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AIRPOWER05, Zeltweg/Österreich

- ein Bericht von Gerhard Schmid und Hartmut Seidel -

logo_airpower05.jpg (35626 Byte)
Ein besonderer Bestandteil des Flugprogramms der Airpower05 am Samstag dem 25. Juni war das spektakuläre Red Bull Air Race. Dieser neue Kunstflugwettbewerb wurde vor zwei Jahren in Zeltweg im Rahmen der Airpower03 zum ersten Mal durchgeführt. Im Jahre 2004 fanden dann insgesamt drei Red Bull Air Race Wettbewerbe in verschiedenen Ländern statt. Der große Publikumserfolg dieser Veranstaltungen wurde zum Anlaß genommen, jetzt im Jahre 2005 diese faszinierende Mischung aus Kunstflug und Slalom-Hindernisrennen unter der Bezeichnung Red Bull Air Race World Series über das ganze Jahr verteilt an sieben verschiedenen interessanten Orten auf der ganzen Welt stattfinden zu lassen, darunter auch wieder in Zeltweg.

Ähnlich wie bei den "Grand Prix" Autorennen der Formel 1 wird auch bei der Red Bull Air Race World Series am Ende der Saison aus den Siegern der einzelnen Rennen ein World Champion als Gesamtsieger des Jahres ermittelt. Anläßlich der Airpower05 waren insgesamt neun der besten Kunstflugpiloten der Welt in Zeltweg vor Ort, um sich mit ihren Hochleistungs-Kunstflugmaschinen am Red Bull Air Race zu beteiligen.

