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EAA AirVenture Oshkosh 2005

- ein Bericht von Gerhard Schmid -

Einmal im Jahr treffen sich hunderttausende Flugzeugfans, Flugzeugbesitzer, Händler, Interessenten und Menschen, die einfach diesem riesigen Fest beiwohnen möchten, in Oshkosh / Wisconsin beim großen AirVenture der Experimental Aircraft Association. Dann dreht sich im Nordosten der USA, am gewaltigen Michigansee, für eine Woche alles um die Fliegerei - und um nichts, aber auch gar nichts anderes.

Mit wenigen Worten zu beschreiben, was es in Oshkosh zu sehen und erleben gibt, ist so gut wie unmöglich. Ein Superlativ jagt das andere und festes Schuhwerk ist auf dem riesigen Areal unerläßlich. Die interessantesten Flugzeuge und die spannendsten Momente erleben Sie in unserem mehrteiligen Report...

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Tri Traveller Mit einer Reisegeschwindigkeit von 90 mph kam Bob Gutteridge mit dieser Champion Tri Traveller Baujahr 1957 aus Kalifornien angereist.
Taylorcraft James Hardie erhielt mit seiner 1939 gebauten, schwarzen Taylorcraft BC-65 eine Auszeichnung für "Outstanding Customized Aircraft".
Twin Navion Die 2x 170 PS dieser Temco Twin Navion sorgen immerhin für eine Reisegeschwindigkeit von 145 mph. Ken McTavish kam damit aus Calgary/Kanada. Mehr Infos zu dieser 1955 gebauten und inzwischen raren Maschine gibt es unter www.twinnavion.com .
Taylorcraft Interessantes Detail an der Taylorcraft BC-65: Die Trimmung um die Querachse erfolgt durch eine unabhängig vom Höhenruder am Rumpf angebrachte Trimmflosse.
Staggerwing Die ersten Beech 17 wurden bis Ende 1932 noch mit festem Fahrwerk gebaut. Das Bild zeigt ein R-Modell mit Einziehfahrwerk. Mit ihrem 420 PS starken Wright R-975 E2 zählten die Staggerwings zu den schnellsten Reiseflugzeugen ihrer Zeit.
Spartan Executive Für 385.000 US$ ist diese Spartan Executive Model 12 aus dem Jahr 1946 zu verkaufen (Stand 10/05). Der 5-Sitzer mit 450 PS Sternmotor wurde nur einmal gebaut und befindet sich in erstklassigem Zustand .
Stinson Reliant Eines von fünf verbliebenen Stinson Reliant SR-6 Modellen. Gebaut 1935 und restauriert von 1997-1999 stand dieses schöne Flugzeug von Max und Renee Davis in Oshkosh zum Verkauf.
Spartan Executive Die Seriennummer 28 trägt diese 1940 gebaute Spartan Executive von Ron Tarrson aus Santa Fe in New Mexico. Die Firma Spartan gegründet vom Ölmillionär W. G. Skelly und 1939 übernommen vom Ölmilliardär J. Paul Getty baute schnelle Reiseflugzeuge für gehobene Ansprüche.
Stinson Reliant Das Cockpit der Reliant SR-6A zeigt die liebevolle und detailverliebte Restaurierung.
PT-22 Das "PT" in der Typbezeichnung der Ryan PT-22 steht für "Primary Trainer". Viele US-Kampfflieger lernten auf diesem Flugzeug das Fliegen.
Stinson Reliant Nach einer Komplettrestaurierung zeigten Tom und Mary Dinndorf ihre wunderschöne Stinson Reliant SR-10 in Oshkosh.
Percival EP9 Vielseitig einsetzbar ist die geräumige und etwas seltsam aussehende Percival EP9. Unter anderem fand dieser Typ als Feuerlösch- und landwirtschaftliches Sprühflugzeug Verwendung.
Mooneymite Die 1948-1955 283mal gebaute Mooney M-18 "Mite" ist die Ur-Mooney und das eigenwillige Design des Seitenleitwerks ist bis heute das Markenzeichen aller Mooneys. Mit 850 pounds MTOW könnte die "Mite" hierzulande in der UL-Klasse fliegen.
