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Airpower 2003 in Zeltweg

- Ein AirVenture-Bericht von Hartmut Seidel, mit Bildern von Gerhard Schmid, Hartmut Seidel, Philip Preindl und Nina Graf -

 

 

 

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Draken Diese eindrucksvolle Startaufnahme zeigt noch mal eine Maschine von der hervorragenden Sechser-Formation Saab Draken der Österreichischen Luftstreitkräfte bei der Airpower03.
Viggen

Viggen

Viggen

Viggen

Zweifellos eine der besten Flugvorführungen bei der Airpower03 war das äußerst rasante Solo-Display mit dieser Saab Viggen der Schwedischen Luftwaffe. Die sehr leistungsfähige und wegen ihrer "Doppel-Deltaflügel" unverwechselbare Saab Viggen wird bei der schwedischen Luftwaffe in mehreren Versionen eingesetzt, so z.B. als Jagdbomber, Aufklärer und Jagdflugzeug. Bei der in Zeltweg zu sehenden Maschine handelte es sich um einen Jäger mit der genauen Bezeichnung Saab JA 37 Jaktviggen. Da man im Kriegsfall mit der Zerstörung der festen Einsatzflughäfen rechnen muß hat man in Schweden bei der Konstruktion der Saab Viggen großen Wert darauf gelegt, daß die Maschine über sehr gute Kurzstart- und Landeeigenschaften verfügt, damit sie auch von kurzen abgesperrten Landstraßen-Teilstücken aus eingesetzt werden kann. Dies wurde unter anderem damit erreicht, daß das Volvo Flygmotor RM 8 Triebwerk der Saab Viggen mit Nachbrenner und Schubumkehr ausgerüstet ist.
Draken Zusätzlich zu der Draken-Formation gab es bei der Airpower03 die Saab Draken auch in einer sehr guten Solo-Vorführung zu sehen. Das Solo-Display wurde geflogen von Hauptmann Dieter Springer von der 2. Staffel des Überwachungsgeschwaders der Österreichischen Luftstreitkräfte in Graz-Thalerhof. Seine Maschine war der "Ostarrichi-Draken" mit dem rot-weiß-roten Sonderanstrich.
Eurofighter

Eurofighter

Eurofighter

Wie schon erwähnt werden die altgedienten Saab Draken bei den Österreichischen Luftstreitkräften in Kürze ausgemustert. Als neuer Luftraumüberwachungsjäger sollen dann ab 2007 insgesamt 18 nagelneue Maschinen vom Typ Eurofighter Typhoon in Dienst gestellt werden. Der Gesamtkaufpreis hierfür beträgt 1,98 Milliarden Euro. Bei dem Eurofighter handelt es sich um ein Gemeinschaftsprodukt der Firmen EADS Deutschland, BAe Systems (Großbritannien), Alenia Aeronautica (Italien) und EADS-CASA (Spanien). Der Eurofighter gilt als eines der modernsten und leistungsfähigsten Kampfflugzeuge der Welt und im Flugprogramm der Airpower03 bekamen die Österreichischen Steuerzahler mit den erstklassigen Flugvorführungen dieses Italienischen Eurofighters die Gelegenheit, sich von der Leistungsfähigkeit und enormen Wendigkeit dieser Maschine persönlich ein Bild zu machen.
Viggen Das Solo-Display mit der Saab Viggen bestand aus zwei Teilen : Nach einer atemberaubenden Flugvorführung zeigte der Viggen-Pilot noch die hervorragenden Kurzstart- und Landeeigenschaften der Maschine. Hier ist die Kurzlandung mit aktivierter Schubumkehr zu sehen. Das Foto entstand am ersten Tag der Airpower03, wo es einige Regenschauer gegeben hatte. Der heiße Strahl des Umkehrschubs lässt das Regenwasser auf der Landebahn verdampfen.
Eurofighter Geflogen wurden die hervorragenden Eurofighter-Solo Displays in Zeltweg von Maurizio Cheli, dem Chef-Testpiloten der Firma Alenia Aeronautica.
Viggen Die Schubumkehr machte es möglich, daß der Pilot der Saab Viggen nach der eindrucksvollen Kurzlandung mit seiner Maschine auch noch einige Meter rückwärts gerollt ist, dann fast auf der Stelle gewendet hat und dann gleich darauf wieder einen absolut atemberaubenden Kurzstart mit Nachbrenner in die Gegenrichtung durchführen konnte!
Venom

Venom

Neben ultramodernen Maschinen wie dem Eurofighter wurden im Flugprogramm der Airpower03 auch sehr interessante historische Jets gezeigt. So zum Beispiel auch diese De Havilland DH 112 Venom, eine Weiterentwicklung des berühmten "Vampire"-Jets aus den vierziger Jahren. Diese Maschine hier gehört heute dem Fliegermuseum in Altenrhein ( Schweiz ) und flog früher bei der Schweizer Luftwaffe, bei der über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren nicht weniger als insgesamt 250 Venoms im Dienst gestanden haben, die meisten davon als Jagdbomber.
Beluga

Beluga

Das größte Flugzeug im Flugprogramm der Airpower03 war der Super Transporter SATIC A 300-600 ST, besser bekannt unter der Bezeichnung "Beluga". Die Maschine ist 56 Meter lang und verfügt über den bei einem Flugzeug weltweit größten Frachtraum: 1400 Kubikmeter. Der Beluga kam von außerhalb und war nur am Samstag bei der Airshow zu sehen. Die Maschine ist nicht in Zeltweg gelandet, verabschiedete sich nach ihrer Flugvorführung aber mit einem kurzen Aufsetzen auf der Landebahn mit anschließendem Durchstarten ("Touch and Go").
Tornado

Tornado

Das Marinefliegergeschwader 2 der Deutschen Bundesmarine war im Flugprogramm der Airpower03 in Zeltweg mit zwei Maschinen vom Typ Panavia Tornado vertreten. Neben einem Tornado Solo-Display konnte man auch eine Luftbetankungsvorführung mit den beiden Tornados bewundern. Ein solches "buddy-buddy-refuelling" ist Präzisionsarbeit und erfordert ein hohes fliegerisches Können!
Super Puma

Super Puma

Immer wieder sehenswert sind die Flugvorführungen der Schweizer Luftwaffe mit dem mittleren Transporthubschrauber Aérospatiale (jetzt Eurocopter) AS 332 Super Puma.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 3

 

 

 

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