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Oldtimertreffen auf der Hahnweide

- von Damian Güttner und Stefan Schmoll -

Typen wie Dornier 27, Piper Hochdecker und die bekannten Doppeldecker aus dem Hause Bücker gehören auf jeder guten Flugveranstaltung zum Standardprogramm. Schließlich fliegen in Deutschland noch Dutzende dieser Typen herum. Auf der Hahnweide versammeln sich aber natürlich auch seltenere Vögel aus den vergangenen Jahrzehnten. Und auch in diesem Jahr waren aus ganz Europa recht seltene Maschinen am Start. Glücklicherweise haben in diesem Jahr mehrere Oldtimer und Nachbauten ihre neue Heimat in unserem Lande gefunden.
Beech 17 Die Beech 17 wurde 1932 als Transportflugzeug für private Zwecke konstruiert. Nachdem sich gezeigt hat, dass der elegante Doppeldecker bessere Flugeigenschaften als die damaligen einsitzigen Jagdflugzeuge der USA hatte, interessierte sich natürlich auch das US Militär für den Typ und orderte 650 Maschinen.
Cessna 195 Nicht nur Walter Beech hat großartige Flugzeuge konstruiert. Auch aus dem Hause Cessna kamen elegante Reiseflugzeuge wie diese Cessna 195 von Bruno Peschina.
Beech 17 Nicht nur äußerlich ist die Beech 17 von Andreas Bucher ein beeindruckendes Flugzeug. Auch das Innenleben zeigt deutlich, dass man in den 30´er Jahren auch in der Luft schon sehr bequem reisen konnte.
Waco YKS6 Die Waco YKS-6 von Marwig Herzog bereichert seit einigen Jahren viele Luftfahrtveranstaltungen in der ganzen Republik. Der Doppeldecker wurde ursprünglich als Ambulanzflugzeug eingesetzt.
Bleriot Ein alter Bekannter auf der Hahnweide ist Michael Carlson aus Schweden mit seiner Bleriot XI. Die Flugzeuge der Frühzeit benötigten dank fehlender Bremsen und Motorregulierungsmöglichkeiten eine effektive Bodenmannschaft.
M 17 Seit 2004 gehört dieser Nachbau der M 17 zur Messerschmitt-Stiftung in Manching. Die Sicht aus dem hinteren Cocpit ist zweifelsohne nicht die Beste.
tn_HW05_Bleriot_Flug_jpg.jpg (2205 bytes) Die Maschine wurde während des ersten Weltkrieges bei Thulin in Schweden in Lizenz gebaut und ist heute eines der ältesten noch fliegenden Luftfahrzeuge. Michael Carlson hat im Sommer 2005 eine weitere Bleriot in die Luft gebracht.
M 17 Mit der D-ERTA bereichert Willy Messerschmitts erste Motorflugzeugkonstruktion die Stiftung. Das Flugzeug war ein Meilenstein im Leichtflugzeugbau der 20´er Jahre. Eine Original M 17 ist im Deutschen Museum München ausgestellt.
Udet Flamingo Der Oldtimersegelflugverein München hat Ende 2004 seinen originalgetreuen Nachbau der Udet U 12 Flamingo fertig gestellt. Mit der U 12 und der M 17 haben wir in Deutschland nunmehr zwei seltene Nachbauten von berühmten Leichtflugzeugkonstruktionen am Himmel.
Motorkrähe Heutzutage bestimmen allerlei Kunststoffe den Bau von Motorseglern. Zu Beginn der Fünfziger wurde die Raab Motorkrähe noch aus Holz und Leinwand gefertigt. Durch die Propelleranordnung hat der Motorsegler eine recht eigentümliche Silhouette.
Jodel D120 Auch der Besucherparkplatz bietet so manchen Schatz wie diese Jodel D120.
Jodel U2V Aus der Schweiz reiste diese Jodel U2V zur Hahnweide an.
Fokker Dr.I Der Fokker Dreidecker des www.fliegendes-museum.de ist einer der Stars auf der Hahnweide gewesen. Selbstverständlich hat der Nachbau die Lackierung des `Roten Baron´. Von Fokkers berühmter Konstruktion ist kein Original mehr erhalten. Weltweit fliegen allerdings einige Dutzend Nachbauten.
Cessna L19 Die Cessna L 19 Birddog wurde 1949 als Verbindungsflugzeug bei der US-Army eingeführt und ersetzte die veralteten Piper und Stinson. Noch im Vietnamkrieg leistete der Hochdecker wertvolle Dienste. Die LN-WNO kommt aus Norwegen und hatte sicherlich die weiteste Anreise nach Stuttgart.
