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National Championship Air Races 2005

Reno / Nevada

- von Gerhard Schmid -

Kleine Kunstflugdoppeldecker der Typen Smith Miniplane, Mong Sport und Pitts Special bilden das Teilnehmerfeld der Biplane Class. Dominiert wird diese Klasse dabei von den Pitts S-1. Modifikationen sind in dieser Klasse in großem Umfang erlaubt. So kann man bei den schnellsten Maschinen der Gold Class kaum noch erkennen, welches Flugzeug einst die Grundlage bildete.

Die schnellsten acht der insgesamt maximal 24 Teilnehmer im Feld der Biplane Class fliegen in der Gruppe "Gold". Die folgenden acht in der Gruppe "Silver" und die letzten acht in der Gruppe "Bronze". Entscheidend für die Gruppierung ist die Geschwindigkeit, die jeder Teilnehmer im Qualifying erreicht.

Gestartet wird in der Biplane Class nach einem Verfahren, wie man es auch aus dem Auto-Motorsport kennt. Alle acht Flugzeuge einer Gruppe stehen zugleich am Start. Allerdings bringt die schnellste Zeit im Qualifying beim Biplane Race nicht die Pole Position sondern das genaue Gegenteil - der schnellste Teilnehmer des Qualifying startet von der äußersten Position der letzten Reihe. Das macht das Rennen für die Zuschauer spannender, denn die schnelleren Teilnehmer rollen das Feld von hinten auf.


