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National Championship Air Races 2004, Reno, NV, USA

- ein Bericht von Gerhard Schmid und Thomas Mayer -

Vier Tage dauern die National Championship Air Races. Man sollte glauben, daß das genug Zeit ist um alles zu sehen, was auf dem Stead Airport geboten wird. Weit gefehlt. Wer der Flightline auch nur für wenige Minuten den Rücken kehrt, der hat auf jeden Fall schon etwas versäumt.

Hochkarätige Performer füllen die Pausen zwischen den Rennen mit atemberaubenden Programmen: Air Force, NAVY und National Guard sind stets mit von der Partie und geizen nicht mit Kerosin. Die Elite der amerikanischen Kunstflieger scheint alle Gesetzmäßigkeiten der Aerodynamik außer Kraft zu setzen und dann gibt es da noch die verrückten Stuntpiloten...

Zusätzlich wurde in diesem Jahr das Finale der Red Bull Air Races in die Veranstaltung eingebunden. Nach Kemble (England) und Budapest (Ungarn) war Reno die dritte und letzte Station für die World Championships 2004.

Above and Beyond
 
Sean Tucker Mit bis zu +11 und -7 G belastet Sean Tucker sich und seine "Oracle Challenger". Kaum zu glauben, daß Sean vor dem Beginn seiner Karriere als Kunstflieger einmal Flugangst hatte.
Scott Hammack 10.000 PS stecken unter der Haube von Scott Hammack's "Above & Beyond" Jet Car. Seit 1979 begeistert er die Zuschauer mit seinen Duellen gegen Flugzeuge. 400 mph erreicht der Jet-Racer bevor der Bremsfallschirm ausgelöst wird.
Sean Tucker Inzwischen stehen in Sean's Flugbuch etwa 20.000 Stunden. Aufgrund der starken Belastungen wird seine Maschine vor jeder Saison komplett zerlegt und überholt.
Cardrop Daß Falschparken in Nevada kein Kavaliersdelikt ist, stellt diese Aktion eindrucksvoll unter Beweis. Aus mehreren hundert Metern Höhe wurde das Auto von einer CH-47 der Nevada Army National Guard abgeworfen. Da laufen die Räder garantiert nicht mehr rund...
Julie Clark Julie Clark ist seit mehr als 30 Jahren aktive Pilotin. 24 Jahre davon ist sie Kunstfliegerin. Inclusive ihrer Berufspilotenzeit bei Northwest Airlines hat Julie inzwischen unglaubliche 27.000 Stunden Flugerfahrung - unfallfrei!
Kirby Chambliss Kirby Chambliss macht sich bereit für das Red Bull Air Race. Die besten Kunstflugpiloten der Welt treten bei diesem Geschicklichkeitsfliegen gegeneinander an. Mit seiner Edge 540 erreichte Kirby den zweiten Platz.
Julie Clark Bei ihrem "God Bless America" Display verbraucht Julie Unmengen Rauch und Feuerwerkskörper. Aber als Berufspilotin kann sie ihren Flug ja IFR fortsetzen... ;-)
Peter Besenyej Auch Kunstflugweltmeister Besenyej aus Ungarn war angetreten, mit fast 14 Sekunden Rückstand auf den Sieger reichte es jedoch nur für den vierten Platz.
F-15 Die F-15 der Oregon Air National Guard wirbeln hier eine Menge Staub auf. Die Maschinen fliegen zur Opening Ceremony ein Display.
Mike Goulian Ein weiterer Amerikaner im Wettbewerb war Mike Goulian. Mike war der jüngste Pilot, der jemals eine Nationale US Kunstflugmeisterschaft gewonnen hat.
F-15 Hier eine der F-15 vom 173 Fighter Wing der Oregon ANG in Kingsley Field bei der Landung. Schön zu sehen ist die große Luftbremse auf dem Rumpfrücken.