Fokker Dr.I Der Heimweg nach Großenhain wird natürlich nicht in der Luft zurückgelegt. Schließlich sind die Flugstunden des Dreideckers teuer und er ist leicht zu zerlegen.
Broussard Deutschland hatte die berühmte Dornier Do 27, die französischen Streitkräfte setzten die Max Holste Broussard als Verbindungsflugzeug ein. Mit der F-GJJM von Heinz Hildebrand ist jetzt auch in Deutschland einer dieser in Frankreich sehr bekannten Militärmaschinen zu sehen.
Ercoupe 1937 erdachte sich der Konstrukteur Fred Weick ein besonders sicheres Leichtflugzeug. Der Clou der Ercoupe 415 war ein gekoppeltes Seiten- und Querruder, welches das gefährliche Trudeln beinahe unmöglich macht. Die Produktion wurde bereits 1941 nach 112 Flugzeugen gestoppt, denn es stand aus Kriegsgründen kein Aluminium mehr für Sportflugzuge mehr zur Verfügung. Nach dem Krieg wurde die Produktion wieder aufgenommen und bis 1969 wurden bei Erco und verschiedenen Lizenznehmern 5604 Maschinen gebaut.
Puetzer Elster Alfons Pützer aus Bonn konstruierte 1957 aus dem Segelflugzeug Raab Doppelraab diesen Hochdecker. Bis 1967 wurden 46 Pützer Elster gebaut, wovon allein 24 an die Sportfliegergruppen der Bundeswehr geliefert worden sind.
C-3605 Die Silhouette der EKW C-3605 war in Deutschland seit der Bruchlandung der D-FOXY (die Maschine steht jetzt im Technik Museum Speyer) für einige Jahre verschwunden. Leonhard Niemeier hat seine C-494 Ende 2004 aus der Schweiz importiert und die Maschine fliegt jetzt von Mühldorf als D-FOOT.
Saab Safir Die SAAB S 91 Safir ist eine schwedische Konstruktion, welche bei einigen europäischen Luftwaffen als Trainer eingesetzt worden ist. Die Lufthansa erwarb die 1949 gebaute D-EBED 1954 und setzte sie bis 1967 als Trainer ein. Vor einigen Jahren erwarb die Lufthansa die Maschine erneut und restaurierte sie in ihrer Bremer Werft.
Pilatus P 2 Das erste Erfolgsmodell der schweizer Firma Pilatus ist der Militärtrainer Pilatus P2 gewesen. Dieser Flugzeugtyp hat in einigen Spielfilmen - u.a. Indiana Jones III - die Rolle von deutschen Jagdflugzeugen übernommen.
Piper Pa-23 Anders als die bekannten Hochdecker ist die Piper Pa 23 Apache in Deutschland leider nicht sehr verbreitet. Seit 1952 wurde der Viersitzer gebaut und wurde mit 2047 Exemplaren zu einem der erfolgreichsten 2-mots der privaten Luftfahrt in den USA. Noch erfolgreicher war freilich der aus der Apache abgeleitete Sechssitzer Piper Atztec mit 4930 ausgelieferten Maschinen.
Sokol Die Mraz Sokol M1C ist eine tschechische Konstruktion aus den 40´er Jahren. Gleich drei dieser eleganten Sportflugzeuge bereicherten das diesjährige Oldtimertreffen.
Husky Zwischen all den Piper Pa 18 fällt sie kaum auf, die Aviat A1 Husky. Außer dem Aussehen hat die Husky mit der Supercub allerdings nichts Gemeinsames. Es handelt sich um einen kompletten Neuentwurf aus den 80`er Jahren von der Firma Christen Industries (die Firma hatte seinerzeit auch die Rechte der Pitts Special). Die Husky ist eines der am häufigsten verkauften Sportflugzeuge in den USA und ist leicht auf Kufen und Schwimmer umrüstbar.
Meta Sokol Die MetaSokol wurde im Gegensatz zur ursprünglichen Sokol aus Metall gebaut. Die ersten Maschinen wurden 1954 als Dreisitzer gefertigt. Der größte Teil der etwa 200 bis 1961 entstandenen Maschinen hatte jedoch 4 Sitze. Das augenfälligste Merkmal der MetaSokol ist sicherlich die ungewöhnliche Anordnung des Fahrwerks.
S-58 Die Sikorsky 58 der MERAVO Luftreederei ist ein alter Bekannter auf der Hahnweide - neu ist allerdings die Bundeswehrtarnung. Der Hubschrauber spielt eine Rolle in dem kommenden Fernsehfilm über die Hamburger Sturmflut.

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