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National Championship Air Races 2007

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

Als Königsklasse gilt die Unlimited Class schon seit Anbeginn der National Championship Air Races in Reno im Jahr 1964. Inzwischen sind die Betriebskosten für diese mächtigen Propellerjäger allerdings in astronomische Höhen gestiegen. So können die Fans nur hoffen, dass es noch lange Menschen gibt, die genügend Geld für dieses teure Vergnügen ausgeben... Im Teil 2 sehen Sie noch einige weitere Impressionen aus der Unlimited Class.

Und falls Sie es schon wieder nicht nach Reno geschafft haben - hier unser    >>>Buchtipp

 

Die Unlimiteds stauen sich an der Tankstelle. Top-Racer wie Rare Bear verbrauchen während eines Rennens dann auch schon mal 500 Liter hochoktanigen Spezialsprit.
Besprechung der Unlimited Class Piloten vor einem Rennen.
Kleinere Reparaturarbeiten an Ray Dieckmans Grumman Bearcat. Am nächsten Tag war die in erstklassigen Zustand befindliche Maschine wieder im Einsatz.
Dave Morss, Testpilot mit 27.000 Stunden und mehr als 300 verschiedenen Flugzeugtypen im Logbuch, flog dieses Jahr die Bearcat "Tempus Fugit" von Provenance Fighter Sales.
Eine Nachtschicht war hingegen bei der dritten Stock-Bearcat im Bunde fällig. Sie wird seit vielen Jahren von Howard Pardue nach Reno gebracht.
Die Grumman F8F-2 Bearcat "Tempus Fugit" wurde noch im Jahr 2007 verkauft.
Nicht wegzudenken von den Reno Air Races ist Jimmy Leeward mit seiner blankpolierten P-51D Mustang "Cloud Dancer" #9.
Air Racing Urgestein Bill "Tiger" Destafani legt den Fallschirm an. In den vergangenen Jahren hat der mehrfache Unlimited Champion vergeblich ein Comeback versucht.
Fred Cabanas aus Key West mit der P-51 Mustang "Luscious Lisa" #00 passiert Pylon 8 im Westen des Rennkurses.
Technische Probleme mit den anfälligen Rolls Royce Merlin Motoren sorgen dafür, dass die Mustangs aus der Spitzengruppe verschwinden. Tiger Destafani's "Strega" hat die aerodynamisch feinste Zelle, doch ohne einen haltbaren Motor kann er diesen Vorteil nicht nutzen.
Heimflug. Brant Seghetti macht sich am Montag nach den Races mit der bunt beklebten "Sparky" auf den Weg nach Vacaville in Kalifornien, wo die Mustang stationiert ist.
Der Motor in der Hawker Sea Fury #8 "Dreadnought" läuft dagegen seit Jahren wie ein Uhrwerk. Und das obwohl er nicht nur 12 sondern 28 Zylinder hat. Dafür ist aber auch der Hubraum mit ca. 70l fast dreimal so groß wie der eines Merlin.
Hierzu dürften keine Worte nötig sein...
"Dreadnought" mit Matt Jackson am Steuer im Finale der 2007 National Championship Air Races. Er beendete das Rennen, wurde jedoch disqualifiziert.
...und Ron Buccarelli's #38 "Precious Metal" bietet den Fotografen stets ein eindrucksvolles Motiv.
Immer für eine Überraschung gut ist Rare Bear, der älteste Teilnehmer im Feld und zugleich auch Spitzenreiter in Bezug auf Siege. 2007 kam das Team mit neuem Besitzer, neuer Lackierung und hochmotiviert nach Reno...
Noch bevor die ersten National Championship Air Races in Reno abgehalten wurden, war die Super Corsair "57" in der amerikanischen Air Racing Szene ein bekannter Favorit.
...um mit dem erfahrenen Rare Bear Piloten John Penney im Cockpit ein weiteres mal auf dem ersten Platz zu landen. Die Freude des Teams und der Fans war dem entsprechend groß.
Bob Odegaard pflegt die seltene Maschine liebevoll und fliegt zur großen Freude der Fans damit auch in den Rennen der Bronze Class mit. In diesem Jahr belegte er den dritten Platz.
Letzte Besprechung vor einem Unlimited Gold Race. Wenige Momente später steigt Robert "Hoot" Gibson (im Overall) in das Cockpit der mächtigen Sea Fury.
Den dritten Platz in der Gruppe Silver belegte Ray Dieckman mit seiner schönen Bearcat "Blue Bear" #224
"Spirit of Texas", die schnelle Hawker Sea Fury des Texaners Stewart Dawson, rollt nach einem Rennen auf das Vorfeld zurück.
Das zweite Jahr in der Unlimited Class war es für Will Whiteside mit ser Yak-3U "Steadfast" #33.
Nach seinem überlegenen Sieg im vergangenen Jahr konnte Michael Brown die schnelle "September Fury" diesmal nicht ins Ziel bringen. Diese Aufnahme zeigt deutlich die stark veränderten Tragflächen.
"Spirit of Texas", dicht gefolgt von "Riff Raff" und etwas höher die schnellere und später Zweitplazierte "Czwch Mate" beim Entscheidungsrennen am Sonntag.

Hier geht's weiter zu >>>Teil 7

 

 

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