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The Royal International Air Tattoo 2004, Fairford

- ein Bericht von Gerhard Schmid -

iat_logo.gif (3327 Byte) Fazit: Für einen Airshow-Neuling ist das RIAT sicher eine sehr imposante Veranstaltung. Erfahrene Airshow-Besucher können jedoch über den Verlauf der letzten Jahre einen kontinuierlichen Abbau beobachten. Daß die in den 90er Jahren stark vertretenen Teilnehmer aus dem ehemaligen Warschauer Pakt heute nur noch sporadisch zu sehen sind, mag auch an den finanziellen Problemen dieser Nationen liegen. Daß aber in Fairford seit Jahren die Standard-Flugzeuge wie F-16, F-18 oder Harrier mehrmals täglich vorgeführt werden, das liegt in der Hand der Veranstalter. Der enttäuschte Besucher erwartet sich bei einem derart gesalzenen Eintrittspreis zu Recht etwas besonderes.

Liebe Veranstalter, das RIAT hätte das Potential wieder zu einer der besten Airshows der Welt zu werden. Die Flugzeuge dazu stehen bereit - im Static Display! Statt drei F-16 und drei Harrier Vorführungen sollten eben mal Canberra, Mirage IV  und Piaggio P.166 im Programm stehen. Zum Static Display reisen die selteneren Maschinen ja auch auf dem Luftweg an...

Avanti Exotische Flugzeuge wie die italienische Piaggio P.180 Avanti würde das Publikum auch gerne einmal in der Luft sehen.
Balloon Am Morgen wurden die Besucher durch eine kleine Heißluftballon-Schau begrüßt.
B747 Wie jedes Jahr hat British Airways auch 2004 einen Direktflug London/Heathrow - Fairford eingerichtet. Diesmal flog eine Boeing 747.
Tanker Eine McDonnell Douglas KDC-10 des neu gegründeten Global Airtanker Service, eines zivilen Unternehmens zur Luftbetankung von Militärflugzeugen. In Europa sind die die Stützpunkte Shannon und Dublin in Irland.
BAe 125 Die BAe HS-125 "Dominie" ist eine Entwichlung der Firma de Havilland aus dem Jahr 1962. Als Verbindungsflugzeug bietet sie 6-8, als Transporter 12 Sitzplätze. Auch für die Navigationsausbildung kommt die BAe 125 zum Einsatz.
Tornados Dies ist nur ein kleiner Teil der vielen Tornados in Fairford. So relativieren sich die gewaltigen Zahlen von 400-500 teilnehmenden Flugzeugen schnell.
Jackets Neben vielen themenfremden Verkaufsständen gibt es auch sehr sehenswerte Angebote. Hier sehr liebevoll bemalte Fliegerjacken eines französischen Anbieters.
Luftlande Demo Interessante Luftlande-Action mit einer C-130 Hercules.
Jackets Die Großaufnahme läßt die Detailtreue der Bemalung deutlich erkennen.
Piper Polly Vacher flog mit dieser Piper PA-28 Dakota 2003/04 als erste Frau mit einem einmotorigen Flugzeug über den Nordpol und in die Antarktis. Sie war 358 Tage unterwegs und überflog auf ihrer 66.000 Meilen langen Strecke alle sieben Kontinente.
Entente Cordiale Unter dem Motto "Entente Cordiale 1904-2004" gabe es auch eine Sonderausstellung im Static Display zu sehen. Weder dieser Her, noch die Flugzeuge sind tatsächlich so alt. Bei den Maschinen handelt es sich durchweg um Replicas, teilweise im etwas verkleinerten Maßstab und mit modernen Motoren.
USAF demo Rochelle Brown von der U.S. Air Force kommentiert die F-15 Vorführung des East Coast Demonstration Teams.
Nieuport 1914-18 war die Nieuport "Scout" ein sehr erfolgreiches Jagdflugzeug. John Day und Bob Gauld-Galliers haben diese MAschine originalgetreu nach dem Vorbild der "Scout" von Philip Fletcher-Fullard gebaut, der 17 seiner 42 Luftsiege mit diesem Typ erzielte.
Phantom Sparmaßnahme? Die F-4 Phantom der Luftwaffe hätte sich im Flugprogramm gut gemacht...
Sopwith Dies ist ein in den 90er Jahren entstandener Nachbau der Sopwith "Triplane". Einige Asse der RAF erzielten mit diesem Typ im ersten Weltkrieg zahlreiche Abschüsse.
U2 Craig Nowicki erklärt, was es bedeutet, die U-2 zu fliegen. Der Spezialanzug erinnert an Astronauten - mit einer Flughöhe von 70.000 ft ist die U-2 auch nicht mehr weit entfernt...
Sani Neben Flugzeugen war auch dieser historische Sanitätswagen in der Entente Cordiale Ausstellung zu bewundern.
Konzert Und wer den Abend noch gemütlich ausklingen lassen möchte, kann dies bei einem Konzert auf dem Airshowgelände tun...
Pyrotechnik Während der D-Day Commemoration kam auch ein wenig Pyrotechnik zum Einsatz. Nicht zu vergleichen mit den legendären "Wall of Fire" Demonstrationen, die man von anderen Weltklasse-Airshows kennt, aber doch ein wichtiges Beiwerk der sehr interessanten D-Day Inszenierung. Wie schon zu einem früheren Zeitpunkt bemerkt hat dieser Programmteil das insgesamt nur durchschnittliche RIAT deutlich aufgewertet. Bleibt zu hoffen, daß die Veranstalter auch im nächsten Jahr einen Jahrestag finden, auf den sich eine Show dieser Qualität aufbauen läßt...
 

 

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