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National Championship Air Races 2005

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

Die Reno Air Races begannen im September 1964 mit drei Rennklassen, die auf der staubigen "Sky Ranch" eine unbefestigte Runway von gerade einmal 2000 ft Länge benutzten. Eine dieser Klassen war die "Formula One".

Während in der Unlimited Class Motorleistungen bis zu 4.000 PS erzielt werden, ist die Formula One Class hier streng reglementiert. Alle Teilnehmer müssen den selben Motor, einen Continental O-200 mit 100 PS verwenden. Das ist der selbe Motor, wie er in der hierzulande weit verbreiteten Cessna 150 installiert ist. Die Flugzeuge der Formula One Class erreichen mit diesem Triebwerk und starrem Propeller jedoch Höchstgeschwindigkeiten, die beim Doppelten der Cessna 150 liegen. Weitere Vorgaben gibt es für die Fläche der Tragflächen (66 square feet) und das Leergewicht (min. 500 pounds).

Dominiert wird die Formula One Class von zwei Flugzeugtypen, den Cassutt und den Shoestring Racern und deren Abwandlungen, die von den Teams unter Einhaltung der oben beschriebenen Vorgaben vorgenommen wurden. In diesem Jahr waren 24 Teilnehmer für die F-1 Class gemeldet.


#2 Motortest: Ein Mechaniker hält die Shoestring "Okie Swinger" von George Budde am Seitenleitwerk fest. Da die Motoren der F1 Klasse einheitlich sind, zählen hier die kleinsten Feinheiten bei der Abstimmung.
#11 Neben der sehr großen Anzahl an Cassutt Racern fällt die Arnold AR-6 #11 "Endeavor" von David Hoover sofort durch ihr sehr modernes Design auf. Und die Maschine sieht nicht nur schnell aus - bereits im ersten Jahr der Teilnahme belegte David mit 250,7 mph den zweiten Platz in der Gold-Klasse.
#2 Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 209,3 mph erreichte George Butte mit seiner #2 "Okie Swinger" am Samstag während des 8 Runden dauernden Rennens über 25,5 Meilen. Er belegte damit den 7. Platz in der Gruppe Silver.
duel Eines der vielen interessanten Duelle in der Formula One ist auf diesem Foto zu sehen. Scotty Crandlemire mit #12 "Outrageous" wird von Jason Somes mit der #4 "Alley Cat" angegriffen.
#69 Charlie Greer mit seiner schnittigen Gilbert DG-1 #69 "Miss B. Haven". Wie die Shoestring von George Budde ist auch dieser moderne F-1 Racer in Composit-Bauweise gefertigt. Dadurch sind im Vergleich zu den aus Holz gebauten Cassutt Racern fließendere Formen möglich.
#12 #12 "Outrageous" ist mit seiner glitzernden Metallic-Lackierung ein schöner Anblick. Da mag die Übersetzung des Namens -abscheulich- gar nicht so recht passen. Scotty Crandlemire flog mit der Cassutt III M auf den vierten Rang in der Gold Klasse.
#69 Am Abend nach dem Rennen wird an #69 "Miss B. Haven" noch bis zum Sonnenuntergang gearbeitet um die Leistung zu steigern. Im Finale genügten 223,5 mph für den 6. Platz in der Gold-Klasse.
#33 Und wieder eine Cassutt III M. Die Formula One Class wird eindeutig von diesem Typ dominiert. Hier Ed Dutreaux mit seiner #33 "Slingshot".
#37 Am Rumpf der Cassutt III M #37 "Mohave Green" ist deutlich zu erkennen, dass es sich um eine stoffbespannte Holzkonstruktion handelt. Pilot Roger A. Keeney ist Boeing 747 Kapitän im Ruhestand - ob er sich im F-1 Cockpit manchmal eingeengt fühlt?
