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Oldtimertreffen auf der Hahnweide

- von Damian Güttner und Stefan Schmoll -

Nachdem einige Warbirdenthusiasten beim letzten Treffen auf der Hahnweide trotz Skyraider, T-28 und diversen Yaks nicht zufrieden gewesen sind, so konnte in diesem Jahr sicher JEDER zufrieden gestellt werden. Obgleich es leider im Vorfeld einige Ausfälle (Bruchlandung der Me 109 aus Albstadt und Motorschaden der Morane D 3801 aus der Schweiz) gegeben hat, war die Bandbreite der Maschinen groß wie nie zuvor.
Corsair

Corsair

Corsair

Das besondere Extra für das Publikum bei trägergestützten Flugzeugen: Vor der Show werden die Flügel in Position geklappt.

Durch die besondere Flügelform (Gullwing = Möwenflügel) konnte das Fahrwerk trotz des riesigen Propellers der Vought Corsair kurz und stabil gebaut werden. Schließlich war es bei Start und Landung auf Flugzeugträgern extremen Kräften ausgesetzt.

Der Flugzeugtyp flog in Lateinamerika bis zum Ende der Sechziger Jahre bei einigen Luftwaffen aktiv als Kampfflugzeug.

Spitfire

Spitfire

Spitfire

Christophe Jaquards Spitfire XIX ist einer der neuen Stars am europäischen Airshowhimmel. Die Maschine wurde in den USA restauriert und dort mit einem Griffon Motor aus einer Avro Shackleton (ein Nachfolger des Lancaster Bombers) ausgerüstet.

Für Puristen unter Warbirdfans natürlich eine Katastrophe, aber man muss sagen, dass der Vogel noch besser fliegt als mit dem Originalpropeller. Außerdem gab es später noch eine Marineversion (Seafire FR.47), welche tatsächlich mit einem gegenläufigen Propeller ausgerüstet worden ist.

Corsair Hier sieht man gut, weshalb die Corsair die besondere Flügelform hat. Grund ist der mächtige Propeller. Die Maschine ist in Dijon stationiert und gehört Christophe Jacquard.
Connie Die mächtige Lockheed Constellation aus der Schweiz konnte auf der Graspiste natürlich nicht landen. Sie führte vom benachbarten Stuttgarter Flughafen Rundflüge durch. Der elegante Airliner dürfte der mit Abstand größte Teilnehmer der langjährigen Hahnweide Tradition sein.
Ju 52 Am späten Nachmittag zeigte die Junkers Ju 52 der Lufthansa, dass sie nicht nur mit Passagieren gemütliche Rundflüge machen kann. Ein Looping war natürlich nicht dabei, aber die engen Kurvenflüge hat man der alten Dame gar nicht mehr zugetraut.
Ju 52 Einer der Schweizer Ju´s stand am ganzen Wochenende für Rundflüge zur Verfügung. Es ist kaum zu glauben, aber die dortige Flugwaffe hatte bis in die Achtziger Jahre drei der Transporter im aktiven Dienst.
Bf 109 Hier ist der Grund zu sehen, weshalb die Bf 109 der Messerschmitt Stiftung nicht häufig zu sehen ist. Der wertvolle Motor ist in den letzten Jahren häufig nicht rund gelaufen und die Ersatzteilbeschaffung ist ungleich schwerer als bei amerikanischen und britischen Motoren.
Mitchell In der Schweiz hat sich in den letzten Jahren eine große Oldtimerszene gebildet. Eines der Prunkstücke ist die neu aus Frankreich importierte North American B-25 Mitchell.
Bf 109 Walter Eichhorn fliegt nicht nur seine North American Harvard gekonnt vor, auch die Bf 109 D-FMBB zeigt er gekonnt. Start und vor allen Dingen Landung sind durch das schmalspurige Fahrwerk eine schwierige Angelegenheit.
Michell In den letzten Jahren sind ja schon viele einmotorige Warbirds auf dem Grasplatz in Kirchheim-Teck gelandet. Mit dem zweimotorigen Bomber kam jetzt erstmals eine neue Größenklasse dazu. Vielleicht kommt es in der Zukunft ja einmal zu einem gemeinsamen Auftritt mit der B-25 aus Eindhoven.
Bf 109 Zehntausende Flugzeugfans haben sich einen Verbandsflug von ZWEI Bf 109 erhofft. Vielleicht wird er ja in 2007 nachgeholt, denn die Albstädter Maschine ist bereits im Wiederaufbau. (>>>News) . Aber natürlich macht auch eine Solovorführung des berühmten Jägers unglaublich viel Freude.
Mitchell Das Besondere bei vielen amerikanischen Flugzeugen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges ist die phantasievolle `Noseart´. Hier macht die Schweizer Mitchell HB-RDE keine Ausnahme.
Yak-11 Die verschiedenen Yak Typen mausern sich zu den beliebtesten Warbirds in Kontinentaleuropa. Leider schaffte es in diesem Jahr keine der eleganten Yak-3 (mit Reihenmotor) auf die Hahnweide; aber auch die Trainerversion Yak-11 ist ein potenter Warbird. Hier die in Frankreich zugelassene F-AZFJ.
Harvard Die blau-gelbe Harvard `Out of Africa´ N7646S ist in Aachen Merzbrück stationiert. Der Name ist passend gewählt, denn die Maschine flog bis vor einigen Jahren bei der südafrikanischen Luftwaffe noch als Trainer.
Yak-11 Manfred Rusche aus Hannover ist mit seiner D-FYAK ein Stammgast auf der Hahnweide. Bei seiner Firma in Hannover Hodenhagen sind übrigens zwei weitere Yak-11 im Aufbau. www.classicaviation.de
Harvard Peter Gutmanns `Miss Goosebay´ fällt durch ihren Dreiblattpropeller etwas aus dem üblichen Rahmen der zahlreich anwesenden Harvard Trainer.
Yak-3 Die von Marc Mathis geflogene Yak 3 ist ein Neubau. Das mit einem mächtigen P&W Motor ausgerüstete Flugzeug zeigt zwar nicht die `klassische´ Yak-3 Silhouette; die Motorisierung mit einem ASH-82 Sternmotor gab es 1945 allerdings wirklich.
Trojan Die North American T-28 Trojan war das Nachfolgemuster der weltweit erfolgreichen T-6 Harvard. Mit wesentlich stärkerem Motor und einem modernen Bugfahrwerk macht sie eine beeindruckende Figur auf jeder Airshow. Die im elsässichen Haguenau stationierte Maschine hatte bereits 2003 ihr Debüt auf der Hahnweide.
Dewoitine Hier ein weiterer Vertreter aus dem reichen Schweizer Oldtimerfundus. Von der D26 wurden nur 11 Maschinen für die schweizer Flugwaffe gebaut und von 1931 bis 1948 eingesetzt.
An-2 Gleich Fünf der berühmten Antonow 2 Doppeldecker waren beim Oldtimertreffen zu sehen. Neben den bekannten Rundflugeinsätzen wurde eine Maschine sogar als Segelflugschlepper genutzt.
Dewoitine Nach der Ausmusterung wurden viele Maschinen an Fliegerclubs abgegeben und zum Segelflugzeugschlepp eingesetzt. Dieser langjährigen Zweitverwendung ist es zu verdanken, dass bis heute fast die Hälfte der Maschinen überlebt haben.
Pilatus Die mit der Pilatus P3 eingeführten Silhouette steht bis heute für die weltweit verbreiteten Pilatus Trainingsmaschinen. Trotz der brasilianischen Farbgebung und der französischen Kennung ist die Maschine in Paderborn stationiert.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 2

 

 

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