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National Championship Air Races 2004, Reno, NV, USA

- ein Bericht von Gerhard Schmid und Thomas Mayer -

Die T-6 Class nahm erstmals 1968 an den National Championship Air Races teil. Die North American AT-6 Texan (auch Harvard) wurde im Jahr 1939 war über Jahrzehnte das Ausbildungsflugzeug für angehende Kampfpiloten. Ungefähr 15.000 Maschinen dieses Typs wurden gebaut und bei rund 40 Luftwaffen war die AT-6 im Dienst. Die Marineversion dieses Flugzeuges ist übrigens unter der Bezeichnung "SNJ 3, 4, 5, und 6" bekannt.

Für die Zuschauer ist gerade die T-6 Class sehr interessant weil die Flugzeuge häufig in eng geschlossenem Verband tief und eng um den 5,06 Meilen langen Pylonkurs fliegen. Im Gegensatz zu anderen Rennklassen ist bei den Texans und Harvards keine gravierende technische Modifikation gestattet. Die Maschinen bleiben weitestgehend serienmäßig und Tuning beschränkt sich meist auf aerodynamische Feinheiten wie das Abkleben von Ritzen und Löchern.

In diesem Jahr erflog sich Alfred Goss mit seiner SNJ-6 #75 "Warlock" den Sieg. Die Geschwindigkeit betrug dabei 238,079 mph. Für die gesamte Klasse stand ein Preisgeld von 96.000 US$ bereit.

Above and Beyond
 
T-6 Probelauf am Abend - Alle Maschinen der T-6 Klasse haben den selben Motor vom Typ Pratt & Whitney R 1340 mit einer Leistung von 600 PS.
T-6 Paul Redlich hat hier die T-6 "Vixen" in eine gute Fotoposition gebracht. Die Schachbrettmuster auf Cowling und Seitenruder sind eine klassische Airracing-Bemalung.
T-6 Kurz vor dem Start werden bei erhöhter Drehzahl die beiden Zündkreisläufe,  Vakuumpumpe, Öldruck etc. gecheckt.
T-6 Die einzige Frau im Feld: Mary Dilda, Airline-Pilotin aus Memphis, Tennessee. Mary flog mit der SNJ-6 "Two of Hearts" ihres Mannes Steve auf den zweiten Platz in der Gold-Gruppe.
T-6 Den Anfang macht immer das Pace Plane. Seit einigen Jahren übernimmt diese Aufgabe Steve Dilda mit seiner SNJ-5 "Felix".
T-6 Museumsbesitzer Jim Good aus Casper, Wyoming sitzt am Steuerknüppel dieser SNJ-5 mit dem Namen "Wyoming Wildcatter".
T-6 Kurz nach dem Abheben in Zweierformation fahren Thomas D. Dwelle mit #7 und Paul Redlich mit #20 das Fahrwerk ein.
T-6 "Undecided" ist der Name von Gene McNeeley's T-6. Die klassische Racing-Bemalung macht die Maschine sehr fotogen.
T-6 Die beiden Berufspiloten Gene McNeeley (rot-weisse T-6) und Jim Booth mit #444 im Kampf um die Plätze. McNeeley erreichte in diesem Jahr den vierten Platz im T-6 Gold.
T-6 Thomas W. Dwelle passiert mit der SNJ-6 #7 der Familie Dwelle tief einen Pylon. Die Dwelles gehören zum Reno-Urgestein. Vater Tom flog bis letztes Jahr den berühmten Unlimited-Racer "Critival Mass" und Bruder Ken fliegt ebenfalls die SNJ-6 "Kitchen Pass".
T-6 Joey Sanders mit #5 "Big Red" überholt Wayne Cartwright mit #44 "Six Shooter. Überholt wird immer außen, damit man das andere Flugzeug nicht aus den Augen verlieren kann.
T-6 Mit 238,079 belegte Al Goss aus Bakersfield in diesem Jahr den ersten Platz der T-6 Class. Er ist zugleich Besitzer der SNJ-6 #75 "Warlock".
T-6 Fotoflug am Abend. Im Rennen befindet sich immer nur der Pilot im Cockpit.
T-6 Jim Booth kehrt nach dem Rennen zurück. Seine Maschine trägt den authentischen Anstrich eines NAVY-Trainers.
T-6 In der T-6 Klasse gibt es keine gekürzten Flügel, flache Cockpithauben oder getunte Motoren wie bei der Sports oder Unlimited Class. So muß man sich auf Feinheiten wie das Abkleben von Fugen konzentrieren.
T-6 In der heißen Wüstensonne entsteht in den verglasten Cockpits schnell Treibhausklima. Beim Rollen kann man da schon mal etwas Frischluft fassen...
T-6 Bud Granley landete mit der T-6 #9 "Lickety Split" auf dem zweiten Platz in der Silver Class. Seine Geschwindigkeit betrug 212,925 mph.
T-6 Hier rollt Fred Telling mit seiner T-6 #89 "Baby Boomer" zurück zur Abstellfläche. Zuletzt erreichte er den ersten Platz in der Gruppe Silver.
T-6 Wohl eine der schönsten Maschinen im Feld ist diese blitzblank polierte SNJ-4 von James und Judson Thomas. Im Rennen wird Race #70 von Jim Thomas geflogen. In diesem Jahr mußte Jim 300$ Strafe bezahlen - für zu tiefes Fliegen...
T-6 Am Abend werden dann schon mal Rundflüge unternommen. So ein Flug in den Sonnenuntergang ist auch etwas ganz besonderes.
T-6 Dies ist der Vorjahressieger Nick Macy mit seiner T-6 #6 "Six Cat". In diesem Jahr erreichte er mit 233,269 mph den dritten Platz. Dabei war er nur 2 mph langsamer als im letzten Jahr.
Hier geht's weiter zu   >>>Teil 4
 

 

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