Formation einer F-15 zusammen mit einer P-51D Mustang und einer P-47D Thunderbolt symbolisieren den Fortschritt eines halben Jahrhunderts.
B-17 / P-47 B-17G Flying Fortress "Sally B" mit der P-47D "No Guts - No Glory", was so viel heißt wie "Kein Schneid - Kein Ruhm".
Heritage Flight Was hier leicht aussieht stellt an die Piloten höchste Anforderungen. Formationsflug mit derartigen Leistungsunterschieden setzt viel Training voraus.
B-17 mit Eskorte "Sally B" und ihre Beschützer sind übrigens auch jedes Jahr in Duxford bei der Airshow "The Flying Legends" zu sehen. Den Bericht dazu finden Sie unter >>>Report
P-47 / P-51 P-47D Thunderbolt (oben) und P-51D Mustang Zwei einzigartige und bei den Gegnern gefürchtete Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges in enger Formation.
B-17 Mit ausgefahrenem Fahrwerk und 10 Grad Klappen schwebt die Fliegende Festung zur Landung ein.
P-47 / P-51 Deutlich unterscheidet sich die filigrane Mustang mit ihrem 1.720 PS starken Packard Merlin Reihenmotor von der massigen Thunderbolt mit ihrem R-2800 Doppelsternmotor, der bis zu 2.800 PS Maximalleistung abgab.
Lancaster Noch größer als die ohnehin schon mächtige Boeing B-17 ist der schwere Britische Bomber Avro Lancaster B.1 der Battle of Britain Memorial Flight.
P-47 / P-51 Die P-47 trägt an den Tragflächen sowie am hinteren Rumpf die "Invasionsstreifen". Diese auffallende Kennzeichnung diente der leichteren Freund-Feind Unterscheidung bei der Invasion der Alliierten ab 1944.
Lancaster Eine solch wunderbare Aufnahme läßt fast vergessen daß die Lancaster-Bomber jahrelang Nacht für Nacht tausende Tonnen Bomben auf Deutschland warfen.
P-51 Die P-51D "Miss Helen" gehört Robert Lamplough und ist stationiert in North Weald, Essex.
Lancaster Die Lancaster im Vorbeiflug mit geöffnetem Bombenschacht. 6.350 kg Bomben wurden im Normalfall geladen, einzelne Maschinen wurden zur Aufnahme der 10 t schweren "Grand Slam" Bombe umgerüstet.
P-51 Nach der Landung - "Miss Helen" rollt mit ausgefahrenen Landeklappen aus.
Lancaster / Hurricane / Spitfire Eher selten dürfte diese Konstellation im Krieg gewesen sein. Die Britischen Bomber flogen nachts, die Jäger am Tage. Hier eine Hwker Hurricane (unten) und eine Supermarine Spitfire.
P-47 8.800 kg Abfluggewicht und dennoch erreicht die massige "No Guts - No Glory" eine Höchstgeschwindigkeit von 690 km/h.
Lancaster Im Static Display von den Massen umringt - schließlich existiert neben dieser Lancaster nur noch eine weitere Flugfähige Maschine in Kanada. Im Cockpit hier ein ehemaliger Lancaster-Pilot.
B-17, P-51 und P-47 Die Boeing B-17G Flying Fortress zusammen mit den Begleitjägern von einst.
Blenheim Weltweit die einzige flugfähige Maschine ihres Typs ist diese Bristol Blenheim. Mk.IV. Von 1939 bis 1944 war dieser Typ als mittelschwerer Bomber im Einsatz.

Fazit: Regelmäßige RIAT-Besucher haben schon bessere Zeiten erlebt. Die Pausen zwischen den Flying Displays waren zum Teil unangenehm lange, Ostblock-Maschinen gab es nur in kleiner Anzahl zu sehen und im Flying Display war auch nur Altbekanntes geboten. Als Ausnahme darf das Angebot der Kunstflug-Teams genannt werden - so viele erstklassige Formationen gibt es wohl nur beim RIAT zu sehen. Nach wie vor ist das RIAT die größte Militär-Airshow Europas und für den Airshow-Fan sicher ein absolutes Highlight. Bleibt zu hoffen daß es im nächsten Jahr wieder MiGs und Suchois und Tupolews zu sehen gibt ohne daß das Publikum auf die beliebten Warbirds verzichten muß.

[Home] [Termine] [News] [Tipps] [Airshows] [Reno Races] [History] [Nose-Art] [Kleinanzeigen][Links] [Impressum]