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Fina CAF Airshow 2003 in Texas

- von Hartmut Seidel, Dieter Bröde, Damian Güttner und Thomas Mayer -

Teil 1 : Bomber
Teil 2 : Jagdflugzeuge  
Teil 3 : Luftkrieg im Pazifik
Teil 4 : Transporter
Teil 5 : Trainer
Teil 6 : Moderne Flugzeuge
Teil 7 : Static Display
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Mustangs

Texas ist einer der "Wild West"-Staaten der USA. Da passt es natürlich gut, daß zur Eröffnungszeremonie der Fina CAF AIRSHO 2003 die beiden Fahnenträger mit der Flagge der USA und der "Lone Star"-Flagge des Bundesstaates Texas auf Pferden ( also "Mustangs" ) reiten, während auf dem Boden zwei Maschinen vom Typ North American P-51 D Mustang zum Start rollen.

P-39

P-39

Mit der Bell P-39 Airacobra war bei der Fina CAF AIRSHO 2003 eine weitere ganz besondere Rarität im Flugprogramm zu sehen, denn soweit bekannt gibt es von diesem ungewöhnlichen einmotorigen Jagdflugzeug mit seitlichen Einstiegstüren und dem hinter dem Piloten eingebauten Motor weltweit insgesamt nur noch drei flugfähige Maschinen! "Miss Connie" gehört zur Central Texas Wing der Commemorative Air Force.

P-51D

Die beiden P-51 D Mustang eröffneten das Flugprogramm mit einem "Mustangs Cross". Außerdem spielten die beiden Maschinen zusammen mit einer dritten Mustang natürlich auch eine wichtige Rolle bei den Action-Vorführungen der World War II Airpower Demonstration.

P-51D

P-51D

Diese liebevoll "Old Red Nose" genannte North American P-51 D Mustang ist das Flugzeug mit dem alles begann : Es war 1957, als Lloyd Nolen und einige seiner Freunde einen Betrag von 2.500 Dollar zusammengelegt haben um sich gemeinsam diese Mustang kaufen zu können. Nach dem Kauf schrieb jemand - eigentlich nur aus Spaß - den Schriftzug "Confederate Air Force" auf die Maschine. Die Gruppe um Lloyd Nolen fand diesen Namen aber so gut, daß sie diese Bezeichnung für die nun im Laufe der Zeit entstehende riesige Warbird-Organisation auch als offiziellen Namen verwendete. Erst zum 1.1.2002 wurde der Name in "Commemorative Air Force" geändert.

P-63

P-63

P-63

Die Bell P-63 Kingcobra ist eine Weiterentwicklung der Airacobra. Die Maschine hat die gleiche ungewöhnliche Bauweise wie die P-39, mit dem Motor hinter dem Piloten und seitlichen Einstiegstüren, die an einen PKW erinnern.

Man kann die Kingcobra äußerlich vor allem an dem geraderen Seitenruder von der Airacobra unterscheiden, die mit einem rundlichen Seitenruder ausgestattet ist. Der größte Teil der 3305 gebauten Kingcobras wurde im Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion geliefert, wo sie vor allem als Schlachtflugzeuge eingesetzt wurden und sich besonders bei der Panzerbekämpfung gut bewährten. Bei der World War II Airpower Demonstration der Fina CAF AIRSHO 2003 flog die Kingcobra daher auch zusammen mit der Airacobra und den drei Mustangs im Programmteil "Ground Attack" simulierte Erdkampfeinsätze mit am Boden gezündeter Pyrotechnik.

P-51D

P-51D

Bei der zweiten North American P-51 D Mustang auf der Fina CAF AIRSHO 2003 handelte es sich um die "Gunfighter". Am Samstag dem 27. September gab es nach dem Ende des Flugprogramms für den interessierten Besucher sogar die Möglichkeit auch in den Mustangs mitzufliegen ! Die Mustang-Flüge waren trotz eines Flugpreises von 660 Dollar schon ziemlich schnell ausgebucht !

F6F

F6F

Mit dem ebenfalls nur noch selten zu sehenden berühmten amerikanischen Marinejäger Grumman F6F Hellcat wurde dem Zuschauer der Fina CAF AIRSHO 2003 eine weitere sehr interessante Rarität im Flug geboten. Die Hellcat mit dem Namen "Minsi III" gehört der Southern California Wing der Commemorative Air Force. Die Grumman F6F Hellcat spielte im Programmpunkt "Luftkrieg im Pazifik" der World War II Airpower Demonstration eine wichtige Rolle, da die Hellcats im Zweiten Weltkrieg vor allem auf dem Pazifik-Kriegsschauplatz sehr erfolgreich zum Einsatz kamen und sich dort ausserordentlich gut bewährt haben!

P-51C

P-51C

P-51C

Neben den beiden P-51 D Mustang konnte man bei der Fina CAF AIRHO 2003 auch noch eine heutzutage extrem seltene North American P-51 C Mustang im Flugprogramm bewundern. Es handelt sich um ein Vorläufermodell der berühmten P-51 D-Serie, zu erkennen an dem hochgezogenen Rumpfrücken. Außerdem hat die P-51 C noch nicht die tropfenförmige Vollsicht-Cockpithaube der P-51 D-Version. Die Maschine gehört zur Minnesota Wing der Commemorative Air Force und ist - soweit bekannt - eine von weltweit nur noch vier existierenden Mustangs der Version P-51 C ! Die Maschine trägt als Noseart den Namen "Tuskegee Airmen" zur Erinnerung an diesen nur mit schwarzen Piloten gebildeten Kampfverband der USAAF. Die schwarzen amerikanischen Tuskegee Airmen-Piloten wurden besonders berühmt durch die Tatsache, daß sie mit ihren Maschinen 111 Luftsiege gegenüber deutschen Jägern erzielten, ohne dabei einen der von ihnen eskortierten U.S. Bomber durch Feindeinwirkung zu verlieren !

F4F

F4F

Das Vorläufermodell der Hellcat, die Grumman F4F Wildcat, war ebenfalls bei den Actionvorführungen zum Thema "Luftkrieg im Pazifik" zu sehen. Diese Maschine hier wurde aber nicht bei Grumman selbst, sondern bei der Eastern Aircraft Division der Firma General Motors gebaut. Das Flugzeug hat daher die Bezeichnung "FM-2 Wildcat".

Spitfire

Maschinen vom britischen Typ Supermarine Spitfire bekommt man auf amerikanischen Airshows nicht oft zu sehen. Bei der Fina CAF AIRSHO 2003 konnte man aber eine Spitfire im Flug bewundern. Es handelte sich dabei sogar um eine ganz besonders seltene zweisitzige Spitfire !

I-16

Diese Polikarpov I-16, besser bekannt unter Bezeichnung "Rata", konnte man während der Fina CAF AIRSHO 2003 auf dem Midland International Airport leider nur in einem Hangar der Commemorative Air Force stehend bewundern. Die Maschine gehört zu einer Reihe von insgesamt sechs Polikarpov I-16 Jagdeindeckern, die zusammen mit drei Polikarpov I-153 Doppeldeckern in den neunziger Jahren im Auftrag der Neuseeländischen Alpine Fighter Collection von Sir Tim Wallis flugfähig restauriert wurden.

Hier geht's weiter zu  >>>Teil 3

 

 

 
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