race Tief und eng - das ist es, was Reno Air Racing Fans sehen wollen. Bei den spannenden Duellen der Biplanes kommt der Zuschauer voll auf seine Kosten...
#62 Die Basis der extrem modifizierten #62 "Phantom" von Andrew Buehler und Tom Aberle ist eine Mong Sport. Viel ist davon allerdings nicht mehr übrig. Die Mühe hat sich gelohnt - mit 230,8 mph flog Andrew Buehler auf Platz 1 -  mit 10 mph Vorsprung vor dem Zweitplazierten.
Pylon 5 Mit der Formula One teilen sich die Biplanes den kleinsten Kurs. Er ist 3,17 Meilen lang. Sechs Runden sind zu fliegen, dabei legen die Doppeldecker 19 Meilen zurück.
#13 Platz 2 in der Biplane Gold Klasse wurde von Jeffrey Lo mit der #13 belegt. Seine Pitts LR 1 ist ebenfalls stark modifiziert. An den Tragflächen ist das deutlich zu erkennen.
race Das ist keine Formationsflug! Hier ist ein spannender Kampf um die Plätze im Gange. Larry Teuber setzt mit seiner schwarzen Pitts S-1S #18 "Wily Cock" zum Überholen an.
#13 Eine Schrecksekunde erlebten die Zuschauer - und sicher auch Jeffrey Lo selbst - als er in die Wirbelschleppen vorausfliegender Maschinen geriet und seine LR 1 für Sekunden ausser Kontrolle schien. Dicht über dem Boden konnte Jeffrey die Kontrolle wiedererlangen - und flog das Rennen zu Ende.
#18 Ein Blick über die Schulter zeigt - die beiden überholten Maschinen fallen zurück, der Abstand vergrößert sich schnell...
#00 Für Stephen Brown sind die Reno Races ein Heimspiel, ist er doch in der Spielerstadt zu Hause. Mit 209,7 mph landete Stephen mit seiner Pitts S-1 #00 "Tonopah Low" auf dem vierten Platz im Biplane Gold.
#18 Mit 180 mph gewann Larry Teuber aus Rapid City das Rennen der Biplane Bronze Class.
#16 Diese modifizierte Mong wird von Frank Jerant um den Kurs gesteuert. Der Filmproduzent aus Salinas, Californien, erreichte den siebten Platz in der Gold Gruppe.
#51 Einer der beiden Überholten ist Mark Barber mit seiner Pitts S-1C #51 "Shortcut". Mit 15 mph Abstand zum Klassensieger Larry Teuber landete Mark auf dem 5. Platz der Bronze Gruppe.
#711 Den achten und letzten Platz im Biplane Gold belegte Robert Vaccariello aus Houston, Texas, mit seiner Pitts S-1S #711 "Rollin'". Mit 183,9 mph war Robert 48 mph langsamer als Sieger Andrew Buehler mit "Phantom".
#42 Earl Allen, der ebenfalls von Larry Teuber überholt wurde, überflog mit seiner Pitts S-1S #42 "The Other Woman" als zweiter die Ziellinie.
#26 Den Pylon 5 passiert hier Tom Aberle   mit Ben Buehler's Mong Sport #26 "Mistress". 165,1 mph reichten allerdings nur für den sechsten Platz in der Bronze Klasse. Ein entspanntes Rennen für Tom, der mit seiner "Phantom" sonst eher die Gold Klasse dominiert.
#77 Pitts und Mong dominieren die Biplane Class. Da ist die Smith Miniplane DSA-1 #77 "Rich's Brew" von Richard Beardsley aus Vacaville, Californien, eher eine Ausnahme. 164,9 mph genügten für den siebten Platz in der Gruppe Silver.
race Jonathan Gourley und Tom Aberle kämpfen um die Plätze. Am Ende des Bronze Class Rennens hatte Jonathan deutlich die Nase vorn.
#2 Jonathan Gourley flog mit seiner Pitts S-1C #2 "Johnny Rocket" in der Bronze Klasse und belegte dort den dritten Platz. Er flog 171,3 mph schnell und war damit schneller als die letzten Teilnehmer der Silver Class.
#8 "Eightball" hat Carl Gruber seine schwarze Pitts S-1C #8 nach der schwarzen Kugel im Billardspiel genannt. Mit 164,8 mph flog der dem Bronze Feld hinterher und landete auf dem vorletzten Platz.
#28 Sieger in der Gruppe Silver wurde Michael Davis. Wie die meisten Teilnehmer fliegt Michael eine Pitts S-1S. Mit seiner #28 "G-Whiz" führte er das Silver Feld mit 189,4 mph an.
#4 Im Cockpit dieser Pitts S-1S sitzt Marilyn Dash, die einzige Frau im Teilnehmerfeld der Biplane Class. Marilyn bildete mit 145,9 mph das Schlusslicht der Biplane Bronce Class.
#31 Tony M. Higa ist Flugzeugmechaniker. Der Kalifornier fliegt ebenfalls eine Pitts S-1S. Tony beendete das Rennen der Bronze Class als vierter.
race Diese Aufnahme zeigt Earl Allen, der mit seiner #42 auf der weiteren Linie den langsameren Mike Barber auf #51 überholt.
#111 Mit "Bar Code", seiner Pitts S-1S #111 ist Bob Blackwood ein regelmäßiger Teilnehmer der Reno Races. In diesem Jahr belegte Bob, hier am Pylon 5, den dritten Platz der Silver Class.
#27 Weitestgehend serienmäßig, doch mit kleinen Modifikationen schnell genug für Platz drei in der Gold Klasse war diese Pitts S-1S #27 "Magic" mit Norman Way am Knüppel.
#50 "Humm Baby" nennt Jim Smith seine Pitts S-1S mit der Startnummer 50. Am Ende einer spannenden Rennwoche belegte Jim den fünften Platz in der schnellsten Gruppe, der Gold Class.
#27 Zwischen den Rennen und am Abend wird die Zeit genutzt um dem Motor auch das letzte PS zu entlocken.
#50 Um in der Gold Klasse mitzufliegen, müssen Pilot und Flugzeug überdurchschnittliche Leistungen bringen. So werden die Pausen zwischen den Rennen für Schrauben und Testen genutzt, wie hier das Team um Jim Smith zeigt.
Hier geht's weiter zu   >>>Teil 3
 

 

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