Luscombe 8A In Garland, Texas, wurde diese Luscombe 8A im Januar 1946 gebaut. 2.995 US$ kostete das Flugzeug zum damaligen Zeitpunkt. Heute ist die von 1982-1984 restaurierte Maschine ein preisgekröntes Schmuckstück.
Hiperbipe Voll kunstflugtauglich ist die Sorrell Hiperbipe. +6 /-4 g genügen für ein flottes Aerobatic-Display. Und das Design ist ein zusätzlicher Publikumsmagnet...
Luscombe 8E Ein Continental Motor mit 85 PS genügt um diese Luscombe 8E von Arnold R. Peckar mit 100 mph durch die Lüfte zu ziehen.
Harlow PJC2 Die Harlow PJC-2 entstand als Klassenarbeit am Pasadena Junior College (PJC), wo der Ingenieur Max Harlow unterrichtete. Harlow war von dem Projekt so begeistert, daß er das Flugzeug ab 1940 am Alhambra Airport bei Los Angeles in Serie baute.
Luscombe 11A 1948/49 war die Luscombe 11A Silvaire Sedan für einen Preis von 6.995 US$ zu haben. Nur 92 Maschinen wurden gebaut. Heute sind noch knapp ein Dutzend davon flugfähig.
Ercoupe Zwischen 1936 und 1940 entworfen wurde das Ercoupe oder Aircoupe mehr als 5500 mal gebaut. Die letzten Maschinen wurden 1969 ausgeliefert. Für die damalige Zeit neu war das Dreibein-Fahrwerk. Eine Besonderheit ist auch die Koppelung von Querruder und Seitenruder.
Luscombe 11A Luscombe verbaute zahlreiche Autoteile, wie der Blick ins Cockpit auch erkennen läßt. Ursprünglich sollte die 11A an Rancher und Farmer verkauft werden, doch das Geschäft lief schleppend.
Chipmunk Als Trainer für die Grundschulung von Militärpiloten wurde die De Havilland Chipmunk nach dem zweiten Weltkrieg eingeführt. Heute befinden sich viele Chipmunks in privater Hand.
Luscombe 11A Die Silvaire Sedan von Kent und Sandy Blankenburg war dann die luxuriösere Variante für den anspruchsvolleren Kunden. Ein Zaun hält "Grabscher" von dem heute sehr wertvollen Flugzeug fern.
Fairchild 24 Bei der Firma TEMCO in Dallas wurde diese Fairchild 24-R46 im Jahr 1947 gebaut. Michael G. Thern aus Winona/Minnesota ist der siebte Eigenümer dieses wunderschön restaurierten Klassikers.
Howard GH3 Bennie Howard baute in den 30er Jahren Rennflugzeuge für die Bendix Trophy und den Thompson Cup. Diese 1944 gebaute GH-3 war ein Verbindungsflugzeug für die US NAVY. Heute existiert nur noch eine Handvoll dieser Maschinen.
Davis D1W Am 22.11.1935 verließ diese Davis D-1-W die Hallen der Davis Aircraft Corporation. Nur acht Stück dieses Typs wurden gebaut.
C-45 Diese Beech UC-45 E ist die militärische Variante der bekannten Beech 18. Dieser wunderschöne Klassiker wurde von dem an Multipler Sklerose erkrankten ehemaligen Air Force Pilot Keith Cross restauriert, der sich damit einen Lebenstraum erfüllte.
Cessna 195 Ein zeitloser Klassiker ist die Cessna 195 mit ihrem Sternmotor und der eleganten Linienführung. In Europa eher selten, in Oshkosh aufgereiht zu mehreren Dutzend zu sehen.
C-45 Als Keith Cross aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr in der Lage war, an der Maschine zu arbeiten, wurde die Arbeit von seinen Freunden vollendet. Im Mai 2003 konnte der inzwischen sehr schwache Keith die erste Vorführung seiner wunderschönen Maschine miterleben.
Grumman Seaplanes Eine Grumman Widgeon und dahinter eine Grumman Goose in der Abendsonne.
Hier geht's weiter zu    >>>Teil 2
 

 

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