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National Championship Air Races 2006

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges haben Propellerflugzeuge ihre Leistungsgrenzen erreicht. Dennoch gelang es fanatischen Bastlern, die Höchstgeschwindigkeiten bis auf mehr als 500 mph, das sind über 800 km/h zu steigern. Diese hochgezüchteten Rennmaschinen fliegen jedes Jahr bei den National Championship Air Races im amerikanischen Reno um die Wette.

Einer nach dem Anderen schieden die Favoriten der Unlimited Class in diesem Jahr aus. Dago Red, Rare Bear, Strega... - Racer, die sich mit vielen Rekorden und Siegen in die Geschichtsbücher des Unlimited Air Racing eingetragen haben - sie alle mußten mit technischen Defekten kapitulieren. Nach Jahren der Vorbereitung ist ein neuer Stern am Himmel des Unlimited Air Racing erschienen - "September Fury", die stark modifizierte Hawker Sea Fury von Michael Brown. Und es sieht ganz danach aus als würde dieser schnelle Racer auch in der Zukunft die Fans in Atem halten.

Und falls Sie es auch 2006 nicht nach Reno geschafft haben - hier unser    >>>Buchtipp

program
#1 / #117 Near miss? Nein, es ist genügend Abstand zwischen der mächtigen, zweimotorigen Tigercat "Big Bossman" und dem eben mit der Sea Fury "Bad Attitude" abhebenden Bill Rheinschild. Aber ein spektakulärer Anblick ist es allemal.
#105 Immer wieder schön anzusehen ist Stewart Dawson's Hawker Sea Fury "Spirit of Texas". Sie ist immer für eine Platzierung im Mittelfeld der Gruppe Gold gut. In diesem Jahr war es Platz 5 mit 428,753 mph.
#117 Bill Rheinschild mit seiner Hawker Sea Fury "Bad Attitude" im Ostteil des Rennkurses. Er belegte den siebten und letzten Platz in der Gruppe Gold - mit 408,200 mph.
#13 Wie jedes Jahr war der in Warbirdkreisen sehr bekannte Howard Pardue wieder mit seinen beiden Racern #13 und #14 mit von der Partie. Und wie gewohnt flog Nelson Ezell mit der Sea Fury im Unlimited Gold. Diesmal auf Platz sechs - mit 409,068 mph.
#19 2006 waren die Yaks schwach vertreten. Jim McKinstry nahm mit seiner Yak-3 "Shiska Suka" zum zweiten Mal in der Unlimited Class teil. Sein Ergebnis: der dritte Platz im Unlimited Bronze mit 316,887 mph. Technische Unterstützung des Teams kam unerwartet durch den Deutschen Yak-Spezialisten Achim Meier.
#14 Seine Grumman "Bearcat" flog Warbirdsammler Howard Pardue selbst. Mit 382,948 mph ist der weitestgehend serienmäßige Jäger im Mittelfeld der Gruppe Silver vertreten.
#2 Schafft gerade eben die für die Teilnahme in der Unlimited geforderten 300 mph: Tom Camp mit seiner FM-2 Wildcat "Air Bisquit". Dabeisein ist alles und dem Publikum gefällt das bullige Jagdflugzeug auch wenns als letztes durchs Ziel kommt.
#25 Testpilot Dave Morss war wieder mit der schönen und ebenso seltenen P-51A "Polar Bear" dabei. Niemand erwartet von einem solchen Flugzeug Rekordzeiten, gerade deshalb war der erste Platz in der Gruppe Bronze mit 344,211 mph beachtlich.
#33 Für Will Whiteside war es die erste Teilnahme in einem Unlimited Race. Seine Yak-3U wurde erst kurz vor dem Rennen fertig, für eine Lackierung hat es nicht mehr gereicht.
#38 Zwar hatte Ron Buccarelli als Pilot von "Rare Bear" in diesem Jahr nicht viel Freude, doch immerhin hatte er auch seine Griffon-Mustang "Precious Metal" mitgebracht. Der schöne Racer belegte mit 391,366 mph den dritten Platz im Unlimited Silver.
#33 Noch im letzten Jahr hat Will Whiteside als Sport Class Teilnehmer über seinen Traum gesprochen, in der Unlimited Class zu fliegen. Ein Jahr später belegte er Platz 7 im Unlimited Silver - 352,497 mph schnell.
#47 Die berühmte gelbe Mustang "Ole Yeller", das frühere Showflugzeug von Bob Hoover, wurde von John Bagley wieder zu den Races gebracht. 367,711 mph und ein fünfter Platz im Unlimited Silver sind ein solides Ergebnis.
#44 Der zweite Platz im Unlimited Bronze ist füe die Stock-Mustang #44 "Sparky" mit Brant Seghetti an den Controls schon sehr gut. Er war 321,467 mph schnell, zuletzt waren in dieser Klasse nur noch vier Teilnehmer im Rennen.
