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National Championship Air Races and Air Show 2008

Reno, Nevada

- von Gerhard Schmid -

In diesem Jahr waren beim Qualifying für die Jet Class gerade einmal neun Teilnehmer angetreten. Vielleicht hat der Unfall im vergangenen Jahr so manchen Piloten von der Teilnahme abgehalten, vielleicht hat so mancher erkannt, dass bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 500 mph der 8,4371 Meilen lange Kurs sehr, sehr eng werden kann.

Zwei L-29 Delfin haben das kleine Feld der Jet Class die ganze Rennwoche über angeführt. In den Cockpits der beiden Oldies waren keine Geringeren als die Top-Piloten Curt Brown (mehrmaliger Space Shuttle Kommandant) und Mike Mangold (Top Gun Ausbilder, internationaler Aerobatic und Red Bull Air Race Champion) zu finden.

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Curt Brown, der spätere Sieger, flog mit der L-29 #77 beim Qualifying eine Runde mit 524,14 mph. Diese Runde hat eine knappe Minute gedauert - bei einer Dauerbelastung von 4-5 g. Das setzt gute körperliche Fitness voraus.
#2 "Pip Squeak" wurde in diesem Jahr von Joe Gano geflogen. Der erste Platz war diesmal nicht drin - trotz modifizierter Wingtips und 480,488 mph. Die L-29 sind einfach schneller als die L-39.
Im Cockpit der L-29 #12 "Euro Burner" sitzt Mike Mangold, der vielen Airshowfans als erfolgreicher Kunstflieger bekannt ist. Mit 499,272 mph belegte er den zweiten Platz hinter Curt Brown.
Auf den vierten Platz des Jet Class Gold flog Phil Fogg mit der L-39 #8. In der Jet Class fliegt Phil seit 2006, in der Formula One war er schon in den 80er Jahren mit von der Partie.

Tief und immer auf der Ideallinie dreht der ehemalige NAVY-Pilot und Space Shuttle Kommandant Robert "Hoot" Gibson seine Runden in der L-39 #54.

#25 "Violated" wird geflogen von Cliff Magee, einem Fachanwalt für Luftrecht. Mit 414,858 mph musste sich Cliff zuletzt mit dem achten und letzten Platz bei den Jet Class Races 2008 begnügen.
414,973 war Hoots Geschwindigkeit im Finale. Mit der aerodynamisch serienmäßigen L-39 #54 belegte er so Platz 7.
Etwas ungewohnt ist das Flugbild der Fouga Magister von Lee Behel. Die sehr langen Tragflächen und das V-Leitwerk erinnern an ein Segelflugzeug - und tatsächlich wurde die CM.170 aus dem Turbinenmotorsegler CM.8-R13 abgeleitet.
Rick Vandam flog sein viertes Jahr in der Jet Class. Die leicht modifizierten Wingtips verhalfen der L-39 #5 "American Spirit" zum fünften Platz - mit 449,836 mph
Die Fouga Potez (später Aerospatiale) CM.170 war der erste Strahltrainer der Welt und ist heute eher selten zu sehen. Mit 419,413 mph konnte Lee Behel Platz 6 belegen.
Mit der völlig serienmäßigen L-39 #24 flog Pete Zaccagnino dem Feld hinterher. Im Qualifying war er 140 mph langsamer als Curt Brown mit der L-29 und immer noch gut 20 mph langsamer als Lee Behel mit der Fouga.
Dieses Bild zeigt, wie dicht Lee Behel mit seiner CM.170 den Pylon passiert um auf der Ideallinie zu bleiben. Das ist eine Gratwanderung, denn enges Fliegen bedeutet hohe Querneigung und damit hohen Widerstand durch die G-Kräfte. Weites Ausholen reduziert diese Verluste, bedeutet jedoch wieder mehr Strecke...
Mike Mangold überholt mit der L-29 Delfin #12 den langsamer fliegenden Joe Gano im Cockpit der roten L-39 #2 "Pip Squeak".
Mit Ausnahme von Pete Zaccagnino flogen alle Jet Class Teilnehmer im Finale am Sonntag. Das Bild zeigt den Beginn des Rennens. In dieser Phase drängen sich die Piloten um die Ideallinie.
Hier geht's weiter zu >>>Teil 5
 

 

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