Mike Goulian Hier hat Mike Goulian gerade die "360 dgr. vertical roll", eine Pflichtübung im Red Bull Air Race beendet. Mit 8,77 Sekunden Rückstand landete Mike mit seiner CAP 232 auf Platz drei.
F/A-18 Das Demo Team VFA 125 stellte diese F-18 Hornet für das Flying Display bereit. Stationiert ist diese Maschine auf der Naval Air Station Lemoore in Kalifornien.
Mike Mangold Diese sehr aufwendige und phantasievolle Bemalung ziert die Edge 540 des fünfmaligen Kalifornischen und zweimaligen Arizona State Champion Mike Mangold.
F-16 Auch diese F-16 gehört zum Flugzeugpark der Naval Fighter Weapons School, genau genommen zur Untergruppe Naval Strike and Warfare Center.
Mike Mangold Mit 1:54.84 sicherte sich Mike Mangold den Sieg. Hier hat er gerade den punktgenauen "touch down" mit einem Rad absolviert.
F-5 Von der Naval Fighter Weapons School "Top Gun" in Fallon, Nevada, war diese F-5 Tiger II zu Gast. An der Bemalung ist die Aufgabe dieser Maschine unmißverständlich zu erkennen - sie darf den Gegner spielen.
David Martin David Martin jagt zwischen zwei "Obstacles" hindurch. Der Texaner ist zweifacher U.S. Champion und WM-Goldmedaillengewinner.
F-4 1 Minute und 29 Sekunden waren für General Steve Ritchie genug um mit einer F-4 zwei MiG-21 abzuschießen. Nach fünf MiGs wurde Gen. Ritchie zum ersten "Ace" der U.S. Air Force. Gut 30 Jahre später fliegt die lebende Legende bei Airshows - hier mit einer Phantom der Deutschen Luftwaffe, die auf der Holloman AFB stationiert ist.
Kent Pietsch Das passiert wenn man keinen gründlichen Vorflug-Check gemacht hat - die 63 Jahre alte Interstate S-1 Cadet hat das rechte Querruder verloren... Keine Angst - dieser Comedy-Act gehört zum fliegenden Zirkus von Airshow-Legende Kent Pietsch.
Heritage Flight Beim Heritage Flyby der U.S. Air Force bilden eine F-16 und zwei P-51 Mustang eine Formation. Für die Piloten diese Heritage-Formationen durch die extrem unterschiedlichen Leistungdaten der Flugzeuge sehr anspruchsvoll.
Kent Pietsch Auch ein fehlendes Querruder hindert Kent nicht daran, auf dem Dach eines Wohnmobiles zu landen, das gerade ganz zufällig die Runway entlangfährt. Nicht zur Nachahmung empfohlen!!!
Red Knight Der "Red Knight" ist eine Canadair T-33. Neben der T-33 des Planes of Fame Museum war dies der zweite "T-Bird" in Reno.
Kent Pietsch Kents verrückter Flugstil mündet in einen Beinahe-Crash mit dem mehrachen nationalen und internationalen Kunstflug-Champion Greg Poe, der inzwischen mit seiner Vorführung begonnen hatte.
C-130 Kurz vor Mittag startet eine Lockheed C-130 Hercules der Alaska Air National Guard - an Bord etwa ein Dutzend Fallschirmspringer.
Kent Pietsch Für Greg Poe war der Spaß nun zu Ende. Er zwang Kent zur Landung und jagte den Übeltäter nun auf dem Vorfeld...
Parachute Jeden Tag findet um 12.00 die offizielle Eröffnung der Veranstaltung statt. Während die amerikanische Nationalhymne gespielt wird, springen Fallschirmspringer aus der C-130. Einer davon schleppt einen Sternenbanner.
Kent Pietsch ...direkt in die Arme der Polizei, die den Chaos-Piloten auch gleich arrestierte. Das ist eine Show, wie sie (nicht nur) die Amerikaner gerne sehen!

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 9

 

 

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