#4 Zwei Unlimited Gold Racer rollen zum Start. Das fünfmalige Siegerteam #4 "Dago Red" wurde in diesem Jahr von Dan Martin nach Reno gebracht. Leider trat schon bei den ersten Testflügen ein Motorschaden auf, der das Team groundete.
#5 Bob Button mit seiner farbenfrohen Mustang "Voodoo" lag beim Qualifying mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 435,924 mph auf dem siebten Platz. An den Rennen nahm Bob aufgrund technischer Probleme nicht mehr teil.
#8 Läuft wie ein Uhrwerk, hat auch mindestens ebensoviele Zahnräder im mächtigen 28 Zylinder Sternmotor: Die schnelle Hawker Sea Fury #8 "Dreadnought" der Brüder Dennis und Brian Sanders mit dem Piloten Matt Jackson im Cockpit. 453,559 mph reichten im Finale für Platz 2.
#77 Motortestlauf am frühen Morgen. Das Siegerteam des Vorjahres bereitet die legendäre Grumman Bearcat #77 "Rare Bear" auf die folgenden Flüge vor. Beim Qualifying war Ron Buccarelli 455,774 mph schnell, wenig später landete er mit einem kapitalen Motorschaden.
#7 Morgendlicher Motortestlauf beim sechsmaligen Unlimited Champion #7 "Strega". Deutlich ist die glatte, einem Segelflugzeug ähnliche Oberfläche zu sehen. Wenige Minuten später startet Pilot "Tiger" Destefani zu einem Testflug.
#77 Diese Aufnahme läßt keinen Zweifel aufkommen. Der Kolben #1 ist durchgebrannt, durch das Loch im Kolben wurde eine große Menge Öl aus dem Motor gepumpt, das deutlich am Rumpf zu sehen ist. Das Aus für Rare Bear bei den Races 2006.
#7 Hier sieht noch alles gut aus - eine Runde später mußte Bill "Tiger" Destefani mit einem Motordefekt aus dem Rennen gehen. Damit setzte sich die Pannenserie des Rekordsiegers fort.
#9 Für eine kleine Überraschung sorgte Jimmy Leeward mit seiner blankpolierten P-51D "Cloud Dancer". Mit Racing-Canopy und aerodynamisch optimiertem Kühler war er schnell genug für das Unlimited Gold. Nach 434,887 mph im Qualifying mußte er kurn nach dem Start zum Finale mit technischen Problemen landen.
#911 / #31 Dan Vance in der gelb-roten Sea Fury #911 "September Pops" beim Überholen der langsameren Mustang #31 "Speedball Alice". 80 mph war die von Brant Seghetti geflogene Mustang, die übrigens der Familie Vance gehört, im Finale langsamer als die Sea Fury.
#81 Eine der schönsten Mustangs im Teilnehmerfeld ist Daryl Bond's TF-P-51D "Lady Jo", eine originale Trainerversion in Bestzustand. Hier passiert Pilot Rob Patterson Pylon #8. Mit 326,928 mph belegte Rob Platz 8 im Unlimited Silver.
Race In den ersten Runden des Rennens fliegen die Teilnehmer des Unlimited Silver Race noch im dichten Pulk um den Pylon #8. Dan Vance führt das Feld mit der Sea Fury #911 "September Pops" an und gewinnt das Finale mit 405,749 mph.
#99 Verlässlich wie immer: Mike Keenum's Hawker Sea Fury #99 "Riff Raff" mit dem ehemaligen Astronauten Robert "Hoot" Gibson im Cockpit. 2006 erreichte das langjährige Unlimited-Team den vierten Platz im Gold Race - die Geschwindigkeit im Finale betrug 437,083 mph.
#232 Das September Pops Air Racing Team von Michael Brown war in diesem jahr äußerst erfolgreich. Teambesitzer Michael Brown selbst ließ im Cockpit der schnellen Sea Fury "September Fury" #232 die Konkurrenz weit hinter sich und wurde mit 481,619 mph Unlimited Champion 2006.
#86 Einer der extremsten Unlimited Racer kehrt von einem morgendlichen Testflug zurück: John und Marcia Moore's Yak-11 "Czech Mate". Seit vielen Jahren im Cockpit ist der erfahrene NAVY- und Airline-Pilot Sherman Smoot.
victory Die Freude ist groß, hat Michael Brown doch sein Ziel, den Sieg in der Unlimited Class, erreicht. Doch Air Racing ist ein Sport, in dem ohne ein eingespieltes Team nichts geht. Die September Pops Crew genießt die Champagnerdusche...
#86 Mit 445,817 mph jagte Sherman Smoot die von einem 2.600 PS starken R-2800 angetriebene Yak-11 #86 um den Kurs. Belohnt wurde das Team mit Platz 3 in der Königsklasse.

Hier geht's weiter zu >>>Teil 6

 

 

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