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Flying Legends 2004, Duxford

- ein Bericht von Thomas Fedor und Gerhard Schmid -

Flying Legends
Strahl und Propellerflugzeuge zusammen in einem Veranstaltungsprogramm - so ist es auf vielen Airshows.
Trotz der imposanten Soundkulisse der Hubraumstarken Motoren sind die Props einfach bedeutend leiser als ein Tornado im schnellen Vorbeiflug.
Und nach einer 20 minütigen Vorführung des Harrier können nur noch wenige eine Mustang von einer Cessna am Fluggeräusch unterscheiden. Nicht so bei den Flying Legends, Düsenjäger sind während der Vorführungen strikt verboten.
So kommen die Freunde von reinen Auspuffgeräuschen voll auf ihre Kosten.

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Miss Helen

Achtung Mustangs

Eine Mustang aus dieser Distanz zu sehen ist gewiß kein alltägliches Erlebnis. Bei "The Flying Legends" in Duxford gelingt es dem Veranstalter jedes Jahr auf's neue, die Besucher in Staunen zu versetzen. Im tiefen Überflug hier die wunderschöne P-51D "Miss Helen". Sie hat eine recht bewegte Vergangenheit, flog Einsätze im zweiten Weltkrieg, diente dann in der schwedischen Luftwaffe, später in Israel. 1976 wurde sie von Robert Lamplough aus Israel nach England geholt und restauriert. 1987 spielte sie als "Miss L" in dem bekannten Film "Memphis Belle".

Das untere Bild zeigt "Miss Helen" zusammen mit "Big Beautiful Doll" und "Ferocious Frankie" im Formations-Überflug.

P-47

P-47

Typisch für Sternmotoren ist der blaugraue Rauch beim Anlassen. Motorenöl sammelt sich während der Ruhephase in den unteren Zylindern und verbrennt bei den ersten Zündungen.

Unglaublich aber wahr - diese P-47 wurde 1953 für einen Dollar verkauft - an die peruanische Luftwaffe. Dort war sie bis 1967 im Einsatz bevor sie eine amerikanischer Privatmann erwarb. Nach mehreren Besitzerwechseln landete der inzwischen sehr selten gewordene Jäger 1984 bei der Fighter Collection. Ein Jahr später begann bei Fighter Rebuilders in Chino die Restauration. Nur ein Jahr später war die Maschine flugfähig zurück in England.

B-17

B-17

Wer den Film "Memphis Belle" gesehen hat, der erinnert sich auch an das gleichnamige Flugzeug, das trotz erhablicher Beschädigungen die Besatzung zurück zum Duxford Airfield brachte, wo im zweiten Weltkrieg Flugzeuge der 8. U.S. Luftflotte stationiert waren.

In Europa existieren noch zwei flugfähige Boeing B-17 "Flying Fortress" - die "Memphis Belle" und die "Sally B". Die Unterhaltskosten für diese Flugzeuge haben sich in den vergangenen Jahren in astronomische Höhen geschraubt, weshalb die Halter dieser seltenen Flugzeuge dringend auf Spenden angewiesen sind.

B-17

Memphis Belle

Zwei interessante Detailaufnahmen der viermotorigen Bomber Boeing B-17 "Flying Fortress". Bei der "Pink Lady" handelt es sich um ein Modell der F-Serie, einfach zu erkennen am fehlenden Drehgeschütz am Bug unter der Verglasung für den Navigator.

Die schwache Bewaffnung nach vorne wurde von den deutschen Jagdfliegern schnell entdeckt. Viele B-17 wurden durch Frontalangriffe abgeschossen. Die folgende G-Serie war deshalb mit einem drehbaren "Kinnturm" versehen.

B-25

B-25

Spätestens seit dem Kinofilm "Pearl Harbor" ist die North American B-25 "Mitchell" auch dem Laien ein Begriff. Lieutenant Colonel Jimmy Doolittle führte am 18. April 1942 den Überraschungsangriff auf Japan an.

Dabei gelang es Doolittle, der schon vor dem Krieg ein bekannter Rekordpilot war, und seiner Truppe freiwilliger Piloten, sechzehn dieser mittelschweren Bomber vom Deck des Flugzeugträgers USS Hornet zu starten.

Dragon Rapide Eine de Havilland DH 84 Dragon und sechs DH 89A Dragon Rapide waren dieses Jahr in Duxford. Auch für Rundflüge standen diese bis zu 70 Jahre alten Flugzeuge bereit.
Polikarpov "Chato" - die Flachnase wurde die I-15bis im spanischen Bürgerkrieg genannt, wo der äußerst wendige Doppeldecker von Polikarpov gegen die weit überlegene Legion Condor mit ihren Me 109 antrat. Sie sehen auf diesem Bild das einzige noch existierende flugfähige Exemplar.
P-40 Es gibt wohl kaum noch ein anderes Flugzeug, das sich besser für Nose-Arts mit Haifischmaul und Tigerkopf anbietet als die Curtiss P-40.
Dakota Die Douglas DC-3 dürfte wohl eines der bekanntesten Flugzeuge überhaupt sein. Als zuverlässiges Arbeitstier diente sie überall auf der Welt als Passagierflugzeug, Transporter und sogar als Kampfflugzeug. Auch heute fliegen noch viele dieser Maschinen.
P-40 Die beiden Hauptdarsteller im Film "Pearl Harbor" bekämpften mit diesen Maschinen die japanische Übermacht an Kampfflugzeugen.
Balbo

Balbo

Der Formationsflug aller teilnehmenden Flugzeuge aus dem zweiten Weltkrieg bildet den Höhepunkt der Veranstaltung. Nachdem drei Stunden lang alle Flugzeugtypen solo oder in kleinen Formationen vorgeführt wurden, ist der "Balbo" das große Finale.

"Balbo" war übrigens der Name des italienischen Generals, der sich diese großen Formationsüberflüge für militärische Paraden ausgedacht hat.

Spitfire Auch sie hat schon viel von der Welt gesehen - diese Spitfire Mk. XIVE diente vor vielen Jahren bei der Indischen Luftwaffe.
P-51 "Miss Helen" rollt nach der Flugvorführung zurück zum Static Display.
Spitfirepilot Im Cockpit der Spitfire LFIXC des Royal Netherlands Air Force Historic Flight.
...Weiter geht es mit Teil 5.
 

 

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