F1 duel Ray Debs greift an. Er muß mit seiner weissen "Carbon Slipper" ausserhalb der Flugbahn von Ed Dutreaux überholen. So sind die Regeln und nur so kann er Ed mit der Nummer 33 beim Überholvorgang im Auge behalten.
#4 Mit einer Geschwindigkeit von 240,2 mph gelang Jason Somes mit seiner Owl OR71 #4 "Alley Cat" der Sprung auf das Treppchen - er wurde dritter in der Gold-Klasse.
#40 Den dritten Platz in der Silver Class belegte David Roelofs aus Prescott, Arizona mit der #40 "Miss USA", einem Jensen Cassutt Racer.
#43 Aus Chesterfield, Montana, kommt der Ingenieur John Housley in die Wüste Nevada um sich mit der Cassutt #43 "Aero Magic" auf dem 3,1875 Meilen langen Kurs zu messen. Er wurde mit 216,5 mph Sieger in der Bronze Klasse. Die Maschine selbst ist ein Reno-Veteran. Schon 1982 gewann Jon Sharp mit ihr das F-1 Gold.
#44 Mal kein Cassutt: Die #44 "Judy" ist ein Shoestring und wird geflogen von Holbrook Maslen. Mit 226,2 mph wurde Holbrook Gewinner der Silver Class. Die Shoestring Flugzeuge haben eine ebenso lange Geschichte wie die Cassutts. Von 1968 bis 1975 gewann Ray Cote mit seiner Shoestring achtmal in Folge.
#45 So sieht der klassische F-1 Racer aus: Die Cassutt III M ist das meistgeflogene Flugzeug dieser Klasse. Im Cockpit der #45 "Quadnickel" sitzt Jay D. Jones. Nur etwa 2 mph langsamer als John Housley belegte er den zweiten Platz der Bronze Klasse.
#50 Airline Pilot Birch Entriken fliegt eine modifizierte Cassutt. #50 "Scarlet Screamer" war für das Gold Race qualifiziert, konnte jedoch am Sonntag nicht zum Finale starten.
#54 Der Texaner Gary W. Davis mit seiner Cassutt III M #54 "Midnight Lightning" am Pylon 5. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 225,7 mph am Samstag genügte für den zweiten Platz in der Silver Klasse.
#57 Steve Temple passiert den Pylon 5. 235,8 mph erreichte Steve mit seinem modifizierten Cassutt Racer und erreichte damit den fünften Platz in der Gold Klasse.
#81 Idaho schließt im Norden an Nevada an. Aus der Haupstadt Boise kommt Ray Debs mit seinem Debs-Weinman 001 Racer #81 "Carbon Slipper". Hier passiert Ray Pylon 5.
#57 Die Nahaufnahme von #57 "Aggressor" zeigt, dass die Crew Fugen und Übergänge sauber mit Klebeband versiegelt hat um Verwirbelungen zu vermeiden. Auch die Ruderspalte sind wie bei Segelflugzeugen mit Kunststoffstreifen abgedeckt.
#81 Die Nahaufnahme von "Carbon Slipper" läßt auch das dünne Profil der Tragflächen erkennen. Ray Debs verfehlte mit 218,5 mph und Platz 4 knapp das Treppchen der Silver Class.
#13 Mit 176,9 mph war Brian Reberry mit seiner Cassutt III M #13 "N-A-Rush" das Schlusslicht der F-1 Klasse. Er war damit 75 mph langsamer als der Sieger Gary Hubler.
#96 201,9 mph brachten Steve Senegal mit seinem Cassutt III M Racer #96 "Miss Demeanor" den dritten Platz in der Bronze Klasse ein. Die farbenfrohe Lackierung macht die Cassutt zu einem Eyecatcher.
#95 Und dies ist der Sieger der Formula One Class. Zum vierten Mal in Folge bestieg Gary Hubler das Siegerpodest. Hier Gary in seiner modifizierten Cassutt III M #95 "Mariah" am Pylon 5.

Hier geht's weiter zu   >>>Teil 2

 

 

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