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"Free to Fly Forever"

The 40th Annual National Championship Air Races and Air Show, September 11-14, 2003

Program 2003

Einleitung / Teil1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5 / Teil 6

Unlimited Class

Sea Fury

Sea Fury

Howard Pardue's Hawker Sea Fury "Fury" wurde in diesem Jahr von Ezell Nelson geflogen.

Trotz zweier Pylon-Cuts im Finale wurde Ezell dritter in der Unlimited Silver Class.

Sea Fury

Sea Fury

Ohne seine schnelle Mustang "Risky Buiness" erschien Bill Rheinschild dieses Jahr in Reno. Sein zweites Flugzeug, die Hawker Sea Fury "Bad Attitude" wurde im Finale von einem technischen Defekt aus dem Rennen geholt.
Bearcat

Bearcat

Den zweiten Platz im Unlimited Silver Race belegte Howard Pardue selbst. Der texanische Ölproduzent flog seine seltene Grumman F8F-1Bearcat selbst. In den letzten zwei Jahren war diese schöne Maschine nicht in Reno zu sehen, da sie nach einem Rollunfall bei einer US-Airshow, bei dem sie mit einer F4U Corsair kollidiert war, repariert werden mußte.
Mustang

Mustang

Mustang

Wenn Jimmy Leeward seine Mustang "Cloud Dancer" um den Rennkurs jagt, dann ist das ein besonderer Augenschmaus.

Niemand fliegt so tief und so eng um die Pylons wie Jimmy das tut. Dazu gehört jede Menge Routine und Feingefühl. Und die konnte Jimmy über viele Jahre in Reno sammeln...

In der Bronze Klasse belegte Jimmy Leeward hinter Ron Buccarelli den zweiten Platz.

Super Sea Fury Nachdem Tom Dwelle mit seine Super Sea Fury "Critical Mass" im vergangenen Jahr großes Pech hatte als ihm beim Rollen das Fahrwerk einklappte, war er 2003 wieder zurück - und wie!!! Er erreichte den dritten Platz im Unlimited Gold.
Jak-11 Den vierten Platz erreichte "Czech Mate", das kleinste Flugzeug im Unlimited Gold. Ein mächtiger R-2800 aus einer Corsair und ein riesiger Skyraider-Propeller machen die kleine Jak-11 fast 450 mph (720 km/h) schnell.
Mustang "Dago Red" hat die vier letzten Rennen der Unlimited Class für sich entschieden. In diesem Jahr wurde Terry Bland's schnelle Mustang wieder von Skip Holm geflogen. Und wieder gewann sie, doch mit "Rare Bear" gibt es wieder einen ernsthaften Konkurrenten.
Sea Fury Den bekannten Brüdern Brian und Dennis Sanders gelnag es nicht, technische Probleme bei ihrer mächtigen Sea Fury "Dreadnought" zu beseitigen. Sie mußten passen. Unter der langen Cowling arbeitet ein R-4360 Vierfach-Sternmotor mit 28 Zylindern.
Mustang Zu den "Stock" - also den serienbelassenen Maschinen zählt auch  die Mustang "Flying Dutchman", die von Dan Martin auf den dritten Platz im Bronze Race gesteuert wurde.
Sea Fury

Sea Fury

Der selbe gewaltige Motor, der größte Kolbenmotor, der je für ein Flugzeug gebaut wurde, arbeitet auch in "Furias". Das Starten des Triebwerks ist sehenswert, das in den unteren Zylindern angesammelte Öl verbrennt bei den ersten Zündungen und hüllt die Maschine in dichten, blauen Rauch. "Furias", in der klassischen Racing-Bemalung, wurde in diesem Jahr von Gary Hubler auf den fünften Platz im Unlimited Gold geflogen.
Mustang

Mustang

Ike "Red" Enns fliegt normalerweise Wasserflugzeuge, denn er vermietet Fischerhütten an Touristen - und die werden mit Wasserflugzeugen zu den einsamen Hütten geflogen.

Bei den diesjährigen Reno Races flog der sympathische Ike, der auch gerne ein paar Deutsche Worte zum Besten gibt, seine Mustang "Miracle Maker" auf den vierten Platz im Silver Race..

Mustang

Mustang

Mustang

Eine der schönsten serienmäßigen Mustangs im Starterfeld dürfte die von Robert Patterson gesteuerte TF-51D "Lady Jo" sein.

Das "T" steht für Trainer. Es gibt nur noch ganz wenige dieser Maschinen, die eine doppelte Steuerung und Instrumentierung besitzen. Rob Patterson belegte den fünften Platz in der Unlimited Bronze Klasse.

Mustang

Mustang

Mustang

Gleich nach Ike Enns kam Stu Eberhardt mit seiner Mustang "Merlin's Magic" ins Ziel und erreichte damit Platz fünf.

In der Silver Class fliegen Flugzeuge, die leicht modifiziert und damit schneller als die "Stocks", jedoch nicht so schnell wie die extrem modifizierten Teilnehmer der Gold Class sind.