Peter Besenyei Die Idee, mit dem Red Bull Air Race einen neuen internationalen Kunstflug-Wettbewerb zu etablieren, wurde von der Firma Red Bull in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Kunstflugpiloten Peter Besenyei in die Tat umgesetzt, der hier an seinem Flugzeug zu sehen ist ( der Mann links in der blauen Kleidung ). Peter Besenyei ist zweifacher Kunstflug-Weltmeister und nimmt auch selbst am Red Bull Air Race teil.
Klaus Schrodt Mit 58 Jahren ist der mehrfache deutsche Kunstflugmeister Klaus Schrodt der älteste Teilnehmer an der Red Bull Air Race World Series 2005. Klaus Schrodt war im Jahre 2001 Freestyle World Aerobatic Champion und hat diesen Titel auch für 2005 wieder gewonnen. Beim Red Bull Air Race im Rahmen der Airpower05 in Zeltweg ging er mit dieser Extra 300 S an den Start.
Peter Besenyei Das Flugzeug von Peter Besenyei ist eine in Deutschland hergestellte Hochleistungs-Kunstflugmaschine vom Typ Extra 300 S. Im Cockpit seiner Maschine bereitet sich Peter Besenyei hier mental auf seinen Flug vor, indem er die Flugstrecke schon mal vorab in Gedanken durchgeht und dabei mit der rechten Hand bereits die rasanten Kurven und Kunstflugmanöver in der Reihenfolge durchspielt, wie er sie während des Air Race-Fluges absolvieren muß.
Klaus Schrodt Die von Klaus Schrodt für das Red Bull Air Race in Zeltweg benutzte Extra 300 S ist mit einem 300 PS starken Lycoming AEIO-540 Motor ausgestattet, der hier für das Rennen gerade "auf Herz und Nieren" überprüft wird.
Peter Besenyei Während des Red Bull Air Race müssen die teilnehmenden Piloten mit ihren Maschinen in einer bestimmten Reihenfolge mehrere sogenannte "Air-Gates" durchfliegen, die durch aufblasbare Säulen dargestellt werden. Der Abstand zwischen den beiden Säulen eines Air-Gates ist unterschiedlich und beträgt zwischen 10 und 14 Meter.
Paul Bonhomme Hochleistungs-Kunstflugmaschinen vom in Deutschland hergestellten Typ Extra 300 erfreuen sich bei den am Red Bull Air Race teilnehmenden Piloten einer immer größeren Beliebtheit. Auch der britische Kunstflieger Paul Bonhomme ging beim Red Bull Air Race in Zeltweg mit einer Extra 300 S an den Start.
Mike Mangold Der Sieger des Red Bull Air Race bei der Airpower05 in Zeltweg war Mike Mangold aus den USA. Mike Mangold hat vor und nach dem Rennen in Zeltweg auch schon mehrere andere Rennen der Red Bull Air Race World Series 2005 gewonnen. Er hat somit die besten Aussichten in 2005 der erste World Champion dieser ausserordentlich eindrucksvollen neuen Kunstflugdisziplin zu werden.
Paul Bonhomme Beim Red Bull Air Race während der Airpower05 in Zeltweg belegte Paul Bonhomme den dritten Platz. Paul Bonhomme bildet übrigens zusammen mit dem britischen Kunstflieger Steve Jones, der ebenfalls an der Red Bull Air Race World Series 2005 teilnimmt, auch das Kunstflugteam "Red Bull Matadors".
Mike Mangold Das Flugzeug von Mike Mangold ist eine amerikanische Hochleistungs-Kunstflugmaschine vom Typ Zivko Edge 540. Mike Mangold ist ehemaliger U.S. Air Force Pilot und arbeitet im Zivilberuf als Boeing 767 Pilot für American Airlines. Mittlerweile hat Mike Mangold insgesamt über 17.000 Stunden Flugerfahrung, davon mehr als 3.500 Stunden Kunstflug.
Paul Bonhomme Während Paul Bonhomme bei der Red Bull Air Race World Series 2005 diese Extra 300 S fliegt, benutzen er und sein Kollege Steve Jones im "Red Bull Matadors"-Team für ihre Formations-Kunstflugvorführungen zwei russische Hochleistungs-Kunstflugmaschinen vom Typ Suchoi Su-26. ( Die Internet-Homepage der "Red Bull Matadors" ist : www.thematadors.com )
Mike Mangold Während bei den berühmten Reno Air Races in den USA mehrere Maschinen gleichzeitig mit Höchstgeschwindigkeit die Rennstrecke entlangjagen und dabei auch Überholmanöver durchführen, müssen die neun Teilnehmer am Red Bull Air Race die Hindernis-Rennstrecke mit den engen Air-Gates und den zusätzlich zu absolvierenden Kunstflugmanövern verständlicherweise jeweils nacheinander abfliegen. Bei den Reno Air Races 2004 konnten die Zuschauer übrigens beide faszinierende Arten von Flugzeugrennen genießen. Der Red Bull Air Race Sieger während der Reno Air Races 2004 war übrigens ebenfalls Mike Mangold mit seiner hier während des Red Bull Air Race in Zeltweg zu sehenden Zivko Edge 540 !
Steve Jones Steve Jones, der Kollege von Paul Bonhomme im Kunstflugteam "Red Bull Matadors", beteiligt sich an den Rennen der Red Bull Air Race World Series 2005 ebenfalls mit einer Extra 300 S.
Kirby Chambliss Wie Mike Mangold nimmt auch der amerikanische Kunstflieger Kirby Chambliss mit einer Hochleistungs-Kunstflugmaschine vom Typ Zivko Edge 540 an der Red Bull Air Race World Series 2005 teil. Während Mike Mangold im Jahre 2004 das Red Bull Air Race in Reno gewonnen hat, war Kirby Chambliss der Sieger der beiden anderen Red Bull Air Race Veranstaltungen des Jahres 2004 in Budapest und in Kemble ( England ).
Alex Maclean Mit 36 Jahren ist Alexander Maclean der jüngste Teilnehmer an der Red Bull Air Race World Series 2005. Er fliegt diese russische Suchoi Su-26. Die Airpower05 in Zeltweg hatte leider mit sehr wechselhaftem und dabei oftmals auch ziemlich schlechtem Wetter zu kämpfen. So war es oftmals sehr dunstig, wie auf diesem Foto gut zu sehen ist. Das offizielle Red Bull Air Race während der Airpower05 am Samstag dem 25. Juni musste wegen eines heftigen Gewitters mit starken Regenfällen zeitlich stark nach hinten verschoben werden und konnte dann schließlich leider nur bei sehr ungünstigen Lichtverhältnissen stattfinden.
Frank Versteegh Der langjährige niederländische Unlimited Aerobatic Champion Frank Versteegh beteiligt sich mit seiner zweisitzigen Extra 300 L an der Red Bull Air Race World Series 2005. Sein Callsign im Rennen lautet "Red Bull 6".
Alex Maclean Von allen Flugzeugen die an der Red Bull Air Race World Series 2005 teilnehmen ist die Suchoi Su-26 von Alexander Maclean die einzige Maschine mit Sternmotor. Leider wird man sich bei den Red Bull Air Races aber wohl nicht mehr lange am Anblick dieser bulligen Su-26 erfreuen können, denn Alexander Maclean ist auf der Suche nach einem neuen Flugzeug. Seine Suchoi Su-26 steht mittlerweile für einen Preis von 180.000 Euro zum Verkauf.
Frank Versteegh Die Säulen der Air-Gates sind jeweils 18 Meter hoch und werden permanent von unten mit Luft aufgeblasen, damit sie aufrecht stehenbleiben. Die Meisten Air-Gates bestehen wie dieses hier aus zwei Säulen. Es gab aber auf der Red Bull Air Race-Strecke in Zeltweg auch ein "Quadro" genanntes Air-Gate mit vier Säulen.
Nicolas Ivanoff Neben der Suchoi Su-26 von Alexander Maclean ist die französische CAP 232 eine andere nicht so alltägliche Teilnehmermaschine am Red Bull Air Race, welches ansonsten von den beiden Zivko Edge 540 und vor allem von den mittlerweile fünf Extra 300 dominiert wird.
Frank Versteegh Beim Red Bull Air Race müssen die Piloten ( hier wieder Frank Versteegh mit seiner Extra 300 L ) den Rennkurs mit seinen Hindernissen mit vielen rasanten Flugmanövern in verschiedenen Richtungen durchfliegen. So müssen oftmals im Laufe eines Renndurchgangs die selben Air-Gates in beiden Richtungen durchquert werden.
Nicolas Ivanoff Der Pilot der CAP 232 ist der gebürtige Korse Nicolas Ivanoff, der für Frankreich an den Start geht. Der Großvater von Nicolas Ivanoff war Russe, daß erklärt seinen russischen Nachnamen.

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