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National Championship Air Races 2008

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

Ausschlafen ist nicht, wenn man einen Tag bei den Reno Air Races von Anfang bis Ende miterleben möchte - die ersten Rennen beginnen bereits um 8 Uhr morgens. Dann starten die Teilnehmer der Formula One und der Biplanes in die noch kühle, ruhige Morgenluft am Stead Airport, nördlich der Spielerstadt Reno im US-Bundesstaat Nevada. Im Tagesverlauf wird die Luft durch die Sonneneinstrahlung zunehmend unruhiger, was aber den größeren, schwereren Flugzeugen der Sport Class, der T-6 Class, der Unlimited und Jet Class deutlich weniger ausmacht.

Die diesjährigen National Championship Air Races werden vom 11.-14. September abgehalten und zur großen Freude der Zuschauer sind die Teilnehmerfelder der Klassen nach de Qualifying noch fast komplett. Insbesondere in der Königsklasse der Unlimiteds ist mit "Dreadnought", der mächtigen Hawker Sea Fury von Brian und Dennis Sanders, nur ein Teilnehmer vorzeitig aufgrund technischer Probleme ausgeschieden. Umso spannender dürften die folgenden Tage werden, denn die Stars der Air Races, die Mustangs "Strega" und "Dago Red", die Sea Fury "September Fury", die Yak-11 "Czech Mate" und der Vorjahressieger, die Bearcat "Rare Bear", werden alles geben um im Finale am Sonntag die Ziellinie als Erster zu überfliegen. Mit 474,173 mph legte Dan Martin mit "Dago Red" eine beachtliche Qualifying-Zeit vor.

Auch in der Sport Class liegt die Messlatte hoch, nachdem bei Jon Sharp mit seiner Nemesis NXT die unglaubliche Rundengeschwindigkeit von 409,297 mph gemessen worden.

Es wird also spannend werden in den folgenden Tagen, ehe beim Finale am Sonntag die schnellsten Rennflugzeuge und Piloten der National Championship Air Races 2008 fest stehen. Und alle hoffen, dass die vier Renntage ohne Zwischenfälle verlaufen werden, nachdem es im vergangenen Jahr mehrere schwere Unfälle gab und sich am Samstag vor der Racing Week 2008 bei den Vorbereitungen ein Unfall mit tödlichem Ausgang ereignet hat.

Und falls Sie es schon wieder nicht nach Reno geschafft haben - hier unser    >>>Buchtipp

 

In der Sport Class ist erstmals eine SBACH 342 aus deutscher Produktion. Zwar reicht die Geschwindigkeit nicht aus um den Anschluß zu halten, ein interessanter Anblick ist die Hochleistungs-Kunstflugmaschine jedoch allemal.
Tom Watkins umrundet mit seiner Cassutt "Lime Light" den Westpylon. Tief und dicht am Pylon - so gefällt's den Fotografen...
Robert "Hoot" Gibson beim Qualifying mit der L-39 #54. Die Farbgebung ist für einen ehemaligen Militärjet etwas ungewöhnlich.
T-6 Class - bekannt für spannende Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier Jim Thomas mit #70 "Mirage" und Vic McMann mit #66 "Gunslinger".
Steve Hinton Junior ist der jüngste Rennpilot, der jemals an den Reno Air Races teilgenommen hat. Hier wird Steve von Tom Camp in die FM-2 Wildcat eingewiesen.
Es gibt vier flugfähige Tigercats Grumman F-7 weltweit. Drei davon sind in dieser Woche in Reno. Mike Brown fliegt seine "Big Bossman" (links) auch in den Races.
Wieder dabei - mit der schnellsten Zeit im Qualifying - der mehrfache Gewinnder des Unlimited Gold "Dago Red".
Der schnelle Unlimited-Racer "Dreadnought" konnte am Rennen nicht teilnehmen. Die Crew hatte nach dem Qualifying Metallabrieb im Öl festgestellt.
Abendstimmung zwischen den Pits. Kein Zweifel - wenigstens in dieser Woche dreht sich am Stead Airport wirklich alles ums Fliegen.

Hier geht's weiter zu >>>Teil 1

 

 

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