Mustang

Mustang

Mustang

"Precious Metal" ist eine der am stärksten modifizierten Maschinen bei den Reno Air Races. Die Zelle einer P-51D Mustang ist als Basis zu erkennen. Als Antrieb dient jedoch ein Rolls Royce "Griffon", der mit ca. 37 Litern Hubraum etwa 10 Liter mehr hat als der berümte "Merlin", der in der Mustang ebenso Verwendung fand wie in den englischen Hurricane, Spitfire und einigen weiteren Flugzeugen. Der gegenläufige Doppelpropeller entstammt einer Avro "Shackleton".

Der sympathische Ron Buccarelli aus Florida wurde mit "Precious Metal" Sieger in der Unlimited Bronze Class.

Mustang Nach dem Unfall im vergangenen Jahr, bei der "Miss America" stark beschädigt wurde, schaffte es das Team um Brent Hisey gerade noch, die Mustang rennfertig zu machen. Für die Lackierung reichte es nicht mehr, der Sieg im Silver Race war der Lohn monatelanger Arbeit.
Sea Fury

Sea Fury

Steart Dawson, pensionierter Airline-Pilot aus Texas, flog mit seiner Hawker Sea Fury auf den sechsten Platz der Gold Klasse.

Die weiße Rauchfahne ist Wasserdampf, der entsteht wenn zur besseren Kühlung destilliertes Wasser auf den Wärmetauscher im linken Flügel der Sea Fury gesprüht wird.

Bearcat

Bearcat

Bearcat

Rare Bear Crew

Die Reno Races ohne "Rare Bear" wären etwa wie Formel 1 ohne Michael Schumacher.

Zuletzt erreichte Lyle Shelton's legendäre Grumman F8F-2 Bearcat 1997 das Finale. Dann begann ein jahrelanger Kampf mit technischen und finanziellen Problemen. In einer großangelegten Spendenaktion verhalfen die Fans dieses außergewöhnlichen Renn- und Rekordflugzeuges zu einem großartigen Comeback.

In einem spannenden Duell mit dem Titelverteidiger "Dago Red" erreichte Pilot John Penney die sagenhafte Geschwindigkeit von 495 mph, das sind 792 km/h. "Rare" Bear hält übrigens schon seit 1989 mit 850,263 km/h den Geschwindigkeitsweltrekord für Flugzeuge mit Kolbenmotor.

Das spannende Comeback der "Rare Bear" endete mit einem fabelhaften zweiten Platz im Unlimited Gold.

Sea Fury

Sea Fury

Sea Fury

Riff Raff Team

Wenn Robert "Hoot" Gibson nicht gerade die Hawker Sea Fury "Riff Raff" um die Pylone in Reno hetzt - was er   übrigens besonders gerne tief und schnell macht - fliegt er hauptberuflich Airliner für Southwest Airlines.

Bevor Hoot Airliner-Pilot wurde, war er mehrmal als Kommandant und Pilot des Space Shuttle im All.

 

 

Air Racing ist Teamwork. Das untere Bild zeigt das "Riff Raff" - Team bei der Aufstellung zum finalen Rennen am Sonntagnachmittag. Am Ende erreichte Hoot den siebten Platz der Gold Class.

Unlimited Start Start the Engines -  Rare Bear's R-3350 Doppelsternmotor mit seinen ca. 4000 PS stößt blaue Wolken aus.
Mustang Um eine serienmäßige Mustang handelt es sich bei "Speedball Alice". 323 mph reichten Dan Vance für einen sechsten Platz - die Maschinen der Gold Class sind bereits mehr als 100 bis 150 mph schneller...
Sea Fury "September Fury", die stark modifizierte Hawker Sea Fury von Michael Brown schied leider schon im Training mit kapitalem Motorschaden aus. Zuvor war sie sehr, sehr schnell....
Mustang

Mustang

Mit 315 mph flog Brant Seghetti vergleichsweise gemütlich um den Rennkurs, was letztlich füe eine Platzierung als vorletzter in der Bronze Class genügte. Aber der Spaß und das Dabeisein stehen einfach im Vordergrund.
Sea Fury

Sea Fury

Sea Fury

Michael Brown war in diesem Jahr gleich mit drei Flugzeugen in Reno. Zwei davon, die vorgenannte "September Fury" und auch die wunderschöne Tigercat "Big Bossman" mußten jedoch schon im Training wegen technischer Defekte ausscheiden.

Michael Brown's letztes Flugzeug blieb bis zuletzt im Rennen und wurde vom Piloten und Mechaniker Randy Bailey auf den achten Platz im Unlimited Gold geflogen, nachdem er aus dem Silver aufgestiegen war.

Yak-3

Yak-3

Testpilot Dave Morss flog die Yak-9 "Anya" von Jim Cook, der in diesem Jahr mit zwei Yaks seinen Einstand in Reno feierte. Bis zuletzt hatte Jim Cook's hochmotiviertes Team mit ständig neuen technischen Problemen zu kämpfen. Die Jungs ließen sich nicht unterkriegen. Der Lohn war der vierte Platz in der Bronze Class.
Unlimited Start "Gentlemen You have a Race!" - mit diesem berühmten Kommando startete der legendäre Bob Hoover viele Jahre lang die Races. Heute macht das Steve Hinton. Und so fliegen die Unlimiteds in den Rennkurs ein...
Race Zwei Unlimited Racer, "Sparky" und "Lady Jo" passieren den "Home-Pylon".

Hier geht's weiter zu  >>>Teil 5

 

 

 

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