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National Championship Air Races 2004, Reno, NV, USA

- ein Bericht von Gerhard Schmid und Thomas Mayer -

Piloten aus allen Altersgruppen messen sich bei den Reno Races. Ein kleiner, drahtiger Mann, etwa mitte 60, fällt deshalb nicht besonders auf, wenn man ihm im Hangar der Sport Class Flugzeuge begegnet. Und doch ist dieser freundlich dreinschauende, ältere Herr ein Legende auf dem Stead Airport. Es ist Darryl Greenamyer, der von 1965 - 1969 fünfmal in Serie und später noch zweimal mit seiner F-8F Bearcat die Unlimited Races gewann. Am 24. Oktober 1977 flog der ehemalige Lockheed Testpilot mit seiner privaten F-104RB Starfighter "Red Baron" eine Geschwindigkeit von 1.590,450 km/h auf der 3 km Strecke - Weltrekord! Im Frühjahr 1995 sorgte Darryl erneut für Schlagzeilen: Sein Bergungsversuch der B-29 Superfortress "Kee Bird" aus der Eiswüste Grönlands scheiterte nach dreijähriger Arbeit in letzter Minute durch ein Feuer im Heck der Maschine, die dadurch völlig zerstört wurde.

Darryl Greenamyer, dieser überaus erfahrene Pilot, kehrte 2002 nach Reno zurück um in der 1998 gegründeten Sport Class an die Erfolge vergangener Jahre anzuknüpfen. Wie wenig kompromissbereit der alte Haudegen ist, kann man seither an den Ergebnistafeln sehen - Darryl hat dreimal in Folge den Klassensieg errungen. Und mit 347.774 mph im Qualifiing läßt er in seiner Lancair Legacy manche Mustang alt aussehen...

Above and Beyond
 
Sport Class Eine Mustang in der Sport Class? Ja - das ist John Parker's "Thunder Mustang", ein Nachbau der berühmten P-51 im verkleinerten Maßstab. Für 285.000 US$ konnte man diese Maschine als Kitplane kaufen - bis letztes Jahr. Die Herstellerfirma Papa 51Ltd. existiert nicht mehr.
Sport Class Das ist Darryl Greenamyer mit der Lancair Legacy #33. Die Maschine ist perfekt abgestimmt und eigentlich schon schnell genug um sich in der Unlimited Bronze Class mit Mustangs zu messen...
Sport Class Ein ungewöhnlicher Teilnehmer ist die Vari-Eze "Delaminator" mit der Nummer 111. Am Steuer des Pushers ist Klaus Savier.
Sport Class Hier überrundet Darryl Greenamyer den deutlich langsameren Earl Hibler, der eine Glasair II STD fliegt.
Sport Class Greg Nelson nahm mit seiner F-1 Rocket   zum ersten Mal an den Races teil.
Sport Class Obwohl es nur zum letzten Platz im Sport Class Gold gereicht hat - Earl Hibler's Glasair II STD fliegt fast 430 km/h schnell.
Sport Class 250,785 mph reichten für den sechsten Platz im Finale der Sport Class Silver. Der Gesamtsieger, Darryl Greenamyer, war 83 mph schneller. So groß ist der Unterschied zwischen Do-it-Yourself und Werksmaschine...
Sport Class Durch das Einziehfahrwerk ist die Glasair III "For God's Glory" immerhin um 11 mph schneller als die Glasair II STD. Dennoch wurde auch David Cronin überrundet.
Sport Class Gefährlich siehr diese Harmon Rocket II schon beim Rollen aus. Dean Berry aus Arizona sitzt unter der dunkel getönten Haube.
Sport Class Und auch den Kampf der Favoriten konnte Darryl Greenamyer für sich entschieden. Allerdings war der Geschwindigkeitsunterschied hier im Finale nur 1,742 mph.
Sport Class Nein, diese F-1 ist nicht aus Russland nach Reno gekommen. Mark Frederick hat lediglich seiner Phantasie freien Lauf gelassen...
Sport Class Zwischen den Rennen wird geschraubt - hier an der Lancair Legacy von Lee Behel, den wir schon in der Jet Class getroffen haben.
Sport Class Die Harmon Rockets sind in den USA weit verbreitet. Auch bei den Reno Races sind immer mehrere dieser Maschinen mit von der Partie. Für die Gold Class sind die Maschinen allerdings nicht schnell genug - das feste Fahrwerk ist aerodynamisch ungünstig.
Sport Class Und auch in der Sport Class ist Lee Behel vorn dabei. Der Porsche und Audi Händler erreichte den dritten Platz.
Sport Class Auch John Harmon fliegt mit - in einer Harmon Rocket III. Er war schnell und zuletzt der zweitschnellste Flieger mit festem Fahwerk. Vom Siegestreppchen trennten ihn dennoch 80 mph.
Sport Class Mit weniger als einer Sekunde Vorsprung konnte David Cronin mit der #1 dieses Duell mit Dan Wright in seiner SX 300 für sich entschieden.
Sport Class Die Glasair IFT ist in den USA ein beliebtes Reiseflugzeug. Hier rollt Richard Ogg zum Start.
Sport Class In dieser Morss 320 sitzt der Testpilot Dave Morss. Dave konnte die Rennen Sport Class von 1998 bis 2000 für sich entschieden - allerdings auf einer Lancair Werksmaschine.
Sport Class Das Warmlaufen der Motoren dauert bei über 30 Grad Celsius nicht lange - gleich geht es los...
Sport Class Leider gingen auch wieder Flugzeuge kaputt - zum Glück blieb es bei Sachschäden. Hier die Questair Venture von Mike Dacey. Mit diesem Flugzeugtyp gab es in den vergangenen Jahren mehrere schwere Unfälle.
Sport Class Mit 289,523 mph schaffte es Roger Claypool mit seiner Zivko Edge 540 T auf den vierten Platz der Sport Class Gold. Das ist eine sehr gute Leistung mit einer Kunstflugmaschine, die nicht gerade auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt ist.
Sport Class Neun Formula One Races konnte Jon Sharp mit seiner "Nemesis" von 1991-1999 in Serie gewinnen. Mit der Neukonstruktion "Nemesis NXT" wollte er die Spitze der Sport Class erobern. Eine Fahrwerksfehlfunktion zerschlug Jon's Pläne.
Sport Class Hier passiert Roger Claypool mit der Edge 540 T den Home Pylon.
Hier geht's weiter zu   >>>Teil 6
 

 

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