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EAA AirVenture Oshkosh 2005

- ein Bericht von Gerhard Schmid -

Obwohl schon im zweiten Weltkrieg die ersten Jets flogen, dauerte es noch einige Jahre bis die Umstellung auf die neue Antriebsart bei den Luftstreitkräften umgesetzt wurde. Besonders erfolgreiche Kolbenmotor-Flugzeuge wie die Douglas Skyraider blieben sogar bis weit in die 60er Jahre im aktiven Einsatz.

Historische Jets schließen bei den Flugvorführungen in Oshkosh die Lücke zwischen den Propellerflugzeugen und den modernen Maschinen. Da die Unterhaltskosten für einen Düsenjäger noch weit über denen eines Propellerflugzeuges liegen, sind in der Jet-Ära doch deutliche Lücken festzustellen. So standen gerade einmal sechs US Militärjets stellvertretend für die gesamte Geschichte der Düsenjäger.

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Skyraider Das Display der schweren Propeller-Militärflugzeuge ab 1945 bot Typen wie A-1 Skyraider, T-28 Trojan und OV-1 Mohawk.
F-80 Ihren Erstflug absolvierte die Lockheed F-80 "Shooting Star" im Januar 1944 als XP-80. Ein Einsatz im zweiten Weltkrieg erfolgte jedoch nicht mehr. Im Korea-Krieg war sie der MiG-15 unterlegen, so daß sie bald von der F-86 abgelöst wurde.
Skyraider Eine Douglas AD-4 Skyraider beim simulierten Tiefangriff. In Korea und Vietnam war dieser Flugzeugtyp bei Tiefangriffen sehr erfolgreich. Diese AD-4 gehörte zum berühmten VA-195 "Dambusters" Geschwader, das 1951mit Torpedos einen Damm in China zerstörte.
T-33 Chris Round ist mit seiner roten Lockheed T-33 "Red Knight" ein häufiger Teilnehmer bei nordamerikanischen Airshows. Seit dem 16. Lebensjahr ist der heute 44jährige aktiver Pilot.
Skyraider Mike Schloss mit seiner AD-4 Skyraider "Naked Fanny" mit ausgefahrenen Klappen kurz vor dem Aufsetzen. Nachdem ihn der Tower auf das nicht ausgefahrene Fahrwerk aufmerksam machte, entschied sich Mike für einen "go around".
T-33 Mittlerweile hat Chris bereits über 10.000 Flugstunden in den Cockpits von mehr als 70 verschiedenen Flugzeugtypen verbracht. "Red Knight" war von 1958 bis 1969 ein Solo-Display Flugzeug des Royal Canadian Air Force Training Command.
T-28 Zwei North American T-28 "Trojan" haben die Motoren gestartet und bereiten sich für ihr Display vor.
F-86 Einer der erfolgreichsten Militärjets seiner Zeit war die North American F-86 "Sabre", die 1953 als Nachfolger der F-80 eingeführt wurde. Die F-86 war das Gegenstück der MiG-17. Auch die Deutsche Luftwaffe besaß Sabres.
T-28 Die T-28 Trojan löste die altgediente North American AT-6 zu Beginn der 50er Jahre als Trainer bei der US Air Force ab. Mehr als 2200 Maschinen wurden bis in die 60er Jahre gebaut und von vielen Nationen als Trainer und Kampfflugzeug eingesetzt.
F-86 Dale Snodgrass winkt dem Publikum an der Flightline aus dem Cockpit seiner auf Hochglanz polierten F-86 zu.
T-28 Heute sind von der T-28 noch etwa 150 flugfähige Exemplare erhalten. Diese Maschine ist eine T-28B und wurde 1955 produziert.
FJ-4 Dr. Richard Sugden aus Idaho beglückte die Fans historischer Jets mit seiner weltweit letzten flugfähigen FJ-4 Fury.
OV-1 Sehr ungewöhnlich wirkt die Grumman OV-1 "Mohawk". Die zweimotorige Turboprop-Maschine wurde 1956 auf die Ausschreibung eines Hochleistungs- Beobachtungsflugzeuges für die US Army hin entworfen.
FJ-4 Die FJ-4 Fury ist eine Weiterentwicklung der F-86 Sabre für die US NAVY. Für den Einsatz auf Flugzeugträgern ist die FJ-4 wurden an der Maschine diverse Änderungen vorgenommen.
OV-1 Nicht unbedingt aerodynamisch günstig, dafür aber mit bester Sicht nach draussen ausgestattet. Die "Mohawk" war auch im Vietnam-Konflikt eingesetzt.
F-4 Leider nicht mehr sehr häufig zu sehen: Die F-4 "Phantom II" bringt noch immer die Erde zum Beben und das Publikum zum Staunen.
OV-1 Die OV-1 fand vielseitig Verwendung, nicht nur als Beobachtungsflugzeug sondern auch als Tiefangriffsflugzeug mit Raketen und .50 cal. Maschinengewehren in Unterflügel-Behältern. Diese OV-1 gehört dem American Wings Air Museum.
F-15 Von McDonnell Douglas 1969 entworfen firmiert die F-15 Eagle heute unter dem Namen Boeing. Etwa 1.400 Maschinen wurden hergestellt. Die meisten davon, ca. 1.200, sind bei den US Luftstreitkräften im Einsatz.
Heritage Flight Heritage Flight mit F-4 Phantom II, F-16, P-38 und P-51. Diese Formationen sind für die Piloten sehr anspruchsvoll.
Harrier Der bekannte Senkrechtstarter BAe "Harrier" wird in den USA unter dem Kürzel AV-8 geführt. Kaum zu glauben daß der Harrier im nächsten Jahr seinen 40. Geburtstag feiert.
Heritage Flight Der USAF Heritage Flight zeigt vier Generationen von Kampfflugzeugen in einer engen Formation.
L-39 Der Schriftzug "NAVY" kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die L-39 Albatros eigentlich ein Flugzeug aus Tschechischer Produktion ist.
Hunter Von dem eleganten Hawker Hunter wurden zwar mehr als 1.400 Stück gebaut und an viele Nationen verkauft. Die USA jedoch hatten nie einen Hunter im Dienst. Dennoch ist die schöne Maschine eine Augenweide.
L-39 Da wirkt die alte Bemalung mit dem roten Stern doch wesentlich authentischer... Seit dem Fall des eisernen Vorhanges haben viele L-39 den Weg in die USA gefunden.
Hunter Von der ersten Auslieferung 1954 bis zur Außerdienststellung der letzten Maschinen der Schweizer Luftwaffe war das Erfolgsmodell Hawker Hunter 40 Jahre im aktiven Dienst. Heute sind noch einige Maschinen in privatem Einsatz.
Hier geht's weiter zu    >>>Teil 6
 

 

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